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Fix: Mariahilfer Straße wird für Autos großteils gesperrt

19.10.2012 | 14:22 |   (DiePresse.com)

Ein großer Abschnitt wird verkehrsberuhigt. Rad- und Lieferverkehr soll weiterhin möglich sein. Auf den Ausweichrouten kommen 30er-Zonen.

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Nach langem Tauziehen ist es nun fix: Die Mariahilfer Straße in Wien wird künftig zum überwiegenden Teil für den Autoverkehr gesperrt sein. Konkret wird der Abschnitt zwischen Karl-Schweighofer-Gasse und der Kaiserstraße im Zuge der projektierten Umgestaltung verkehrsberuhigt. Radfahren sowie Lieferverkehr wird aber im betroffenen Abschnitt möglich sein, teilte Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne) am Freitag vor Journalisten mit.

Das Konzept für die "Mahü" im Detail: Grundsätzlich wird der gesamte Abschnitt zwischen Karl-Schweighofer-Straße und Kaiserstraße künftig für Autos gesperrt. Radeln kann man hier allerdings schon, wenn auch nur in "gemäßigtem Tempo", so die Verkehrsstadträtin. Lieferverkehr ist ebenfalls erlaubt, wobei der genaue Zeitraum noch ausverhandelt wird. Zwischen Andreasgasse und Kaiserstraße bzw. zwischen Kirchengasse und Karl-Schweighofer-Gasse dürfen auch Anrainer fahren - allerdings nur zu ihrem fixen Garagenplatz, sofern sie einen solchen haben.

Die derzeitige Route des 13A soll - obwohl sie durch einen Teil der künftigen Fuzo führt - beibehalten werden. Allerdings soll der Bus eine abgegrenzte Fahrspur erhalten. Ob diese vertieft oder etwa nur farblich gekennzeichnet ist, sei noch offen, so Vassilakou. Die Installierung von Bollern schloss sie jedenfalls aus.

Offen ist auch noch, ob die Autofahrer in Hinkunft die Mariahilfer Straße noch queren können. Darüber werden nämlich die Anrainer im Jänner 2013 abstimmen. Mögliche Querungen stehen in den Bereichen Webgasse/Schottenfeldgasse und Otto-Bauer-Gasse/Zieglergasse zur Disposition. Abgestimmt wird auch, ob der 2A - er fährt ebenfalls auf einem Teil der verkehrsberuhigten Zone - seine Route ändern soll.

(c) APA

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Vassilakou sprach heute von einem "Meilenstein für mehr Lebensqualität". Der zusätzliche Platz - auch die jetzigen Parkspuren fallen weg - soll vor allem Passanten zugutekommen. Denkbar sind auch kleine Grünflächen oder Sitzgelegenheiten in der Straßenmitte, wie eine Visualisierung zeigt. Was wie umgestaltet wird, entscheidet sich erst nächstes Jahr. Dann beginnen die Detailplanungen für die Oberflächengestaltung, bei denen sich Bürger beteiligen können.

Als Kostenpunkt nannte Vassilakou einen "zweistelligen Millionenbetrag". Genaueres könne man noch nicht sagen. Die Stadt wird jedenfalls den Großteil der Summe übernehmen.

Verkehrsberuhigende Maßnahmen rundherum

Darüber hinaus gaben die Mariahilfer Bezirksvorsteherin Renate Kaufmann (SPÖ) und ihr Neubauer Pendant Thomas Blimlinger (Grüne) heute bekannt, dass die Gumpendorfer Straße sowie die Burggasse und Neustiftgasse zu Tempo-30-Zonen werden - und zwar jeweils im gesamten Verlauf. Auf den letzten beiden ist eine Ausnahme für Busse geplant, da sie über eine durchgehende eigene Spur verfügen. Bei der Gumpendorfer Straße ist zudem vorgesehen, dass man dann bei der Einmündung in die Zweierlinie nur noch rechts in Richtung Naschmarkt abbiegen darf und nicht mehr wie bisher gerade Richtung Ring bzw. nach links Richtung Museumsquartier fahren kann.

