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Wie leben Migranten? Eine Bestandsaufnahme

11.10.2012 | 17:31 |  VON MARTIN STUHLPFARRER (DiePresse.com)

Der neue Integrationsmonitor von Stadträtin Frauenberger hat das Leben der Migranten in Wien untersucht. Das Instrument soll die emotionale Debatte versachlichen.„Die Presse“ hat Vorurteile und Fakten analysiert.

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Wien. Seit Donnerstag liegt der jüngste Integrationsmonitor der Stadt Wien vor, der nun zum zweiten Mal erstellt wurde. Dieses Instrument soll Zahlen, Daten und Fakten zur Integration in Wien liefern und damit die emotionale Debatte versachlichen. „Die Presse“ hat Vorurteile und Fakten analysiert.


These: Wien ist eine klassische Zuwandererstadt.

Stimmt. Das war nicht nur in der Monarchie so. Heute besitzt jeder zweite Wiener einen Migrationshintergrund. Etwa 500.000 von jenen, die hier wohnen, sind nicht in Wien geboren. Rund 370.000 haben keine österreichische Staatsbürgerschaft – ein Drittel sind EU-Bürger.

Jährlich siedeln sich etwa 47.000 Menschen neu in Wien an, davon zwei Drittel aus den EU-Ländern. Gleichzeitig steigt die Zahl der Drittstaatenangehörigen mit einer Aufenthaltsgenehmigung. 66,7 Prozent der 200.060 in Wien niedergelassenen Drittstaatsangehörigen besitzen eine Daueraufenthaltsgenehmigung. Gegenüber Ende 2008 ist das ein Plus von 5,6 Prozent (4661 Menschen mehr als 2008).


These: Migranten, die nach Wien kamen, sind völlig ungebildet.

Stimmt nicht. Die Einwanderer, die in den vergangenen 20 Jahren nach Wien gekommen sind, haben eine deutlich höhere Bildung als die Gastarbeiter-Generation (60er- bis 80er-Jahre), Tendenz steigend. Während rund 40 Prozent der Eltern von Drittstaatsangehörigen nur einen Hauptschulabschluss vorweisen können, sind es in der nachfolgenden Generation nur noch 20 Prozent, die über die gesetzliche Minimalausbildung verfügen.

Besonders stark erhöhte sich der Anteil laut Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger, die den Monitor in Auftrag gegeben hat, im Bereich türkischer Migranten. In der Gruppe der 15- bis 24-Jährigen besuchten beim ersten Monitor (2009) nach der Hauptschule 40 Prozent eine weiterführende Bildungseinrichtung (Lehre, AHS). Nun sind es 60 Prozent. Obwohl Menschen mit Migrantionshintergrund bildungsmäßig den Rückstand auf die Österreicher verringern, sind sie im Bereich der höheren Bildung aber noch unterrepräsentiert.

These: Migranten in Wien arbeiten nicht, sie haben meistens keinen Job.

Stimmt teilweise. Hier muss eine Unterscheidung zwischen Männern und Frauen getroffen werden. Bei Männern mit Migrationshintergrund im erwerbsfähigen Alter zeigen sich de facto keine Unterschiede zu den Wienern mit österreichischen Wurzeln: Zwischen 60 und 65 Prozent stehen in einer Beschäftigung. Anders sieht es bei den Frauen aus. Von jenen mit Migrationshintergrund, die einen Bildungsabschluss in Österreich haben, arbeiten nur 45 Prozent. Der Trend bei Frauen: Je mehr Migrationsmerkmale vorhanden sind (Sprache, Geburtsort, Herkunft der Eltern etc.), desto geringer ist die Beschäftigungsquote.

These: Migranten verrichten in Wien großteils nur Hilfsdienste.

Das stimmt großteils. Ein Grund dafür ist auch die mangelnde Anerkennung von Abschlüssen, die im Ausland gemacht wurden. Das führt zu dem Effekt, dass 43 Prozent jener Ausländer, die eine höhere oder mittlere Ausbildung besitzen, nur in Hilfsarbeiterjobs unterkommen.


