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Häupl: Zweite Parkpickerl-Ausweitung "kleine Adaptierung"

29.10.2012 | 16:26 |   (DiePresse.com)

Wiens Bürgermeister bekräftigt, dass die angekündigte Volksbefragung zur Parkraumbewirtschaftung planmäßig im ersten Quartal 2013 stattfindet.

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Im Wiener Gemeinderat wurde am Montag die Debatte rund um die Ausdehnung der Parkraumbewirtschaftung fortgesetzt: Bereits in der Fragestunde musste sich Bürgermeister Michael Häupl (SPÖ) diesem Thema gleich zweimal stellen. Einmal mehr betonte das Stadtoberhaupt, dass "gegen den Willen der Bezirke kein Parkpickerl eingeführt wird". Und er bekräftigte: Die angekündigte Volksbefragung zur Parkraumbewirtschaftung wird planmäßig im ersten Quartal 2013 stattfinden.

Der blaue Mandatar Anton Mahdalik warf dem Bürgermeister "Kapitulation vor dem dortigen Bezirksvorsteher Franz Prokop (SPÖ, Anm.) und Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne, Anm.)" im Bezug auf die geplante nochmalige Ausweitung der Kurzparkzone in Ottakring vor. Häupl hätte die Ausdehnung zwischen Sandleitengasse und Savoyenstraße "nur als kleine Adaptierung" bezeichnet.

Dies sei auch so, bestätigte Häupl. Die nochmalige Ausweitung in Ottakring würde lediglich 1,5 Quadratkilometer betragen und sei daher keinesfalls eine Verdoppelung der bewirtschafteten Fläche, wie dies von der Opposition dargestellt werde.

Zudem erinnerte der Bürgermeister an die Situation bei der Einführung der Parkraumbewirtschaftung innerhalb des Gürtels. Damals hätte es zu Beginn die gleiche Problematik gegeben, letztendlich sei die Einführung aber positiv aufgenommen worden. Einmal mehr versicherte Häupl aber an dieser Stelle, dass gegen den Willen der Bezirke kein Parkpickerl eingeführt werde.

Keine Zusammenlegung mit Wehrpflicht-Frage

Die Rathausschwarzen wollten wiederum von Häupl wissen, wann denn nun die angekündigte Volksbefragung zum Parkpickerl stattfinden würde. Dieser versicherte, dass es einen Termin - wie geplant - im ersten Quartal 2013 geben werde. Fix ist nur: Eine Zusammenlegung mit der Befragung zur Wehrpflicht ist laut Häupl aus organisatorischen Gründen nicht möglich.

Angesprochen auf die Art der Fragestellung betonte Häupl erneut, dass die Fragen verfassungskonform sein werden - und es daher keine Ja-Nein-Frage zum Parkpickerl geben werde. Das zentrale Thema sei vielmehr die Regulierung des ruhenden Verkehrs. Weitere Fragen aus dem Bildungs- und Sozialbereich seien ebenfalls vorstellbar.

"Frischer Wind in Wien?"

Das Thema Verkehr war überhaupt das bestimmende Thema des Gemeinderats am Montag. Nicht nur in der Fragestunde ging es ums Parken und die dazugehörenden Pickerl, auch die Aktuelle Stunde beschäftigte sich mit den jüngsten Debatten. Die Grünen, die das Thema in der Aktuellen Stunde vorgeben durften, hatten dafür den Titel "Frischer Wind in Wien. Moderne Mobilität statt Stau und Stillstand" gewählt.

Was beim Wiener ÖVP-Chef Manfred Juraczka für relativ großes Staunen sorgte: "Ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Frischer Wind ist nicht immer das, was zum Erfolg führt." Vermutlich spielte er dabei auf den Wahlslogan seiner Vorgängerin Christine Marek an, die 2010 "frischen Wind für Wien" versprochen hat, bei der Wien-Wahl dann aber eine veritable Wahlniederlage erleiden musste.

