Vassilakou: Weniger Macht für Bezirke

20.12.2012 | 16:40 |  von Martin Stuhlpfarrer (Die Presse)

Die Verkehrsstadträtin spricht im Interview über die Kompetenzen der Bezirksvorsteher. Eine Wien-weite Parkraumbewirtschaftung sei "sinnlos".

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Die Presse: Die Parkfrage bei der Volksbefragung ist unklar. Die SPÖ sagt, dass mit Antwort A) ganz Wien zur Kurzparkzone wird, die Grünen meinen, dass dadurch Sie alleine über die Bezirke entscheiden können. Was gilt jetzt?

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Vassilakou: Eine Parkraumbewirtschaftung, die das gesamte Wiener Gebiet umfasst, wäre sinnlos. Es soll für ganz Wien erhoben werden, wo es Parkplatznot gibt. Dann wird für jeden Bezirk ein maßgeschneiderter Vorschlag entwickelt.

Diese Frage bedeutet in der Praxis eine Entmachtung der Bezirksvorsteher?

Vassilakou: Aber wo denn!

Aber die Bezirkschef können dann nichts mehr entscheiden – das liegt dann bei Ihnen als Verkehrsstadträtin.

Vassilakou: Eine Entmachtung kann es nicht geben. Denn die Bezirksvorsteher haben alle Möglichkeiten, sich anders zu entscheiden. Es liegt an den Bezirksvorstehern das Votum zu respektieren oder auch nicht.

Das bedeutet, dass am Ende wie bisher die Bezirkschefs entscheiden, egal wofür die Wiener bei der Volksbefragung plädieren?

Vassilakou: Wir haben eine klare Kompetenzaufteilung zwischen Stadt und Bezirke. Die bleibt bestehen.

Dann bringt diese Frage bei der Volksbefragung nichts, weil schlussendlich wieder die Bezirkschefs entscheiden?

Vassilakou: Man kann mit einer Volksbefragung die Dezentralisierung nicht rückgängig machen. Nachdem aber alle Bezirkschefs klar gemacht haben, dass für sie das Votum der Bevölkerung bindend ist, bin ich nicht in Sorge, dass jemand ausschert.

Es gibt also nicht einmal theoretisch die Möglichkeit, einen Bezirk zu überstimmen?


Vassilakou: Nein. Der Bezirk entscheidet, ob Schilder aufgestellt werden. Eine Kurzparkzone, die nicht kundgemacht wird, gilt nicht. Ich habe nie einen Hehl daraus gemacht, dass sich Verkehrspolitik nur mäßig für die Dezentralisierung eignet.

Soll das Thema Parken künftig zentralisiert werden, wie es nach Problemen beim Radverkehr gemacht wurde?

Vassilakou: Es würde Sinn machen, sich gemeinsam verschiedene Bereiche anzusehen. Aber ich sehe nicht, dass das in diesen Jahren sein wird.

Welche Bezirke brauchen am dringendsten eine Parkraumregelung?

Vassilakou: In ganz Wien kommt es in der Nähe von U-Bahn- und S-Bahn-Stationen zu Überparkungen. Im Süden von Wien gibt es auch eine große Parkplatznot. Zumal der Autoverkehr vom Süden in die Stadt Zuwächse verzeichnet.

Dieses Problem könnte ein Parkpickerl im Süden von Wien lösen?

Vassilakou: Natürlich wäre die Parkraumbewirtschaftung im Süden angebracht. Wo genau das ist, müsste man noch erheben.

Rot-Grün nimmt eine interessante Entwicklung. In Floridsdorf wurde die SP von den Grünen überstimmt, in Liesing war es umgekehrt. Hat Rot-Grün zumindest auf Bezirksebene ein Problem?

Vassilakou: Nein. Wo Vereinbarungen getroffen wurden, funktionieren sie.

Es stört Sie nicht, dass Ihr Wohn-Prestigeprojekt in Liesing von der dortigen SPÖ niedergestimmt wird?

Vassilakou: Nein. Gerade auf Bezirksebene geht es um sachliche Fragen.

Die Grünen sind gegen Finanzspekulationen. Was denken Sie sich, wenn Stadt Wien-Töchter wie die Stadthalle mit Derivaten spekulieren, die Stadt selbst mit Frankenkrediten?

Vassilakou: Diese Frage müssen die zuständigen Regierungsmitglieder beantworten.

Die Grünen haben dazu keine Position?

