Parkpickerl: Zweite Ausweitung gilt ab Neujahrstag

28.12.2012 | 09:18 |   (DiePresse.com)

Die Wiener Gemeindebezirke Penzing, Ottakring und Hernals dehnen mit Beginn des neuen Jahres die Kurzparkzone teils bis an den Wienerwald aus.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

Mit Beginn 2013 wird das Parkpickerl noch einmal ausgedehnt: Konkret weiten die bereits seit Oktober zum Teil bewirtschafteten Bezirke Penzing, Ottakring und Hernals die flächendeckende Kurzparkzone noch einmal aus. Die neuen Grenzen, die ab dem Neujahrstag gelten, reichen teils bis an den Wienerwald heran. Obwohl die Regelung formell ab 1. Jänner in Kraft tritt, müssen Autofahrer erst ab dem 2. Jänner für das Abstellen ihres Pkw zahlen. Denn an Wochenenden und Feiertagen bleibt das Parken kostenfrei.

In den neu bewirtschafteten Zonen wird auch sofort kontrolliert - allerdings nicht ganz so streng wie üblich. Die Information stehe in den ersten Tagen im Vordergrund, hieß es seitens der Polizei zur APA. "Das heißt aber nicht, dass gar nicht gestraft wird", so ein Sprecher.

Vor allem in Penzing steigt die Zahl der kostenpflichtigen Parkplätze massiv an. Künftig verläuft das zahlungspflichtige Gebiet nämlich entlang der Westbahntrasse, Hüttelbergstraße, Dehnegasse und der Sanatoriumstraße sowie des Otto-Wagner-Spitals. Damit reicht die Pickerlzone noch ein Stück weiter als bis zur Höhe Hanappi-Stadion.

Ottakring weitet seine Pickerlzone bis zur Savoyenstraße aus. Damit liegt etwa auch das Schloss Wilhelminenberg schon bald im Gebührengebiet.

Das benachbarte Hernals wiederum dehnt die Zone bis zum Straßenverlauf Andergasse, Pointengasse und Promenadenweg bis zur Straßenbahn-Endstation Dornbach und dann entlang der Dornbacher Straße bzw. Alszeile aus. Allerdings wird zudem noch die Neuwaldegger Straße bis zur Höhenstraße bewirtschaftet.

An den Bewirtschaftungszeiten - Montag bis Freitag von 9.00 bis 19.00 Uhr - ändert sich nichts. Parkscheine gelten drei Stunden lang.

Die Ausweitung der Ausweitung ist bereits seit Ende Oktober unter Dach und Fach. Die drei SPÖ-Vorsteher sprachen sich dafür aus, da die erste Einführungswelle Anfang Oktober durch Verdrängungseffekte für zunehmende Parkplatznot in den äußeren Teile ihres jeweiligen Bezirks gesorgt hatte. In Meidling, wo es ebenfalls seit Oktober in manchen Bezirksteilen ein Parkpickerl gibt, ändert sich vorerst nichts. Rudolfsheim-Fünfhaus hat seit Herbst bereits flächendeckend die Gebührenpflicht.

Die nochmalige Vergrößerung der Pickerlzonen bringt auch die ÖVP-geführten Westgürtel-Bezirke unter Zugzwang. So haben kürzlich Hietzing und Währing angekündigt, ihre Anrainer zur möglichen Einführung zu befragen. Ein Ergebnis soll es im Februar geben.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

72 Kommentare
 
12

Wiener Mauer

Während das von den Russen errichtete Kriegsrelikt der Berliner Mauer seit einem 1/3 Jahrhundert Geschichte ist,hat die Wr.SPÖ
( Steuer+Abzockepartei Partei Österreichs )
am 1.10.12 in einer Schurkenaktion " PP "
eine WIENER MAUER zwischen Diktatur und Demokratie an der Bezirksgrenze von Hernals+Währing aufgezogen.
Absolut einzigartig in Europa !
Die 140€/Jahr sind für die Autofahrer verschmerzbar.
Aber es brennt wie Feuer auf der Seele,ohnmächtig,stimmlos-entmündigt und mit
verletztem Stolz einer Handvoll Unmenschen
ausgeliefert sein zu müssen.
Neuwahlen,Demos,wann ???

Wozu noch diese Volksverdummungsbefragungen?

Es wird ausgeweitet auf Teufel, äh Vassilakou komm raus.

Bald muss man die Fragen zur Ausweitung nicht mehr verstehen können, weil es ohnehin egal ist, wo man sein Kreuzerl macht.

Spannend wird nur, dass ja hier über Gebühren abgestimmt wird, was ja laut Rathaus rechtlich nicht sein darf. Das hat jetzt sogar der Michi überrissen und zugegeben ;-) Nur die Maria will von all dem nichts hören ...

