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Aktivisten: Die Unterstützer der Asylwerber

05.01.2013 | 19:28 |  von Duygu Özkan (Die Presse)

Sie stehen hinter den Hungerstreikenden in der Votivkirche, teilen ihre Forderungen und gelten bisweilen als Anstifter der Proteste: Was die Aktivisten wirklich denken.

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Was ist eigentlich passiert? Kann es sein, dass eine überschaubare Anzahl an Asylwerbern, die zunächst mit einem Protestmarsch von Traiskirchen nach Wien, dann mit dem Protestcamp im Sigmund-Freud-Park vor der Wiener Votivkirche, mit ihrem Einzug in die Kirche und anschließend mit einem noch andauernden Hungerstreik das Asylsystem in Österreich tatsächlich verändern können? Am Anfang ihrer Proteste stand der Wunsch nach menschenwürdiger Unterbringung, mittlerweile sind die Forderungen – die Asylwerber nennen sie bisweilen Lösungsvorschläge – weitreichender. Kritik an der (oft überfüllten) Erstaufnahmestelle Traiskirchen oder am Asylsystem selbst gibt es aber nicht erst seit gestern.

Der Unterschied ist nur, dass es in diesem Fall die Asylwerber selbst sind, die den Protesten – mit einem radikalen Mittel, dem Hungerstreik – voranstehen. Und genau das, die Selbstorganisation, wird von vielen angezweifelt. Der Vorwurf der Instrumentalisierung stand im Raum, die Asylwerber würden, so die Lesart, von einer Handvoll Anarchochaoten benutzt und angestachelt. „Es gibt einzelne junge Leute, die in diesem Moment begeistert sind. Das wirkt aus einem konservativen Blickwinkel rebellisch“, sagt Petja Dimitrova, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der bildenden Künste und eine der Unterstützerinnen.

Rebellisch, also impulsiv, chaotisch vielleicht – ja, auch diese Aktivisten gebe es in der Votivkirche. Dass am Weihnachtsabend eine Aktivistin die Christmette störte, sei bei den anderen Unterstützern und vor allem den Asylwerbern nicht gut angekommen, meint der Zivildiener Louis Reumann: „Das war nicht abgesprochen.“ Man organisiere sich basisdemokratisch, und „Chaos ist halt die schlechte Form von Basisdemokratie“.

Dimitrova, Reumann und Lisbeth Kovačič sind drei jener Menschen, die fast täglich in die Votivkirche kommen, den Asylwerbern Tee kochen, dieses und jenes besorgen, Pressetexte schreiben, Deutschkurse geben, Zeitungsartikel übersetzen. Sie sehen sich als Sprachrohr der rund 40 Hungerstreikenden. Ihre Motive, sich an diesem Protest zu beteiligen, sind unterschiedlich. Kovačič ist Fotografin und Deutschlehrerin. Sie hat Asylwerber in niederösterreichischen Dörfern unterrichtet, erzählt sie. Einmal pro Woche, „also ein nicht ernst zu nehmender Kurs“. Der Unterricht müsse eben öfter stattfinden, und das sei in den Bundesländern, in den Dörfern, oft schwierig.

Und: „Sie haben dort keine Möglichkeit auf Bildung, auf soziales, kulturelles Leben. Oder auf psychologische Unterstützung.“ Kovačič verweist damit auf eine von den Asylwerbern gestellte Forderung, dass sie im Falle eines Transfers das Bundesland aussuchen können. Und was ist mit den anderen Forderungen? Das Löschen der Fingerabdrücke zum Beispiel, damit die Betroffenen im Falle eines negativen Bescheids in einem anderen EU-Land um Asyl ansuchen können, muss auf EU-Ebene verhandelt werden. Für die Unterstützer ist klar, dass eine Veränderung möglich ist, „wenn man das will“ – EU hin, EU her.