These: Die Stadt Wien wirft den Ausländern die Staatsbürgerschaft nach.

Stimmt nicht. Bei Einbürgerungen gibt nicht die Stadt, sondern der Bund die Regeln vor. Und diese wurden in den vergangenen Jahren deutlich verschärft. Wurden 2003 noch 18.085 Menschen in Wien eingebürgert, waren es vor zwei Jahren nur noch 1745. Anders formuliert: 2010 erhielten nur 0,5 Prozent der ausländischen Staatsangehörigen die österreichische Staatsbürgerschaft. Es gibt also immer weniger Einbürgerungen, während die Zahl der Migranten steigt.


These: Migrantenkinder haben oft Probleme mit der deutschen Sprache.

Stimmt. Bei der Sprachstandserhebung 2010/2011 wurden 4,5- und 5,5-Jährige getestet, um festzustellen, ob sie fit für die Schule sind. Bei fast 40 Prozent wurde ein Förderbedarf festgestellt. Davon hatten 82 Prozent Deutsch nicht als Erstsprache. Bei den erwachsenen Migranten dagegen geben weniger als zehn Prozent an, dass sie Deutsch schlecht oder sehr schlecht sprechen. In anderen Worten: Mit Fördermaßnahmen holen die Kinder diese Defizite auf.


These: Migranten verdienen wenig, leben daher oft in Armut.

Stimmt. Die Herkunft entscheidet über das Haushaltseinkommen. Das zeigt der Monitor klar. Das Einkommen türkischer Haushalte ist um ein Drittel niedriger als der Durchschnitt der Wiener Haushalte. Die Ausbildung von Menschen aus Drittstaaten hat dabei keinen Einfluss auf das Einkommen. In anderen Worten: Migranten werden schlechter bezahlt als Österreicher – selbst migrantische Akademiker verdienen im selben Bereich weniger als Wiener Akademiker. Das jährliche Haushaltseinkommen ist bei Wienern zwischen 2006 und 2010 deutlich gestiegen (von 21.000 auf 24.200 Euro), bei Drittstaatsangehörigen ist das Einkommen auf rund 17.000 gesunken. Am niedrigsten sind die Einkommen mit 14.900 Euro in türkischen Haushalten.


These: Wohnungen für Migranten sind teurer und auch kleiner.

Stimmt. Wiener ohne Migrationshintergrund haben durchschnittlich 43 Quadratmeter als Wohnraum und zahlen rund 5,30 Euro/Quadratmeter Mieter. Mit Migrationshintergrund sind es im Schnitt nur 30 Quadratmeter, wofür sechs Euro/Quadratmeter zu bezahlen sind.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12. Oktober 2012)

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219 Kommentare
Antworten Gast: Störrisch...
12.10.2012 15:05
2 15

Aha...

...der Artikel wurmt Sie also - weil sich so Ihre heiss-geliebten Vorurteile nicht ausgehen?

Pöse Presse...macht bei Ihrem Selbst-Betrug nicht mit!

Re: gemäß den daten der statistik austria gilt

Leider kann ich nur einmal "Grün" klicken.
Die vielen positiven Migranten sollen nämlich auch nicht vergessen werden.

Gast: Störrisch...
12.10.2012 14:00
4 23

Das muss jetzt sein...

...vielen Dank für den guten Artikel!

Es wird jenen, die auf der braunen Schiene "Herren-rasse" hängen geblieben sind, nicht schmecken - Vorurteile sind für Looser, die zu simple, faul und dümmlich sind um sich eine eigene Meinung zu bilden.

Ich bin Spediteuse und hatte schon türkische, ungarische, slowakische, rumänische Kolleginnen und Kollegen (Büro) - 2 Unterschiede konnte ich zu den Ösis feststellen - bekommen weniger bezahlt (beil gleicher Qualifikation), blasen sich aber weniger auf bzw. keine Suderanten!