Schließlich wird am Nachmittag ein oppositioneller Misstrauensantrag gegen Verkehrsstadträtin Vassilakou abgestimmt. Es ist bereits der dritte in dieser Legislaturperiode - und er wird wie seine beiden Vorgänger von der Regierung abgelehnt werden.

(APA)

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44 Kommentare
 
12
Gast: Strassenbahn
31.10.2012 17:14
3 0

Linie 43 fällt ständig aus

.... fein, wie soll man da denn Umsteigen auf die Öffis, wenn die Bim beim kleinsten Schneefall sofort ausfällt? Ist ja lächerlich zu fodern, die Wiener sollen mehr mit den Öffis fahren, dazu müssten diese erst einmal störungsfrei vorhanden sein. Oder soll ich im Schnee mit dem Rad fahren - ist ja lächerlich! Sogar bei der U-Bahn hat Ausfälle, ganz zu schweigen von den Straßenbahnen, die keinen eigenen Gleiskörper haben oder den Bussen, die keine Busspur haben! Wenn alle Autofahrer laut hupen würden, die keine attrative Möglichkeit haben mit den Öffis zu fahren, da wär mal was los ist Wien ;-)

nicht mehr wählbar.....

wenn rotgrün schon bei diesem thema murkst bis zum geht nicht mehr....na danke.
und wieso sind die verkehrsexperten eigentlich überascht wegen dem chaos (bekommen auch noch bezahlt dafür)...... da muß ich kein verkehrsexperte sein um das zu erkennen...war ja vorauszusehen und beabsichtigt. überheblich und arrogant. idiotie sondergleichen.
an die frau in grün: Die Hybris (griechisch ὕβρις „Übermut, Anmaßung“)

4 0

Ausrede

Jetzt haben sich nach ein paar Wochen die Pickerlflüchtlinge auf dem Wilhelminenberg wieder verzogen - und jetzt wollen sie uns auch da ein Parkpickerl aufs Aug drücken, damit wir da auch zahlen müssen, ohne irgendeine Gegenleistung dafür zu bekommen?

jo mei

a bsoffne gschicht hoid von mia, dem grünspritzermichl, und da mizzi aus dem bankrotten griechenlaund. prost auf ex genossen.

Gast: ROTFRONT
30.10.2012 12:02
1 6

ich freue mich schon auf den 5.11. Dann muss ich nur mehr die Hälfte der Kommentare lesen (jetzt 15 angemeldet, 14 Gastkommentare)

Und die parteiischen befangenen Kampfposter muss wir dann auch nicht mehr ertragen!

Antworten Gast: gastnamenname
30.10.2012 14:37
7 0

Re: ich freue mich schon auf den 5.11. Dann muss ich nur mehr die Hälfte der Kommentare lesen (jetzt 15 angemeldet, 14 Gastkommentare)

Das heißt, wir werden auch Ihre Kommentare nicht mehr lesen müssen ...?

Antworten Gast: bergziege
30.10.2012 12:37
0 0

Re: ich freue mich schon auf den 5.11. Dann muss ich nur mehr die Hälfte der Kommentare lesen (jetzt 15 angemeldet, 14 Gastkommentare)

Was passiert am 05.11.? Muss man das wissen?

Antworten Antworten Gast: Fixi, die lustige Heroinspritze |--[[[[[[}--
30.10.2012 15:32
1 0

Re: Re: ich freue mich schon auf den 5.11. Dann muss ich nur mehr die Hälfte der Kommentare lesen (jetzt 15 angemeldet, 14 Gastkommentare)

man wird uns - die werten gäste - auf unbestimmt zeit mundtot machen.

Gast: Gruselbauer
30.10.2012 10:55
7 0

wer hilft der armen Bevölkerung

Adaptierungstrinker

Häupl - du bist erledigt

samt deiner Korruptionistenpartie.

Zur nächsten Wienwahl geh ich hin, egal, selbst wenn ich noch so krank bin an dem Tag.
Und ich wähl euch Betrüger ab, dein gschi... grünes Schoßhündchen werden wir einschäfern!