Daher stehen sie auch relativ geschlossen hinter dem Hungerstreik; Vertreter von Caritas und dem UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) hatten ja die Betroffenen aufgerufen, den Hungerstreik zu beenden und in die bereitgestellten Quartiere zu ziehen. Und genau hier scheiden sich die Geister. Die Caritas ist seit dem Einzug der Asylwerber in die Votivkirche ständig vor Ort, hilft und vermittelt. Zwischen ihr und den Unterstützern, die etwa Mitglieder von Initiativen wie „Familien und FreundInnen gegen Abschiebung“ sind, wird der Ton aber immer rauer. „Caritas und Diakonie machen schon wichtige Arbeit“, sagt Kovačič, „aber sie haben begrenzten Handlungsspielraum.“

In Wahrheit gehe es um die Politik, sagen die Unterstützer. Während sich die Caritas für das Wohl der Asylwerber einsetze und abseits der politischen Bühne agiere, wollten die Asylwerber selbst grundsätzliche Fehler im Asylsystem anprangern.

Hetzkampagne? Erpressung? Das geht nicht an der Politik vorbei, heißt es. Wenn die Hungerstreikenden das Angebot der bereitgestellten Quartiere annehmen würde, würde das auch bedeuten, dass sie von der Öffentlichkeit verschwinden und ihre Forderungen praktisch ungehört verhallen, meint Dimitrova. Schärfere Töne gegen die Caritas schlägt indessen die „Sozialistische Linkspartei“ (SLP) an, deren Vertreter ebenfalls in der Votivkirche aktiv sind; in einer Aussendung heißt es, die Caritas beteilige sich an einer „unglaublichen Hetzkampagne auf dem Rücken der Schwächsten“ und desavouiere den von den Asylwerbern selbst organisierten Protest.

Das Spektrum der Unterstützer ist jedenfalls breit. Neben der SLP haben auch NGOs wie SOS Mitmensch sowie Ordensgemeinschaften ihre Solidarität bekundet, Kardinal Christoph Schönborn war die Asylwerber in der Kirche besuchen. Die Unterstützer wollen nicht Repräsentanten von Parteien oder NGOs sein, sagt Reumann; sie würden sich als Privatpersonen solidarisieren. Was sie wohl auch weiter tun werden: Derzeit sieht es nicht danach aus, dass der Hungerstreik beendet wird. Das passiere erst dann, wenn sie die Sicherheit haben, in Österreich bleiben zu dürfen, so die Unterstützer.

Erpressung? Nein, das sei keine Erpressung, sagt Reumann. Man könne sich heute nicht mehr vorstellen, dass Menschen für Rechte kämpfen, und nicht für persönlichen Wohlstand. Die Belange der Geflüchteten könne man auch nur dann verstehen, wenn man entweder selbst geflüchtet ist oder sich ein persönliches Bild von ihrem Leben macht. Für Reumann ist sein Einsatz – bisweilen übernachtet er auch in der Kirche – „mein Zeichen der Solidarität“.

Trotz aller Unterstützung: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat zwar Vertreter der Asylwerber getroffen, aber auch Änderungen im Asylsystem abgelehnt. Genau das wollen die Hungerstreikenden. Die Caritas und andere NGOs, die einige Forderungen der Asylwerber teilen, wünschen sich das Ende des Hungerstreiks; der Wunsch prallt aber an einer Wand von Unterstützern ab. Die Hungerstreikenden selbst haben in einer Pressekonferenz bekräftigt, den Streik fortführen zu wollen. Alles in einem: Es ist eine Pattsituation. Gesundheitsgefährdende Folgen nicht ausgeschlossen.

Die Forderungen

Die rund 40 Hungerstreikenden haben sechs Forderungen gestellt: 1) Grundversorgung für alle Asylwerber, solange sie in Österreich sind. 2) Freie Wahl des Aufenthaltsorts und Zugang zum öffentlichen Wohnbau. 3) Zugang zu Arbeitsmarkt, Bildungsinstitutionen und Sozialversicherung. 4)Stopp aller Abschiebungen im Zusammenhang mit der Dublin-II-Verordnung. 5) Einrichtung einer unabhängigen Instanz zur Überprüfung aller negativ beschiedenen Asylverfahren. 6) Anerkennung von wirtschaftlichen Fluchtmotiven als Fluchtgrund. Die Innenministerin hat strukturelle Änderungen im Asylwesen abgelehnt.