Ich bin vom Land (Wachau) in die Stadt, weil nur von Ösis (viele dem Suff verfallen) umgeben zu sein, ist trostlos - ich bin ein großer Fan von Multi-kulti!


0 0

Re: Das muss jetzt sein...

Lern mal, "loser" zu buchstabieren, bevor Du Deine linke Propaganda hier rauskotzt.

Re: Das muss jetzt sein...

Und Ihre links-grüne Hetze gegen die Österreicher finden sie selbst natürlich ur-super und total gerechtfertigt. Sie sind schlimmer, als jeder säbelfechtende Na..

15 2

Re: Das muss jetzt sein...

Fällt ihnen eigentlich auf, dass sie selbst rassistisch sind. Nur eben gegen Österreicher.

PS: Es gibt kein Multi-Kulti. Sie sollten sich wirklich zu diesem Thema weiterbilden.

Ich empfehle ihnen das Buch des Bürgermeisters von Neukölln.

mulitikulturalität existert - wien existiert.


Re: mulitikulturalität existert - wien existiert.

Aber nur in den Köpfen der Befürworter. Die FRealität sieht leider anders aus. Oder wollen sie mir die wenigen, im Vergleich zur Mehrheit, integrierten Migranten, als gelungene Integration aufs Aug drücken?

Antworten Antworten Gast: Störrisch...
12.10.2012 16:05
0 10

Herzlichen Dank...

...diesen sehr lustigen joke, werde ich am Abend meinen Ösi und Nicht-Ösi-Freundinnen und Freuden erzählen!

Schönes We! ;-)

Re: Das muss jetzt sein...

ich kann diese dümmliche diskriminierende bezeichnung ösi nicht mehr hören.

könnten sie diesen unfug lassen

0 6

Re: Re: Das muss jetzt sein...

du Ösi! Ösi, Ösi, Ösi.

Re: Re: Re: Das muss jetzt sein...

bin deutscher, nur nebenbei gesagt;-)

Antworten Antworten Antworten Gast: Störrisch...
12.10.2012 16:07
0 5

Ich steh nicht nur auf Ösis & Multi-Kulti...

...sondern auch auf Nerds, aber wie! ;-)


Antworten Gast: dodelahoi!
12.10.2012 14:23
10 1

Re: Das muss jetzt sein...

wer loser mit zwei oo schreibt, ist selbst der schlauste, hab' ich gehört.

0 7

Re: Re: Das muss jetzt sein...

Puh da hast du jetzt aber ordentlich den Vogel abgeschossen. Und gleich vier grüne Stricherl. Da sieht man welche Leute hier gerne für braune Postings grüne Stricherl abgeben.

Re: Re: Re: Das muss jetzt sein...

ah du bist der der dem Störrisch...em DDRler Recht gibt...
Warum postet ihr Linken eigentlich net beim Standard? Sats es auf Streit aus?

Antworten Antworten Gast: Störrisch...
12.10.2012 15:00
1 5

Wieder ein Vorurteil...

...nein, das ist ein sehr häufiger Fehler - aber gleich in 2 Sprachen!

Sie fürchten sich noch dazu vor Groß und Klein-schreibung, hussen aber trotzdem? So jetzt werde ich ein Vorurteil los...typisch Ösi!

...und bitte, ich bin wenn schon, die Schlaueste - danke! ;-)

Gast: bird
12.10.2012 13:57
2 5

Was noch stimmt: Migranten werden schikaniert

Auch von der MA (oder vom BMfI?)

- Die Gebühr für Aufenthaltstitel sind kräftig gestiegen. Und Migranten brauchen weit öfter eine neue Karte als vom Gesetz vorgesehen (1 - 2 -2 - (5) Jahre)! Weil man für die neue Laufzeit einen gültigen Pass verlangt - und ausländische Pässe oft nur 3 oder 5 Jahre Laufzeit haben.