Aber mit diesem Argument hat man die über 100.000 Wiener (und die ÖVP) das erste Mal kalt gestellt.

Und so werden diese teuren Volksbefragungen möglicherweise für ungültig erklärt. Aber auch das ist schon egal, weil passieren tut eh nichts Gescheites mit den Ergebnissen ...

Das Einzige was nicht egal ist, dass die Wiener (wieder einmal) von Rot-Grün veräppelt werden und (wieder einmal) Steuergeld sinnlos hinaus geschmissen wird. Aber wir haben es ja ;-)

Michi & Maria, bitte nicht vergessen: Wahltag ist Zahltag!

Re: Wozu noch diese Volksverdummungsbefragungen?

100.000 Wiener (und Wienerinnen, bittschön) wurden kaltgestellt, aber nicht abserviert.

Diese Zahl entspricht gerade einmal 8,7% der Wahlberechtigten in Wien, ist der Höhe nach nicht berauschend.

Aber die "Leit" haben die Chance, Rot-Grün abzuwählen und dann eine Parkraumbewirtschaftung zu fordern, wies den Schwarzen und Blauen so vorschwebt.

Alles im Rahmen der demokratischen Spielregeln.

parkpickerl...

der weltuntergang der blauchos. hysterie, paranoia, panik. hihi.

x|ndL


Re: x|ndL

Tr()tl

Wer zum Schwert greift...

Mit glasigen Augen unterrichtete uns die Fr. Verkehrsstadträtin gestern den 28.12.12 im ORF über ihre ständigen Bedrohungen und Anfeindungen.
Wer hierzulande seine Aufgaben gewissenhaft erfüllt - KEINE : diktatorischen Anwandlungen, Diskriminierung,Vertreibungs+Verhetzungspolitik,Existenz+Arbeitsplatzvernichtung,Abzocke,Alibivolksbefragung,Bürgerverhöhnung,Anlassgesetzgebung usw. - hat nichts zu befürchten !
Wir vermissen ihr unverzügliches Bedauern über jene Frauen,die nach Benützung öffentlicher Verkehrsmittel " U6 "vergewaltigt,halb tot geprügelt und möglicherweise lebenslang traumatisiert sein werden.
Zu ihrer Horizonterweiterung empfehlen wir ihnen eine nächtliche Probefahrt in den Öffis aber bitte ausnahmsweise ohne ihre geheim operativen Bodyguards.

Re: Wer zum Schwert greift...

... der tut doch eh niemand etwas, so giftig wie sie dreinschauen kann ;-)

Parken wir eben im Votivpark.

Gleiches Recht für alle, oder wie?

Citymaut

Macht doch eine Citymaut von 200€ pro Auto und Jahr, das spart die ganzen aufwändigen Parksheriffs und Kontrollen. Da ist ja eh nur mehr von "Bewirtschaftung" die Rede.

Re: Da ist ja eh nur mehr von "Bewirtschaftung" die Rede.

Da war immer nur von "Bewirtschaftung" (= wertschöpfende Nutzung) die Rede.

Und das war, da ein dauernd verwendeter Begriff, auch kein Freud'scher Versprecher.

nie wieder Rot-Grün

nächste wahl wähle ich die blauen....

Re: nie wieder Rot-Grün

als hättest je was anderes gewählt, >blauesmeer007<. ha!

Parkpickerl in Hietzing jetzt!

Wir brauchen eine Parkraumbewirtschaftung in den U4-nahen Teilen Hietzings! Gleichzeitig Errichtung von zusätzlichem Parkraum im Wiental zwischen Hütteldorf und Schönbrunn und Entfernung des lächerlichen Radwegs!

Re: Parkpickerl in Hietzing jetzt!

was hat der Radweg damit zu tun?
wenn Sie nicht radfahren wollen, gönnen Sie es wenigstens den Anderen

Re: Re: Parkpickerl in Hietzing jetzt!

weil er parkplätze versperrt die wieder bewirtschaftet werden können und die radler nix zahlen.

Ist OK

Die Parkraumbewirtschaftung in Wien ist soweit OK. Allerdings muss damit auch folgende Regelung unverzüglich in Kraft gesetzt werden:
Jedes KFZ mit Wiener Kennzeichen ist in Restösterreich automatisch parkgebührenpflichtig, egal wo es abgestellt wird. Die Bezahlung der entsprechenden Gebühr obliegt dem Halter. Sofern kein gültiges Parkzertifikat vorliegt ist jederman berechtigt Anzeige zu erstatten, es entfällt die gleiche Gebühr wie in Wien für nicht entsprechend bezahltes Parken. Die Verkaufsstelle für ebendieses zu eruieren obliegt dem Halter des Kfz selber.