Protest

24. November: Rund 100 Asylwerber sowie 400 Unterstützer nehmen an einem Protestmarsch von Traiskirchen nach Wien teil und errichten ein Protestcamp im Sigmund-Freud-Park.

24. Dezember: Ein Dutzend Asylwerber, die zuvor in die Votivkirche gezogen sind, beginnen mit dem Hungerstreik.

28. Dezember: Das Protestcamp wird von der Polizei geräumt, immer mehr nehmen am Hungerstreik teil.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.01.2013)

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322 Kommentare
 
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Re: Re: Re: Re: Re: Re: wenn

"ob jemand fleißig arbeiten würde "

so jemand würde eine rwr-card beantragen und nicht mit dem asylschmäh hausieren gehen

Dann sollen sie sich um die RWR-Card bemühen

Wenn sie talentiert und qualifiziert sind, haben sie über die Zuwanderungsschiene gute Chancen.

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Es gibt keine gerechte Lösung, denn die ist in der irdischen operativen Planung offensichtl. nicht vorgesehen


Was braucht der Mensch wirklich?

Arbeit, ausreichend Essen, geschützte, warme Wohnmöglichkeit, ein Umfeld, das ihm all das ermöglicht, bzw. ein Umfeld in dem er sich das alles selbst schafften kann.

Die meisten von uns haben all das im Überfluss ohne sich dessen bewusst zu sein oder es zu schätzen. Wir leben in einer von Überfluss geprägten Gesellschaft, wo Tonnen von Lebensmitteln am Müll landen und Leute nicht arbeiten wollen, weil es auch so Geld von Staat gibt.

Andererseits gibt es Menschen, die das alles nicht haben, zu uns kommen, weil sie in ihrer Heimat nicht einmal ihre Grundbedürfnisse abdecken können, polit. verfolgt werden oder einfach nur an unserem Überfluss Teil haben wollen. Versetzt man sich in deren Lage, kann man dem auch Verständnis entgegen bringen.

Nur Kirchen besetzen und Lösungen erzwingen wollen geht gar nicht, die "Vorbildwirkungen" wären nicht absehbar.
Asylverfahen müssen beschleunigt werden, sonst nichts. Aber z.B. den Kindern eine langjährige Schulausbildung zu ermöglichen/zu finanzieren und die dann aber wieder heim schicken, ist nicht nur unmenschlich, sondern auch eine ökonimische Idiotie.

PS: Nein, Ich bin keine der von den Blaupausen so gerne zitierten "GrünInnen".


Re: Es gibt keine gerechte Lösung, denn die ist in der irdischen operativen Planung offensichtl. nicht vorgesehen

"Andererseits gibt es Menschen, die das alles nicht haben, zu uns kommen, weil sie in ihrer Heimat nicht einmal ihre Grundbedürfnisse abdecken können, polit. verfolgt werden oder einfach nur an unserem Überfluss Teil haben wollen."

Die politisch verfolgten nennt man Flüchtlinge die bei uns, wenn ein tatsächlicher Asylgrund laut GK vorliegt, immer aufgenommen werden.

Die anderen nennt man Wirtschaftsflüchtlinge. Auch wenn es aus deren Sicht durchaus verständlich ist, dass sie zu uns kommen wollen: Wir können leider nicht jeden aufnehmen, dem es bei uns besser gehen würde. Es gibt bei uns selbst genug Arbeitslose, Obdachlose und arme Menschen. Zuerst müssen wir uns um die kümmern. Und erst wenn die alle versorgt sind, DANN können wir uns um andere kümmern.

Re: Es gibt keine gerechte Lösung, denn die ist in der irdischen operativen Planung offensichtl. nicht vorgesehen

unser überfluss der weggeworfen wird ist wahnsinn, er wird aber von lebensmittelkonzernen wie billa und co vernichtet und nur zu einem geringen teil bedürftigen zur verfügung gestellt. erst wenn der letzte wirklich arme österreicher menschenwürdig leben kann, können wir die türen für neue problemfälle öffnen.