- Man verlangt vom Migranten und dessen Familienangehörigen eine Privatauskunft über allfälligen offene Kredite (wozu? Hat jemand Schulden und bekommt dann keinen Aufenthalt und braucht seine Schulden nie zurückzhlen?).

Die Auskunft wird übrigens nur von einer einzigen Auskunftei akzeptiert.... Die MA hat da auch gleich ein Werbeblatt zur Hand.... !!!
Bei den vielen Migranten ist das wohl ein super Geschäft (ca. 60 € pro Migranten)!
Wo bleibt da übrigens die Korruptionsstaatsanwaltschaft?

Schikane über Schikane....

Gast: qwerty7
12.10.2012 13:37
7 1

Thesen sind Lehrsätze

"überprüfbare Fakten" wurden hier aber mit subjektiven Schlussfolgerungen und Begründungen vermischt - im Artikel.

Beispiel:
"die Herkunft entscheidet über das Haushaltseinkommen". Das ist eine Schlussfolgerung, keine Tatsache. Fakt wäre zB "Türkische Zuwanderer haben im Schnitt ein geringeres Haushaltseinkommen als tschechische".

Die Ursache dafür kann durch dritte Faktoren begründet sein, zB, dass türkische Zuwanderer geringere Bildung haben, dass in türkischen Familien meist nur 1 Person berufstätig ist und in tschechischen Familien mindestens 2, dass Türken meist in Berufen mit saisonalem Bedarf arbeiten und das Einkommen daher Schwankungen unterliegt - aber in allen diesen Fällen ist NICHT die Herkunft direkte Ursache.

Antworten Gast: netzwerker5
12.10.2012 18:27
0 0

Re: Thesen sind Lehrsätze

Sind`s doch nicht gar so kleinlich. Es will doch keiner an Fakten anknüpfen, um dann etwas verbessern zu können. Nicht einmal unsere "big brothers"...

16 1

Zusammenfassung

Es gibt kein Problem mit Migranten.

Alle sind lieb und nett und benötigen unsere finanzielle Unterstützung.

Ich kann jedem nur das Buch des Bürgermeisters von Neukölln empfehlen.
Trotzdessen er Sozialdemokrat ist, hat er ein sehr viel realistischeres Bild von der Lage.

Antworten Gast: fassung bewahren
12.10.2012 18:22
0 0

Re: Zusammenfassung

Und: Buschkowski bemüht sich im Rahmen des Möglichen trotzdem weiter. Nur in die Vergangenheit hineinzukotzen ist halt zu wenig, konstruktive Vorschläge zur Verbesserung des Ist-zustandes für eine gedeihliche Zukunft hört man dzt nur von Kurz.

1 0

Re: Zusammenfassung

egal wie viel man dafür investiert, es wird immer zuwenig sein um keinerlei Unmut darüber lesen zu müssen.

Neuköln ist ein gutes Beispiel von gescheitertem Zusammenleben und dem Wunsch nach mehr und noch mehr zulasten der Einheimischen.

Antworten Gast: Störrisch...
12.10.2012 14:08
3 7

Oje, Dagobert...

...sind Ihre so sehr geliebten Vorurteile (= Behauptungen von anderen übernehmen und nachplappern) hier nicht bestätigt worden? Das tut mir jetzt sehr leid für Sie...wissen Sie das Angst (aus Vorurteilen entstehend) vor Fremden eine Krankheit ist, die sich behandeln lässt?

Kein Scherz...bitte google benutzen - darüber nachdenken, warum Ihre Eltern bzw. Umfeld Sie vergiftet haben und Hilfe besorgen! Gute Besserung...und Freude...jede Menge davon!

Antworten Antworten Gast: alles gute und viel erfolg
12.10.2012 18:34
2 0

Re: Oje, Dagobert...

..und wenn dann die "-phobie-Keule" ausgepackt wird, dann wirds für die Informationsresistenten höchste Zeit,
einmal die Quellen dieser Diagnoseverbreiter zu recherchieren.

Antworten Antworten Gast: Störrisch...
12.10.2012 14:19
2 2

Nachtrag...