Ein Beispiel: ein Wiener KFZ parkt in Dienten am Hochkönig, beispielsweise weil der Halter eine Wandertour beabsichtigt. Die Parkdauer wird voraussichtlich 5-6 Stunden sein. Es sind also 10-12 Euro beispielsweise im Gemeindeamt Dienten zu entrichten und die ensprechende Parkerlaubnis ist gut sichtbar hinter der Windschutzscheibe anzubringen.

Re: Ist OK

die bregenzer auch? denn da zahlst ähnlich. so eine unsinnige idee.

Ich versuch mich jetzt auch mal als Dichter

Geringfügige Änderung des Refrains des erfolgreichen Nana-Mouskouri-Schlagers aus den 70ern "Weiße Rosen aus Athen".

Original-Refrain:

"Weiße Rosen aus Athen
Sagen dir komm recht bald wieder,
Weiße Rosen aus Athen
Sagen dir auf wiedersehn."

Refrain neu:

"Weiße Rosen aus Athen
Sagen dir komm nie mehr wieder,
Vassilakou muss jetzt gehn,
Mit dem Häupl nach Athen."

Also jetzt mal ehrlich - das kann doch wesentlich mehr als die Töchter in die Hymne einfügen - findet ihr nicht auch? Bitte um Abstimmung.

und die "Befragung"??? oder war das nur Bullshit as usual??? Diese Leute gehören ABgewählt bevor der Schaden noch immenser wird!!!


Re: und die "Befragung"??? oder war das nur Bullshit as usual??? Diese Leute gehören ABgewählt bevor der Schaden noch immenser wird!!!

Bingo!!!

Re: und die "Befragung"??? oder war das nur Bullshit as usual??? Diese Leute gehören ABgewählt bevor der Schaden noch immenser wird!!!

Was für eine Befragung?
Ich übersetzt die Parkpickerl-Frage einmal auf deutsch: "Willst a Watschn auf die linke Backe oder auf die rechte Backe?"

So wie die Parkpickerl-Frage gestellt ist, haben wir nicht die Möglichkeit zu sagen: "Wir wollen GAR KEINE Watschn!"

Das ist Bürokratur in Reinkultur: Die Bürger werden scheinheilig gefragt, aber der Rot-Grüne Sumpf macht ohnehin was er will.

Die Maden im Speck


Die Schuldigen an dieser Bürgerverhöhnung, Vassilakou, Brauner,

http://www.wien.gv.at/rk/msg/2012/10/170...

Häupl,

http://kurier.at/freizeit/leute/4515121-...

lassen es sich bei exquisiten Einladungen und Gratisbuffets auf unsere Steuerzahler-Kosten sichtlich gut gehen und grinsen uns aus Dienstlimousinen mit Chauffeur abgehoben zu.
Für die „misera plebs“ genügt das Gedrängel in den Öffis und das Abgestirt-werden bei allen Steuern und Abgaben !

Nichtskönner und Nichtswisser an den Schalthebeln der Macht, und so schaut es auch aus. Wie konnte es soweit kommen?

Es gibt das Prinzip, das solche Parteigünstlinge immer weiter hinauffallen, bis sie endgültig überfordert sind, das trifft mit Sicherheit auf die Grünen in den Bezirken, vor allem in OTTAKRING zu, die sich im Machtrausch an den Futtertrögen drängeln.

Die GRÜNEN Komplizen und –innen sollten sich mit ihren Ex-Wähler lieber wieder gut stellen, spätestens 2015 finden sie sich in der Oppositionsrolle wieder, und das wird hart für Schleimi und Co!



Re: In Griechenland hätte Vassilakou das Paradies:

das ist wahrscheinlich das ziel der v. -- uns ausnehmen und das auto unleistbar machen. sie hat unsere kohle und freie fahrt im dienstwagen (sie scheint ja jetzt schon die einzige zu sein, die mit dem auto schneller ist als mit den öffis!)

Re: Re: In Griechenland hätte Vassilakou das Paradies:

Man glaubt gar nicht wie schnell man mit einem Rad unterwegs sein kann. Vor allem dann, wenn sich das Rad im Kofferraum des von den Bürgern bezahlten Dienstwagens befindet.

 
12

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    12:00
    Wien
    21°
    Steiermark
    21°
    Oberösterreich
    21°
    Tirol
    23°
    Salzburg
    23°
    Burgenland
    21°
    Kärnten
    21°
    Vorarlberg
    21°
    Niederösterreich
    23°

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden