Caritas: "Festnahmen unverständlich"

16.01.2013 | 17:21 |   (DiePresse.com)

Die Caritas kritisiert die Verhaftung von vier Asyl-Aktivisten. Der Verfassungsschutz kontrolliere zuletzt auch vermehrt in der Votivkirche.

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Die Wiener Fremdenpolizei hat vier Aktivisten des in der Votivkirche untergebrachten "Refugee Camp" in Schubhaft genommen. Wie die Polizei DiePresse.com am Dienstag mitteilte, wurden die Beamten aufgrund eines anonymen Hinweises in ein Vereinslokal in der Rathausstraße gerufen, weil sich dort laut Anrufer Personen mit Schusswaffen aufhalten würden. Die Wiener Caritas kritisiert außerdem, dass zuletzt wiederholt Beamte des Verfassungsschutzes Kontrollen auch in der Votivkirche durchgeführt und damit gegen die getroffenen Vereinbarungen verstoßen hätten.

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Die Einsatzkräfte kontrollierten 15 Personen und nahm sechs von ihnen fest, weil sie keine gültigen Aufenthaltsbewilligung hatten. Waffen wurden nicht gefunden. Laut der von Asyl-Aktivisten betreuten Plattform refugeecampvienna.noblogs.at soll es sich dabei um Teilnehmer der seit zwei Monaten andauernden Asyl-Proteste handeln. Zwei von ihnen wurden später aus nicht näher genanntem Grund wieder freigelassen.

Drei Pakistani, ein Algerier festgenommen

Die refugeecampvienna-Seite berichtet, dass sich die Szene in einem von Studierenden genutzten Raum der Universität Wien ab. Auf der Homepage ist von sieben verhafteten Personen die Rede, und - hier stimmen die Versionen von Polizei und Aktivisten überein - von vier Personen in Haft. Dabei soll es sich um drei pakistanische und um einen algerischen Staatsbürgerhandeln. Sie dürften keine gültige Aufenthaltsgenehmigung für Österreich besitzen.

Die Aktivisten des "Refugee Camp" befürchten nun, dass den vier Männern die Abschiebung nach Pakistan bzw. die Rückschiebung nach Ungarn droht. Sie forderten in einer Aussendung am Mittwoch "die sofortige Freilassung sowie das Zurückkehren der Verantwortlichen an den Verhandlungstisch". Im Anschluss an die "Matinee für Zivilcourage" (die 20-Jahr-Feier von SOS Mitmensch) am Sonntag im Volkstheater planen sie einen Solidaritätszug zum Polizeianhaltezentrum Hernalser Gürtel.

Kein Rücknahmeübereinkommen

Für die Wiener Caritas, die die Flüchtlinge in der Votivkirche betreut, sind die Festnahmen unverständlich. Ein Sprecher verwies darauf, dass nach Pakistan mangels Rücknahmeübereinkommen ohnehin keine Abschiebungen durchgeführt werden könnten.

Außerdem kritisiert die Caritas, dass zuletzt wiederholt Beamte des Verfassungsschutzes Kontrollen in der Kirche durchgeführt hätten. "Es wurde klar vereinbart, dass wir aktiv auf die Polizei zugehen, wenn es ein Sicherheitsproblem gibt. Es gibt aber kein Sicherheitsproblem. Alle Gottesdienste konnten stattfinden und die Flüchtlinge gehen sehr respektvoll mit dem Raum um", kritisiert der Caritas-Sprecher die Behörde. Außerdem habe die Erzdiözese Wien das Hausrecht in der Kirche und eine polizeiliche Räumung sei daher "ausgeschlossen", betonte der Caritas-Sprecher.

