Nach Kurdinnen-Mord: Angriff auf Vereinslokal in Wien

12.01.2013 | 18:04 |   (DiePresse.com)

Der Verband der kurdischen Vereine verurteilte den Angriff scharf. 250 Aktivisten protestierten indes in Wien gegen die türkische Regierung.

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Unbekannte haben in der Nacht auf Samstag ein kurdisches Vereinslokal angegriffen. Dabei wurde zumindest die Eingangstür des Kurdischen Informationsbüros (KIB) teilweise eingeschlagen. Es gebe Sachschaden, verletzt wurde niemand, teilte der Verband der Kurdischen Vereine in Österreich (Feykom) mit.

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Für die Organisation besteht angesichts der Attentate vom Mittwoch auf drei kurdische Exil-Politikerinnen in Paris kein Zweifel, dass es sich um eine "politisch motivierte Tat gegen die kurdische Bevölkerung" handelt.

Feykom warf den österreichischen Behörden mangelnden Schutz vor: Zu dem Angriff sei es gekommen, obwohl Sprecher des Innenministeriums noch am Freitag "erhöhte Aufmerksamkeit zum Schutze kurdischer Institutionen" angekündigt hätten.

Der Verband kritisierte zudem, dass keiner der Angriffe auf kurdische Vereine in Österreich in den vergangenen Jahren geklärt worden sei: "Dies führt bei der kurdischen Bevölkerung zur berechtigten Befürchtung, auch hier in Österreich nicht sicher vor den faschistischen Angriffen des türkischen Staates und seiner Zellen zu sein."

"Erdogan, Terrorist"

Am Samstag ist es wegen der Ermordung der Exil-Politikerinnen in mehreren Städten Europas zu Protesten gekommen. In Paris gingen 15.000 Menschen auf die Straße. Mehr als 250 Kurden demonstrierten zudem am Samstagnachmittag in Wien. Die Menge vor dem Parlament rief "Erdogan, Terrorist", in Anspielung auf die Überzeugung vieler Kurden, der türkische Staat und die Regierung von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan habe bei der Bluttat seine Hände im Spiel gehabt.

Die Demonstranten brächten ihren "Unmut gegen den türkischen Staatsterror" zum Ausdruck, hieß es in einer Erklärung von Feykom, die auf der Kundgebung verteilt wurde. Man wolle die österreichische Gesellschaft auf die "Vernichtungspolitik" der Türkei gegenüber den Kurden aufmerksam machen.

(Red./APA)

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45 Kommentare
 
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Eintritt nur für Vereinsmitglieder

Gelebte Integration

Na super.

Jetzt, wo wir den ganzen Mob da haben, ist es zu spät, solche Aktionen zu unterbinden. Wird sicher noch sehr lustig, in den nächsten Jahren...

INTEGRIERT

Ein vertrauenserweckender Laden! Und die Type davor macht auch einen besonders integrierten Endruck.

Du meine Güte!

Und auch der Gassenname ist voll integriert!
Und die "Einbahn"! - Hinweis der Gesellschaftsentwicklung?

Re: Du meine Güte!

Ganz wie es die monochrome Stadtregierung immer schon für "ihre" Stadt wollte. Nachfolgender Satz klingt sehr gut: "Die Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden" (Rosa Luxemburg) - auch die Linke könnte sich gelegentlich an Vergangenes erinnern und ALLE Mitglieder dieser Gesellschaft dazu anhalten.

K. und T.

wo ist da der Unterschied für uns?

brauchen wir NICHT

kurden raus aus türkei

vielleicht gibt uno euch ein platz in afrika
oder in burgenland

Zensur schlägt zu,

wenn man sich erlaubt, die unterschiedliche Befindlichkeit und Reaktion der Medien/Staates im Vergleich Katholiken / Mu sl ime zu vergleichen.

Da brennen 5 Kirchen, es wird heruntergespielt, dort wird eine Scheibe eingeschmissen, es wird zur Staatsaffäre.

Re: Zensur schlägt zu,

Die Freiheit, die ich meine, ist die deine nicht. Freie Meinungsäußerung oder Meinungshoheiten? Heute geht es nicht darum, ob Meinungen richtig sind, sondern darum, ob man sie auch äußern darf.

250 demonstranten

na servas, erdogan wird beeindruckt gewesen sein

mangelnder schutz

*Feykom warf den österreichischen Behörden mangelnden Schutz vor:*

ja ja, die bösen behörden blablabla - was hätte er denn gerne? es funktioniert in den straßen und der u-bahn nicht, man kann auch nicht jedes privathaus schützen, sonst hätten wir nicht die kriminalität, die wir haben - aber wegen einer eingeschlagenen scheibe wird ein theater gemacht und er bekommt in der presse auch noch eine bühne

Du meine Güte!

Dabei sind das doch die natural born Türlsteher!

Diese umstände haben wir den roten und grünen Gutmenschen zu verdanken.