Die etappenweise Umsetzung des neuen Verkehrskonzepts auf der Wiener Mariahilfer Straße bzw. im angrenzenden sechsten und siebenten Bezirk erfolgt ab dem Sommer 2013. Auf sichtbare Veränderungen der Shoppingmeile muss man allerdings noch etwas länger warten. Schließlich starten die Bauarbeiten - also etwa Niveauangleichungen oder Gehsteigverbreiterungen - erst im Frühjahr 2014, kündigte Verkehrsstadträtin Vassilakou an. Sie erwartet sich einen Rückgang von derzeit bis zu 12.000 auf künftig weniger als 2000 Kfz-Fahrten täglich.

Kritik von Wirtschaft und Opposition

Die Pläne zur Verkehrsberuhigung der Wiener Mariahilfer Straße haben bei der Rathaus-Opposition für Empörung gesorgt. Die Freiheitlichen sprachen von "Pfuschplanungen" und "vorgetäuschter Bürgereinbindung". Statt der "sündteuren Verschlimmbesserung" wünschten sich die beiden blauen Mandatare Johann Herzog und Anton Mahdalik etwa eine bessere Beleuchtung der Gehsteige und optimierte Querungsmöglichkeiten für Fußgänger.

Die ÖVP wiederum prophezeite ein verkehrspolitisches Chaos. Werde das Projekt so umgesetzt, sei ein Anstieg des "kreisenden" Verkehrs in unmittelbarer Nähe zur Mariahilfer Straße zu befürchten, so ÖVP-Klubchef Fritz Aichinger und der schwarze Parteichef in Mariahilf, Gerhard Hammerer, in einer Aussendung. Sie forderten zudem eine "echte Bürgerbeteilung" in Sachen "Mahü".

Kritik kommt auch von der Wirtschaftskammer. Die Wiener Kammerpräsidentin Brigitte Jank warf Vassilakou via Aussendung vor, von der ursprünglich mit den Unternehmervertretern paktierten Einigung nun abgewichen zu sein, vor allem was den Lieferverkehr betrifft. "Wichtiger Teil der Einigung war die Beibehaltung der Straßenführung ausschließlich für den Busverkehr, Radfahrer und Lieferanten", so Jank. Sprich: Ausgemacht war offenbar, dass nicht nur Radler und Busse, sondern auch Zulieferer die gesamte Mariahilfer Straße ganztägig befahren dürfen. Die Verkehrsstadträtin sagte indes heute, dass man über die konkrete Zeitspanne noch verhandeln werde.

(APA)

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493 Kommentare
 
1 23 4 5 6 7 8 9 10 11
Antworten Gast: gäst
21.10.2012 15:34
1 3

Re: fundierte umfrage

Ehm, weil warum?
"Nach Einkommen und sozialer Zugehörigkeit ??? Nach Steurleistung etc."
Ein Anspruch öffentlichen Raumes ist ja wohl gleiche Partizipation potenziell Aller.
Ode anders: Sie haben nicht mehr zum Thema zu sagen, als der Sandler auf der Mahü (der vielleicht sogar mehr, wenn man bedenkt dass die Straße seine Einkommensgrundlage bildet...)

Ein ganz neuer Ansatz:

demokratische Stimmrechte nach Einkommen staffeln. Das hieße Stronach könnte, als Einwohner einer durchschnittlichen Kleinstadt, den Bürgermeister wählen und ihn noch mit einer absoluten Mehrheit ausstatten. Nach Steuerleistung wohl nicht mehr so leicht...

Gast: PÖHSE
21.10.2012 12:00
12 11

Die Grünen machen wohl die Moderation hier?!



In der Realität MIST, ist es heute schon VISIONÄÄÄÄR !

Mist bleibt Mist, mit ,oder ohne Substanzenmißbrauch .