LVT stellt Visiten ein

Das Wiener Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) reagierte sofort darauf: Man werden keine Visiten in der Votivkirche mehr durchführen, sagte ein Sprecher der Wiener Polizei am Mittwoch gegenüber der APA. Dem LVT sei es nur darum gegangen, nachzusehen "ob ein Einschreiten erforderlich wäre". "Da der Hausherr so eine Art der Unterstützung nicht wünscht, ist diese eingestellt worden", so der Sprecher. Festgehalten wurde allerdings, dass sich die Beamten stets beim von der Erzdiözese eingesetzten Sicherheitsdienst legitimiert hätten. Außerdem hätten sie zwar Berichte verfasst, aber keine Kontrollen oder Identitätsfeststellungen durchgeführt.

Die Caritas hofft, dass die Flüchtlinge ihren nach wie vor anhaltenden Hungerstreik beenden. Den Angaben zufolge mussten zuletzt mehrere Flüchtlinge ambulant und auch stationär versorgt werden: "Wir sind sehr froh, dass sich die Flüchtlinge, wenn es medizinisch erforderlich ist, ins Krankenhaus bringen lassen."

(APA/Red.)

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342 Kommentare
 
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Und warum glaubst du sind die Poster fremdenfeindlich geworden ?

Weil es Leute wie dich gibt, die sich durch vollkommen überdrehte Aktionen die überwiegende Bevölkerungsmehrheit zum Feind gemacht haben !

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Re: Asylanten denunzieren ist Zivilcourage?

Was für "Flüchtlinge"?
Keinem von den Besetzern ist der Antrag auf Asyl positiv bewilligt worden, ergo handelt es sich auch nicht um Personen die "auf der Flucht sind".

Und im Übrigen handelt es sich nicht um "Asylanten" sondern um Asylwerber. Die Verwendung des erstgenannten Begriffs ist abwertend lässt darauf schliessen, dass sie hier eine Instrumentalisierung versuchen und es ihnen keineswegs um die Personen geht.
Wer sollte sich also hier schämen?

Re: Asylanten denunzieren ist Zivilcourage?

Noch einmal ganz langsam, damit auch sie es verstehen:

1) Asylanten sind Menschen, denen Asyl gewährt wurde. In der Votivkirche sind Asylwerber, sonst bräuchten sie den Zirkus nich zu veranstalten, sie wären ohnehin schon am Futtertrog angekommen.

2) Menschen ohne aufrechten Aufenthaltstitel sind aufgrund dessen KEINE Asylanten. Sondern entweder abgewiesene Asylwerber oder illegale Einwanderer.

3) Die Personen die in Schubhaft genommen worden sind, sind demnach auch KEINE Asylanten sondern halten sich illegal in Österreich auf. Dabei ist es egal ob sie illegal eingewandert sind oder ob ihr Asylantrag abgewiesen wurde und sie einen Ausreisebefehl erhalten haben.

Also wo wurden hier bitte Asylanten denunziert? Es wurden Menschen gemeldet die sich nicht an die geltenden Gesetze halten.

Re: Asylanten denunzieren ist Zivilcourage?

Selbst "Unterstützer"?

Re: Asylanten denunzieren ist Zivilcourage?

Welche Asylanten? Leben Sie auf dem Mond oder verdrehen Sie absichtlich die Tatsachen?

Ohohoho!

Sind sehr froh, dass sich die Leute helfen lassen!
Sachen gibt es!

So, jetzt reicht´s

meine Familie und ich treten aus dem Verein "Kirche" aus.

Das ist eine gute Idee!

Da Sie offenbar von der christlichen Idee ("Was ihr dem Geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan") keinen Schimmer haben, haben Sie in diesem "Verein" ohnehin nichts verloren!!!

Vorschlag zur Güte

In Wien wurde kürzlich das König-Abdullah-Zentrum für Interreligiösen und Interkulturellen Dialog (KAICIID) eröffnet.

Dieses Zentrum der Verständigung der Religionen verschrieben, als ein Hort der Toleranz und Gleichheit zwischen den Menschen egal welcher Herkunft und welchen Geschlechtes hat doch gewiss noch ein klein wenig von den vorerst zugesicherten zehn bis 15 Millionen Euro an Spenden frei.

