Aktivisten: Die Unterstützer der Asylwerber

05.01.2013 | 19:28 |  von Duygu Özkan (Die Presse)

Sie stehen hinter den Hungerstreikenden in der Votivkirche, teilen ihre Forderungen und gelten bisweilen als Anstifter der Proteste: Was die Aktivisten wirklich denken.

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Was ist eigentlich passiert? Kann es sein, dass eine überschaubare Anzahl an Asylwerbern, die zunächst mit einem Protestmarsch von Traiskirchen nach Wien, dann mit dem Protestcamp im Sigmund-Freud-Park vor der Wiener Votivkirche, mit ihrem Einzug in die Kirche und anschließend mit einem noch andauernden Hungerstreik das Asylsystem in Österreich tatsächlich verändern können? Am Anfang ihrer Proteste stand der Wunsch nach menschenwürdiger Unterbringung, mittlerweile sind die Forderungen – die Asylwerber nennen sie bisweilen Lösungsvorschläge – weitreichender. Kritik an der (oft überfüllten) Erstaufnahmestelle Traiskirchen oder am Asylsystem selbst gibt es aber nicht erst seit gestern.

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Der Unterschied ist nur, dass es in diesem Fall die Asylwerber selbst sind, die den Protesten – mit einem radikalen Mittel, dem Hungerstreik – voranstehen. Und genau das, die Selbstorganisation, wird von vielen angezweifelt. Der Vorwurf der Instrumentalisierung stand im Raum, die Asylwerber würden, so die Lesart, von einer Handvoll Anarchochaoten benutzt und angestachelt. „Es gibt einzelne junge Leute, die in diesem Moment begeistert sind. Das wirkt aus einem konservativen Blickwinkel rebellisch“, sagt Petja Dimitrova, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Akademie der bildenden Künste und eine der Unterstützerinnen.

Rebellisch, also impulsiv, chaotisch vielleicht – ja, auch diese Aktivisten gebe es in der Votivkirche. Dass am Weihnachtsabend eine Aktivistin die Christmette störte, sei bei den anderen Unterstützern und vor allem den Asylwerbern nicht gut angekommen, meint der Zivildiener Louis Reumann: „Das war nicht abgesprochen.“ Man organisiere sich basisdemokratisch, und „Chaos ist halt die schlechte Form von Basisdemokratie“.

Dimitrova, Reumann und Lisbeth Kovačič sind drei jener Menschen, die fast täglich in die Votivkirche kommen, den Asylwerbern Tee kochen, dieses und jenes besorgen, Pressetexte schreiben, Deutschkurse geben, Zeitungsartikel übersetzen. Sie sehen sich als Sprachrohr der rund 40 Hungerstreikenden. Ihre Motive, sich an diesem Protest zu beteiligen, sind unterschiedlich. Kovačič ist Fotografin und Deutschlehrerin. Sie hat Asylwerber in niederösterreichischen Dörfern unterrichtet, erzählt sie. Einmal pro Woche, „also ein nicht ernst zu nehmender Kurs“. Der Unterricht müsse eben öfter stattfinden, und das sei in den Bundesländern, in den Dörfern, oft schwierig.

Und: „Sie haben dort keine Möglichkeit auf Bildung, auf soziales, kulturelles Leben. Oder auf psychologische Unterstützung.“ Kovačič verweist damit auf eine von den Asylwerbern gestellte Forderung, dass sie im Falle eines Transfers das Bundesland aussuchen können. Und was ist mit den anderen Forderungen? Das Löschen der Fingerabdrücke zum Beispiel, damit die Betroffenen im Falle eines negativen Bescheids in einem anderen EU-Land um Asyl ansuchen können, muss auf EU-Ebene verhandelt werden. Für die Unterstützer ist klar, dass eine Veränderung möglich ist, „wenn man das will“ – EU hin, EU her.

