Wien: Juwelier schlägt Räuber in die Flucht

20.12.2012 | 14:36 |   (DiePresse.com)

Mit Pfefferspray bewaffnet wollten zwei Unbekannte im vierten Bezirk einen 69-jährigen Juwelier überfallen. Der Versuch ging allerdings schief.

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Ein Überfall auf einen Wiener Juwelier ist am Donnerstag gescheitert. Im Geschäft in der Operngasse 32 im Bezirk Wieden setzte sich der Juwelier heftig zur Wehr und vertrieb die beiden Täter, die ihn mit Pfefferspray attackiert hatten. Der 69-Jährige wurde leicht verletzt in ein Krankenhaus gebracht. "Das ist der Alptraum jeder Juweliersfamilie", sagte der Sohn des Opfers.

Um 12.45 Uhr betraten zwei junge Männer das Geschäft und baten den allein anwesenden Juwelier die Batterie einer Uhr zu wechseln, schilderte Polizeisprecherin Adina Mircioane. Plötzlich gingen sie mit Pfefferspray auf den 69-Jährigen los. Dieser setzte sich allerdings heftig zur Wehr, er habe die Täter quasi "aus dem Geschäft geprügelt", sagte sein Sohn. Es entstand ein Gerangel, auch eine Scheibe ging zu Bruch. Nach Angaben des 37 Jahre alten Sohnes riss der Juwelier den beiden Tätern ihre Kopfbedeckung - eine Wollmütze und eine Schirmkappe - herunter. Die beiden Täter ergriffen ob der Gegenwehr des rüstigen 69-Jährigen die Flucht. Der Sohn des Juweliers war zum Zeitpunkt des versuchten Überfalls gerade beim Mittagessen außer Haus.

Vom Duo gab es vorerst nur eine vage Beschreibung, nach Angaben der Polizei waren beide Männer dunkel bekleidet und sprachen Deutsch mit einem leichten Akzent.

(APA)

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9 Kommentare

der name einer polizeisprecherin ist wohl vom allergeringsten interesse.


Re: der name einer polizeisprecherin ist wohl vom allergeringsten interesse.

Für Sie vielleicht.
Aber für die Dame von der Polizei schaut das anders aus.

räuber

darf er das überhaupt wenn die mit leichtem akzent sprechen?

Re: räuber

akzentfrei artikulierte überfälle sind hierzulande selten geworden.
balkansprech oder ähnliches dominiert die szene im moment.
wahrscheinlich ist in osteuropa die anzahl an juweliergeschäften noch nicht hoch genug-so muss halt zum "nachbarn" geschaut werden...

Wo bleibt der Täterschutz?

Pfefferspray gehört verboten und durch Wurfgeschosse auf Lebkuchen ersetzt.

Die beiden waren sicher nur hungrig und verzweifelt und haben kein Geld für ihre Weihnachtsgeschenke.

/NGO talk off

Ich mache darauf aufmerksam, ...

... dass Geschaeftsleute dieser Berufsgruppe durchaus einen Waffenpass oder eine Besitzkarte beantragen koennen. Auch ein Blick ins StGB, Paragraph 3 ist empfehlenswert.


Eine derartig unsinnige gefährliche Aktion! Sowas muss man der Polizei überlassen! Die kümmert sich dann nicht drum.

Aber selber, bitte, viel zu gefährlich.
Vor allem wenn dann vielleicht auch noch die Polizei während des Überfalls auftaucht. Da ist man als Unschuldiger gleich daschossen!

Re: Eine derartig unsinnige gefährliche Aktion! Sowas muss man der Polizei überlassen! Die kümmert sich dann nicht drum.

Werden Sie für geistvolle Postings bezahlt?

heute nur ein Überfall auf einen Juwelier?

das ist ja direkt eine Jubelmeldung für den allseits beleibten Bürgermeister!

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