Jean Ziegler bei Hungerstreikenden in der Votivkirche

13.01.2013 | 20:14 |   (DiePresse.com)

Veränderungen können nur durch "zivilgesellschaftliches Engagement und öffentlichen Druck" erwirkt werden, sagt der Schweizer Globalisierungskritiker.

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Der Schweizer Soziologe und Globalisierungskritiker Jean Ziegler hat am Sonntagabend die rund 40 hungerstreikenden Asylwerber in der Wiener Votivkirche besucht. Veränderungen im Asylwesen könnten nur durch "zivilgesellschaftliches Engagement und öffentlichen Druck" erwirkt werden, zeigte sich Ziegler dabei überzeugt, wie Caritas-Wien-Sprecher Klaus Schwertner der APA mitteilte. Zugleich rief der frühere UNO-Sonderberichterstatter für das Recht auf Nahrung die Hungerstreikenden auf, ihre Gesundheit nicht zu gefährden, um weiterhin für ihre Anliegen eintreten zu können.

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Ziegler verlas laut Schwertner die Artikel 13 und 14 der UNO-Menschenrechtscharta, wonach jeder das Recht hat, sein Land zu verlassen und jeder das Recht hat, "in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen". Der Globalisierungskritiker habe sich "begeistert" über die Solidarität der Zivilgesellschaft mit den Asylwerbern, die seit dem 18. Dezember in der Kirche campieren, geäußert. Ziegler wolle den Leiter des UNO-Flüchtlingshochkommissariates (UNHCR), Antonio Guterres, über seinen Besuch informieren. Die Asylwerber fordern u.a. ein Bleiberecht und ein Recht auf legale Arbeit.

(APA)

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125 Kommentare
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was der gute mann vergessen hat:

jedes land hat das recht NEIN zu sagen!

Ziegler, persönlich bekannt mit Pol Pot, Robert Mugabe und Gaddafi.

Kein Diktator konnte grausam genug sein, um Zieglers Anerkennung zu entgehen, solange er nur laut genug gegen den Westen wetterte. Der Fall der arabischen Despoten bedeutet auch den Niedergang Zieglers als Intellektueller. Sosehr er sich nun herauszureden versucht: Wer mit einem Gaddafi einen freundschaftlichen Umgang pflegte, kann nicht mehr glaubhaft als Kämpfer für die Schwachen der Welt auftreten.

Quelle: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2011-30/denker-der-nation-die-weltwoche-ausgabe-302011.html

Kurz vor der Ankündigung, dass Mandela geehrt werde, wurde in Tripolis das siebenköpfige Exekutivbüro des Volkskomitees für den Gaddafi-Menschenrechtspreis ernannt. Generalsekretär wurde der hochrangige libysche Funktionär Omar al-Hamdi, und unter den einfachen Mitgliedern befand sich ein gewisser «John Ziegler». Das ist der arabischen Version der Website www.gaddafiprize.org zu entnehmen, der offiziellen Seite des Menschenrechtspreises.

Quelle: Weltwoche 23 / 2011

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der wichtigtuer

aus der schweiz versucht sich wieder in die schlagzeilen zu bringen.

anlässlich der salzburger-festspiele konnte er erfreulicherweise nicht zu wort kommen.

Der Krempel ist immer noch da?

Kann vielleicht jemand dieses Matrazendepot aus der Votivkirche entfernen.

hoffentlich bringt er ihnen

leberkässemmeln mit

Bizarr

Das wird ja immer bizarrer mit diesen sogenannten "Asylwerbern"......

Ziegler in Wikipedia

Interessant, was über den Ziegler in Wikipedia steht !

Genfer Flüchtlingskonvention, Artikel 2:

Jeder Flüchtling hat gegenüber dem Land, in dem er sich befindet, Pflichten, insbesondere die Verpflichtung die Gesetze und sonstigen Rechtsvorschriften sowie die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung getroffenen Maßnahmen zu beachten

Re: Genfer Flüchtlingskonvention, Artikel 2:

Gleiches gilt auch für diverse Aktivisten, die mit voller Absicht die öffentliche Ordnung stören um auf ihre oft unerfüllbaren Forderungen hinzuweisen.