Re: Re: Es gibt keine gerechte Lösung, denn die ist in der irdischen operativen Planung offensichtl. nicht vorgesehen

Das stimmt so nicht ganz; die Aktion "Team-Tafel" von Rotem Kreuz u. Ö3 sammelt Lebensmittel von Supermärkten, Molkereien, Großbäckereien und verteilt sie kostenlos an Bedürftige. Meiner Erfahrung nach sind dort auch Inländer, die in den Genuß dieser Spenden kommen.

Re: Re: Re: Es gibt keine gerechte Lösung, denn die ist in der irdischen operativen Planung offensichtl. nicht vorgesehen

bitte ganz lesen, das ist ein bruchteil von dem was täglich vernichtet wird.

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Und so hat sich seine Eminenz,in seinem naiven Wunsch

einmal die christliche Nächstenliebe zu demonstrieren, ganz gewaltig in die Nesseln gesetzt !!
Dabei ist die Maxime doch so einfach:

Keine Toleranz mit Intoleranten !!

"Das passiere erst dann, wenn sie die Sicherheit haben, in Österreich bleiben zu dürfen, so die Unterstützer."

na dann wäre es für ALLE besser, wenn sie endlich auch den Durststreik wieder aufnehmen würden und die Unterstützer gleich mit

Ich konnte nicht mehr schlafen!

Wegen diesen bedrohlichen Zustandes rechtmäßiger Unrechtmäßigkeit raubte es mir den Schlaf! Ich musste nachdenken, wie dies Situation so gelöst werden kann, dass es Sieger und Verlierer gibt!

Eine schwierige Situation!

Dr. Ritterknecht

Zugang zum öffentlichen Wohnbau

Ich hoffe, den Unterstützern dieser Aktion ist bewusst dass man im Wien im Moment durchschnittlich über ein Jahr auf eine Gemeindewohnung wartet.

Sollen die Wirtschaftsflüchtlinge dann bevorzugt werden? Oder wie stellen die sich das vor?

Dass dann die Wartezeiten noch länger werden ist denen ja egal. Die Österreicher können ja auf der Strasse schlafen, hauptsache ihre Lieblinge sind ohne jemals eine Leistung erbracht zu haben gut versorgt.

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Re: Zugang zum öffentlichen Wohnbau

Du wirst doch nicht glauben das die Asylanten über ein Jahr auf eine Wohnung warten, geht sicher schneller, für Dich aber nicht!

Re: Re: Zugang zum öffentlichen Wohnbau

Ich brauche (Gott sei Dank) auch keine Gemeindewohnung.

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So weit sind wir schon in diesem Land,

dass mehr und mehr junge Menschen, -eigentlich diejenigen, denen wir unsere Zukunft anvertrauen sollten- sich in einer Art Drogenrausch, nämlich der gefährlichen, langfristig unsere Gesellschaft und Kultur zerstörenden Gutmenschendroge, zu Leuten bekennen, die offen erklären, dass sie keine Bitten an uns haben, sondern ihre Forderungen an uns (der offenbar unterlegenen Mehrheit) mit allen Mitteln durchsetzen werden.

Na dann freuen wir uns doch schon auf den Tag, an dem die Moslems ihre Forderungen auch mit Gewalt durchsetzen werden.

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Die Unterstützer können ja die Aylanten bei sich aufnehmen auf eigene Kosten!


jetzt "90 Kommentare" - aber nur 76 online?


geht doch, danke "Zensor";-


61 2

Zuwanderung,

inkl. Asylwerber, orientiert sich heute, auch aus sicher verständlichen Gründen, u.a. auch am Füllhorn der Ausschüttungen des jeweils vorhandenen Sozialsystems des Wunschstaates. Und hier ist Österreich, selbst im Vegleich mit anderen Demokratien Westeuropas, halt so ziemlich die erste Wahl.

Natürlich kann man sich trotzdem immer mehr und mehr wünschen, man muss dann jedoch mit den (zwangsweisen) Folgen solcher Wunscherfüllungen leben. Und weiters sowohl die entsprechen Plätze und Kosten dafür zur Verfügung stellen. Beides sind jedoch Dinge, welche für jeden Staat begrenzt sind.