19 11

huuuuch jetzt kann ich nicht mehr durch die Mahü rasen

Bei uns im Speckgürtel düfen die überall hinfahren und umgekehrt verbieten sie uns die wichtigste Transitroute
Wie komme ich jetzt von Pressbaum in den 1. Bezirk?
Verzweiflung macht sich breit

Gast: FPÖVP
21.10.2012 10:59
7 9

so eine Frechheit !!!


jetzt wollen die Grünenossen die Mariahilfer Straße zu einer zweiten Kärntner Straße machen !!!


und das "Gewerbe" haben´s damals auch vertrieben :o)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))


und als nächstes wollens eine Insel in der Donau bauen :o)))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))))


Re: so eine Frechheit !!!

HILFE, die Schallplatte springt?

Antworten Gast: PÖHSE
21.10.2012 11:18
6 1

Re: so eine Frechheit !!!



ein paar Mal geht's noch !

Hoppauf !

Der Parkraumbewirtschaftungswahnsinn wird uns noch sehr viel Autoverkehr bringen!



Die Konsumenten werden vermehrt Einkaufszentren im Umland von Wien aufsuchen, die fast nur mit dem Auto erreichbar sind, abgesehen davon, daß kaum jemand die Einkäufe mit "Öffis" heimschleppen möchte!

Betriebe, die können, werden ins billigere Umland absiedeln, wo sie ihren Kunden Gratisparkplätze anbieten können!

Kein Kunde will 2 Euro pro Stunde in der Kurzparkzone zahlen!

Die Mitarbeiter der abgewanderten Betriebe werden mit dem Auto an ihre Dienstorte, im Umland von Wien, fahren müssen!

Das war nur die Auswirkung des Parkpickerls!

Die Mariahilferstrasse wird es stärker treffen, denn wer geht ohne Auto einkaufen, wenn er mehr als ein paar Kleinigkeiten braucht?

Hätte ich ein Geschäft dort, würde ich sofort in ein Einkaufszentrum absiedeln!


Deine Argumente zeigen ganz gut, dass Du keinen Tau von der Situation vor Ort hast!

Niemand, der die Gegend nur halbwegs kennt, würde ernsthaft mit dem Auto zur MaHü einkaufen fahren. Bei durchschnittlichem Einkaufsbetrieb ist sie auch jetzt schon nahe dem Verkehrsinfarkt.

"Betriebe, die können, werden ins billigere Umland absiedeln,..."
Das ist so absurd. Die Geschäftsmieten bei der MaHü sind schon jetzt so teuer, dass sicherlich keine Firma, die günstige Räumlichkeiten sucht, sich dort niederlassen würde.

Wettere meinetwegen weiter gegen rotgrün, aber möglichst bei Themen, wo Du nicht vollkommen anstehst!


9 12

Re: Der Parkraumbewirtschaftungswahnsinn wird uns noch sehr viel Autoverkehr bringen!

Jetzt hab ich fast vergessen, darauf hinzuweisen: Lesen's den Artikel, bevor Sie posten. Nicht einmal 9 % der Kunden kommen mit dem Auto - und wenn's sich jetzt in die Einfahrt eines Parkhauses stellen, werden's sehen, dass größtenteils nicht Familienkutschen sind, die den Wochenendeinkauf machen wollen, sondern viele 3er BMW-Kandidaten sind, die mit Sicherheit nicht alle einen neuen Fernseher kaufen. ;)

10 12

Re: Der Parkraumbewirtschaftungswahnsinn wird uns noch sehr viel Autoverkehr bringen!

Kein Kunde will 2 € pro Stunde Kurzparkzone zahlen, lieber staut er sich eine gute halbe Stunde pro Richtung in die SCS und wieder retour und verbrennt dabei 3, 4 l Sprit! Genau!

Gast: Johan C.
21.10.2012 01:15
20 11

Die Mariahü kann man eh dicht machen.

Außer Stau hab ich auf der Straße noch nix erlebt. Es ist sinnlos, dort durchzufahren, man braucht für die innere Mariahilfer locker 30 Minuten. JEDER andere Weg ist schneller.