...ich kaufe noch einen "," und ein "s" - wers richtig einsetzen kann, darf sich weiter vor Fremden fürchten :-)

Gast: Standard-Leserin
12.10.2012 13:10
6 12

Wenn man sich die überprüfbaren Fakten ansieht und dann die Postings hier im Forum liest,

kann man eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass DiePresse-Poster (nicht die Leser!) großteils ungebildet und beruflich in niederen Positionen tätig sowie privat in unteren sozialen Schichten verhaftet sind.
Denn für gewöhnlich hat man es sowohl beruflich als auch im privaten Umfeld großteils mit Menschen zu tun, die über eine annähernd gleiche Bildung wie die eigene verfügen und sich auf einem annähernd gleichen sozialen Niveau wie dem eigenen bewegen.

Antworten Gast: aus der unterschicht
12.10.2012 21:05
1 0

Re: Wenn man sich die überprüfbaren Fakten ansieht und dann die Postings hier im Forum liest,

Es ist unglaublich, welche menschenverachtende Arroganz hier durch die Zensur kommt. Herzensbildung ist selten geworden, die gnädige Frau möge möglichst lange keine niedrigen Dienstboten mehr bekommen. Schau`ns auf sich, gell.

Re: Wenn man sich die überprüfbaren Fakten ansieht und dann die Postings hier im Forum liest,

und was sie damit meinen, wissen sie vermutlich selbst nicht.

Antworten Antworten Gast: Standard-Leserin
12.10.2012 17:07
0 1

Ich meine damit, dass ungebildete und sozial schwache Österreicher hauptsächlich mit ungebildeten und sozial schwachen Migranten zu tun haben.

Da sie über den Tellerrand ihrer eigenen sozialen Schicht nicht hinaussehen (können), können sie nicht glauben, dass es ebensoviele Migranten in anderen sozialen Schichten gibt.
Umgekehrt können besser ausgebildete Vertreter höherer Schichten, die hauptsächlich mit besser ausgebildeten Migranten auf höherem Niveau zu tun haben, nicht glauben, dass es derart viele ungebildete und sozial schwache Migranten geben soll.

Antworten Gast: Leser
12.10.2012 13:47
1 0

Re: Wenn man sich die überprüfbaren Fakten ansieht und dann die Postings hier im Forum liest,

Gähn
Sonst noch was Zeckerl?

Re: Wenn man sich die überprüfbaren Fakten ansieht und dann die Postings hier im Forum liest,

Der Vorteil der Schuldenkrise ist, dass über kurz oder lang auch sie einmal einer Erwerbstätigkeit nachgehen werden müssen und nicht nur den Ungebildeten Steuerzahlern aus den unteren sozialen Schichten auf der Tasche liegen.

Vielleicht gehen sie aber auch noch zur Schule und Papa finanziert ihnen ihren Internetanschluß.

Antworten Antworten Gast: Standard-Leserin
12.10.2012 17:10
0 0

Ungebildete Menschen verdienen meist wenig - falls sie überhaupt einen Job haben - und zahlen somit auch wenig bis gar keine Steuern.

Dementsprechend liegen diese Menschen den Steuerzahlern aus der Mittelschicht - wie mir - auf der Tasche. Wir Gebildeten verkraften es aber durchaus, für weniger Leistungsstarke mitzuzahlen. Man ist ja solidarisch mit den Schwachen :)

Re: Wenn man sich die überprüfbaren Fakten ansieht und dann die Postings hier im Forum liest,

Der Vorteil der Schuldenkrise ist, dass über kurz oder lang auch sie einmal einer Erwerbstätigkeit nachgehen werden müssen und nicht nur den Ungebildeten Steuerzahlern aus den unteren sozialen Schichten auf der Tasche liegen.

Vielleicht gehen sie aber auch noch zur Schule und Papa finanziert ihnen ihren Internetanschluß.

Re: Wenn man sich die überprüfbaren Fakten ansieht und dann die Postings hier im Forum liest,

Lol...ziemlich plumper Manipulationsversuch!

Oder: ein kontroverser Meinungsaustausch hier, wo liegt das Problem ?

sind es in der nachfolgenden Generation nur noch 20 Prozent, die über die gesetzliche Minimalausbildung verfügen.

man sollte offen über den höchsten Abschluss der Politikerin Statträtin sprechen dürfen, die auch nur über einen Hauptschulabschluss verfügt, was aber nicht am anatolischen Hochland oder an den fehlenden Möglichkeiten in Wien liegt eine solide Bildung zu erwerben, deren Fehlen man dann anderen hnterhermonitort....

dannbraucht einen nichts mehr an der hiesigen Integrationspolitik zu wundern. Herr Kurz hat ohne riesiges Rathausbudget in kurzer Zeit da mehr erreicht!

den "Türken" aber einen schwachsinnigen Bildungspass aushändigen.


Gast: Gruftmaus
12.10.2012 12:32
4 0

Test..Test..

An dieser Stelle könnte Ihr posting stehen.

Antworten Gast: Wladimir Iljitsch Uljanow
13.10.2012 14:19
0 0

Re: Test..Test..

Tuts aber nicht, weil der Metternich schon da war!

Ja- das stimmt....

.....von einer "freien Presse" kann man leider nicht mehr sprechen in diesem Forum. Ist ja an und für sich OK, wenn sich eine Zeitung vorbehält, Beiträge nicht zu veröffentlichen- es ist aber nicht fair, wenn man den zensurierten Postern nicht auch mal erklärt, warum sie zensuriert wurden- sprich- wenn man sie nur dumm sterben lässt........das ist so ein bisserl obrigkeitsstaatlich !

Antworten Gast: Dasdarfdochallesnichtwahrsein
12.10.2012 13:26
0 0

"Mit dem Absenden Ihres Kommentares erklären Sie sich mit den Forenregeln einverstanden"

Einer der Punkte lautet:

• Sollten User grob bzw. dauerhaft gegen die Forenregeln verstoßen, so behalten wir uns *ohne Angabe von Gründen* die Sperre dieser User vor.


Was soll diese Studie ?

Es sollte zuerst untersucht werden,wie ÖSTERREICHERINNEN und ÖSTERREICHER leben müssen- bei ständig steigenden Preisen und teilweise Nulllohnrunden- gerade die Situation von Mehrkindfamilien hat sich besonders stark verschlechtert- und viele ÖsterreicherInnen leben an der Armutsgrenze.

Antworten Gast: Affffe
12.10.2012 21:06
2 0

Re: Was soll diese Studie ?

Das interessiert niemand wie es den anderen Österreichern geht.

Wichtig ist nur, dass es den Zuwanderern gut geht, damit wir als Vorzeigeaufnahmeland mit 100 verschiedenen Sprachen in der Volksschule, dabei ist Deutsch vielleicht gar nicht mehr dabei, für den nächsten Nobelpreis vorgeschlagen werden.

Antworten Gast: Störrisch....
12.10.2012 14:17
1 0

Sudern...

...auf einem ziemlich hohen Niveau, würd ich zu Ihrem Posting sagen.

An welcher Stelle stehen wir noch mal im Ranking (in EU/Industrie-Staaten), wenn wir den Lebensstandard vergleichen?


Es wird wieder fleißig zensiert...

Meinungsaustausch und Diskurs wird einfach abgewürgt!

das scheint in diesem Forum aber auch nicht das Ziel zu sein

ich frag auch mich immer wieder, warum hier so viele als Gast posten statt sich einen Account zuzulegen - wenn's um Diskussion und Meinungsa(b)(u)stausch gehen würde, wär das ja sinnvoll; so dient das Forum einfach der Absonderung von meist ziemlich polemischen und (für mich) oft recht erschreckend simplifizierenden Aussagen, auf die zu antworten sinnlos ist (wenn ich's mir auch nicht immer verkneifen kann). Die Presse hat meiner Meinung nach anders als andere das Potenzial ihrer Leserschaft entweder nicht erkannt, oder kein Interesse daran, darauf aufbauend neue Wege zu beschreiten. Das Einzige, was ich hier wirklich gut finde, ist die großzügige Zeichenbeschränkung. Wenn's Meinungsaustausch und Diskussion auf einer österreichischen Plattfom suchen, gehen's zum Standard (na ob das durch die Zenzi kommt ;)? Cordialement

Wie leben Migranten?