Damit kann man den FlüchtlingInnen endlich standesgemäße Unterbringung im Palais Sturany am Schottenring ermöglichen und die ARMEN VERFOLGTEN müssen nicht mehr in einer Dhimmikirche frieren.

Vergelts Gott.

Nur ein inhaftierter Aktivist

ist ein guter Aktivist.

Du meine Güte!

Sind die mutig!
Polizist = Held

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Re: Du meine Güte!

ZARA 2.01 eine Frage:

Werden Sie von den GrünInnen für Ihre Kommentare bezahlt ?

Re: Du meine Güte!

sind sie aber einfach gestrickt!
Zara 2.01 = ???? mir fehlen die worte...

Re: Re: Du meine Güte!

Na, dann googelns halt welche.

Wenn wir eine Moschee besetzen?

So was gibt es nur in Österreich, denn wenn Österreicher in der Türkei oder sonstwo auf der Welt eine Moschee besetzen würden, wären wir in ein paar Stunden auf irgendeine Art "entsorgt" worden, nur hier nimmt man Rücksicht auf Leute die gegen ein gesetz verstossen nur weil sie Migranten sind!!! Jeder Österreicher der die Votivkirche besetzen würde wäre auch schon im Gefängnis, aber nicht die Migranten sie dürfen tun was sie wollen und haben mehr Rechte als ein Österreicher, ist das nicht traurig für die Österreicher selbst?

Wenn wir eine Moschee besetzen?

So was gibt es nur in Österreich, denn wenn Österreicher in der Türkei oder sonstwo auf der Welt eine Moschee besetzen würden, wären wir in ein paar Stunden auf irgendeine Art "entsorgt" worden, nur hier nimmt man Rücksicht auf Leute die gegen ein gesetz verstossen nur weil sie Migranten sind!!! Jeder Österreicher der die Votivkirche besetzen würde wäre auch schon im Gefängnis, aber nicht die Migranten sie dürfen tun was sie wollen und haben mehr Rechte als ein Österreicher, ist das nicht traurig für die Österreicher selbst?

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So ist es leider


Toleranz ist die letzte Tugend
einer untergehenden Gesellschaft

Re: So ist es leider

Dass diese Gesellschaft der politisch korrekten Wirrköpfe untergeht ist gut und wohl auch nicht mehr lange hinausschiebbar.

Die grosse Frage ist, was danach kommt!

Re: Re: So ist es leider

Die Demographen haben diese Frage schon längst beantwortet, was Europa erwartet. Unsere schweigenden, realitätstotschweigenden Führungsriegen wissen es auch schon. Die jüngsten Anstrengungen, die deutsche Sprache zu retten, werden zu spät kommen.

Re: Re: Re: So ist es leider

Auch die "Demographen" sind Lineardenker.
Die Geschichte verläuft aber immer nur eine gewisse Zeit lang linear, dann kommen IMMER dramatische Umbrüche. (Krieg, Aufstände, Krisen, Wirtschaftscrash, ....)

Derzeit deutet alles auf einen nicht mehr allzu fernen Wirtschaftscrash.
Und für den werden Sündenböcke gebraucht.
Und da drängt sich eine bestimmt Gruppe geradezu auf.
Alles klar?

