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Wiener Charta: Junge gegen Alte

15.10.2012 | 18:18 |  MARTIN STUHLPFARRER (Die Presse)

Eine der wichtigsten Erkenntnisse der Wiener Charta, die das Zusammenleben in Wien verbessern will ist, die Stadt muss sich um den Generationenkonflikt kümmern.

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Wien. Die Wiener Charta ist ein Großprojekt, das das Zusammenleben in Wien verbessern soll. Hofft zumindest die Wiener Stadtregierung. Im März wurden in der Bevölkerung Themen gesammelt, die für Konflikte im Alltag sorgen. Am Sonntag wurde das Herzstück, die Chartagespräche, abgeschlossen. In 651 Gruppen diskutierten 8500 Wiener seit April insgesamt 12500 Stunden darüber, wie das Zusammenleben in Wien besser funktionieren könnte.

Dabei beschäftigten sich die Gruppen unter der Leitung von Mediatoren mit unterschiedlichsten Problemen. Ein großes Thema war laut Stadt Wien „Jung gegen Alt“, also der Generationenkonflikt. Aber auch Wege für ein besseres Zusammenleben von Migranten und alteingesessenen Wienern wurde diskutiert – ebenso wie die Frage, wie Fußgänger, Radfahrer und Autofahrer besser miteinander auskommen könnten, mehr Sauberkeit in die öffentlichen Verkehrsmittel zu bringen wäre.

 

Beteiligung von Austria, Rapid

Diese Gesprächsgruppen wurden von Partnern der Stadt organisiert. Darunter waren beispielsweise die Fußballvereine Austria und Rapid, zahlreiche Jugendorganisationen, die Caritas usw. Die Ergebnisse dieser Gespräche fließen nun in die Wiener Charta ein, die Ende November präsentiert wird. Sie soll eine freiwillige Selbstverpflichtung aller Wiener für ein besseres Zusammenleben in der Stadt sein.

Was haben die Gespräche ergeben – was ärgert also die Wiener? Ursula Struppe, Leiterin der MA 17 (Integration) zur „Presse“: Beispielsweise hätten Pensionisten Jugendliche in einem Gemeindebau ständig beschimpft, weil diese spät in der Nacht noch im Ballspielkäfig gelärmt hätten. Im Rahmen der Gespräche hätten sich die Jugendlichen verpflichtet, ab sofort leiser zu sein – während die Pensionisten versprachen, die Jugendlichen nicht mehr zu beschimpfen. Oder: Wiener Taxler ärgerten sich oft über die Fahrweise von Lenkern der Wiener Linien. Nun haben sich die Verkehrsbetriebe mit einem Taxiunternehmen darauf geeinigt, dass im Zuge der Ausbildung zum Taxilenker die Teilnehmer einen Tag mit einem Lenker der Wiener Linien mitfahren – um dessen Verhalten besser zu verstehen.

Für Struppe sind die Gespräche in den Gruppen das Wichtigste im Charta-Prozesses. Denn durch die Gespräche würden Konfliktparteien lernen, den anderen besser zu verstehen. Und man könne so freiwillige Regeln aushandeln, damit das Zusammenleben künftig besser funktioniert.

Obwohl es auch kritische Stimmen gibt, sieht Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger das Projekt als Erfolg – es wird überlegt, die Charta (nach ihrer Präsentation im November) laufend weiterzuentwickeln. Was das heißt, ist allerdings noch offen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 16.10.2012)

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49 Kommentare
 
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der wahnsinn hat methode:

junge gegen alte, pendler gegen ansässige, bezirk gegen bezirk, wien gegen nachbarbundesländer,...

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Benehmen in den Öffis

ob das durch die Gespräche besser wird? werden weiterhin die Sitzflächen in U- und S-Bahn zweckentfremdet und als Fußablagen verwendet? Ich bezweifle es denn Benehmen ist ja nicht mehr gefragt in diesen Zeiten.

Als jemand, der einmal an einem solchen Gespräch teilgenommen hat, kann man nur sagen: pure Verarsche und Beschäftigungstherapie für die "Moderatoren".


Gast: Bevorzuge Linie, nicht Charta(er)
16.10.2012 11:52
12 0

Die können chartan

was sie wollen, jeder der noch alle Sinne und einen festen Willen hat, lässt sich nicht vor diesen durch und durch links beladenen Karren spannen.

Gast: PÖHSE
16.10.2012 11:09
19 0

Was in Wien nicht stimmt, weiß jeder, und es


wird um viel Geld konsequent weggelogen .

Re: Was in Wien nicht stimmt, weiß jeder, und es

nämlich?