Besser als in ihren Herkunftsländern!

Wozu also die Aufregung?

Antworten Gast: Wir sind (Schlar)affenland
12.10.2012 10:37
5 0

Re: Wie leben Migranten?

Wie leben unsere Politiker.Bestens denn ohne deren Stimmen wären sie brotlos.Daher umschmeicheln sie sie ja so.Außer der FPÖ, die begnügt sich mit den Stimmen der Österreicher.Nicht zu verwechseln mit den Papierösterreichern.

Gast: Oh mann
12.10.2012 09:02
5 27

Ihr Traurigen Kleingeister

Blenden wir den offensichtlich politisch motivierten Hintergrund dieses Artikels und dessen Glaubwürdigkeit einmal kurz aus,

Trotz allem ist das einzige was ich in dieser Diskussionsrunde (falls man sie so nennen kann) lese, dass ihr alle einen begründeten oder unbegründeten Hass oder Vorurteile gegen Türken oder Moslems habt.

Wien war in der Kaiserzeit die Weltstadt schlechthin Leute. über 2,4 Mio. Einwohner und total Multikulti! und viele andere Städte der Welt haben uns für diese Kulturelle Vielfalt, die zu stätigen Innovationen und zur Entstehung einer einzigartigen kulturellen Mischung in allen Bereichen des Lebens geführt hat, beneidet.

Oder wie erklärt ihr die Entstehung des klassischen Schweinsbratens der sein originales Rezept erst durch Verwendung von Kümmel, der durch arabische Händler nach Wien kam, erhielt???

Migration ist ein notwendiger Bestandteil einer Bevölkerung denn ohne Migration, gäbe es zum Beispiel in Europa keine Menschen.

Sollten wir nicht eher Versuchen die eingewanderten Menschen in unsere Gemeinschaft aufzunehmen, als sie schon durch vergiftete Blicke von Anfang an hinauszudrengen und uns dann zu Wundern, warum sie in gewissen Bezirken alle auf einem Fleck wohnen und nicht Deutsch sprechen.???

Und solche Schlagwort Hasskampagnen zur Aufhetzung der unwissenden Bevölkerung gegen Menschen, die durchaus mit ihnen weitschichtig Verwandt sein könnten (Österreich ist durch Migration entstanden!!!!).

lg
ein besorgter Mensch

Re: Ihr Traurigen Kleingeister

auch besorgt - aber integration ist eine bringschuld keine holschuld !

Antworten Gast: netzwerker5
12.10.2012 21:21
1 0

Re: Ihr Traurigen Kleingeister

Geschichte war. Erfahrung aus dem Ausland gibt es im Übermass. Manche Fehlentwicklungen und Versäumnisse müssen in Ö. nicht wiederholt werden.
Das Diktat zu Multikulti ohne nationale Weichenstellungen hat außer Polemik keine nachhaltigen Ergebnisse gebracht. Die Lektüre A. Janda`s: Abschied von der Parallelgesellschaft wäre u.a. auch ein Diskussionsanstoss gewesen. Und: sie werden doch nicht vorschlagen, dass wir in der Schule nicht mehr die deutsche Sprache unterrichten - denn wir müssen miteinander reden können, alles Andere ist zweitrangig!

Re: Ihr Traurigen Kleingeister

Lernen sie Geschichte ...die K.u.K Zeit war ein Völkerkerker (wie es hieß) insbes. Wien ein Schmelztiegel (inkl.riesige Vorstadt Slums).