Daher Hilfe für echte Bedprftige ja, zur Integration in die Gesellschaft und in das Sozialsystem müssen jene, welche tatsächlich bleiben, aber auch ihren Beitrag leisten. Und je schneller eine solche Frage für jeden entschieden wird, desto besser für alle Beteiligten.

Re: Zuwanderung,

im Balticum z.b. so um 100 Asylbeiträge im Jahr!!!!Wenn für eigene bevölkerung das Arbeitslosegeld unter 80 euro ist,dann ...??...ist doch nicht viel zuM HOLEN?Aber alle sind ja doch so bedroht in eigenen Ländern).

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Wenn man Theologie studiert hat ...

... wie H. Schönborn fehlt oft Mathematikkenntnis: Dann kann man nicht ausrechenen, wie lange es braucht, bis Migranten aus islamischen Ländern mit durchschnittlich 4 Kindern pro Paar (2 pro Frau), gegenüber durchschnittlich 1,44 pro Österreichischem Staatsangehörigen-Paar (0,72 pro Frau, 2011), die Mehrheit im Lande darstellen. In Großstädten wie Wien wird das recht bald der Fall sein. Ob der Mullah in Wien dann ebenso "freundlich" mit der Minderheitsreligion umgeht, der Schönborn heute angehört.

Re: Wenn man Theologie studiert hat ...

Wer Theologie studiert hat, hat vielleicht einfach weniger Angst? Weil er sich mit dem Islam und den Menschen im Allgemeinen beschäftigt hat und deshalb nicht furchterfüllt in die Zukunft blicken muss?

Aber xenophobe Angsthasen wie sie werden das vielleicht auch einmal verstehen, das man vor dem fremden keine Angst haben muss. Man kann ja zur Abwechslung mal mit den Menschen reden. Aber sie kümmern sich wahrscheinlich lieber ums Hundsi daheim, das hat ja keine andere Meinung...

Re: Re: Wenn man Theologie studiert hat ...

Ich bin eine Frau und ich möchte nicht in einer islamischen stadt oder staat leben und will auch nicht,daß die Gesellschaft die Einwirkungen von hierarchischen machogesellschaften bekommen ..,Nur wir sind fünf vor zwölf...ICH WILL NICHT!Dann beschäftigen SIE sich vielleicht mit Alice Schwarzer(noja keine theologE)...Und ich will in einem Staat und Stadt leben,wo die Religion nicht im Staate-stadt einreden wird...beeeniflussen wird.Ich habe nichts dagegen ,wenn"religiösesymbole"im privatem benutzt wird.Nur ICH WILL NICHT ,dass z.b.kopftücher oder Kippas oder Turbane ...in öffentlichkeit,in der öffentlicher ARBEIT sei es bei den ärtzten oder Bedienung oder wo anders benuzt werden.Die Essen -oder KLEidungsvorschrifte jeweiligen religionen sind PRIVATE ANGELEGENHEITEN.nur sind wir schon auf dem Weg ,auf BREITEM weg dazu ,dass meine Rechte begrentzt werden.Und das ist nur der ANfang-Und von unberechtfertiger ANgst zu beschuldigen ist eine Art Naivität.Ich weiss von was ich rede.Und alle naiven gutmenschen ,besonders die fRauen wird es treffen!und ich will auch nicht,dass unsere Kultur,auch wenn das auch Blasmusik beinhält...in einer fremden Kultur runtergeht-patetisch ausgedrückt.Ich bin ein schöpferischer Mensch und mein beruf ist leider!wie manche sich wünschen hier wünschen würden,nicht bauer oder gewerbebetreiber(auch das ist eine art menschenfeindlichkeit und vorurteil,welche die "gutmenschen"hier besitzen und andere beschuldigen),...was aber ein kultur aufnehmen kann?

Re: Re: Re: Wenn man Theologie studiert hat ...

Liebe Grashüpfer

Auch ich möchte nicht in einer Welt leben in der mir jemand vorschreibt was ich zu denken, reden, tragen oder tun habe. Auch ich habe was gegen Machos, religiöse Fanatiker und generell Radikale.

Aber ich mach mich deswegen nicht an und schrei "ICH WILL, ICH WILL, ICH WILL".

Wer begrenzt Ihre Rechte hier im Land? Wer verbietet Ihnen die Blasmusik und das Maibaumaufstellen? Wer verbietet Ihnen als schöpferischer Mensch tätig zu sein?

Sobald sie KONKRETE PERSONEN finden die sie einschränken können sie IM RAHMEN UNSERER GESETZE gegen diese vorgehen.

So lange sie nur das DIFFUSE GEFÜHL haben das ALLE böse zu Ihnen sind sollten sie sich überlegen wer von uns beiden hier naiv und kindisch ist.

Re: Re: Re: Wenn man Theologie studiert hat ...

Gibt eh genug Machos in Österreich ... und wer will ja von IRGENDwen vorgeschrieben haben, was man zu tragen hat. Kopftücher waren lang genug normal in Österreich: die Queen Liz in der UK tragt sie noch. Und Sie sind so auf dem besten Weg Kreuze zu verbieten ...

Re: Re: Wenn man Theologie studiert hat ...

Tut mir leid, die meisten Posten hier sind von xenophoben Angsthasen, die viel zeit zum schreiben haben , aber keine sich zu erkündigen. Deswegen haben sie nur Meinungen und sonst nichts.

Re: Re: Re: Wenn man Theologie studiert hat ...

.. und fordern von anderen, Unterschlupf in deren Wohnung zu geben. Selber aber nie die Hand jemandem gereicht haben zur Hilfe.
(Rein logisch; was der Eigentümer mit seinem Haus macht dort ist mir eigentlich wurscht)

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Und so wird das in Singapur gemacht:

"Seit 2006 werden in großem Umfang illegale Arbeitsimmigranten, ohne Vorliegen einer Straftat außer dem Versuch der Arbeitsaufnahme in Singapur, vor der Abschiebung mit einigen Monaten Gefängnis und drei bis sechs Rohrstockhieben bestraft."

http://de.wikipedia.org/wiki/Singapur

Das kommt davon, wenn man Waschlappen als Politiker hat.

Re: Und so wird das in Singapur gemacht:

Ebenso in Malaysia.

Und das, obwohl die Abgeschobenen i.d.R. aus Indonesien stammen, also Glaubensbrüder sind.

Re: Und so wird das in Singapur gemacht:

Bitte was ist wikipedia?

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Es kann doch nicht sein,

dass Asylwerber die Politik unseres Landes bestimmen und darin von Linksradikalen Unterstützung bekommen. Wenn es den Asylwerbern bei uns nicht gefällt, dann sollten sie so schnell wie möglich das Land verlassen. Man hat sie nicht gerufen. Und den Linksradkikalen sei gesagt, dass jeder Radikalismus, egal aus welcher Ecke, in unserem Land nichts zu suchen hat. Die linken Gutmenschen provozieren und das ist ein Zeichen dafür, dass sie unter allen Umständen ihre Ziele durchsetzen wollen. Und dazu benützen sie Asylwerber, die von einer Demokratie, wie sie bei uns praktiziert wird, keine Ahnung haben. Durch diese Aktionen, wie sie in der Votivkirche stattfinden, wir Hass gesät und wer Hass sät, wird Sturm ernten. Doch davor möge uns Gott bewahren. Je länger diese linken Provokationen andauern, desto mehr Wut wird sich in der Bevölkerung aufstauen und das könnte zu Gegenaktionen führen, die die Sache noch schlimmer machen würden. Daher Schluss mit diesem Theater bevor es tragische Ausmaße annimmt.

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Re: Es kann doch nicht sein,

Genauso ist es.
Dem kann ich mich nur anschließen.
Besser hätte ich es nicht formulieren können.

matt

patt? aber nicht wirklich, das spiel ist längst vorbei, jetzt geht es nur noch darum "wie kommen wir aus der geschichte raus, ohne das gesicht zu verlieren"

sozialisische linkspartei

der einzige, der sich sich an einer „unglaublichen Hetzkampagne auf dem Rücken der Schwächsten und der Caritas“ beteiligt, ist die „Sozialistische Linkspartei“

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Balance Anforderungen - Privilegien

Es sei gleich vorweg erwähnt, dass es bestimmt genügend Raum für Verbesserungmöglichkeiten gibt. Allerdings muss ich gestehen, dass es wirklich schwierig ist ein Verständnis für Asylwerber aufzubringen, wenn es bei den Forderungen nicht vorrangig um Grundbedürfnissen geht, sondern mehr um Ansprüche.

Jene, die wirklich von Ihrem Land flüchten müssen, haben kein Problem, sich anzupassen und ihren fairen Beitrag zu leisten. Ich verstehe durchaus, dass jemand, dessen Land nicht auf der Basis von "Arbeit > Steuern zahlen > Privilegien" funktioniert, es nicht verstehen kann, warum eine Leistung erbracht werden muss, um Ansprüche wie Sozialversicherung u. dgl. zu erhalten.
Ich stelle mir nur vor, dass es mir z.B. völlig gleichgültig wäre, wo ich untergebracht bin, wenn mein einziges Ziel es ist, einfach nur aus meinem Land zu flüchten, um den Gräuel zu entkommen.

Wie gesagt, es gibt bestimmt vieles, dass man verbessern kann, allerdings sollte das unter einer reellen und angemessenen Balance stattfinden.

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warum besetzen die nicht die grüne oder SPÖ Parteizentrake


Hungerstreik

Ich hoffe, die Regierung bleibt in dieser Sache hart, sonst setze ich mich auch in irgendeine Kirche, trete auch in den Hungerstreik und fordere Steuerfreiheit für mich. Oder ich wähle das erste mal FPÖ oder BZÖ.

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Man kann es drehen und wenden


wie man will: Es werden jetzt reihenweise "junge", "nette", "herzeigbare", "engagierte" Menschen vor die Mikrofone und Kameras gestellt, wie z.B. Dimitrova, Reumann und Lisbeth Kovačič u.a. - um halt Werbung für die Sache der Asylerpresser zu machen.

In Wahrheit läuft es immer auf das Gleiche hinaus:

- Erpressung des Staates.
- Erpressung der Regierung.
- Erpressung der röm. kath. Kirche.

Ich brauche mir kein schlechtes Gewissen einreden lassen von diesen Aktivisten! Und die Masse der Bürger und Wähler auch nicht.

Das Traurige ist, dass manche Medien bei diesem schmutzigen Spiel willfährig mitspielen. Und sich somit zu Komplizen der linken Aktivisten machen.

Wenn das die neue Linie der Caritas und Diakonie sein soll dann muss wirklich zum SPENDENBOYKOTT aufgerufen werden.

Es gibt auch ANDERE Hilfsorganisationen - die nicht von kommunistisch-anarchistischen Aktivisten unterwandert sind - wo man guten Gewissens spenden kann.

Wenn die Erzdiözese Wien so dumm ist, sich eine ganze Kirche im Zentrum Wiens sich wegnehmen zu lassen ist das ihre Sache.

Die röm. kath. Gläubigen können sicherlich auch im Freien die Sonntagsmesse feiern, dafür zahlen sie schließlich den Kirchenbeitrag.

Die Politik darf keinen Schritt nachgeben!

Keinen Millimeter!

Die Gesetze werden in Österreich im Parlament beschlossen und nicht auf der Straße.

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Re: Man kann es drehen und wenden


Ich wünsche Ihnen, dass Sie eines Tages in einer Hütte, irgendwo am Hindukusch, aufwachen. Und dann reden wir noch einmal über Ihr Posting.