Institut für Soziologie

Wie weit kann es überhaupt sein (wurde hier schon von der Presse recherchiert), dass scheinbar für Studierende angedachte Räume von linksextremistischen Gruppen genutzt werden? Wie weit werden hier für Studierende angedachte Ressourcen von linksextremistischen No-Border-Aktivisten "zweckentfremdet"? ? Wie ist die Haltung des Institutsvorstandes - es handelt sich ja scheinbar um die Räumlichkeiten am Institut für Soziologie - und der Universität Wien dazu? Wer haftet für mögliche Schäden? Die Mär, dass es eine selbstbestimmte Aktion von Asylwerbern ist, ist mittlerweile kaum mehr aufrechtzuerhalten (die meisten demonstrieren einfach für ihr eigenes Bleiberecht, welches ihnen nach der Genfer Konvention, den Dublin-Regelungen und aufgrund der Kriterien im Zusammenhang mit der rot-weiß-rot Card aber nicht zustehen).
Wenn man schon zwei Beiträge täglich bringt, dann sollte eine bürgerlich-liberale Zeitung wie die "Presse" sich vielleicht auch einmal diesen Fragen widmen. Die Presse läuft derzeit Gefahr, zum Spielball "linkslinker Greuelpropaganda" (anders kann man so manche angebliche Information von den Asylcampaktivistenseiten, durch welche der Staat und seine Organe als Feindbilder aufgebaut werden, nicht bezeichnen) zu werden. Es wäre daher erfreulich, wenn man endlich die Aktivisten dahinter "durchleuchtet". Der Gleichschritt zwischen Caritas und den Betreibern der oben zitierten Homepage in Sachen "Bleiberechtserpressung" ist mehr als hinterfragenswert.

Re: Institut für Soziologie

Sie würde sich wundern, wie es tatsächlich auf unseren Unis zugeht... Linksautonome und Gutmenschen "marschieren" gemeinsam, um jede noch so unwichtige Kleinigkeit in ihrem Sinne zu drehen. Fragen Sie Studentenvertreter die sich wirklich um die Anliegen der Studenten bemühen, wie es in den Gremien zugeht! Da wird nur von irgendwelchen queer-Festen, völlig jenseitigen Gender-Maßnahmen (Stichwort Studierende statt Studenten) und sonstigen linkslinken Anliegen geredet... Glauben Sie mir, es ist nicht leicht mitanzusehen, wie unsere Universitäten von einem Hort des Wissens in "basisdemokratische" Kommunen verwandelt werden!

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Re: Institut für Soziologie

Etwas Suche im Web und es kommen immer wieder dieselben zum Vorschein.
http://www.raw.at/texte/
http://queer.raw.at/
Jene die andauernd gegen Hetzer aktivieren,sind nichts anders als jene die sie bekämpfen.

sachliche Diskussion wünschenswert ...

Eine Öffentliche Debatte im Linzer Mariendom am 17.Jänner, 19 Uhr zur Votivkirchenbesetzung ist angesetzt. Es scheint, dass zu der Diskussionsveranstaltung "Unterstützer" und andersdenkende Bürger erscheinen werden, welche die Forderungen der Kirchenbesetzer nicht teilen; wenn beide Seiten zu Wort kommen, finde ich das gut und würde mir wünschen, dass die Diskussion sachlich und ruhig geführt wird mit Respekt jeweils vor der Meinung der Anderen. Hier Auszüge aus der Einladung der Aktivisten: "Wir wollen die Debatte über die Asyl- und Migrationspolitik aus einer selbstorganisatorischen Perspektive beleuchten und Solidarität mit den (Votiv-) Flüchtlingsaktivist_innen leben! ... so lange zu bleiben bis ihre politischen Forderungen ernst genommen werden. Wir solidarisieren uns mit der starken politischen Position der Flüchtlingsaktivist_innen ...... um ... die Lebensumstände aller Geflüchteten verbessern! Wir erklären uns ... solidarisch und schließen uns ihren Forderungen an. ... fordern wir unter anderen einen sicheren Aufenthalt für alle am Protest teilnehmenden ... Zugang zum Arbeitsmarkt, die Anerkennung von soziökonomischen Fluchtmotiven neben den bisher anerkannten Fluchtgründen und die sofortige Aufnahme von konstruktiven Verhandlungen ..." Internet Seite der Votivkirchenbesetzer (refugeecampvienna.noblogs.org/post/2013/01/15/17-1)

10

Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

Was wollen Sie diskutieren. Die Gesetzeslage in mehr als eindeutig.

