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Neues Teilstück: Der Äußere Ring-Radweg wächst

25.10.2012 | 12:56 |   (DiePresse.com)

Das Stück zwischen Babenberger Straße und Stadiongasse ist eröffnet. Einer Wintersperre erteilt der Wiener Fahrradbeauftragte eine Absage.

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Das derzeit größte Radwegeprojekt in Wien ist nahezu fertig: Am Donnerstag ist eines der letzten noch fehlenden Teilstücke der neuen Radfahr-Route am Äußeren Ring offiziell eröffnet worden. Der 670 Meter lange und 800.000 Euro teure Abschnitt führt von der Babenberger Straße vorbei an Kunst- und Naturhistorischem Museum und Parlament bis zur verlängerten Babenberger Straße. Ausständig ist nun nur noch die Erschließung des "Jonasreindl" bei der Hauptuni.

Laut dem städtischen Fahrradbeauftragten Martin Blum wird der letzte Lückenschluss allerdings erst im kommenden Jahr erfolgen. Die Planungen laufen aber bereits. Abgesehen davon ist die Ringstraße nun durchgängig auch auf der stadtauswärts gelegenen Seite mit dem Rad befahrbar. Sie soll die vor allem im Sommer heillos überlastete und bereits in den 1980er-Jahren entstandene Ring-Innenseite entlasten.

6000 Radler an Spitzentagen

Durchschnittlich 2800 Radler strampelt täglich auf Wiens meistbefahrenem Radweg. An Spitzentagen sind es sogar mehr als 6000 Biker, was zwischenzeitliche Staus unvermeidlich macht. Dort, wo der äußere Radweg schon seit einiger Zeit fertiggestellt ist (etwa bei der Oper, Anm.), verzeichne man Frequenzsteigerungen von bis zu 20 Prozent, versicherte Blum bei einem Medientermin.

Gleichzeitig erteilte Wiens Chef-Radler dem Begehren von City-Bezirkschefin Ursula Stenzel (ÖVP), den Ring-Radweg im Winter zwecks Schonung der Alleebäume zu sperren, eine Absage. "Das ist nicht denkbar und wäre ein deutlicher Rückschritt", sagte Blum. Die Bäume entlang der Prachtstraße würden nicht allein wegen der Salzstreuung bei Schnee und Eis, sondern vor allem durch Kfz-Abgase, Bodenverdichtung infolge des Auto- und Straßenbahnverkehrs und die Zunahme von Hitzetagen Schaden leiden.

(APA)

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18 Kommentare

die stenzel kann ja

wenn sie sich unsicher fühlt, so ab mittag mit stützrädern fahren,
plus freiwilliger nummerntafel, falls ein baum nicht frueh genug ausweicht...

Stenzl

die Stenzl wird's schon richten
denn das gehört zu ihren Plichten,
der Stenzl-Mamma...

leider: Der Äußere Ring-Radweg wächst



und wie ist es mit den Winterreifen bei den Radln?

Re: leider: Der Äußere Ring-Radweg wächst

Das ist eine Super Idee und ein völlig neues Geschäftsdfeld. ;-)

Antworten Gast: ans zwa
26.10.2012 15:56
0 1

Re: leider: Der Äußere Ring-Radweg wächst

wir können's natürlich auch anders rum machen: die autos fahren auf dem ring-radweg und die fahrräder auf der straße. wär das eher in deinem sinn?

Gast: GAST uipde873jb
25.10.2012 19:55
9 1

Die Stadt meiden

Da der Raum für sichere Fußwege nicht mehr vorhanden ist, meide ich die Stadt.
Und abzocken lasse ich mich auch nicht von Rot/Grün. Leider kann ich nicht verhindern, daß sie unser Geld verschwenden, diese Raubritter.

grüne

gott schütze österreich vor den grünen.

Gast: Fussgänger678
25.10.2012 17:43
2 0

Hoffentlich vergessen sie nicht wieder den Radweg rot zu machen..

Sonst sind schlechte erkennbarkeit und Zusammenstöße mit Fußgängern vorprogrammiert. Leider ist das das Problem vieler wiener Radwege. Radfahrer erkennen sie kaum und Fußgänger meisst gar nicht. Dass ausgerechnet das reiche Wien am roten Asphalt und damit an der Sicherheit von Radfahrern und Fußgängern spart ist eine Schande.