Re: Genfer Flüchtlingskonvention, Artikel 2:

Bessermenschen kennen nur jene Paragraphen, die ihnen nützen.

Kommst du im Rahmen der bestehenden Gesetze nicht weiter

muss du halt "Druck" durch die "Zivilgesellschaft" erzeugen :D

Du meine Güte!

Sie als Arzt wissen das natürlich, weil ihr Ärzte ja auch eine Angst- und Panikkampagnie gegen die Gesundheitsreform laufen habt.

Re: Du meine Güte!

Aha, "Dr." steht immer für einen Arzt. Man lernt nie aus.

Re: Re: Du meine Güte!

ZARA kennt Doktoren als Ärzte halt nur von ihrer Station.

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Re: Kommst du im Rahmen der bestehenden Gesetze nicht weiter

In der Zivilgesellschaft gibt es aber den Konsens, dass die auf demokratischem Wege zustandegekommenen Gesetze einzuhalten sind.

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Migration als Chance

In dieser Streitschrift werden die zentralen Rahmenbedingungen einer möglichen Einwanderungspolitik völlig vernachlässigt. Diese Rahmenbedingungen müssen von den Aufnahmestaaten unter Berücksichtigung des eigenen Kulturkreises festgelegt werden und können uns nicht von „EXTERN“ aufgezwungen werden.

Eine mögliche Variante für eine intelligente Einwanderungspolitik beschreibt Michael Ley in seinen Arbeiten. Er schlägt als Ausweg und Lösung dieser Probleme eine konsequente Einwanderungspolitik vor, die auf die Einwanderung von gut ausgebildeten und integrationswilligen Migranten setzt. Außerdem müsse Europa eine 'universalistische europäische Zivilisation' anstreben, 'die konsequent ihre Werte einfordert und verteidigt'.

Die „Auslöser“ dieser Diskussion erfüllen das Anforderungsprofil in keinerlei Hinsicht. Ebenso versucht eine gut vernetzte „Gruppe“ die Mehrheitsbevölkerung daran zu hindern ihre dem soziokulturellen Hintergrund entsprechenden Werte einzufordern bzw. zu verteidigen. Über die Hintergründe warum diese „Gruppe“ so agiert, kann nur spekuliert werden. Jedoch muss festgestellt werden, dass diese Aktion das Verhältnis der österreichischen Bevölkerung zu „Asylanten“ bzw. Schutzbedürftigen nachhaltig stört bzw. Ressentiments hervorbringt.

Re: Migration als Chance

Während ich Ihren Text lese, denke ich, wie war das eigentlich so in den 80er Jahren d. 19. Jhdts. Einfach so in den Sinn gekommen.
Wien hatte ca. erinnere ich mich 180.000 Einwohner. Dann erweiterte sich die Stadt Wien vehement.
Es kamen die Böhmen, die Ziegelmacher und Handwerker. Die brauchten natürlich eine Unterkunft. Die Stadt hat einige Hütten bereitgestellt. Die meisten Wohnungen waren aber von der Wirtschaft errichtet. Die Basena - Wohnungen. Und es gab viel Aufregung wegen der Standards. Die Böhmen blieben hier, die Frauen fanden ebenfalls Arbeit, oft als privates Personal. Unsere berühmten Köchinen auch.
Es entstand der Böhmische Prater, etc.
Alles nicht ganz vergleichbar mit Heute. Wie stellt man sich das vor, wenn heute in dieser Richtung gedacht würde? Ohne Ansehen der Religion.