Die Mariahilfer sollte eine FuZo werden, aber die Querverbindungen sollten schon bleiben, für die Busse und Autos der Anrainer und etwaiger Kunden.

Re: Die Mariahü kann man eh dicht machen.

Ich will sie nicht schocken, aber ihr Auto hat auch 4-5 Vorwärtsgänge. Durch die Frontscheibe sieht man auch besser. Versuchen Sie es mal, sie werden begeistert sein.

6 1

Re: Die Mariahü kann man eh dicht machen.

Ich weis ja nicht wie lange sie bei den Ampeln jedesmal zum losfahren brauchen, aber in 30 Minuten komm ich (regelmäßig) von Hetztendorf in den Ersten..

Was für Neuigkeiten seit gestern - da muss naütrlich ein neuer Bericht her

Gestern:
Verkehr: Mariahilfer Straße wird schrittweise autofrei

Heute:
Mariahilferstraße: Vision von der Straße ohne Autos

Bin schon auf die tägliche Straßenshow gespannt. Spannend was morgen kommen wird.

Mein Vorschlag: Flanierungsparadies Mariahilferstraße - Dort wo einst Autos waren.

11 15

Re: Was für Neuigkeiten seit gestern - da muss naütrlich ein neuer Bericht her

Anhang:
Straße ohne Autos !!!!!

Bin schon gespannt bis wir "Fußgängerzonen ohne Fußgänger" erreicht haben.

Antworten Antworten Gast: exderstandardleser
21.10.2012 11:42
8 7

Re: Re: Was für Neuigkeiten seit gestern - da muss naütrlich ein neuer Bericht her

Noch besser wär "Rot-Grüne Politiker ohne Dienstautos mit Chauffeur"

Gast: bitteichweisswas
20.10.2012 22:42
9 15

Der Zustellverkehr

wird sich bedanken. Je mehr Fußgängerzonen in einer Großstadt geschehen, desto mehr Lieferverkehr passiert in den frühen Vormittagsstunden. Danach sind die Chauffeure "arbeitslos". Sehr sinnvoll.

Dass die anderen Fußgängerzonen in Wien so richtig erfolgreich sind kann ich nicht feststellen. Die Favoritenstraße eher Ramsch, die Kärntner Straße Luxustempel für die Touristen. Ich geh dort sicher nicht einkaufen, genau so wenig wie viele andere, die in die immer neu entstehenden Einkaufszentren mit Parkplatz am Stadtrand ausweichen, gerade hat wieder eines eröffnet.

Der beste Witz ist, dass Radfahrer dort weiterhin fahren dürfen sollen, aber "langsam" ... Wer außer den Grüninnen glalubt denn so was?

Gast: ans zwa
20.10.2012 22:07
14 6

ans zwa

ich wär ja auch dafür, dass sämtliche hauptverkehrsadern untertunnelt werden. der lärm ist einfach unerträglich!

siehe letztens:
http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/1297183/Geraeuschkulisse_So-klingt-Oesterreich

Wien autofrei

Wien wäre beinahe autofrei, würde man jedem Wiener, der nicht Autofahren kann, den Führerschein entziehen.Wien wäre mit einem Schlag verkehrsberuhigt.

...und das lässt ihr euch gefallen ?

...parkpickerln neue verkehrsbeschränkungen , in den öffis montieren sie sitzplätze ab damit sie noch mehr leute reinquetschen können und die regierung bestellt sich 7er-bmw ...aber hallo ?

Gast: Gastix
20.10.2012 19:52
26 27

Solange die ..

..Grünen und die Roten irgend was zu sagen haben, werden die Bürger die Wertschöpfung repräsentieren und leben in Scharen die Stadt verlassen. Die Stadtflucht hat ja schon lange angefangen und mit solchen destruktiven Aktionen wird ie Stadt bald voller Gesocks sein.

Antworten Gast: Raumplaner
21.10.2012 11:57
8 6

Re: Solange die ..