Daher stehen sie auch relativ geschlossen hinter dem Hungerstreik; Vertreter von Caritas und dem UN-Flüchtlingshochkommissariat (UNHCR) hatten ja die Betroffenen aufgerufen, den Hungerstreik zu beenden und in die bereitgestellten Quartiere zu ziehen. Und genau hier scheiden sich die Geister. Die Caritas ist seit dem Einzug der Asylwerber in die Votivkirche ständig vor Ort, hilft und vermittelt. Zwischen ihr und den Unterstützern, die etwa Mitglieder von Initiativen wie „Familien und FreundInnen gegen Abschiebung“ sind, wird der Ton aber immer rauer. „Caritas und Diakonie machen schon wichtige Arbeit“, sagt Kovačič, „aber sie haben begrenzten Handlungsspielraum.“

In Wahrheit gehe es um die Politik, sagen die Unterstützer. Während sich die Caritas für das Wohl der Asylwerber einsetze und abseits der politischen Bühne agiere, wollten die Asylwerber selbst grundsätzliche Fehler im Asylsystem anprangern.

Hetzkampagne? Erpressung? Das geht nicht an der Politik vorbei, heißt es. Wenn die Hungerstreikenden das Angebot der bereitgestellten Quartiere annehmen würde, würde das auch bedeuten, dass sie von der Öffentlichkeit verschwinden und ihre Forderungen praktisch ungehört verhallen, meint Dimitrova. Schärfere Töne gegen die Caritas schlägt indessen die „Sozialistische Linkspartei“ (SLP) an, deren Vertreter ebenfalls in der Votivkirche aktiv sind; in einer Aussendung heißt es, die Caritas beteilige sich an einer „unglaublichen Hetzkampagne auf dem Rücken der Schwächsten“ und desavouiere den von den Asylwerbern selbst organisierten Protest.

Das Spektrum der Unterstützer ist jedenfalls breit. Neben der SLP haben auch NGOs wie SOS Mitmensch sowie Ordensgemeinschaften ihre Solidarität bekundet, Kardinal Christoph Schönborn war die Asylwerber in der Kirche besuchen. Die Unterstützer wollen nicht Repräsentanten von Parteien oder NGOs sein, sagt Reumann; sie würden sich als Privatpersonen solidarisieren. Was sie wohl auch weiter tun werden: Derzeit sieht es nicht danach aus, dass der Hungerstreik beendet wird. Das passiere erst dann, wenn sie die Sicherheit haben, in Österreich bleiben zu dürfen, so die Unterstützer.

Erpressung? Nein, das sei keine Erpressung, sagt Reumann. Man könne sich heute nicht mehr vorstellen, dass Menschen für Rechte kämpfen, und nicht für persönlichen Wohlstand. Die Belange der Geflüchteten könne man auch nur dann verstehen, wenn man entweder selbst geflüchtet ist oder sich ein persönliches Bild von ihrem Leben macht. Für Reumann ist sein Einsatz – bisweilen übernachtet er auch in der Kirche – „mein Zeichen der Solidarität“.

Trotz aller Unterstützung: Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) hat zwar Vertreter der Asylwerber getroffen, aber auch Änderungen im Asylsystem abgelehnt. Genau das wollen die Hungerstreikenden. Die Caritas und andere NGOs, die einige Forderungen der Asylwerber teilen, wünschen sich das Ende des Hungerstreiks; der Wunsch prallt aber an einer Wand von Unterstützern ab. Die Hungerstreikenden selbst haben in einer Pressekonferenz bekräftigt, den Streik fortführen zu wollen. Alles in einem: Es ist eine Pattsituation. Gesundheitsgefährdende Folgen nicht ausgeschlossen.

Die Forderungen

Die rund 40 Hungerstreikenden haben sechs Forderungen gestellt: 1) Grundversorgung für alle Asylwerber, solange sie in Österreich sind. 2) Freie Wahl des Aufenthaltsorts und Zugang zum öffentlichen Wohnbau. 3) Zugang zu Arbeitsmarkt, Bildungsinstitutionen und Sozialversicherung. 4)Stopp aller Abschiebungen im Zusammenhang mit der Dublin-II-Verordnung. 5) Einrichtung einer unabhängigen Instanz zur Überprüfung aller negativ beschiedenen Asylverfahren. 6) Anerkennung von wirtschaftlichen Fluchtmotiven als Fluchtgrund. Die Innenministerin hat strukturelle Änderungen im Asylwesen abgelehnt.