Re: Re: Man kann es drehen und wenden

* Ich wünsche Ihnen, dass Sie eines Tages in einer Hütte, irgendwo am Hindukusch, aufwachen. *

das wünsche ich mir schon lange, werde aber flug, unterkunft und verpflegung wohl selbst bezahlen müssen, nachdem ich vorher dafür gearbeitet habe

Re: Man kann es drehen und wenden

die Caritas bekommt von mir und meinen Verwandten und je länger je mehr auch Bekannten schon lange NICHTS mehr

2 46

Re: Man kann es drehen und wenden

fuer das recht auf demonstratin wurde vor vielen jahn gekaempft. dann wurde es in die verfassung aufgenommen. so wie auch in jedem anderen demokratischem land.

sie wollen das also aendern?

Re: Re: Man kann es drehen und wenden

Ja.
Nur vergessen haben sie, wo man nicht demonstrieren darf da mit reinzuschreiben. (JP Marat)

Re: Re: Man kann es drehen und wenden

Es handelt sich hier um eine gemeldete Demonstration? Dann kann sie nämlich v. der Polizei aufgelöst werden.

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Re: Re: Re: Man kann es drehen und wenden

nur wenn sie gegen hoehere gesetze verstoesst. strassenverkehrsordnung und campier-regelung sind dies nicht. diese gesetze haben keinen verfassungsrang.

aufloesen kann die polizei nur wenn die sicherheit der teilnehmer nicht garantiert werden kann oder es z.b. zu ausschreitungen kommt. noch ist aber keine einzige scheibe zu bruch gegangen....

daraus folgt: die polizei hat den protest zu schuetzen als demokratisches grundrecht.

Re: Re: Re: Re: Man kann es drehen und wenden

Das ist leider wieder falsch.

Ziehen Sie das Versammlungsgesetz zu Rate, dann werden Sie feststellen, dass, falls es sich um eine Demonstration handelt, diese aufzulösen wäre. Wie genau dies herzuleiten ist, ist die Heimarbeit f. heute Nachmittag.

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Forderungen

Heisst das, ich bitte um Asyl und fordere an den Errungenschaften des Wohlstands einen Teil abzubekommen?

Re: Forderungen

andererseits: auf "diesen" Wohlstand pfeif ich

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Langsam,

aber sicher wird es unerträglich.
Seit Wochen wird man von den Medien mit immer dem gleichen Thema traktiert.
Küberl fordert, Hinz und Kunz meint dieses und jenes und die schweigende Mehrheit kann sich höchsten in den Foren - soweit sie nicht gesperrt sind - zu Wort melden.
Eine Mehrklassengesellschaft also.
So habe ich mit immer eine funktionierende Demokratie vorgestellt.
Wer am lautesten schreit, bekommt recht.
Wahlen könnten wir eigentlich abschaffen.
Und noch etwas, manche Leute müssen beruflich sehr ausgelastet sein.

Re: Langsam,

In der Zufallsstreuung, um auf Ihren Einwand gegen Medien zu antworten, gibt es auch viele langweilige/einfältige Journalisten,
denen nichts einfällt worüber sie sonst berichten könnten/sollten.

Die Forderungen sind begründet

und demnach sofort die österreichischen Mieter von Gemeindebauten kündigen und die Asylwerber dort unterbringen.... Wöchentlich 200 EURO Taschengeld, freie Bewegung in Österreich und sofort die Arbetslosenunterstützung gewähren und die Krankenkasse gratis zur Verfügung stellen... I maan i tram..
Wozu haben wir Gesetze in Österreich???. Die soll man hart aber korrekt umsetzen, dann gibt solche Erpressungsversuche wie jetzt nicht mehr.. Grundlage ist die Genfer Flüchtlingskonvention... Die Rest raus... Samt Deutscher Aufwiegler...

15 0

Re: Die Forderungen sind begründet

Das ist sicherlich die Zukunft, wenn wir unbegründete und ungehinderte Zuwanderung zulassen und uns verpflichten diese Personen auch ohne wenn und aber zu erhalten. Wo sonst sollten wir die Massen dann unterbringen.

Aber Unterkunft, Essen, Kleidung und ein mehr als faires Asylverfahren (siehe Arigona) ist in Österreich auch jetzt der Normalfall.

Wir verspielen die Zukunft von uns und unseren Kindern.

 
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