Haha, der war gut. Die Zahlen der Statistik Austria sagen aber leider etwas anderes. Laut denen wächst die Stadt nämlich, es ziehen also Leute in Scharen IN die Stadt.

1 6

Re: Re: Solange die ..

Ja, nur was für Leute. Verzichtbare, im Regelfall.

Antworten Antworten Antworten Gast: gäst
21.10.2012 15:19
6 1

Re: Re: Re: Solange die ..

Mir scheint, der Herr Ingsoc hat ein allgemeines Problem mit modernen Gesellschaften. Vielleicht steht ihm gar eine der für den automobilen Verkehr mehr als perfekt ausgebaute Stadt in Saudi Arabien besser? Er möge doch bitte prüfen und dann entscheiden. Ich glaube, bald 2 Millionen Wiener und Wienerinnen leben auch gut ohne ihn.

0 1

Re: Re: Re: Re: Solange die ..

"Modern" ist kein Qualitätskriterium. Und bei den Saudis würden Sie sich sicher wohler fühlen als ich.

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: gäst
22.10.2012 01:28
0 0

Re: Re: Re: Re: Re: Solange die ..

Sage ja nicht, es wäre ein von dir so verstandenes Qualitätskriterium. Aber in nächster Zeit unumkehrbar ist die Moderne zweifellos, sie wird höchstens gelindert in absurden Regimen wie Saudi Arabien, die ein vormodernes Disneyland aufführen. Da das aber ganz nach deinem Geschmack zu sein scheint, solltest du wirklich einen Umzug in Betracht ziehen, zumal die Königreiche am Golf ja bekanntermaßen sehr, sehr spitz auf Leistungsträger sind, der du ja sicherlich bist.

20 11

Re: Solange die ..

Genau, da haben Sie vollkommen Recht.

Die 61% Kaufleute die schon vor 10 Jahren eine FuZo in der Mahü wollten die sind sicher nur grüne Bobo Sandler die uns alle in die Pleite reiten wollen.

Ist ja auch skandalös dass damals die Kärntnerstraße und der Graben zur FuZo umgewandelt worden sind. Wär doch viel schöner wenn man mit dem Auto am Stephansplatz parken könnte, oder?

Die ganzen Touristen die dort flanieren brauch ma ah net, Deutsch soll wieder gesprochen werden, gell?

was heißt wird ?

Die normalen Menschen sind längst geflüchtet, so sie die Möglichkeit hatten.

Übrig bleiben wird die linke Klientel, sprich ein paar Bobos, die Beamten, Alte.

Und der Rest sind baldu überwiegendTachinierer.

Super Zukunft.

Sobald die Stadt völlig bankrott ist, was nicht mehr lange dauern wird, gehts rund.

Antworten Gast: ans zwa
20.10.2012 22:16
14 4

Re: Solange die ..

also eine stadtflucht wäre mir neu!

gerade mit diesen aktionen, die eine stadt lebenswerter macht, bleiben in zukunft auch mehr landflüchtlinge in wien.

Antworten Gast: gäst
20.10.2012 21:38
1 3

Re: Solange die ..

Blöd nur, wenn das nachweisbar nicht stimmt...Wien wächst und zwar ziemlich stark...
Und der größte Teil der derzeitigen Wiener Bevölkerung wie auch der kommenden wird wohl auf die "die Wertschöpfung repräsentierenden" Gastixe verzichten können.