Re: Re: Migration als Chance

Ich will ihnen ja ihre rosa-rote Brille nicht nehmen, aber Wien hatte laut den statistischen Mitteilungen der Stadt Wien, (Heft 4/2000) 1857 bereits 676.434 Einwohner. So ca. erinnern ist ziemlich daneben, den in den 1880er Jahren waren es schon über eine Million. Und sie meinten vermutlich "Bassena".
BTW: Nicht alles was scheinbar ein passender Vergleich ist, ist auch wirklich einer. Sie müssen natürlich den historischen Kontext und die ökonomischen Ausgangsbedingungen berücksichtigen. Darüber hinaus blenden sie den weiteren Verlauf der Geschichte völlig aus. Sie wissen schon um die prekären Lebensverhältnisse vieler Menschen um 1900. Für eine Wiederholung der Geschichte treten sie dann hoffentlich nicht ein. Auch der Sozialstaat ist nicht selbstverständlich. In diesem Segment, wo viele der Wirtschaftsmigranten in der Votivkirche am Arbeitsmarkt "konkurrieren" könnten, gibt es schon ein Überangebot. Darüber hinaus, dieser Punkt wird immer weggeblendet, muss natürlich auch der europäische Kontext (die Arbeitslosigkeit innerhalb der EU hat ein Rekordniveau erreicht) bei der Regelung der Zuwanderung berücksichtigt werden. Mir erscheint es mittlerweile fast grob fahrlässig (zumindest aber schlichtweg naiv), gegen das Prinzip der "kontrollierten" Zuwanderung aus Drittstaaten zu arbeiten. Und Wirtschaftsmigration über die Asylschiene ist nichts anderes als der Umgehungsversuch der festgelegten Kriterien für die Zuwanderung aus Drittstaaten.

Re: Re: Migration als Chance

Interessanter Vergleich.

Haben die auch drei Generationen gebraucht haben noch immer kein Wort Deutsch zu sprechen?

sie übersehen:

19. Jhdt = Inlandsmigration, die bestehende Rechtsordnung konnte immer durchgesetzt werden, die Einwanderung erfolgte nicht in die Sozialsysteme, Zuwanderer wurden in Wien ausgebeutet. einfache Arbeiten massenhaft vorhanden.

heute: Inlandsmigration nach Wien gibt es immer noch, wegen Zehntausender Tiroler, Kärntner, Steirer usw.
Die Auslandszuwanderer belasten überdurchschnittlich die Sozialsysteme, Religionsdifferenzen sind soziale Verwerfungen zu erwarten. kaum einfache Arbeiten mehr, weil Industrie automatisiert wurde oder abgewandert ist.


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... jeder das Recht hat, "in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen".

Hat niemand diesem "früheren UNO-Sonderberichterstatter" darüber aufgeklärt, dass es sich bei den Besetzern um Wirtschaftsflüchtlingen handelt und wirtschaftliche Beweggründe eben genau keine Asylgründe sind?

Re: ... jeder das Recht hat, "in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen".

Jan Ziegler sucht wohl Asyl in Österreich, was man etwa diskreter abwickeln sollte. Es wäre auch mehr Respekt vor der Privatsphäre der Votivkirche nötig. Das sind Gäste der Votivkirche, das geht doch niemanden etwas an, wieviel die dort essen und worüber die dort reden.

DIE ZIVILGESELLSCHAFT SIND WIR ALLE, NICHT NUR NGOs UND CARITAS !

Dieses subtile Auseinanderdividieren der Gesellschaft in "Gute" und "Schlechte"- das geht mir wirklich schwer auf die Nieren- wir alle sind Bürger,die meisten auch Steuerzahler- und solange ich nicht eine militärische oder polizeiliche Uniform trage oder als Behördenvertreter agiere, bin auch ich TEIL der Zivilgesellschaft- einer Gesellschaft,die es gewohnt ist,ihre gesetzlichen Normen,die für ALLE gleich zu gelten haben,auf demokratisch-parlamentarischer Basis festzulegen. Und wer Gesetze und Bestimmungen ändern möchte,der soll sich politisch organisieren und zusehen,dass er ins Parlament kommt,um dort- und NUR dort- etwas zu bewegen. Kirchenbesetzungen, abstruse Forderungen von gerade Zugereisten und Halsstarrigkeit einiger "Aktivisten" sind jedenfalls keine legitimen Instrumente einer emanzipierten und entwickelten Zivilgesellschaft !

Stimmt fast!

"in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen"
Das trifft allerdings nach wie vor weder auf Kriminelle noch Scheinasylanten zu. Somit ändert auch der Besuch J. Zieglers bei den Voitv-Scheinasylanten nichts an der Tatsache, dass der Grossteil der angeblichen Flüchtlinge in Europa lediglich Kriminelle und Scheinasylanten sind.

Du meine Güte!

