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Prozessauftakt 25 Jahre nach Mord am Wiener Gürtel

22.10.2012 | 06:34 |   (DiePresse.com)

Vor dem "Espresso Orient" soll ein Mann einen anderen erschossen haben, weil dieser einen Welpen quälte.

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Um einen Mord, der vor 25 Jahren vor einem Wiener Gürtel-Lokal verübt wurde, dreht sich ein spektakulärer Schwurprozess im Wiener Landesgericht, der am Montag unter dem Vorsitz von Martina Krainz verhandelt wird. Im März wurde ein 66-Jähriger verhaftet, der im März 1987 einen 31-Jährigen vor dem Espresso "Orient" erschossen haben soll. Zum Streit ist es angeblich gekommen, weil das Opfer im Rausch seinen Welpen quälte. Der Angeklagte, auf den die Ermittler durch einen anonymen Tipp gestoßen waren, bestreitet den Vorwurf.

Der Prozess ist zunächst nur auf einen Tag anberaumt. Für Verteidiger Herbert Eichenseder handelt es sich um eine reichlich "dünne Suppe". Einer der Hinweise auf seinen Mandanten beziehe sich auf die Flucht des Täters in Richtung Neubau, wo der Angeklagte damals wohnte. Eine mögliche Erklärung für den anonymen Tipp besteht laut Eichenseder in einer Aussage des Angeklagten wenige Tage nach der Tat gegenüber seiner damaligen Frau: "Du, wenn du weiter so saufst, geht's dir so wie dem, weil den hab' i derschossen", sagte er, was der Beschuldigte laut seinem Verteidiger auch gar nicht bestreitet. "Aber sonst weiß er über den Fall nichts", so Eichenseder.

 

(APA)

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2 Kommentare

Ein vernünftiger Mann

mit Herz und einem Gefühl für gutes Benehmen.

Man sollt ihn zum Innenminister machen.

Gast: MenschNr1
22.10.2012 13:01
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Tierquälerei sollte sowieso mit der Todesstrafe bestraft werden! Genau wie Vergewaltigung, Misshandlung von Kindern und politische Korruption!

Das eizige Problem mit der Todesstrafe ist das ein Fehlurteil nicht mehr gut gemacht werden kann.