1 1

Frau Dr.Stenzl will Baumschutz:Da hat sie durchaus viel zu tun.Z.B.beim Lobautunnel

http://www.noen.at/lokales/noe-uebersicht/gaenserndorf/aktuell/Umstrittene-S-1-geht-an-den-Start;art2633,352111
Die Flächenvernichtung in Österreich ist enorm
http://derstandard.at/1336697667129/Bauernvertretung-Taeglich-gehen-15-Hektar-Boden-in-Oesterreich-verloren
So daß die Bauernschaft Alarm schlägt.
Die Verkehrsprojekte um Wien
verschlingen nicht nur sehr viel Geld
sondern auch viel Fläche:
http://www.noe.gv.at/Verkehr-Technik/Autofahren-in-NOe.wai.html
Doch aus einem Saulus kann auch ein
Paulus werden:
http://noe.orf.at/news/stories/2555882/

Wenn aber Pröll schon die Bahn fördern
will,so sollte er auf die Straßenbahnen auch
nicht vergessen:
Es gab eine Linie 317 nach Großenzerdorf,
es gibt einen ÖVP Antrag zur Verlängerung
der Linie 71 nach Schwechat.
Es könnte eine Verlängerung der Linie
31 bis Pirawath geben ,eine "Badnerbahn Nord"über die Stammersdorfer Linie ,es gibt eine ÖVP Initiative zur Revitalisierung der inneren Aspanbahn:
http://de.wikipedia.org/wiki/Aspangbahn
eine leistungsfähige Bahn die von Aspang
bis zum Rennweg gefahren ist.
Bei weniger Auto-Pendlern, kann in
Wien Platz für viele weitere leistungsfähige
Radwege und viele Alleen entstehen.
Bei guten Radwegen ist nebenbei
wesentlich mehr Platz für Alleen,
da ein Fahrrad wesentlich weniger
Platz ,als ein Auto braucht.
Bewegung gute Luft ,bessere Serotonin und D-Vitamin bildung fördern die Gesundheit
damit wesentlich bessere Lebensqualität
sind die Folge guter Radwegepolitik !

Re: Frau Dr.Stenzl will Baumschutz:Da hat sie durchaus viel zu tun.Z.B.beim Lobautunnel

@Helios: Auch der Auto-Lobbyist Pröll kann sich den Tatsachen nicht widersetzen. Jetzt kann er noch dazu seinen partnerschaftlich verbundenen Baufirmen neue Aufträge geben und plötzlich werden wieder Bahnen revitalisiert. Nur die Thayatal-Bahn müsste er auch wieder aktivieren, natürlich in Cooperation mit den ÖBB oder einem Privatinvestor. Versprochen und Verträge unterschrieben hat er, doch heute will er davon nichts mehr wissen. Aber vielleicht geht ihm da doch noch das berühmte Licht auf. Die Hoffnung stirbt zuletzt, auch in NÖ.

Radfahrbeauftragter

Kann mir bitte einmal jemand sagen, wie lange der Arbeits ( oder sonstwie) vertrag des Beauftragten läuft? wird der aus dem Stand pragmatisiert, damit der Versorgungsjob auch lange hält, oder kann man den wieder los werden?

Gast: Gastnamenname
25.10.2012 15:00
5 0

Warum ...

… können die Radfahrer am Ring nicht die Nebenfahrbahnen benützen, da müsste man nicht umständlich Radwege bauen!

Gast: GRÜNER KAKTUS
25.10.2012 13:15
2 11

Das ist alleinig unser Erfolg! Ein Erfolg der GRÜNINNEN!

Damit mir das keiner vergißt!

11 0

Re: Das ist alleinig unser Erfolg! Ein Erfolg der GRÜNINNEN!

Erfolg? Das ist ein Armutszeugnis!

Antworten Antworten Gast: ans zwa
26.10.2012 15:52
0 3

Re: Re: Das ist alleinig unser Erfolg! Ein Erfolg der GRÜNINNEN!

ein paar meter mehr straße wären wohl besser gewesen, gelt?

0 2

Und der Dreck wird auch wieder weggerissen.


Antworten Gast: GRÜNER KAKTUS
25.10.2012 13:47
1 4

Re: Und der Dreck wird auch wieder weggerissen.

Gibt es einen trifftigen Grund für Ihre Antipathie gegen Radwege?
Die sind doch gesund wegen der Bewegungsmöglichkeit und bringen Grün in die Stadt.
Ist doch beides kaum irgendwie anstössig.
Man muss auch nicht drauf fahren.

Re: Re: Und der Dreck wird auch wieder weggerissen.

Bitte wieviele Meter der Radwege haben grün in die Stadt gebracht? oder meinen Sie: die Außenbezirksgrünen fahren in die Stadt?