Protest

24. November: Rund 100 Asylwerber sowie 400 Unterstützer nehmen an einem Protestmarsch von Traiskirchen nach Wien teil und errichten ein Protestcamp im Sigmund-Freud-Park.

24. Dezember: Ein Dutzend Asylwerber, die zuvor in die Votivkirche gezogen sind, beginnen mit dem Hungerstreik.

28. Dezember: Das Protestcamp wird von der Polizei geräumt, immer mehr nehmen am Hungerstreik teil.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 06.01.2013)

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322 Kommentare
 
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Re: Die Forderungen sind begründet

Das ist sicherlich die Zukunft, wenn wir unbegründete und ungehinderte Zuwanderung zulassen und uns verpflichten diese Personen auch ohne wenn und aber zu erhalten. Wo sonst sollten wir die Massen dann unterbringen.

Aber Unterkunft, Essen, Kleidung und ein mehr als faires Asylverfahren (siehe Arigona) ist in Österreich auch jetzt der Normalfall.

Wir verspielen die Zukunft von uns und unseren Kindern.

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Vielleicht

sollte der Herr Redakteur ÖZKAN ein paar der armen von Leuten wie ihm fehlgeleiteten Asylwerbern bei sich aufnehmen. Was ist aus der Presse geworden?
Beendet endlich dieses Theater!

Dass die Asylbescheide so lange dauern ist die Mitschuld der NGOs und Linksvereine, die die negativen Bescheide bekämpfen-auf Staatskosten.


Komisch

Keiner meiner Kommentare wird angezeigt.Wird bei der Presse auch schon zensuriert dann werde ich sie auch nicht mehr lesen.Einfach nur traurig!

von 711 bis 1492 hatten wir schon Al Andaluz seit 15 Jahren wird Al Europa

so schauts rundum aus.
blick nach england, deutschland, frankreich, spanien, holland und auch........österreich.

2007 islamabad rote moschee - demonstranten gesprengt!

http://www.rp-online.de/politik/ausland/mehrere-tote-durch-explosion-nahe-der-roten-moschee-1.2311207

Die pakistanischen Sicherheitskräfte hatten die Moschee am 10. Juli nach tagelangem Nervenkrieg mit den dort verschanzten islamischen Extremisten gestürmt. Dabei kamen mehr als 100 Menschen ums Leben.
Unter den Toten war auch der Bruder von Abdul Aziz, Abdul Rashid Ghazi, der in Pakistan ein islamisches Regime nach dem Vorbild der in Afghanistan gestürzten Taliban errichten wollte. Der Einfluss extremistischer Kräfte in Pakistan, das über Atomwaffen verfügt, löst auch international Besorgnis aus.

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Das hat mit Asyl nichts mehr zu tun

1) Grundversorgung für alle Asylwerber, solange sie in Österreich sind. - also für immer
2) Freie Wahl des Aufenthaltsorts und Zugang zum öffentlichen Wohnbau - Kosten von der Allgemeinheit
3) Zugang zu Arbeitsmarkt, Bildungsinstitutionen und Sozialversicherung - Kosten von der Allgemeinheit
4)Stopp aller Abschiebungen im Zusammenhang mit der Dublin-II-Verordnung. - Wir sind das neue Gesetz
5) Einrichtung einer unabhängigen Instanz zur Überprüfung aller negativ beschiedenen Asylverfahren - kein negativer Bescheid darf mehr ausgestellt werden
6) Anerkennung von wirtschaftlichen Fluchtmotiven als Fluchtgrund - Jeder ist berechtigt.

Das ist wirklich eine neue Dimension. Frage mich nur, wer wird uns Österreicher wohl all diese Forderungen erfüllen - oder gilt das nur für Zuwanderer.

wie wärs mit deutschkursen fürs presse-forum?



den leuten, die sich in einer dem deutschen nur entfernt ähnelnden sprache über diese "frechen" asylwerber und die bösen, gemeinen unterstützer beschweren, kann ich nur empfehlen, selber mal ein paar nächte in der votivkirche zu übernachten.

wenn ihr glaubt , dass das das paradies auf erden ist, das es der schönste und erstrebenswerteste zustand ist, dort die tage und nächte zuzubringen, und wir immensen schaden erleiden, weil jemand das tut, um auf ein anliegen aufmerksam zu machen und/oder die uns unsere votivkirchen-schlafplätze wegnehmen, dann lasst euch bitte nicht aufhalten: ab in die kälte und nässe und schönen sonntag noch!

danke charles!

immer wieder ein lichtblick hier!

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Re: wie wärs mit deutschkursen fürs presse-forum?

Die kalte Votivkirche wurde freiwillig gewählt. Es stehen geheizte Quartiere zur Verfügung.

Außerdem, keiner hetzt gegen Asylanten, die auch weiterhin Schutz und Hilfe in Europa erhalten sollen, sondern gegen unverschämte Wirtschaftsflüchtlinge und die dahinterstehenden Drahtzieher.

"Deutschkurse"

Sollten sie auch gleich buchen: "Das" und "dass" ist schon ein Hund, gell?

Re: wie wärs mit deutschkursen fürs presse-forum?

"selber mal ein paar nächte in der votivkirche zu übernachten. "

warum sollte das jemand tun, dem nicht eingeredet wurde, per sit-in und pseudohungerstreik kann man sich gesetze biegen, wie es einem beliebt

Tja

Es lebe die Asylindustrie.

Da kann man nur mehr hoffen das es uns demnächst wie den Griechen geht, damit die Horde dorthin weiter zieht, wo es den Aufbauern und Erhaltern ihrer Gesellschafts- und Sozialsystemen noch besser geht.

Mich packt die Wut, wenn ich mir bewußt mache, wie sehr diese Schm.ar.otzer mein Heimatland zerstören.

PS: Die neuesten Meldungen der "Flüchtlinge" aus dem Libanon, die sich in Deutschland finanziell und "beruflich" eingerichtet haben, dürften ja inzwischen allgemein bekannt sein.

Vor ungefähr 100 Jahren wurde der Balkan und Griechenland befreit und wir öffnen heute Tür und Tor.

Re: Tja

was bitte soll asylindustrie sein?

Re: Re: Tja

Die Asylindustrie besteht aus den Schleppern die die Wirtschaftsflüchtlinge für viel Geld hierher bringen, den NGOs die ihnen einreden sie dürfen bleiben (und dafür Geld vom Staat kassieren), den Anwälten die durch zig Einsprüche auf Asylbescheide die Verfahren in die Länge ziehen (und dafür Geld vom Staat kassieren), den Parteien die der Meinung sind wir können ohnehin jeden aufnehmen, egal ob er verfolgt wird oder nicht..........und noch einigen anderen.

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Die Konservativen nennen das rebellisch...

Also ich bin kein Konservativer und ich nenne das beim Namen, nämlich kriminell. Hier sind die Feinde Europas (nicht nur Österreichs) am Werk. Wehren wir uns solange wir noch können und schicken wir diese "Idealisten" samt ihren Lieblingen zu ihren Lieblingskulturen!

Das ganze Theater ist an Widerlichkeit nichtmeh


Bleiberecht und Rückkehrpflicht

Bleiberecht ist schön.
Rückkehrpflicht ist schöner.

Legt ihnen das Handwerk

Mich interessiert nicht, was diese Anstifter zu kriminellen Aktionen "denken".
Legt diesem Gesox das Handwerk.

(x) SPÖ 2013

Nach zwei Wochen Flüchtlingsprotest in der Wiener Votivkirche schießen sich Freiheitliche und BZÖ zunehmend darauf ein, dass dieser immer noch stattfindet. Der Wiener "FPÖ-Klubchef und stellvertretende FPÖ-Bundesparteiobmann Johann Gudenus etwa meinte am Samstag, unter einem freiheitlichen Innenminister wären die Hungerstreikenden schon längst in Schubhaft und würden zwangsernährt.

Das macht deutlich, mit welchen Tabubrüchen (Zwangsernährung Hungerstreikender) in Österreich zu rechnen wäre, wenn nach den kommenden Wahlen die FPÖ mit in die Regierung und mit dem Innenministerium an ein zentrales politisches Ressort kommt." Ende

Re: (x) SPÖ 2013

Die Wiener Bevölkerung wäre schon für ganz andere Methoden....
Die FP ist da eh noch nett...

Re: Re: (x) SPÖ 2013.. ad "obersozi"

... na sollen wir sie verhungern lassen ? (Fürchte aber, dass sich unsere famosen Politiker letztlich damit breitschlagen lassen werden - auf unsere Kosten - Wetten bei "William Hill" werden dazu angenommen)

Aber zur Sache zurück: neben den 6 Forderungen, die mit Asyl-ANSUCHEN nichts mehr zu tun haben und deren Nachgeben einer KAPITULATION vor jeder weiteren ERPRESSUNG pro futuro gleichkämen (abgesehen von dem Magneteffekt wegen soviel politischer Naivität, die weitere Zuzüge nur einladen würde) laufen da immer weitere KOSTEN für uns an - Kosten, die etwa im Gesundheitssystem vielen Österreichern so nicht ersetzt werden - die eine weit schlechtere Versorgung haben.

Es ist ja kein Wunder, warum soviele alte Sozis in Wien (kennen sie die Verg. in der Brigittenau, Innerfavoriten etc...in manchen Gemeindebauten?) FPÖ wählen....
Und die grundsätzliche Frage: administrativ haben angeblich deren mehrere Votivkirchler schon Abschiebungsbescheide...wieso sind die noch da -
bzw. die kamen ALLE über sichere 3.-Länder...zu uns - warum wohl ? sie müssen ja nicht HIER sein... also können sie ja wieder...

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Kann mich nicht erinnern,

ein derartige Bla-bla jemals in der "Presse" gelesen zu haben

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Das ist ein bemühter Schüleraufsatz

den eine gütige Deutschlehrerin gerade noch durchgehen lässt

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Die guten sind auf der falschen Hochzeit

Wieso besetzen sie nicht jene Institution, die ihre Forderungen zumindest theoretisch unterstützen bzw. umsetzen könnte wie die Parteizentrale der Grünen oder der SPÖ? Die Kirche hat doch keine Rechtsgewalt (Konkordat) - die Schleppermafia hat ihre Botschafter der fünften Kolonne am falschen Ort abgeladen - wir sollten ihnen helfen, und sie an die richtigen Zielorte bringen.

fragen ... an das forum?

ich finde es unglaublich toll, dass oesterreicher die anliegen dieser menschen unterstuetzen. es gehoert viel mut dazu gegen die herrschende meinung in .at so aufzuzeigen.

allen anderen in diesem forum wuensche ich ein persoenliches gespraech mit fluechtlingen. dann koenne sie vielleicht die situation verstehen.

Re: fragen ... an das forum?

Sie vermischen, wie immer, Flüchtlinge (die aufgenommen werden sollen) mit Menschen die keinen Asylgrund laut GK haben und sich ein sorgenfreies Leben auf Kosten der Allgemeinheit in Österreich erwarten.

Und ich wünsche ihnen ein persönliches Gespräch mit den Obdachlosen in Österreich. Mit den Arbeitslosen in Österreich. Mit den Leuten die es sich nicht mehr leisten können zu heizen.