Gast: mariahilfer anrainer
20.10.2012 19:44
23 23

vision einer stadt ohne vasilaou

wäre mir lieber

Gast: wl
20.10.2012 18:56
20 23

Ausdünnung der örtlichen Wirtschaftsstruktur

Die aktuellen Pläne zur Neugestaltung der Mariahilferstraße drohen zu einer nachhaltigen Ausdünnung der örtlichen Wirtschaftsstruktur und langfristigen Absiedelung zahlreicher Branchen zu führen.
In den Nebengassen gibt es seit Jahrzehnten viele Kleinunternehmen unterschiedlichster Branchen. Man kann davon ausgehen, dass viele ansässige Handwerks- und Dienstleistungsbetriebe ohne ausreichende Zufahrtsmöglichkeit zur An- und Ablieferung von Waren und Material durch die auftretenden zusätzlichen Probleme und Kosten nicht überleben können.
Begünstigt werden primär einige Großunternehmen allem im Mode- und Textilbereich. Die weitere Existenzmöglichkeit anderer Branchen an der Mariahilferstraße und in deren Nahebereich ist fraglich. Die Arbeitsplätze wandern dann im Außenbezirke und in das Umland von Wien. Profitieren werden die Einkaufzentren am Stadtrand.

19 13

Re: Ausdünnung der örtlichen Wirtschaftsstruktur

Und warum ist das jetzt schlecht, wenn ein paar kleinere Unternehmen ein Stückchen weiter hinaus (werden ja wohl in Wien bleiben) wandern, dorthin wo jetzt in Thaliastraße & Co eh nr mehr Wettcafés, Dönerbuden und Handyshops sind?

Bei uns im 12. gehts schon los, eine (recht auf "Style" getrimmte) Werbeagentur an der Längenfeldgasse, ein kleines Atelier in der Wilhelmstraße.
Schön, dass aufgrund der irren Preise innerhalb des Gürtels jetzt auch wieder interessante Sachen außerhalb passieren.

Die Einkaufszentren profitieren seit Jahrzehnten davon, dass die Einkaufsstraßen geschlafen haben. Niemand braucht einen Parkplatz direkt vorm Geschäft, der beste Beweis sind ja Komplexe wie die SCS und das Donauzentrum - nur halt in der Nähe. Die Einkaufsstraßen müssten sich einfach organisieren, gemeinsame Werbung betreiben, gemeinsam mit der Stadt verhandeln über Infrastrukturmaßnahmen/Attraktivierung - vor 100, 200 Jahren hat man zB gutgehende Einkaufsgassen/Straßen noch überdacht und wunderbare Galerien geschaffen. Aber da haben halt die EKZ die Nase vorne - die haben einen Eigentümer, bei Maßnahmen für Einkaufsstraßen reden hunderte mit.

Re: Ausdünnung der örtlichen Wirtschaftsstruktur

Und die von den Grünen und Roten geförderten Textilketten mit Kinderarbeit in den ärmsten Ländern der Welt!

Bravo, ein typischer Vasiliniakou-Häupl-Plan!!

24 14

Schade ...

... wieder nur so eine halbherzige Lösung anstatt einer ordentlichen Fußgängerzone vom Museumsquartier bis zur Kaiserstraße. Zur Entlastung der U3 die Straßenbahnen aus dem Westen wieder zum Ring verlängern (Fußgängerzonen mit Straßenbahnen sind ja keine Neuigkeit) und man könnte - nur von Ring und Zweierlinie unterbrochen vom Stephans- bis zum Europaplatz gehen. DAS wäre eine mutige, weltstädtische Lösung.

Andere Städte machen's vor:
http://londonkoreanlinks.net/wp-content/uploads/2010/05/seoul-before-and-after.jpg
Seoul hat eine ganze Stadtautobahn abgerissen und es hat funktioniert - bei sowas würden zwar die Wirtschaftskammerleute und der Bumsti Strache erst mal einen Herzinfarkt kriegen (hmmm....), aber nach 2 Jahren könnte sich keiner mehr was anderes vorstellen, siehe Stephansplatz, Kärntner Straße. Wenn's nach den üblichen Verdächtigen ginge, gäb's auch keine Donauinsel, dafür eine Wientalautobahn bis zur Staatsoper ...

Aber man soll ja nicht nur sudern, immerhin bewegt sich etwas in die richtige Richtung.

Antworten Gast: mir reichts
21.10.2012 08:33
5 13

Re: Schade ...

gibts irgendeinen kommentar von dir, in dem du nicht strache einbaust?

zum wetter vielleicht? aber auch da bin ich mir nicht sicher.

