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VP-Countdown zur Volksbefragung

11.10.2012 | 18:22 |   (Die Presse)

Parkpickerl. Manfred Juraczka will die Wiener bis Mitte Jänner abstimmen lassen, fordert eine „Abrüstung der Worte“ und einen Neustart in der Verkehrspolitik.

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Wien/G.b. In der hitzigen Debatte um die Ausweitung der Pickerlzonen setzt die Wiener ÖVP jetzt auf Aktionismus und hat einen Countdown zur Volksbefragung gestartet. „Der Bürgermeister hat bei einer Pressekonferenz am 17.Juli gesagt, dass die Volksbefragung innerhalb der nächsten sechs Monate stattfinden soll. Wir nehmen Häupl jetzt beim Wort und starten einen Countdown, der am 17.Jänner abläuft,“ sagte VP-Chef Manfred Juraczka am Donnerstag.

Vor der VP-Zentrale nahe dem Rathaus wurde daher auch eine entsprechende Countdown-Anzeige montiert. Im Rathaus wird dagegen betont, der Bürgermeister habe stets davon gesprochen und immer wieder betont, eine Volksbefragung werde es im ersten Quartal 2013 geben. Juraczka kritisierte erneut ein völliges Chaos um das Pickerl: „Vassilakou hat es geschafft, Menschen gegeneinander aufzuhetzen.“ Pendler seien zu einem Feindbild geworden, die Aversionen gingen nun sogar noch weiter, meinte Juraczka und präsentierte einen Zettel, den ein deutscher Autofahrer auf seinem Auto gefunden hatte: „Ausländer, schleicht's euch.“ Er plädierte daher für eine „Abrüstung der Worte“ und betonte, dass er auch in den eigenen Reihen schon dazu aufgerufen habe.

Zugleich forderte Juraczka einen Neustart in der Wiener Verkehrspolitik und präsentierte ein Sechs-Punkte-Programm. Dieses sieht unter anderem eine Aussetzung der jetzigen Pickerlregelung und ein neues Gesamtkonzept vor. Weiters sollten auf Eis liegende Garagenprojekte aktiviert werden, ein Park-and-ride-Konzept erarbeitet und die U-Bahn an die Stadtgrenze und in Absprache mit NÖ darüber hinaus geführt werden.


Währings Grüne machen Druck

Indessen machen die Grünen weiter Druck, auch Währing – wie ursprünglich geplant – zur Parkpickerlzone zu machen. Die Grünen fordern eine Sondersitzung der Bezirksvertretung. Darin wollen sie einen Antrag auf Einführung der Parkraumbewirtschaftung in Währing einbringen. Die Bürger des Bezirks haben sich erst vor einigen Wochen in einer Abstimmung gegen das Parkpickerl in Währing ausgesprochen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 12.10.2012)

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6 Kommentare

Karl May hat es schon gewußt......

Karl May hat das in einem seiner Bücher ziemlich ausfürhlich erklährt.

Green heißt grün, und unter horn ist Fühlhorn gemeint. Ein Greenhorn ist demnach ein Mensch, welcher [der] noch grün, also neu und unerfahren im Lande ist und seine Fühlhörner behutsam ausstrecken muß, wenn er sich nicht der Gefahr aussetzen will, ausgelacht zu werden.

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also aufhetzen

das sind die schwarzen!

Keine Frage - Volksbefragung kann schon stattfinden - aber nicht einzeln für bezirke - wenn schon kein parkpickerl dann bitte in allen bezirken!!!! auch im ersten!!!!

ja und zweitwohnsitznehmer sollten wahlberechtigt sein!!!!! die haben als erster kapiert, dass es nur mit parkpickerl möglich ist in vernünftiger zeit in der näher der wohnung stehen zu bleiben...


Ignoranz?

Wer sich die paar € im Monat für das Parkpickerl nicht leisten kann, sollte sich überlegen das Autofahren bleiben zu lassen. Wer freiwillig nach Wien mit dem Auto einpendelt, sollte eine Therapie andenken...

Re: Ignoranz?

Bitte? Mittlerweile klebe ich mir mit Parkpickerl inkl. Bearbeitungsgebühr, Vignette und Pickerl inkl. Überprüfung schon über 250 Euro im Jahr auf die Scheibe und bin mit meinem Auto noch keinen einzigen Meter gefahren.

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Re: Re: Ignoranz?

sie sollten ihr auto verkaufen- sie brauchen es offensichtlich nicht.

Oder stellen sie ihr auto am rand von wien ab - da kostet das nichts....


Gast: fi ha
11.10.2012 22:08
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wieso sagen die grünen den währingern eigentlich nicht direkt ins gesicht

daß sie auf ihre meinung schei$$en?