Ein Verletzter bei Juwelier-Überfall in Wien

Die zwei Täter schlugen den 75-jährigen Inhaber des Geschäfts nieder, fesselten ihn und flüchteten per Fahrrad. Von ihnen fehlt jede Spur.

Der Juwelier in der Kaiserstraße in Wien-Neubau.
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Der Juwelier in der Kaiserstraße in Wien-Neubau.
Der Juwelier in der Kaiserstraße in Wien-Neubau. – (c) APA/HANS KLAUS TECHT

Ein Juwelier ist Dienstagmittag in Wien brutal überfallen worden. Die Täter betraten gegen 11.45 Uhr das Geschäft in der Kaiserstraße in Neubau und übergaben dem Juwelier wortlos einen Ring. Als der 75-jährige Geschäftsinhaber das Schmuckstück begutachten wollte, schlugen die Männer ihn nieder und fesselten ihn an den Händen mit Handschellen. Danach flüchtete das Duo laut Polizei mit Fahrrädern Richtung Westbahnhof.

Die Räuber wechselten mit dem Juwelier kein Wort, ob die beiden Deutsch oder eine andere Sprache sprechen, ist daher unklar. Während des Überfalls wurde das Duo von einem zufällig am Geschäft vorbeikommenden Passanten beobachtet. Als die beiden Männer den Zeugen bemerkten, traten sie mit den Fahrrädern die Flucht an, berichtete Polizeisprecherin Adina Mircioane. Ob die Kriminellen Schmuck erbeutet haben, ist noch Gegenstand von Ermittlungen.

Leichte Verletzung

Der Juwelier, der sich alleine in dem Geschäft aufgehalten hat, erlitt am Hinterkopf eine Platzwunde. Er wurde ins Spital gebracht und konnte noch nicht einvernommen werden.

Die Ermittler gehen nicht davon aus, dass die Täter zur berüchtigten Pink Panther-Bande gehören, die seit geraumer Zeit in Österreich brutale Überfälle auf Juweliere verübt. Die Täter am Dienstag waren nicht maskiert, hatten jedoch Wollhauben auf. Einer der beiden hatte eine auffällig eingedrückte "Boxernase", sein Komplize hatte einen Einkaufskorb auf dem Fahrrad montiert. Eine Überwachungskamera gab es in dem Geschäft nicht.

(APA)

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