7 0

Re: Häupl - du bist erledigt

Die erste Watschen sollte es bei der NR-Wahl geben, damit so etwas nicht auch auf höherer Ebene stattfindet!

Antworten Gast: Believe me
30.10.2012 10:39
15 0

Re: Häupl - du bist erledigt

Diese Visage wird am Wahlabend noch viel schmerzverzerrter ausschauen.

Antworten Antworten Gast: bergziege
30.10.2012 12:42
8 0

Re: Re: Häupl - du bist erledigt

Es wird a Wein sein, und mir wer'n nimmer sein, D'rum g'niaß ma 's Leb'n so lang's uns g'freut.
Hoffentlich können wir diese Zeilen Rot-Grün zum Abschied bald vorsingen.

Häupl

Vom Häupl gibt es ja immer nur so "besoffene" Bilder. Ist das sein natürlicher Gesichtsausdruck oder hat das jahrelange, tägliche Trinken so seine Mimik verändert?

Immer nur...

"kleine Adaptierungen" nimmt Häupl vor. Alles ist bei Häupl klein... Vassilakou wills so und diesmal macht Häupl was sie möchte. Die Wahl steht vor der Tür und die Grünen "sollen die Grot fressen"! So stellt er sich das vor, dass ist seine "kleine Adaptierung".

in seiner eigenen wohngegend

findet diese kleine adaptierung statt.
na da schau einer an - ist es ihm zu laut weil er gerne länger schläft oder wie ...?

Kosten im Vergleich

Langsam geht mir das Thema wohin... Ich zahle für meinen Garagenplatz 380 Euro im Monat (1 Bezirk) weil ich so oder so keinen Platz auf der Straße finde und andere jammern wegen 180 Euro im Jahr

Ich finde es traurig, dass man die paar Euro so schlimm findet im Vergleich zu einer Tankfüllung,die bei mir 70 Euro alle 3 Wochen ausmacht....

14 0

Re: Kosten im Vergleich

Es kostet ja nicht nur das Stehenlassen des Autos - jeder Wiener wird zum Pendler, wenn er in einen anderen Bezirk fährt!
Und da kommen zu diesen 70 € Spritkosten alle 3 Wochen ganz leicht noch 100€ für Kurzparkscheine dazu.

Das heißt, aus rund 20 € Spritkosten pro Woche werden 60 Euro mit Parkkosten.

Antworten Gast: Da Bese
29.10.2012 21:03
12 0

Re: Kosten im Vergleich: In München kostet es in der Innenstadt gemütlicher, benzinsparend und diebstahlsicher nur 60 Euro

In der Innenstadt von München kostet ein Parkplatz pro Monat nur 60 Euro, da man dort nicht Monopole von Garagenbetreibern fördert wie in Wien, sondern diese mit Hilfe modernster Technik verhindert!

In Wien werden z. B. wenn APCOA jammert, dass eine Garage nicht gut geht, rund herum um Millionenbeträge Parkplätze vernichtet!

So passiert z. B. auch in Hütteldorf wo vor dem Gerhard-Hanappi-Stadion hunderte Parkplätze vernichtet wurden, weil eine neue Großgarage an den Stadtrand geknallt wurde, wo sie im Grunde kein Mensch braucht.

Nur durch künstliche Reduktion von freiem Parkraum ist es überhaupt möglich solche Garagen zu füllen. Und das ist eben schwachsinnig! So soll es nicht sein, dass Parkplätze zerstört werden um Fehlplanungen zu übertünchen.

Der Bedarf muss sich am Kunden orientieren, wo der wirklich parken will und das geht mit Garagensystemen von Wöhr ( www.woehr.de und ein schönes Video http://www.woehr.de/de/projekte/muenchen_m740/index_ntv.htm ) sehr günstig!

Die Autos werden unter den Straßen automatisch positioniert. Die Autos werden umweltfreundlich elektrisch abgestellt. Die Luft verbesserte sich deutlich und dabei auch der Lebensstandard der Autofahrer.