Ich werde nicht Regierungskollegen via Medien ausrichten, was sie zu tun haben. Es gibt aber bei der Stadt keine Derivatgeschäfte.

Bei Stadt Wien-Tochterfirmen schon.

Vassilakou: Da ist die zuständige Stadträtin mit der Frage zu befassen. Die Grünen waren und sind immer gegen spekulative Geschäfte.

Kein Kommentar dazu, auch wenn das Vorgehen der SPÖ grünen Grundsätzen widerspricht?

Vassilakou: Hinterher zu keppeln ist eine miese Charaktereigenschaft.

Apropos SPÖ: Wohnbaustadtrat Michael Ludwig kritisiert, dass Sie mit den Widmungen in Ihrem Ressort zu langsam sind und den Neubau von Wohnungen blockieren. Stimmt das?

Vassilakou: Der Wohnbaustadtrat irrt. Das Widmungstempo richten wir nach der Frage, ob in einer bestimmten Gegend die Finanzierung der Infrastruktur gesichert ist.

Nicht die Planung, sondern die anderen Ressorts sind mit den Vorbereitungen ihrer Infrastruktur zu langsam, beispielsweise beim Schulbau?

Vassilakou: Niemand ist langsam. Stadtentwicklung ist Teamarbeit. Man muss berücksichtigen, was eine Widmungsentscheidung für andere Ressorts an Kosten bedeutet und dann gemeinsam Prioritäten setzen und das Timing abstimmen.

Es gibt Probleme, die Infrastruktur bei Wohnungsneubauten in Wien zu finanzieren?

Vassilakou: Nicht überall, aber an manchen Standorten schon. Im Wesentlichen gibt es rund um neue Widmungen drei entscheidende Faktoren: Grundstücksspekulation, die die Preise für Baugrund in die Höhe treiben, die Deckung von Infrastrukturkosten und die Bürgerbeteiligung – zu der wir absolut stehen. Zur Finanzierung der Infrastruktur müssen wir überlegen, wie Investoren, die von Widmungen profitieren, stärker an den Kosten beteiligt werden können. Hier gibt es die Möglichkeit von städtebaulichen Verträgen. Denn der Widmungsgewinn kommt nicht durch eine Leistung des Investors zustande, sondern entsteht nur durch eine Leistung der öffentlichen Hand. Auch diese Leistung muss sich lohnen.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 21.12.2012)

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439 Kommentare
 
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Re: das wir doch immer primitiver

ja. grauslich.

Re: das wir doch immer primitiver

Äh so, bei den Grünen ist es Hetze, sonst demokratische Basis Arbeit. Witzbold!

Waste Watcher

eine unterbezahlte magere institution mit zuwenig angestellten.

es ist erschreckend und verstörend trotz verbotes überall Zigarettenstummel auf dem gehsteig,sogar nur meterweit von müllbehältern entfernt auf dem boden vorzufinden,-ein gestank auf dem boden,dass sich hinabbeugen als fehler erweisen kann-oder gar etwas vom boden aufheben-doch da dürfte ich gewiss bei den als schmutzig geltenden wienern,solchen denen kotgestank egal ist- auf dem falschen dampfer sein.

Sie werden es eben nicht lassen können weiterhin kriminell zu sein die hundebesitzer und wir haben nun immerhin eine organisation die gegen verbrecher des menschlichen zusammenlebens vorgehen können,wie auch gegen stummelkriminelle.

Dennoch werden hundebesitzer um sich blicken und den moment nutzen versuchen,-die lösung muss also anders sein.

Solche Kriminelle nur geldstrafen erhalten,womit sich das system bis die menschen sich an sauberkeit gewöhnen rentieren müsste.

in anderen städten kleine putzwägen gehsteige flüssig reinigen.wogegen bei uns ein paar strassenkehrer mit besen..die zudem der kälte trotzen müssen und nur wenig geld verdienen.

es wird zeit,dass eine notmassnahme ausgehandelt wird,demnach hunde in afrika freigelassen werden können-die forderung ist klar und unmissverständlich-es darf nicht auf die strasse "gross"gemacht werden,sogar das häufchen aufheben kommt meist zu spät.

zumindest wie bei pferden ein säckchen hinter den tieren-welches definitiv nicht im mülleimer landen darf.Müll kein WC

Re: Waste Watcher

das erzählen sie am besten ihren orientalischen freunden, bei denen das auf dem boden spucken anscheinend zur kultur gehört.

hundkot ist lästig und ich verurteile das nichtwegräumen auch, doch ich habe eine erfahrung mit wastwatchern gemacht, ich habe den kot weggeräumt und zwei haben mir gesagt, ich hätte es nicht getan und wenn ich nicht sofort zahle, kommt eine anzeige.

so kann man sich auch seine kopfprämie verdienen.

und sonst ist ihr kommentar mehr als wirr.