6 0

Re: Re: Schade ...

Ich hab mir jetzt auf meinem Profil zur Sicherheit die Seite mit meinen letzten Kommentaren angeschaut und da wird nirgends der Strache erwähnt. Verwechseln Sie mich?

Natürlich hab ich schon öfter mal was über ihn geschrieben, aber das ist bei einer der polarisierendsten Figuren in der Innenpolitik ja nicht verwunderlich. Hier gibt's massenhaft weit schlimmere Leute, die bei JEDEM Beitrag, der irgendwas mit Wien zu tun hat, sofort über die GRÜNOSSINEN und die VASSILAKUH referieren, die Wien kaputt machen, und wenn's nur um Markierungsarbeiten in der Märzstraße geht.

In einer Diskussion über Wiener Verkehrspolitik den Strache zu erwähnen, ist ja auch passend - wenn er sich regelmäßig als "Beschützer der Autofahrer" präsentiert, grad so, als wär der "Autofahrer" eine eigene Spezies.

Gast: Wurstsemmel
20.10.2012 17:26
14 21

Alternatives Konzept

Wien muss endlich eine Autostadt werden!!!
Warum gibt es eigentlich keine Politiker, die das fordern.
Ich würde, wenn ich ein Politiker wäre, folgendes Konzept durchsetzten:
Zumindest alle Hauptverkehrsstraßen werden um mindestens eine Spur erweitert. - Dadurch wird ein flüssigerer Verkehrsstrom erreicht, und somit der Schadstoffausstoß reduziert. Gleiches wird durch bessere, intelligente Ampelsteuerungen erreicht.
Fahrradwege werden nicht mehr auf Kosten der Autofahrer, sondern auf baulich (zB durch Grünstreifen) getrennten Flächen angelegt. Fahrradfahrer dürfen, wo kein Radweg vorhanden ist, den Gehweg verwenden, aber nur Schrittgeschwindigkeit fahren, wenn Passanten anwesend sind.
Die Parkraumbewirtschaftung wird entweder überall abgeschafft, oder in ganz Wien eingeführt, wobei minimum 90% der Kosten für Parkpickerl von der Kfz Steuer abgezogen wird und eine günstige Lösung für Pendler geschaffen wird. Außerdem darf man mit dem Parkpickerl neben dem Wohnbezirk auch im (in den) Arbeits-Bezirk(en) parken und die Gratisparkdauer wird auf eine 3/4 Std erhöht.
Die geringen Kosten die durch solche Maßnahmen anfallen, werden von der neuen Fahrradsteuer gedeckt, die alle Radfahrer jährlich zu entrichten haben (ungefähr 30€). Dabei können natürlich - wie beim Auto - mehrere Fahrräder zusammengemeldet werden.
Wien würde endlich wieder lebenswert werden und sich von der Grünen Diktatur entfernen.
Also, wählt mich!

Re: Alternatives Konzept

ich finde ihren Vorschlag wunderbar.
Solche Menschen wie sie sollten in die Politik!

Antworten Gast: oberst ganef
20.10.2012 18:16
6 17

Re: Alternatives Konzept

Eh kloah, ollas muas a Fussgängerzone wern, wos brauch ma denn de Auto, ned?

Das ist sichtlich das Motto der Grünen. Na, ich gratuliere.

Antworten Antworten Gast: Fast
20.10.2012 19:55
8 14

Re: Re: Alternatives Konzept

Falsch- das ist das EINZIGE Motto der möchtegern Weltgrünen.

Die Gesinnung dahinter ist zu tiefst kommunistisch.

Antworten Antworten Gast: Wurstsemmel
20.10.2012 19:07
11 14

Re: Re: Alternatives Konzept

Dass die Grünen nicht am Wohl der Bevölkerung interessiert sind, sondern jetzt am Ende ihres politischen Daseins nur noch verzweifelt versuchen den letzten Cent der BürgerInnen in ihre eingenen Taschen zu wirtschaften ist ja ein Geheimnis.