Man spart Zeit, da das Parken vollautomatisch erfolgt und so bekommt man über die ersparte Zeit schon die 60 Euro wieder rein!

Das ist eine Lösung und nicht sozialistische rot-grüne Planwirtschaft. Das verschiebt nur die Probleme, senkt den Lebensstandard und führt längerfristig zur Verarmung!

Re: Re: Kosten im Vergleich: In München kostet es in der Innenstadt gemütlicher, benzinsparend und diebstahlsicher nur 60 Euro

wer wird denn dawohl bei der apcoa mitschneiden, ein parteifreunderl/in. sicher ein schelm wer sich da was unanständiges denkt.

Antworten Antworten Gast: Da Bese
29.10.2012 21:37
10 0

Re: Re: Kosten im Vergleich: In München kostet es in der Innenstadt gemütlicher, benzinsparend und diebstahlsicher nur 60 Euro

Ach ja, das muss ich noch erklären, warum das rot-grüne bzw. sozialistische Modell der Parkraumbewirtschaftung zur Verarmung der Bevölkerung beiträgt.

Mal abgesehen davon, dass im Endeffekt die Bürger über höhere Handwerkerrechnungen u. s. w. die Kosten für das Parkpickerl auch dann zahlen müssen, wenn sie selbst gar kein Auto haben, bringt es nichts 1400 Leute in Parksheriffuniformen auf Autofahrer zu hetzen. Das bringt KEIN zursätzliches BIP, sondern vergrößert nur das Pensionsproblem, denn der Wohlstand wird so nicht gehoben und sobald die Tätigkeit der Parksheriffs beendet ist, verursachen sie selbst der Gemeinde und dem Staat nur Kosten!

Stellt man hingegen wie im freiheitlichen Modell Bauarbeiter an, die Garagen bauen, dann hilft dies Langfristig der Volkswirtschaft und der Lebensstandard wird gehoben. Selbst wenn die Bauarbeiter in Pension gehen, sind ihre Pensionen sicher, da die Parkgaragen ja einen Nutzenvorteil für die Bevölkerung bringen für den die Bevölkerung bereit ist etwas zu zahlen.

Die Autos sind in den Garagen geschützt vor Autodieben, Rowdies und dem Wetter. Der Lack bleibt länger schön und auch die Sitze bleichen nicht aus und im Winter muss man nicht die Scheiben selbst zerkratzen um das Eis zu entfernen.

Ich bin für sofortige Neuwahlen in Wien. Es reicht! Schuldenmacherei in Kombination der Schmälerung der Kaufkraft der Bevölkerung durch Gebührenwucher als antizyklische Wirtschaftspoltik zu bezeichnen (Frau Brauner) zeigt totale Inkompetenz.

2 0

also, wenn DAS keine irre meldung ist ...


Gast: Baur4
29.10.2012 19:02
13 0

Wien verdient nichts anderes!

Wien hat Rot-Grün gewählt.

Wahltag ist Zahltag!

Antworten Gast: bergziege
30.10.2012 12:45
8 0

Re: Wien verdient nichts anderes!

Das behaupten Sie. Schauen Sie sich das Wahlergebnis an, bevor Sie derlei schreiben. Wien hat Rot und Grün ABGEWÄHLT. Leider ist sich trotzdem diese unselige Koalition ausgegangen. Bei uns machen sich seit fast zwei Jahren Wahlverlierer auf die unerträglichste Art und Weise wichtig.

Re: Wien verdient nichts anderes!

Ganz Wien? Nein! Es gibt auch noch Wiener die nicht besoffen oder beki..t zur Wahl gehen.

0 2

Re: Wien verdient nichts anderes!

und wen willst wählen?

Korruption, Fremdenhass, Unfähigkeit, Postenschacher, Autofahrerhaß, etc - dies sind die tatsächlichen Parteiprogramme.

Da fällt die Wahl wirklich schwer!

 
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