Re: Waste Watcher

nach dieser logik --> schwerer kerker für schnellfahrer(autos), lebenslang für Alkolenker???

tickts noch?

Re: Waste Watcher

ich bin tierfreund, aber kein freund der besitzer, die häuser anpinkeln lassen und in parks mit hunden auf liegewiesen gasserl gehen. eine unart.
ich selbst bin raucher. ich habe stets einen taschenaschenbecher dabei, in dem ich die stummel aufhebe und (geruchsarm) entsorge.
allerdings finde ich es in der stadt weniger schlimm, wenn andere ihre tschik-stummel auf die straße werfen - wenn ich in der natur bin stört es mich dafür umso mehr. oder dass mir letztens einer den kühlergrill UND den kofferraumdeckel vollgereiert hat.

sie haben für meinen geschmack einen übertriebenen sauberkeitsfimmel. wien ist im vergleich zu anderen städten supersauber - abgesehen vom hundekot.

Re: Re: Waste Watcher

ich war letztens in Singapur

eine saubere Stadt ist möglich und erstrebenswert

Re: Re: Re: Waste Watcher

Singapur als Beispiel zu nenen zeugt von Nivität oder Tendenz zu autoritären Regimen.

Sind sie auch für Stockhiebe als Strafe, wie wärs mit Wiedereinführung des Prangers?

was ist mit dem wirklich gesundheitsschädlichen Dreck/Lärmverursachern???
Hausbrand, Verkehr, etc. --> im Vergleich zu Tschickstummeln und den Häuferln Nicht nur ein ästhetisches Problem....

P.S. In Wien räumt mittlerweile ein Großteil >50% der Hundebesitzer das Geschäft weg --> vor zehn Jahren war dieser Wert bei 0,01%

Re: Re: Re: Re: Waste Watcher

ad mafiajager:nein-autos gehören geschwindigkeitsreguliert über gps systeme,(wie auch folglich autos von selbst fahren können werden)-desweiteren automatische bremssysteme,wie es geringfügig schon gibt.

zigarettenstummel sind selten etwas romantisches-ausser im aschenbecher.prüfen Sie die negative energie von stummeln auf betonboden-auf erde sowieso schmerzlich..,versus in aschenbechern.

ad mafiajager:die bezeichnung autoritäres regime noch nichts negatives darstellt-es ist die Art der autorität die entscheidet.wer keine gesetze bricht,wird wohl keine strafe erhalten können.

wikipedia schildert alles detailliert (siehe wikipedia.org Singapur)

Städte in Holland sind bspweise sehr gepflegt.

ad ein mündiger.Hunde sind nicht der beste freund der menschen.sie stinken,und sind nur sauber wenn sie mal gewaschen werden oder es im sommer regnet.weil sie unzivilisiert sind,unsere sprache nicht sprechen und viele jahre lang aufgrund ihrer gefangenschaft nicht autoritär ihre toilette zu verrichten zwingen lassen wollen.tiere haben es allgemein eher schlecht bei menschen die nicht reich sind.

Hunde sind gefährlich-menschen die sich hunde halten registrieren immer wieder einem wesen ein maulkorb anzusetzen-ungesund für die psyche ..

und je stärker die hundeart ist,desto häufiger den moment suchen mit der gefährlichkeit angeben zu können

bishin extremistengruppen die bewusst hunde losliessen und töten ,ob sie schwere strafe dafür erhalten würden.

es wird wieder geschehen

Re: Re: Re: Re: Re: Waste Watcher

könnn sie sich eigentlich noch entspannen?

ad "kot gehört nicht in den müll, sondern ins klo": haben sie kinder, oder eltern, die windeln tragen? sollen sie diese ins klo schmeissen?

hunde sind erziehbar. kein problem ihnen beizubringen ihr geschäft zumindest am fahrbahnrand, nicht auf dem gehsteig oder am haus, zu erledigen. es sind die hundebesitzer, die sich nicht genug zeit zur erziehung ihrer tiere nehmen.