Antworten Gast: Bademeisterin
16.10.2012 12:03
14 0

Re: Was in Wien nicht stimmt, weiß jeder, und es

Die Genossen haben ja immer schon geglaubt von der Volksverblödung der Massen leben zu können.
Aber sooo blöd ist das Stimmvieh offenbar nicht mehr, daß man ihnen etwas aufschwätzen kann was gar nicht da ist.....

7 0

Re: Re: Was in Wien nicht stimmt, weiß jeder, und es

Deswegen wird ja intensiv importiert. Aus dem Land mit dem Wirtschaftswunder.

Antworten Gast: Wir hier
16.10.2012 11:45
2 1

blauer Himmel

Also, dass es jeder weiß, würde ich nicht annehmen, "es" stört ja schließlich nicht alle.
Und was nicht stimmt und wie viele es tatsächlich stört - wissen wir spätestens bei der nächsten Wahl.
An diesem Wahlsonntag wird der Himmel in seinem schönsten Blau erstrahlen.

Gast: sosooo
16.10.2012 09:59
9 1

Was wir heute den Alten wegnehmen- fehlt uns selbst dann morgen!

Was wir heute den Alten Menschen wegnehmen

und uns gegenseitig aufhussen lassen, wird uns

dann morgen an UNS SELBST fehlen!!!

Alles, alles Kalkül, der MachtGIERigen an der abgezockte Gesellschaft, die noch mehr bluten sollte! Noch mehr ausgesaugt werden soll!
Sie sind sich nicht mal einig über Zuwanderung und Überbevölkerung! Pressen aber die letzte Kraft aus den Rücken der Bevölkerung!

Alles was wir heute den Alten Menschen antun, fällt uns bald selbst auf den Kopf!

Alles, alles Kalkül!

Bitte darüber nachzudenken!

Re: Was wir heute den Alten wegnehmen- fehlt uns selbst dann morgen!

Ja aber was die priviligierten Pensionsritter uns wegnehmen darüber regt sich niemand auf.
Mit dem Geld bräuchten wir keine Sparparekte oder dumme Vermögenssteuern. Das traut sich nur keiner anzurühren.
Hier die zahlen und Fakten:
http://kurier.at/nachrichten/4515825-privilegien-wer-jetzt-noch-hohe-pensionen-bekommt.php

0 0

Re: Re: Was wir heute den Alten wegnehmen- fehlt uns selbst dann morgen!

ja aber diese werden geschützt von rot schwarz.

Gast: wien 10
16.10.2012 09:23
9 1

Wiener Charta

Austria und Rapid können nicht einmal in eine Stadion spielen ohne , dass die Fan auf einander losgehen . Jetzt wo Rapid kein Stadion hat hat die Austria nicht enmal angeboten in gleichen Stadion in Favoirten zu Spielen ! Diese Vereine haben Dreck am Stecken und Gerichtsverfahren werden unterdrückt .
Ich bin Dagegen , dass solche Vereine an der Charta mitarbeiten !!!!

Gast: Charterflieger
16.10.2012 09:15
11 0

Mitsprache in Wien nach SPÖ-Denkmuster


8,500 TeilnehmerInnen an den Charta-Gesprächen = 0,47% der Wiener Bevölkerung

150,000 Unterschriften gegen das Parkpickerl = 8,33 % der Wiener Bevölkerung, also fast 18x soviel.

0,47% dürfen also für 100% die Spielregeln festlegen, während 8,33% selbiges nicht mehr zugestanden wird. Vielleicht liegts daran, dass die Charta-Regeln, nämlich unsere Gesetze und Verordnungen ohnehin bereits bestehen ?

Jetzt versteh ich auch Herrn Ackerl besser, der die "nur" 83% für Faymann kritisierte - er hat bloß nicht verstanden, dass offensichtlich bereits 17% durchschaut haben, was für ein "Kapazunder" unser Bundeskanzler(darsteller) ist.

Das ist halt gelebte Demokratie nach Rotz-Grün !

Gast: Aufbau Generation
16.10.2012 09:00
1 2

Umgekehrt!

Alte gegen Junge!

Gast: Wir hier
16.10.2012 08:23
6 0

Wien und Moskau

Was haben Wien und Moskau gemeinsam?

Es wird in Wien mehr geschimpft als geredet

Vermutlich glauben die Wiener, daß ihre Argumente nicht gehört werden, wenn sie freundlich geäußert werden.
Leider ist das auch oft so.
Das könnte am unsensiblen Verhalten der Autoritäten liegen, die den Bürgern manchmal zu wenig Wertschätzung entgegen bringen.