18 7

Re: Alternatives Konzept

Ist das jetzt Ironie, wie ich doch stark hoffe?

Genau, alle Straßen verbreitern, mehr Platz für Autos:
http://tinyurl.com/8dpbgko
Damit die Stadt wieder lebenswert wird!

Antworten Antworten Gast: Wurstsemmel
20.10.2012 19:04
10 17

Re: Re: Alternatives Konzept

Das ist keine Ironie.
Ich möchte nicht dass BürgerInnen dazu gezwungen werden die unpünktlichen, verschmutzten und überteuerten öffentlichen Verkehrsmittel zu benutzen. - Natürlich steht weiterhin jedem frei das zu tun. Und Lebenswerter wird die Stadt durch mein Konzept allemal. - Das Gegenteil könnte erst bewiesen werden, wenn es umgesetzt würde und, widererwarten, nicht funktioniert.

7 0

Re: Re: Re: Alternatives Konzept

Ich verwende für 95 % meiner Wege in Wien die Öffentlichen und war auch schon viel im Ausland unterwegs, also:

- unpünktlich: Ich fahre fast täglich mit U-Bahn und S-Bahn in die Arbeit und bin noch fast nie zu spät gekommen, fürs Umsteigen von Ubahn auf S-Bahn plane ich selten mehr als 5 min Zeitpuffer ein. Ja, es gibt Verzögerungen, aber auch im internat. Vergleich ist die Leistung sehr gut.

- verschmutzt: Gelegentlich, zugegebenermaßen, aber Sie fürchten sich wahrscheinlich auch davor, auf die Straße zu gehen, weil's da nicht so sauber wie in Ihrem Wohnzimmer ist?

- überteuert: 1 € pro Tag für 5 U-Bahn-Linien, zig Autobus- und Straßenbahnlinien und die S-Bahn. Wenn's schon Propaganda machen wollen, geben's sich wenigstens ein bisschen mehr Mühe.

Antworten Gast: gäst
20.10.2012 17:56
4 1

Re: Alternatives Konzept

Einspruch!
Es fehlt Autobahnvollausbau der Wienzeile, des Gürtels und die Einführung des Drive-by Bürgerservice im Rathaus.
Fahrräder brauchen zusätzlich auch noch ein Parkpickerl wie auch die Zulassungsplakette, alle paar Jahre von Fahrradmechanikern zu überprüfen.
Zusätzlich dazu sollte es überall Liftgaragen geben, Flächendeckend und gratis für alle Wiener!
Wählt mich!

Antworten Antworten Gast: Wurstsemmel
20.10.2012 18:58
5 7

Re: Re: Alternatives Konzept

Sehr gute Ideen obwohl ich nicht denke, dass ein Drive-by Bürgerservice im Rathaus großen Anklang fände und eine Autobahn in der Stadt sinnwidrig und störend wäre. Auch Parkpickerl für Fahrräder sind nicht besonders sinnvoll, meiner Meinung nach. Aber eine Überprüfung der Verkehrstauglichkeit (sowohl von Fahrrad als auch von Fahrer) währe sehr zu begüßen.
An die Möglichkeit öffentliche Garagen zu errichten habe ich auch gedacht, jedoch würde das am Budget scheitern.
Bin aber für weiter konstruktive Kritik offen.

Antworten Antworten Antworten Gast: gäst
20.10.2012 21:29
0 0

Re: Re: Re: Alternatives Konzept

Warum denn bitte soll eine Autobahn in der Stadt sinnwidrig sein? Ist die Tangente etwa sinnwidrig? GRÜNOSSiNNENGEWÄSCH, darauf darf man gar nicht eingehen!
Und drive-by Bürgerservice, warum bitte nicht? Wenn das ROThaus einen schon mit Bürokratie ausraubt, dann soll man das auch schnell und bequem erledigen können!
2013: (x) GÄST

 
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