Es gibt ein untrügliches Markenzeichen das alle gefährliche Demagogen tragen - so eine Art Kainszeichen


Das ist mangelnder Humor und witzige Pfiffigkeit.
Egal welcher politischer Ausrichtung - Humorlosigkeit ist ein Dogma das Kain, PolPot, Marx, Stalin bis Vassilakou verbindet.
Wer hat Vassilakou schon einmal heiter gesehen?
Sie zeigt medial ausschliesslich eine lebendig gewordene Inkarnation und heiteren Beschwingtheit einer Gruftplatte. Gekleidet wie eine Clofrau der Aeroflot 1938.

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oida

Machtentzug euch allen du Fotz........

Und somit haben es wir offiziell!

Die Befragung ist demnach soviel wert, wie die Politik der Wiener Stadtregierung: ABSOLUT NICHTS! Es ist schade um die Zeit und um das Papier. Genauso eine Geldverschwendung wie die Wiener Charta!

Re: Und somit haben es wir offiziell!

wenn die bezirksvorsteher sich an ihr wort halten sich an das votum der bevölkerung zu halten, dann passiert etwas.
in einem haben sie allerdings recht: es ist nicht rechtlich bindend für die bezirksvorsteher, aber so ist halt nun mal das recht in wien gestaltet. eine hypothetische rechtliche alternative wäre, dass die verkehrsstadträtin alleine entscheiden kann. was wäre ihnen lieber?

Re: Re: Und somit haben es wir offiziell!

Besser eine hypothetische Alternative als keine.
Nur das Problem bei der Griechin ist, sie gibt keine Ruhe bis hat was sie will. Und dabei interessiert sie nicht der Volkswille. Sie hat einmal kundgetan, dass der Bürger nicht weiß, was gut für ihn ist.
Und wie wir alle wissen, waren die GRÜNEN die "demokratischte Partei" aller Parteien.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass sie nur eine Politik für Minderheiten machen und ihnen das Gesamtgefüge der Wiener eigentlich egal ist.

Re: Re: Re: Und somit haben es wir offiziell!

durchsetzungsvermögen ist nichts schlechtes. und in einer demokratie kann sowieso niemand alleine bestimmen (außer mit einer absoluten, die unter normalen umständen keine partei erreicht).

dass viele maßnahmen unpopulär sind ist verständlich. alle jammern, dass österreich stark verschuldet ist, aber gespart werden soll immer bei anderen. jene politiker, die ihre sympathie aufs spiel setzen und unpopuläre maßnahmen ergreifen haben einmal meinen respekt.

und der föderalismus - auch auf bezirkseben - ist ein klotz am bein. jeder bezirksvorsteher versucht mit seinem posten politisches kleingeld zu machen, was auch wiederum auf kosten der bürger geht.

die jahreskarte für die öffis zu verbilligen war beispielsweise sinnvoll (ökonomisch wie ökologisch). natürlich jammern die leute, dass die öffis überfüllt sind, aber mE ist das jammern auf hohem niveau.

Re: Re: Re: Re: Und somit haben es wir offiziell!

Zwischen Durchsetzungskraft und und Verbreitung von DDR-Gedankengut ist ein großer Unterschied.
Mir persönlich ist es lieber, wenn ein Bezirkspolitiker das Sagen hinsichtlicht der Parkraumbewirtschaftung hat. Der ist für einen möglichen Druck bzw. Unmutsäußerungen aus der Bevölkerung empfänglicher als die griechische Tussi, die alles besser weiß und alles schlechter macht.
Eine angemessene Parkpickerllösung wäre gewesen: jeder Bewohner mit Fahrzeug erhält ein Gratispickerl für seinen Wohnbezirk und bezahlt eine geringe Bearbeitungsgebühr. Und damit wäre das Ziel erreicht. Da es aber nie um die Parkraumbewirtschaftung ging, sondern nur um Geldbeschaffung ging, wird sich auch in Zukunft an der geistigen Haltung unserer Stadtregierung nichts ändern.
Und die öffentlichen Verkehrsmittel sind ein Desater. Sie sind für diesen Ansturm nicht geeignet. An "guten Tagen" benötige ich mit der U4 statt 35 Minuten, fast eine Stunde. An einem besonders "guten Tag" sind es um die 90 Minuten.
Und die Verbilligung der Jahreskarte als Erfolg zu verkaufen ist auch verarsche der Wiener.

kann denn die redaktion hier nicht einschreiten?

dass so hasserfüllte ausländerfeindliche kommentare gepostet werden,ist ja schon ein fall für die staatsanwaltschaft.
soll das eine dokumentation der intellektuell überlegenen schwarzen leserschaft sein?

