Reifenstecher in Währing: Polizei ertappt Mann

09.11.2012 | 20:39 |   (Die Presse)

Ein Verdächtiger soll im 18. Bezirk aus Frust mindestens 16 Autoreifen aufgestochen haben. Er habe sich darüber aufgeregt, seit der Einführung des Parkpickerls keinen Parkplatz mehr zu finden.

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Wien/Stög. Es ist eine spektakuläre Serie, die die Polizei im 18.Bezirk derzeit in Atem hält: Seit Wochen werden Autoreifen aufgestochen. Jetzt soll es, wie „Die Presse“ erfuhr, einen Verdächtigen geben. Ein Mann soll von Beamten in Zivil auf frischer Tat beim Aufschlitzen von Reifen ertappt worden sein. Auf seine Rechnung könnten knapp 16 Autoreifen gehen.

Zu erfahren war, dass der Mann aus Frust gehandelt haben soll: Er habe sich darüber aufgeregt, seit der Einführung des Parkpickerls in Teilen des 17. Bezirkes in seiner Wohngegend im 18. nun keinen Parkplatz mehr zu finden. Tatsächlich waren von den Sachbeschädigungen fast immer Fahrzeuge mit Kennzeichen aus den Bundesländern betroffen. In einigen Fällen wurden aber auch Autoreifen von Pkw mit ausländischen Nummerntafeln aufgeschlitzt.

Allein im Bereich der Martinstraße, einer Hauptverbindung zum 17. Bezirk, wurden in den vergangenen Wochen rund 35 Reifen aufgestochen. Die Polizei führt darüber allerdings keine Statistik, wie sie mehrmals auf Nachfrage erläuterte. Bezirksvorsteher Karl Homole (VP) hat vorgestern der „Presse“ erklärt, von Bürgern bisher keine Mails oder persönlich vorgetragene Beschwerden über die Vorgänge erhalten zu haben. Dennoch ist die Aufregung im Bezirk enorm, wie auch die Polizei bestätigt.

 

Polizei schweigt

Zu jenem Mann, der nun auf frischer Tat ertappt worden sein soll, will sich die Exekutive vorerst nicht äußern. Allerdings ließ man ausrichten, zu den Reifenstechereien sei derzeit „eine Amtshandlung im Laufen“. Eine Person werde dazu nächste Woche einvernommen, erklärte eine Polizeisprecherin. Verstärkte Streifen würden aufrechtbleiben.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 10.11.2012)

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12 Kommentare

gähhn

in wien gibt es tausende illegale parkplaetze - die polizei schaut weg - amtsmisssbrauch?

aber geh - nicht in der mafiastadt wien - dort findet man dafür sogar eine erklaerung fuer diesen gesetzeswidrigen zustand

Da gibt es angeblich absprachen mit politikern - anstiftung zum amtsmissbrauch ? aber geh - nicht in der mafiastadt wien - dort wird dieser alte hut in den gratisverbloedungsblaettern als neuigkeit praesentiert

kauftkauftkauft den schrott - der 5€ in der produktion kostet, dann ueber mafiaoasen kuentslich teuer gemacht (dort wird der gewinn so gut wie steuerfrei abgeschoepft) um dann um > 100€ an die von den verdummungsblaettern vernloedeten konsumenten verscherbelt zu werden...

super und ihr glaubt ihr seids frei

jaja - jedem seine wirklichkeit

parkgarage

Die, die eine Parkgarage haben, werden nach der Einführung des Pickerls diese kündigen. Warum sollen sie 1000 € im Jahr zahlen ? Pickerl um 200 € ermöhlicht das Abstellen des Autos im ganzen Bezirk. Der mit Garage hat diese möglichkeit nicht, also raus aus der Garage und noch sparen.

nur so weiter

nur so weiter, irgendwann werden die Autos auf den Äckern um Wien stehen und die Strassenbahn wird die Wiener bei Bedarf hinführen. Mancher Bauer verdient sich so ein Körbelgeld. Und das Rathaus wir uns einreden, dass es so gehört. .......Wien is anders ...

Der Vorname...

...lautet?

Das Problem sind die Pendler

Pendler und Pendlerinnen raus aus Wien, am besten raus aus Österreich.

FlashMop jetzt!

Das Problem sind die Grünen, die mit ihrer divide et impera-Strategie ...

... nun Gruppen gegeneinander aufhetzen, die nie ein Problem miteinander hatten.

Im Gegenzug darf man über Gruppen, mit denen es tatsächlich Probleme gibt, nicht sprechen.

Re: Das Problem sind die Grünen, die mit ihrer divide et impera-Strategie ...

Die "Probleme" hat es immer schon gegeben, sie sind jetzt nur vom 17ten in den 18ten gewandert.

Re: Re: Das Problem sind die Grünen, die mit ihrer divide et impera-Strategie ...

Komisch. Vor der Einführung der neuen Gelddruckzonen hat man aber nichts davon gehört. Und daß jemand über Pendler hergezogen wäre, ist auch ziemlich neu. Nämlich genau seitdem die Grünen die Order ausgegeben haben, daß die Pendler für Wien unerträglich sind.

Ein ziemliche Anzahl 3er-BMW könnten wir auch weniger haben in Wien. Das stört aber scheinbar nicht. Da ziehen wir lieber über die Pendler her. Sind ja nur Österreicher, und im grünen Weltbild nur Melkvieh.

Re: Das Problem sind die Grünen, die mit ihrer divide et impera-Strategie ...

das ist häupls spezialität wie bei der hunde sche... befragung.

Re: Das Problem sind die Pendler

jawollja:
"Ausländer raus aus dem Ausland" :)

Wir brauchen mehr Polizei in Wien

Oder die Grünen schaffen den Posten eines Reifenstich-Beauftragten.

Re: Wir brauchen mehr Polizei in Wien

ad reifenschlitzbeauftragter:

das war er doch, sie dilo;-)

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