Ich werde es leider noch erleben, dass sich die Moslem Österreich untereinander aufteilen.

Aber ich werde erfreut zuschauen, wie sich die Grünweiber verschleiern müssen und 3Meter hinter ihrem zugeteilten Ehegatten mit den Plastiksackerln in der eien und de Nachwuchs in der Anderen hinterhermarschieren dürfen.

Diesen Traum dürfen sie dann zur Gänze ausleben.

Der Veltliner ist aber dann aber auch nicht mehr halal. Dann kann der Wiener Prinz Ayran schlürfen-ist eh gesünder!


Re: Diese umstände haben wir den roten und grünen Gutmenschen zu verdanken.

Vermutlich unbewusste, masochistische Phantasien der linken Weiber. Der Traum davon, neben anderen Konkubinen einmal so richtig völlig abhängig sein zu dürfen.

Re: Diese umstände haben wir den roten und grünen Gutmenschen zu verdanken.

>>...wie sich die Grünweiber verschleiern müssen...<<

Das ist es ja gerade, was ich an den Grünossen nicht verstehe. So dumm sind sie ja nicht, dass ihnen jegliche Voraussicht verwehrt wäre. In einem islamistischen Staat werden nicht nur die Frauen runtergemacht, sondern da werden auch keine klassischen Linken geduldet. Die sind vielmehr die ersten, die texxorisiert werden, weil sie ja die Klappe nicht halten können... ;-)

PS: Ich persönlich bräuchte da eigentlich keine Angst haben. Der einzige Nachteil wäre nur, dass ich mein täglich Bier im Geheimen einnehmen müsste und dieses wohl nicht mehr so leicht zu bekommen wäre. An die neue Rolle als unumschränkter Homeking müsste ich mich allerdings erst gewöhnen... ;-)

Nirgendwo anders werden fremde Protestierer

beschützt, von ihnen verursachte Schäden wieder repariert., so es sich um öffentliche oder Vereinseinrichtungen handelt. Falls es doch Ärger gibt kommen schon gratis Anwälte angerannt.
Wenn es einen Privaten trifft, kann er sich den Schaden, den ihm Fremde antaten, selbstverständlich selber zahlen. Da schützt dann niemand und auch kein Anwalt wird zur Verfügung gestellt.

Also Leute, auf geht’s, geht protestieren nach Österreich! Da kost's absolut nix und a warmes Essen gibt’s auch noch - dank NGOs.

Nirgendwo anders werden fremde Protestierer

beschützt, von ihnen verursachte Schäden wieder repariert., so es sich um öffentliche oder Vereinseinrichtungen handelt.
Wenn es einen Privaten trifft, kann er sich den Schaden, den ihm Fremde antaten selber zahlen.

Also Leute, auf gehts, gehts protestieren nach Österreich! Da kost's nix und a warmes Essen gibts auch noch - dank NGOs.

tragt

eure kriege zuhause aus und nicht bei uns.

Frohbotschaft

Seid froh,denn jetzt bekommt ihr durch dıe Versicherung eıne neue Türe,denn dıe vorherıge war ja eın Zustand.Vorausgesetzt natürlıch,dass man sıch überhaupt versıchert hat,aber auch wurscht.Stadt Wien wird sicherlıch ın den Fördertopf greıfen ...

ZENSUR

Ihr Kommentar könnte hier stehen

20

Es lebe

die Multikultur und die Fachkräfte mit Migrationshintergrund.
Der nationale Weg wäre eben doch der bessere gewesen. Man braucht nur einmal nachdenken: In den 60 und 70igern gab es Arbeit noch und nöcher und jede Menge junge Österreicher. Also schicke ich sie auch in die Betriebe anstatt dass ich mehr Schulen und Universitäten baue alles, was lesen und schreiben kann dort hin verfrachte und für die Firmen sowie für das Familie gründen hole ich Gastarbeiter aus aller Herren Entwicklungsländer....

Re: Es lebe

Manchmal ist es schön, in Erinnerungen zu schwelgen, weil es dann anders kam. Unser Staat, unsere Stadt haben für uns gesorgt und das aus ihrer Sicht Beste für uns gemacht. Und wer es noch immer nicht glauben kann, das das, was ist, das Beste für uns ist, der möge sich beeilen. Denn das Beste kommt noch.

Was hier zugelassen wird - von politischer Seite

zeichnet unser einst schönes Land als Idioten-Staat aus.
Hier kann jeder kommen und seinen Mist abladen, wir bedanken uns noch und räumen den fremden Dreck weg. Und die ganze Welt lacht uns wieder mal aus.
Es ist unfassbar.

ich kenne das lokal

diese fenster ist schön seit jahren kaputt

Re: ich kenne das lokal

Ich kenne es auch. Die Tür war intakt.

mein gott die sind so arm

wir müssen den kürdischen terroristen helfen . bitteee bittee österreich hilf uns

unsere fenster ist kopott

die sind so arm

owehh owehh fenster ist kaputt

help help international solidaritet help help

 
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