Kenn mich nicht aus

Nachdem ich dieses Interview gelesen hab, kenn ich mich noch weniger aus. Wenn die Paurkraumbewirtschaftung Sache der Bezirke bleibt - und so verstehe ich Fr. Vassilakou - worüber stimmen wir dann ab? Warum wird nicht einfach abgestimmt, ob die Wiener in den Außengürtelbezirken überhaupt eine Bewirtschaftung wollen? Was ist mit Leuten, die im Winter oft krank sind und in einem Parkpickerlberzirk arbeiten? Warum wird ein Porsche Cayenne gleich behandelt wie ein Elektrosmart? Warum hat die SPÖ auf die kleinen Leute vergessen? Muss ich jetzt wirklich den HC wählen?

Re: Kenn mich nicht aus

Ja, es schaut danach aus.

Re: Kenn mich nicht aus

Um Gottes willen !!!!!!!

Re: Kenn mich nicht aus

sorry, aber die fpö ist nur theoretisch vertreter des kleinen mannes.

wo das geld herkommen soll, das im budget fehlen wird, wenn steuern gesenkt werden, sagen sie nicht. gekürzt werden müsste dann bei sozialem, bildung etc. (schüssel's "ausgabenseitiges sparen").

wir werden hoffentlich nicht miterleben müssen eine legislaturperiode lang parteien die chance gegeben zu haben, an ihren vollmundigen versprechen in noch nie dagewesener manier zu scheitern.

und so rein theoretisch: wie bitte könnte eine koalition mit der fpö aussehen? spö, grüne, bzö sicher nicht. fpö und stronach wird nicht reichen. ob övp mit stronach und fpö koalieren würde? alles sehr unwahrscheinlich. die fpö hat kaum potential in eigenen reihen (schauens einmal auf die zweite und dritte reihe), ist nicht konsensfähig und wird es daher immer schwer haben in einer demokratie in die regierungsverantwortung zu kommen - außer sie erhalten die absolute. derzeit aber unrealistisch.

angesichts der pisa-ergebnisse und der vielen ausländischen fpö-wähler (sponsoring eines serbischen boxers etc.; überidentifikation; "ich habs geschafft, jetzt sollen nicht noch mehr rein") geht sichs aber mittelfristig möglicherweise aus.

Re: Kenn mich nicht aus

Ich meine ja. Sie müssen HC wählen. Schon allein aus dem Grund, dass der ROT-Grün-Spuk beendet wird. Dieses Tandem ist kaum mehr zum Aushalten.

Re: Re: Kenn mich nicht aus

besser wäre es für etwas zu sein, als gegen etwas. schließlich können sie nur eine option wählen.

also achtung: nicht am wahlzettel per kreuzerl alles "durchstreichen", was man nicht will ;)
einfach ein kreuzerl bei der partei, die man wählen will, dann ists außerdem gültig.

haha

wie wärs mal mit weniger macht für euch paradekommunisten?

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ORF informiert gerade

über einen Bericht von Amnesty Int., wonach die Griechen Flüchtlinge aus Syrien und Asylansuchende etwas lieblos behandeln.
So etwa schlitzen sie die Boote der Flüchtlinge auf und schicken sie ins Meer zurück.
Vielleicht könnte ein Journalist die Meinung von Frau Vassilakou dazu erkunden, noch vor dem Weihnachtsfrieden

Re: ORF informiert gerade

Journalisten könnten viele gute Fragen stellen, wenn es sie noch geben würde...

Kalo taxidi

Das heißt: "Gute Reise" auf Griechisch.
Gerne darf ich ihnen ein Ticket nach Athen spendieren.
One way.

Der Veltliner-Michl hat gerade angerufen:

Er würde sich gerne beteiligen

Re: Der Veltliner-Michl hat gerade angerufen:

DonPromillo, hinten Richtung Athen strampelnd würde am Tandemrad mit Vassilakou von hinten (zum ersten Mal in beider Leben) eine vorzüglich Figur abgeben.

Re: Kalo taxidi

Βγες από εδώ, g'scheiterl.

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Re: Kalo taxidi

Nicht ohne Ihr nach Übertritt der Österreichischen Grenze (vornehmlich mit einem ökologischen klimaneutral erzeugten Damenrad) den Österreichischen Reisepass abzunehmen - denn Doppelstaatsbürgerschaften sind in Österreich ausdrücklich verboten.

