Wien: U-Bahnstation Schottentor evakuiert

03.12.2012 | 08:34 |   (DiePresse.com)

Wegen eines Zugdefekts mussten dutzende Fahrgäste den Bahnsteig-Bereich der U2 verlassen. Verletzt wurde niemand.

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Die Wiener U-Bahnstation Schottentor ist am Sonntagabend gegen 20.30 Uhr geräumt worden, dutzende Fahrgäste mussten den Bahnsteig-Bereich der U2 verlassen. Grund war ein Defekt an einem Zug zwischen den Stationen Rathaus und Schottentor - einer Sprecherin der Wiener Linien zufolge habe sich der Stromabnehmer von einem U-Bahn-Wagen gelöst, was zu einem Stromausfall geführt habe. Der Zug konnte in der Folge nicht weiterfahren, die Fahrgäste mussten aus der Garnitur befreit werden. Verletzt wurde niemand.

Bis auf weiteres war der U-Bahnverkehr zwischen Volkstheater und Schottenring unterbrochen; den Wiener Linien zufolge müsste nun zunächst der Zug von der Strecke entfernt werden, bevor der Betrieb wieder aufgenommen werden kann. Das werde jedoch noch einige Zeit dauern - Fahrgäste müssten inzwischen auf die Ringlinien umsteigen.

Der Unfall ereignete sich zu einem besonders ungünstigen Zeitpunkt, denn just am Sonntagabend war die Webseite der Wiener Linien (www.wienerlinien.at) inklusive der Fahrplanauskunft wegen Wartungsarbeiten unerreichbar

U3-Störung 

Eine weitere Störung gab es Mittwochfrüh in der Station "Volkstheater" der Linie U3. Die U-Bahnlinie war zwischen Herrengasse und Neubaugasse für kurze Zeit gesperrt. Für rund zwei Stunden kam es zu Störungen. Gegen 7:30 Uhr konnte der normale Fahrbetrieb wieder aufgenommen werden, das gaben die Wiener Linien per Kurznachrichtendients Twitter bekannt.

(gr/klepa)

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5 Kommentare

Soviel zur Nacht-U-Bahn

Als die Nacht-U-Bahn eingeführt wurde, wurden Sorgen laut, dass in der Folge Wartungsarbeiten nur noch unter Zeitdruck stattfinden könnten...

Nun, vor wenigen Wochen fiel ein Kabelträger in dieser Station von der Decke.
Nun reißt just in dieser Station bei einem Zug ein Stromabnehmer ab.
Und auf der U4 ist eine Pannenserie auch nicht allzu lange her.

Ein Schelm, wer sich jetzt bestätigt sieht.

Aber Hauptsache die Einzelfahrscheine sind jetzt teurer und die vorweihnachtliche Bettelmafia ist den Beförderungsbedingungen zum Trotz in den U-Bahnen auch noch omnipräsent, die Garnituren sind wieder verdreckt und vor allem die Stoffsitze sind wieder ziemlich abgewetzt. Dafür haben wir jetzt eine weibliche Corporate-Identity-Stimme der Wiener Linien, deren Tonlage in vielen Garnituren vom Maschinengeräusch überlagert wird und - hurra - wir bekommen tolle neue Elektrobusse und es fahren Gelenksbusse auf Strecken mit geringem Fahrgastaufkommen, während selbst die Busfahrer über die Pannenanfälligkeit der neuen Busse klagen. Außerdem soll es Fahrern zu Folge schon einmal vorgekommen sein, dass Busse liegen geblieben sind, weil man auf's Auftanken vergessen hat.

Das hat man davon, wenn die Politik Ihre sinnlosen Steckenpferde auf Biegen und Brechen durchsetzen muss und die Arbeit dabei liegen bleibt - Brechreiz.

Gutes Service

Geht es um Abzocke, läuft alles wie geschmiert. Das Parkpickerl wurde trotz geharnischten Widerstands vieler Wiener am 01.10.12, sich über alle Unterschriften dagegen, hinwegsetzend, von Rot-Grün konsequent angeordnet. Ohne Rücksicht auf Verluste. Egal, ob es für viele Bürger einen tiefen Eingriff in die Lebensplanung bedeutete. Als sich kurz darauf herausstellte, wie extrem sich der Ausweichverkehr auswirkte, wurde fluggs beschlossen, die Pickerlzonen auszudehnen. Der Nebeneffekt ist weiteres Körberlgeld. Pünktliche, reibungslos verkehrende öffentliche Verkehrsmittel, in welchen eventuell darauf geachtet wird, dass sich die Fahrgäste benehmen, ist offensichtlich nicht zu bewältigen. Hier geht es um Leistung. Genau dazu ist die Wiener Stadtregierung nicht fähig oder auch nicht bereit. Diese Art von Politik gehört in die Schranken gewiesen.

Re: Gutes Service

bergziege
hat vollkommen recht.

Re: Gutes Service

Sorry, was Sie hier schreiben ist mit Verlaub ein riesen Unsinn!

Desolate Infrastruktur dank Rotgrün! Bravo!!!



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