Juwelier-Überfall in Favoriten: Drei Verdächtige in Haft

13.12.2012 | 14:08 |   (DiePresse.com)

Ein 18-Jähriger wurde noch im Geschäft gefasst, ein zweiter Verdächtiger in Wien und der dritte in seinem Heimatdorf in Niederösterrich.

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Drei junge Männer aus Wien und Umgebung sind nach einem Raubüberfall auf ein Schmuckgeschäft am Mittwochabend in Wien-Favoriten in Haft. Es war bereits der 23. Überfall bzw. versuchte Überfall auf einen Juwelier in der Bundeshauptstadt in diesem Jahr. Aber in diesem Fall waren es definitiv nicht die berüchtigten "Pink Panther".

Zwei mit Sturmhauben maskierte Räuber hatten gegen 17.20 Uhr das Geschäft in der Keplergasse 9 / Ecke Keplerplatz bei der Favoritenstraße überfallen. Sie zwangen die Anwesenden - fünf Kunden und zwei Angestellte - mit einer Pistolenattrappe zu Boden. Der 21-Jährige, der laut Polizeisprecher Roman Hahslinger im nördlichen Niederösterreich wohnt, zertrümmerte mit den Füßen Glasvitrinen, raffte einige Schmuckstücke zusammen und flüchtete.

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Angestellte warfen Laptop auf Räuber

Der Überfall ging trotzdem schief, vor allem wegen der heftigen Gegenwehr der Mitarbeiter, die den im Verkaufsraum verbliebenen Räuber, einen 18-Jährigen, u.a. mit einem Laptop bewarfen und festhielten (zunächst war von einem 16-Jährigen die Rede). Die Polizei war auch rasch zur Stelle: Die Inspektion Keplergasse befindet sich in unmittelbarer Nähe des Tatorts.

Neben dem 18-Jährigen - er hatte mit der Waffe gedroht - wurde auch ein 23-Jähriger aus Wien-Brigittenau gleich nach dem Überfall noch in Tatortnähe geschnappt: Ein Passant hatte den Flüchtenden verfolgt. Zuvor soll der Verdächtige vor dem Geschäft "Schmiere gestanden" sein.

Dem 18-Jährigen konnte bisher keine Wohnadresse zugeordnet werden. Der 21-Jährige, der mit der Beute in den Jackentaschen das Weite gesucht hatte, wurde in der Nacht auf Donnerstag ausgeforscht und festgenommen. Die Ermittler schnappten ihn daheim in einer kleinen Gemeinde im Norden Niederösterreichs. Der Schmuck und die beim Überfall getragene Kleidung wurden sichergestellt.

Die Polizei schließt nicht aus, dass einer oder mehrere der Männer eventuell für zumindest eine weitere einschlägige Tat infrage kommen. Überfälle auf Juweliere zählen zu den häufigen Straftaten des Jahres 2012. Viele davon sollen auf das Konto einer aus Serbien und Montenegro stammenden, weltweit agierenden Bande, den "Pink Panthern", gehen.

(APA)

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11 Kommentare

Auch wenn dass Heimatdorf Niederösterreich ist,

bedeutet es nicht dass der der Täter ein eingefleischter ist.

"Heimatdorf in Niederösterreich"?

Mir war bis heute nicht bekannt, dass es noch ein zweites Niederösterreich gibt.

Neue Werbung !

Und wieder eine Werbung für Rot-Grün in Wien, oder ???

Re: Neue Werbung !

Rot-Grün wird von denen gewählt, alles klar?

Im Staatsfunk

wird jedenfalls wie immer die ausländische Täterherkunft verschwiegen...

Re: Im Staatsfunk

Sind eh aus Wien und Umgebung ;)

Re: Re: Im Staatsfunk

-und wien ist halt doch balkan.ned woa?

Re: Re: Re: Im Staatsfunk

Die Innenstadt ist auf keinen Fall Balkanesk Die Bezirke 4, 6, 7, 8, 9 und der 13.Bezirk, 18.Bezirk und Großteils der 19 Bezirk sind noch zivilisiert.

Re: Im Staatsfunk

Nicht immer, aber immer öfter....

Wir verstehen das wahrscheinlich falsch

Das sind die qualifizierten Facharbeiter die wir ständig ins Land holen. Die wollten sich sicher nur bewerben und waren zu nervös, dann ist die Situation halt eskaliert ;)

Es ist längst bekannt,

dass viele Kriminelle aus Serbien und Montenegro kommen, doch die EU gab den Ländern Visumfreiheit. Wenn man auch diese Kriniminellen hier geschnappt hat, so fragt man sich doch, wie lange das noch so weitergehen soll. Auch geschönte Statistiken helfen da nicht und geben auch keine Sicherheit für die Bevölkerung. Nur eines ist klar, durch die vielen Verbrecher aus den ehem. Ostblockstaaten und offene Grenzen wird das Vertrauen in die EU nicht gestärkt, sondern noch mehr abnehmen. Die EU-Gegner werden schon jetzt immer mehr. Doch das streiten sowohl die Brüsseler Bonzen wie auch unsere EU-fanatischen Politiker ab und versprechen das (gelogene) Blaue vom Himmel. Brüssel kann man nicht mehr ernst nehmen und die Innekommissarin Malmström schon gar nicht. Und unsere Politmöchtegerne.....?

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