Re: Re: Kalo taxidi

"Im Allgemeinen erlaubt das österreichische Recht keine doppelte Staatsbürgerschaft. Eine Ausnahme bilden jedoch Fälle, wo jemand mehrfache Staatsangehörigkeiten durch Geburt erwirbt (z.B. Kind geboren von in den USA lebenden österreichischen Eltern --> dann erhält das Kind bei Geburt die österreichische und die US-amerikanische Staatsangehörigkeit)."

Quelle: http://www.bmeia.gv.at/botschaft/gk-hongkong/ratgeber/ratgeber-fuer-oesterreicherinnen/staatsbuergerschaft.html

Inhalt

Hier der Inhalt des Interviews, kurzgefasst:
"Muuuuhhhhh"

Re: Inhalt

oder *rüüülllps"

Hier der Inhalt, ungekürzt:

Muuuuuuuuuuuuuuuuuuuhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhhh

Re: Inhalt

sie können schon 3 (!) Buchstaben aneinanderreihen! toll! weiter so.

Re: Re: Inhalt

mehr hat er offenbar nicht verstanden oder ein hirn wie ein nudelsieb.

Re: Re: Inhalt

Kompliment, Sie haben jemanden gefunden, der Ihnen vorlesen kann. Selbst können's ja nix...

Re: Re: Re: Inhalt

no, sie haben offenbar nicht mal jemand, der ihnen vorliest. gelesen haben sie den Artikel nicht, verstanden auch nicht, und ihr Posting vielschichtig wie sie selbst es sind. eindimensional. bestenfalls.

Re: Re: Re: Re: Inhalt

Wobei wirklich verstehen tun die linken die Vielschichtigkeit ja nicht :)

Wobei es schon ein starkes Stück ist: Da setzten sich die Linken für Gleichberechtigung und Gleichmacherei ein und schaffen es mit Ihren AL-Wahnn und Innländerfeindlichkeit neue Armutsschichten zu schaffen.

Re: Re: Re: Re: Re: Inhalt

"Innländerfeindlichkeit"

Die Innländer:
Österreich
Deutschland
Schweiz

Der Inn (lat. Aenus, auch Oenus,[4] griechisch Αἶνος,[5] rätoroman. En) ist ein rechter, 517 km langer Nebenfluss der Donau in der Schweiz, in Österreich und Deutschland.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Inn

Re: Re: Re: Re: Inhalt

Wie schön, Sie haben soeben eine kleine Autobiografie geschrieben. Zusammengefasst sind Sie also eindimensional (oder eher Nullraum), verstehen ist ein Fremdwort für Sie, aber dafür heissen Sie ja auch "gynbünt", sind also genau die Zielgruppe der Volksverdummung, auch genannt "Grüne Politik"!

Klartext

Wenn man die Frage der Parkraumbewirtschaftung - was für ein schöner Euphemismus für Abzockerei - einmal etwas zerplflückt und die angebotenen Antwortmöglichkeiten in Klartext übersetzt, heißt es entweder:

1.) Abzocke flächendeckend für ganz Wien
2.) Abzocke nur für die Bezirke 1 bis 23

So schaut Demokratie, die diesen Begriff wahrlich schon lange nicht mehr verdient, heute aus! Pest oder Cholera?

Re: Klartext

Oha, zwei Minus-Strichern! Spätestens ab jetzt wissen wir wenigstens, dass Vassilakou und Häupl hier doch auch mitlesen :)

ich muß ja nicht mit der politik vassilakous


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Re: ich muß ja nicht mit der politik vassilakous

Nein, nein, aber nachdenken was vernünftig wäre, ist trotzdem möglich......

Re: ich muß ja nicht mit der politik vassilakous

übereinstimmen,muss ich aber dann so primitiv,agressiv und rassistisch reagieren.

Re: Re: ich muß ja nicht mit der politik vassilakous

Rassistisch??? Bitte recherchieren, was Rassismus bedeutet - dann mit vorgefertigter Meinung nochmals drauf los Posten.

Re: Re: Re: ich muß ja nicht mit der politik vassilakous

na dann nennen wir es halt "shitstorm".

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Könnten wir nicht .....

.... den Griechen ein weiteres Hilfspaket schicken ? Mit einem schönen Mascherl ? Bin sicher, die Wiener wären froh darüber wenn wir die Vassilakou nach Griechenland zurückschicken.

 
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