Wenn die alle versorgt sind können wir uns darüber unterhalten ob wir Wirtschaftsflüchtlinge aufnehmen wollen oder nicht. Aber vorher gilt: Flüchtlinge laut GK werden gerne aufgenommen, Wirtschaftsflüchtlinge aber nicht.

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"Dimitrova, Reumann und Kovacic kommen fast täglich in die Votivkirche, um den Asylanten Tee zu kochen"

Warum machen sie das nicht selbst ?
Ist es so schwierig, ein Teesackerl in die Tasse zu hängen ?
Wenn man Erwartungen in den österreichischen Arbeitsmarkt setzt, sollte dies ein lösbare Aufgabe sein.

Re: "Dimitrova, Reumann und Kovacic kommen fast täglich in die Votivkirche, um den Asylanten Tee zu kochen"

Sie sind nicht einmal fähig, ein Teesackerl in die Tasse zu hängen, aber sie wollen ja angeblich in Österreich arbeiten ! Welche Arbeit wäre das dann wohl ?

Aktivisten sind Unterstützer? Unterstützer wovon?

Ihre Schreibe entspricht genau dem, was Sie darstellen: Chaos.

Sie nennen einige unbedeutende Helfer (deren Einsatz ich lobe) namentlich. Auch einige Organisationen. Wenn ich ein Posting schreibe, mit der Namensnennung der inszenierenden Aktivisten, sowie der dahinterstehenden Organisationen (einer davon gehören Sie selbst an), erscheint das Posting selbstverständlich nicht. In einem ihrer letzten Artikel fragten Sie nach dem deutschen Anarchisten, der nicht aufzufinden war.

In diesem Zusammenhang darf ich Sie daran erinnern, dass selbst die Presse über jenen Chaoten am 22.11.2012 berichtete: "Das erklärte einer der Organisatoren, Hans-Georg Eberl, am Donnerstag." Wer über ihn recherchiert, wird fündig und wundert sich nicht, dass er nicht mehr aufzufinden war. Gerne kann ich ihnen seine Handynummer geben.

Hören Sie bitte auf, von Selbstorganisation der Asylwerber zu schwafeln, denn wir wissen schon lange, was da abgelaufen ist. Wir wissen, dass nicht Caritas und Diakonie diesen Stumpfsinn inszenierten, sondern ausschließlich links linke NGOs unter der Führung einiger bekannter Chaoten und mit kräftiger Unterstützung von "Standard", "Die Presse" und dem ebenso schlagseitigen ORF.

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Denn sie wissen nicht was sie tun...

Sie sind die fünfte Kolonne ohne zu wissen wofür und für wessen Interessen sie verwendet werden.

War heute in der Votivkirche nichts los?

Scheinbar, ansonsten haette man nicht ueber diese Personen berichtet. Beim naechsten ereignisarmen Tag in der Votivkirche berichtet man wahrscheinlich entweder ueber die Farbe der Decken und Matratzen oder ueber die Ameisen auf der Wiese hinter der Kirche- man muss ja den ganzen Schmarren krampfhaft medial am Kochen halten.

Sie wollen Hilfe von einem Land

dessen Rechtsordnung sie ablehen und versuchen den Staat zu erpressen, damit er die Rechtsordnung auf ihre Bedürfnis abändert.
Ich frage mich nur, wieso versuchen sie es nicht in ihrer Heimat, das dort herrschenden System zu ändern, wenn sie damit nicht zufrienden sind?
Und zur Forderung nach Arbeit fällt mir nur ein: sollen Österreicher arbeitslos werden oder arbeitslos bleiben, nur dass Menschen, die das geltende Recht nicht akzeptieren ihre persönliche Situation verbessern können.


Re: da kommt was


das kommt sicher nicht auf uns zu - weil das camp bereits geschichte ist.

wir haben zum glück ja (noch) keinen grünen bürgermeister, der das urlustig findet.....

Re: da kommt was

Da bleiben bald wirklich nur mehr Bürgerwehren. Dann wird die Linke wieder aufheulen, aber sie hat das selbst verursacht und wird froh sein müssen, nicht selbst den eisernen Besen zu spüren.