Nicht umsonst haben wir in unserem grünInnen 7.Wiener Gemeindebezirk, genannt "Neubau" eine "Zieglergasse".
Wurde sicher schon im vorraus nach diesen gscheiten und anständigen Mann benannt.
Wohingegen in der Str.achgasse ein Pu.xx ist!

Re: Du meine Güte!

Können Sie bitte Ihre Überschrift mal ändern? Jedesmal 'Du meine Güte' ist irgendwie fad ...

Ach, du meine Güte!

Ihre Orthographiekenntnisse sind beeindruckend!

"...im vorraus..." - komplett falsch
"...im Voraus...." - richtig

Re: Ach, du meine Güte!

Danke für die Lesebestätigung!

LOL

Die Zieglergasse im 7.Bezirk ist nach den dort-

-einst vor der Stadtmauer befindlichen Ziegeleien benannt. Hat mit Herrn Ziegler null zu tun- was bitte ist ein "grünInnen Bezirk"? Das ist grammatikalisch vollkommen unrichtig, da es "DER Bezirk" heisst.....bitte dies auch beim Deutschunterricht in der Votivkirche nicht falsch lehren-Bezirk ist maskulin, nicht feminin !

Fehlt ja nur mehr die geschätzte Meinung vom EU-Grünling-Cohn-Bendit

Dann hat er wieder einmal die "faxen dicke" mit uns-na fürcht.

Na gerade als Schweizer hat er es notwendig

Da sollte er einmal seine Eidgenossen belehren, was sie davon halten. Dass die Schweiz heutzutage rigoroser ist, sehe ich vollkommen ein.

Aber..
Dass sie aber im 2.WK-und das war seine Generstion- nur die reichen Juden aufgenommen haben und die Armen wieder zurückgeschickt haben, sollte gerade er wissen.

Re: Na gerade als Schweizer hat er es notwendig

Gerade Ziegler hat in seinen Büchern und Vorträgen den Umgang der Schweiz mit einem Teil der jüdischen Flüchtlinge massiv kritisiert.

Lesen Sie zum Beispiel: "Die Schweiz, das Gold und die Toten".

Re: Na gerade als Schweizer hat er es notwendig

Am Montag, so einen Schmarrn?

Am Montag, so einen Schmarrn?

So eine Schmarrn kann ich täglich....sogar Sonntags

Re: Na gerade als Schweizer hat er es notwendig

Die Schweiz hat zur Zeit ca. 40.000 Asylwerber im Land, also fast doppelt so viele wie Österreich. Jetzt ist gerade ein Referendum im Gang, mittels dessen entschieden werden soll, ob die Schweiz noch rigoroser vorgehen soll oder nicht. Das nenne ich direkte Demokratie.

Wer ist die Zivilgesellschaft?

Die Zivilgesellschaft - wir alle - wehrt sich mehr denn je gegen die Zumutung, uns "Wirtschaftsflüchtlinge" aus aller Welt aufzubürden. Dieser Ziegler soll doch mal nachsehen, wieviel Prozent die Grünlinge in Wien eingefahren haben.

Jean Ziegler

vertritt immer die Rechte der "Schwächeren" und das ist gut so, denn er gibt ihnen somit eine Stimme. Was jedoch in der Votivkirche vor sich geht, ist nicht allein eine Demonstration der "Schwächeren", es ist eine Erpressung unseres Staates durch dunkelrote und grüne Altivisten, die sich der Schwächeren bedienen. Man sollte ihm auch klar machen, dass sich der Staat nicht erpressen lassen darf. Abgesehen davon, dass Österreich zu jenen Ländern auf der Welt gehört, die viel, sehr viel für Flüchtlinge tun, darf unser Land nicht durch politisch motivierte Aktionen, die jeder Gerechtigkeit entbehren, in Misskredit gebracht werden. Und Herr Ziegler braucht das UNHCR nicht informieren, das UNHCR ist bereits informiert. Ich fürchte, Herr Ziegler hat seinen Besuch der Votivkirche nur dazu benutzt, auf seine sozial rebellischen Aktivitäten hinzuweisen, also Eigen-PR.

na was der immer so vertritt

wäre schon einer Recherche würdig:

http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Die-Irrungen-des-Jean-Ziegler/story/20259514

http://www.unwatch.org/site/c.bdKKISNqEmG/b.2315281/k.C662/Rapporteur_Watch_Jean_Zieglers_Abuse_of_Mandate/apps/nl/newsletter.asp

Als branchenführender Ko..brocken ist er natürlich erste Wahl für eine ordentliche Standard-Podiumsveranstaltung

Pilgerstätte

Scheint so, als würde sich die besetzte Votivkirche zu einer Art Pilgerstätte für internationale Weltverbesserer zu entwickeln!