Asylanten werden aufgenommen und so gut versorgt, wie kaum in einem anderen Land. Alle anderen können legal einen Aufenthaltstitel erhalten oder haben hier nicht das Recht auf Kosten der Allgemeinheit erhalten zu werden.

Jeder Albtraum hat einmal ein Ende-

- und auch dieser wird bald enden !

Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

Anerkennung von "sozioökonomiachen fluchtgründen"...

man sollte sie persönlich gleich mitabschieben!

Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

Warum Diskussion? Hier werden Gesetze gebrochen, da gibts nichts zu diskutieren.

Wenn sie beim zu schnell Fahren erwischt werden und sie fordern statt die Strafe zu zahlen eine "sachliche Diskussion", besteht die Gefahr, dass sie in eine weiße, sehr enge Jacke gesteckt werden... :-)

Re: Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

Sie haben noch Ansichten: Gesetze sind zu halten? Das könnte man sich in vielen Bereichen nur wünschen. Nicht erwischt werden, ist die Devise. Wieviele Menschen ohne Aufenthalts-genehmigung leben wohl in Wien? Gespräche mit Hausmeistern großer Gemeindebauten könnten überraschend sein, vielleicht weiss auch die Polizei über die Größenordnung....Am besten wird geschwiegen.

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Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

Vergessen Sie die Diskussion!

Ich habe bei der Kontaktstelle des Linzer Mariendoms angefragt, ob eine Veranstaltung am 17.01 um 19:00 dort stattfindet. Die "WISSEN VON NICHTS" und ebenso wird der Dom um 19:00 verschlossen. Die Aktion ist sicher ilegal und hat eventuell andere "ZIELE" als offiziell verlautbart wird.

Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

Wobei sich hier die Frage stellt.......wissen die Verantwortlichen der Marienkirche schon von ihrem Glück? Oder wird das wieder eine Besetzung?

Mike

klingt aber gar nicht wie ein wienerischer Name. Vielleicht ist Mike in Wirklichkeit ein ausländisches U-Boot?

Re: Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

siehe www.raw.at

Re: Re: Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

Und was seh ich dort ausser rosa Streifen und einer Solidaritätskundgebung gegen Vergewaltigung (???)?

52

Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

kein normaler mensch kann über so einen Schwachsinn "diskutieren" wollen - das heisst nichts anderes als Aussetzen der genfer konvention - Zuzug uneingeschränkt für alle, die aus wirtschaftlichen Gründen ihr Land verlassen. dann können wir das ganze Asylsystem sofort abschaffen - es ist dann sowieso egal was bei dem verfahren herauskommt. weiters bedeutet es nichts anderes als das unser sozialsystem so lange ausgeraubt wird, bis auch wir jier in AT auf das Niveau der herkunftsländer dieser menschen heruntergefallen sind. Die können dann ja fröhlich weiterzeihen..

Re: Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

ich glaube auch, dass es nicht notwendig sein sollte, darüber zu diskutieren. Leider sind wir aber schon so weit( gesunken?), dass es wichtig wäre, dass gesetzeskonform Denkende ihre Meinung in Diskussionen vertreten sollten, damit die Aktivisten ein
bisschen einen Gegenwind spüren.

Re: Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

respektiere hre Meinung. Wenn Sie in Linz oder Umgebung wohnen, sollten sie hingehen (Linzer Dom, 17. Jänner, 19:00 und Ihre Meinung "demokratisch" zum Ausdruck bringen.

Re: Re: Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

Einig!! das gilt!

41

Re: sachliche Diskussion wünschenswert ...