Deutschkurse für

Asylwerber sind nett, aber wenig sinnvoll.

Da lernt der Werber etwas, was er im Falle eines negativen Bescheids nicht bzw. vielleicht nie wieder braucht.

Es wäre sinnvoller Asylwerber während der Warterei auf den Bescheid eine Berufsausbildung o. ä. zu geben, welche sie auch in der eigentlichen Heimat brauchen können.

Re: Deutschkurse für

wer kann denn noch richtig deutsch von den Lehrern, das ist das begleitende Problem bei der Bildungserweiterung.

Re: Deutschkurse für

Sehe ich nicht so. Die Kenntnis einer Fremdsprache hilft ihnen in der Heimat deutlich mehr als jede ander Form der Ausbildung. Darüber hinaus ergäbe sich für uns die Möglichkeit eines Sprachrohs in den Ursprungsländern. Dieses könnte man nutzen, um der Bevölkerung dieser Staaten wirklich zu helfen und weiterem Asylmisbrauch bereits im Kern entgegenzuwirken.

Der Haken an meiner naiven Ansicht: Man müsste das auch wollen und die Nichtasylanten tatsächlich zurückschicken!

Re: Deutschkurse für

ja und wer soll ihnen wie etwas beibringen? ich kenne wenige Meister ihres Faches, die pädagogisch so gebildet sind, dass sie ohne Worte und mit viel Geduld anderen etwas beibringen könnten.
und seid wann schadet es etwas zu lernen, dass man vielleicht nicht gleich morgen gebrauchen kann?
UND mit dieser negativen Einstellung wird wohl keiner Asyl ansuchen!

Re: Deutschkurse für

Geb ich ihnen recht, nur wie ohne sprachliche Kommunikation durchführen?
Bzw wenn das Verfahren e nur durchschnittlich 3 Monate dauert gibt es auch nicht viel Zeit dafür

sinnvoller und unterstützenswerter Vorschlag!


Die jungen Leute gefallen mir: Engagiert...

...mutig, ambitioniert. Schön, einfach nur schön!

Re: Die jungen Leute gefallen mir: Engagiert...

Kann ja sein, dass die jungen Leute das aus Idealismus tun. Nur sehe ich nicht Positives daran, wenn jemand dafür eintritt, Wirtschaftsflüchtlinge der Allgemeinheit umzuhängen.

Es gibt weder einen logischen Grund noch moralisches oder juridisches Recht, dass man aus wirtschaftlichen Gründen in ein anderes Land geht und dort von der Wiege bis zur Bahre ein RECHT auf Vollversorgung hat.

Das wäre nicht einmal for Autochtone gerecht.

Zum Anderen ist der Bedarf des österreichischen Arbeitsmarktes für Dattelpflücker und Eseltreiber gesättigt.

Re: Die jungen Leute gefallen mir: Engagiert...

Wenn man deppert ist, gefällt einem viel.

Re: Die jungen Leute gefallen mir: Engagiert...

Was ist Mutig daran, andere hungern zu lassen aber selbst sich ein Schnitzel reinzuziehen und über Asyl zu palavern ?

Re: Die jungen Leute gefallen mir: Engagiert...

Die jungen Leute schon. Wenn die aber realisieren, was dahintersteht, werden sie schnell ihren Idealismus verlieren.

Re: Die jungen Leute gefallen mir: Engagiert...

Vor allem Kriminelle. Die waren noch bei jeder linken Agitation dabei.

Re: Die jungen Leute gefallen mir: Engagiert...

Entbehrlich !

Re: Die jungen Leute gefallen mir: Engagiert...

Natürlich brauchen wir in Österreich junge, mutige und ambitionierte Leute !

Aber ob das die Richtigen sind ? ! ?

würde mir wünschen, dass presse auch forenregeln thematisiert ...

... wie es der standard hier tut: http://derstandard.at/1356426730330/Forum-geschlossen?ref=article

 
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