Re: Pilgerstätte

Richtig, endlich gehen die Leut wieder in die Kirche.

Gutmenschen und Weltverbesserer...

...sind meiner Meinung nach harmoniesüchtige Typen, die sich auf Kosten der Schwachen Macht und ein gutes Gefühl verschaffen. Gutmenschen fühlen sich nur in einem statischen Umfeld wohl, in dem die Rollen fest verteilt sind. Dazu gehört auch die dauerhafte Festlegung, wer die Schwachen und die Starken zu sein haben.

Diese fatale Wirkungsweise und die schwerwiegenden Folgen dieses Phänomens wird uns in der Votivkirche nun anschaulich vor Augen geführt.

Re: Gutmenschen und Weltverbesserer...

Möchten Sie gerne zu den Schlechtmenschen gezählt werden?

Soso.

Und wer kümmert sich Deiner Meinung nach wirklich um die Rechte der Schwachen? Oder sind Asylwerber generell Teil einer Übermacht?

Um die Rechte der Schwachen kümmert sich-nona-die Verfassung und eine Menge staatlicher Institutionen.......

......und damit sollten Sie sich erst mal eingehend auseinandersetzen,bevor sie posten.Denn: Österreich ist eines jener Länder mit dem weltweit höchst entwickeltem sozialen Standard. Ihre in Geiselhaft genommenen Pakistanis und Afghanen samt ein paar Marokkanern liegen alle unfreiwillig-weil von Leuten wie Ihnen dazu genötigt- in der Votivkirche herum. Keiner von denen ist verfolgt oder hätte kein Dach über dem Kopf-das ist doch alles reine Schimäre.........

Re: Soso.

Na ja, Schwachen. Hehre Ziele und überhaupt sind die anderen 90 % d. Bevölkerung grausliche Leut.

Oje- Herr Ziegler berichtet der UNHCR.....

.....da wird sich Österreich aber fürchten müssen ! Sanktionen drohen......

Irgendwie

erschreckt es mich, wenn ich sehe, wie die meisten Poster auf Ziegler eindreschen. Und ich frage mich, wie kommt es, dass manche Menschen sich so schwer tun, eine solche Situation auszuhalten, ohne ihren Unmut in menschenverachtender Weise abzuladen.

Re: Irgendwie

Du bist wohl auch vorn dabei, wenn es gilt, neue Sanktionen gegen unsere Heimat auszuspinnen!

Re: Irgendwie

Ich kenne Zieglers Bücher und bin mit vielem, was er schreibt einverstanden. Was jedoch die "Flüchtlinge" in der Votivkirche betrifft, so sollte er sich über Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte besser informieren. Laut diesen Urteilen ist kein Land verpflichtet, Wirtschaftsflüchtlinge aufzunehmen. Was für politisch oder religiös Verfolgte gilt, muss noch lange nicht für Wirtschaftsflüchtlinge gelten. Hier zu trennen ist das Recht jeden Staates. Gäbe der Gerichtshof den Wirtschaftsflüchtlingen Recht, wäre so gut wie jeder europäische Staat überfordert. Wenn man ein Heer von Arbeitslosen im eigenen Land zu versorgen hat, kann man nicht noch mehr soziale Fälle durchfüttern. Jeder Staat hat im wahrsten Sinn des Wortes Grenzen.

Re: Re: Irgendwie

Pilatus, es gibt Menschen, die haben viel Zeit aus der Pupertät raus zu kommen.

Re: Re: Irgendwie

Woher nehmen sie eigentlich das Wissen, dass es sich bei diesen Menschen nur um "Wirtschaftsflüchtlinge" handelt?

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