Gast: Sandy F
16.10.2012 06:33
19 0

Der rote Weg

Man nehme:

500 000 Euro,

lasse 0,1% der Wiener monatelang um den Brei herumreden,
den es eh schon gibt (Wr. Lebensart von Häupl),

verkünde ihn mit Getöse in den parteieigenen Medien,

UND KEINER HÄLT SICH DRAN, DA ES BEI NICHTEINHALTUNG KEINE SANKTIONEN GIBT!

Das spielchen kann von Neuem beginnen!

17 0

Künstlicher Generationenkonflikt wird herbeigeredet

Das Schüren von Feindbildern (FPÖ) und das Konstruieren von künstlichen Konflikten ( alt gegen jung), welches die Wiener SPÖ betreibt ist Unsinn und führt nirgendwo hin.

Es geht nicht um alt oder jung, Radfahrer oder Autofahrer, Taxler oder Wiener-Linien Fahrer.
Es geht immer nur um die Unterscheidung zwischen anständigen und unanständigen Menschen. Wo das Gesindel mittrinkt, dort sind die Brunnen vergiftet, meinte schon Nitsche.

Wer sich selbst allzu wichtig nimmt, rücksichtslos gegenüber anderen ist, in ständiger Opferhaltung lebt ( die anderen sind schuld), vielleicht noch dumm und gewalttätig,
ist, der verursacht die meisten Probleme.

Das hat weder mit Jugend oder Alter, Radfahrer oder Autofahrer zu tun ...


Antworten Gast: Presseleser
16.10.2012 07:51
1 0

Die Augen zu verschliessen macht nicht viel Sinn


Es gibt sehr wohl Konflikte. Aber diese sind dazu da, um ausgeräumt zu werden.

Die Jugend fühlt sich im Land der Frühpensionitis über den Tisch gezogen. Die Ursache dafür liegt aber nur zu einem geringen Teil an den Frühpensionisten selbst, sondern meistens an der Wirtschaft in ihrem Jugendwahn. Im Gegenteil, viele fühlen sich von der Jugend ins wirtschaftliche Abseits gedrängt.

Es gilt also, diesen existierenden beiderseitigen Generationenkonflikt, der sich still und heimlich in unserer Gesellschaft breitgemacht hat, in vernünftiger Weise beizulegen.

Und leicht ist das in keiner Weise.


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Re: Die Augen zu verschliessen macht nicht viel Sinn

die einzigen die in frühpension gehen sind beamte.

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Re: Künstlicher Generationenkonflikt wird herbeigeredet

Nein wir haben nur horrende Staatsschulden, aber wirklich verhungern oder erfrieren muss hier eh niemand. Da haben sie recht.

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Re: Künstlicher Generationenkonflikt wird herbeigeredet

Herr Nitsch ist ein Künstler und er versteht sich gut mit Bischof Krenn. Ich muss ja seine Kunst nicht mögen, wenn Leute viel Geld dafür ausgeben, warum nicht! Sind es Kunsthändler aus den USA bringt das sogar den AWO Bilanzen was!

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Re: Re: Künstlicher Generationenkonflikt wird herbeigeredet

Das war ein Zitat von Nietzsche.

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Friedrich Nietzsche lebte im 19 Jahrhundert und da

gab es zwar schon Banken, aber es gab nicht diese Geldschöpfung.
War eine Epedemie da oder ein Staatsbankrott, dann starben einfach die Leute oder die Staatlichkeit musste einige Zeit warten, bis wieder Steuern flossen. Nietzsche hatte als Professor eine sehr kleine Pension http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche#Freier_Philosoph_.281879.E2.80.931889.29
aber die Ökonomie war damals ganz anders gestaltet.
Der Generationenkonflikt basiert heutzutage geringeren Einkommen und schlechtere Arbeitsmarkt Situation und hohe Staatsschulden zu Lasten der Kinder

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Zur Zeit von Nietzsche im 19 Jahrhundert

gab es zwar schon Banken, aber es gab nicht diese Geldschöpfung.
War eine Epedemie da oder ein Staatsbankrott, dann starben einfach die Leute oder die Staatlichkeit musste einige Zeit warten, bis wieder Steuern flossen. Nietzsche hatte als Professor eine sehr kleine Pension http://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Nietzsche#Freier_Philosoph_.281879.E2.80.931889.29
aber die Ökonomie war damals ganz anders gestaltet.
Der Generationenkonflikt basiert heutzutage geringeren Einkommen und schlechtere Arbeitsmarkt Situation und hohe Staatsschulden zu Lasten der Kinder

 
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