Kirchen sind zum Beten für Gläubige da und haben nicht als Veranstaltungsorte für antikatholische-linksextrem-politische Aktivisten und Diskussionen zur Verfügung zu stehen!
Ein (noch) Kirchenbeitragszahler

Anrufer

Nachdem hier schon so oft gemutmaßt wurde, dass die Polizei den Anruf erfunden hat oder selbst angerufen hat hab ich mal eine alternative Theorie:

Vielleicht haben ja die Aktivisten angerufen. Weil das Thema schon fast aus den Medien war musste man etwas unternehmen. Und die 3 die jetzt in Schubhaft sitzen mussten halt das Opfer bringen damit man nachher wieder auf die ach so böse Polizei und die ach so rassistischen Österreicher schimpfen kann.

Würde mich ehrlichgesagt weniger wundern als wenn die Polizei den Anruf erfunden hätte.

Die machen öfter Blödsinn, es wird nur

nicht so bekannt, wie es wünschenswert wäre:

Vorgangsweise der POLIZEI bei der Demonstration im Audimax war RECHTSWIDRIG - UVS gibt Maßnahmenbeschwerde von Studenten recht

RECHTSWIDRIG, wie der Unabhänginge Verwaltungssenat heute feststellte. Um den verfassungsrechtlichen Schutz zu umgehen, der Versammlungen zusteht, hatte die Polizei die Versammlung FÄLSCHLICHERWEISE als Besetzung qualifiziert.

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121120_OTS0043/vorgangsweise-der-polizei-bei-der-demonstration-im-audimax-war-rechtswidrig

So wat?

Re: Anrufer

Nur keine vorschnelle Angst,
nachdem mit Algerien ebenso wie mit Pakistan keine Vereinbarung der Rückübernahme besteht, bleiben uns die zivilgesellschaftlichen High potentials garantiert erhalten.

In der Schubhaft geht das "Spiel" munter weiter. Fast die Hälfte dort hungerstreikt (die meisten ohne Gewichtsreduktion) und wird früher oder später auf freien Fuß gesetzt. So schaut's aus!

Re: Re: Anrufer

Was interessiert uns das ob es eine Vereinbarung mit den Herkunftsländern gibt ?
Einfach in einen Flieger Richtung Heimat setzen und was dann dort aus dem Rückkehrer wird kann uns egal sein.

Die Fluggesellschaft, die dort

NIE wieder landen will, müssens aber erst einmal finden, Kasperl.

Re: Re: Re: Anrufer

Sehe ich genau so, ich habe es satt, dass wir uns um die halbe Welt kümmern sollen, während andere nicht einmal die Grundvoraussetzungen erfüllen (siehe Griechenland u.a.)! Wie steht es da mit der europäischen Solidarität, Herr "Vom-Saulus-zum-Paulus-Ich-halte-eine-Rede-vor-dem-EU-Parlament" Faymann?

Mal sehen wie es mit der Kunst der Meinungsfreiheit bei der Presse ausschaut:

10 coole Asylein
Die wollten demonstrieren geh‘n
Einer hat keinen Bleibeschein
Da waren‘s nur mehr neun.
9 coole Asylein
Die schliefen in einer Kirche ein
Doch einer ist nicht aufgewacht
Da waren‘s nur mehr acht

8 coole Asylein
Die wollten Hunger Streiken.
Doch einer der aß gelbe Rüben
Da waren’s nur mehr sieben.

7 coole Asylein
Die wollten an die UNO schreiben
Doch einer konnte nicht schreiben, lesen
Da sind’s auch nur mehr sechs gewesen

6 coole Asylein
die wollten Arbeiten gehen
Einer war auch qualifiziert genug
Da Die Zahl dann nur noch fünf betrug.

5 coole Asylein
Die wollten sich bewerben
Doch einer hat keinen Dolmetscher hier
Da waren’s nur noch vier

4 coole Asylein
Die wollten frei ins Internet
Doch einer hat dafür bezahlt
Da waren’s nur noch drei

3 coole Asylein
Die wollten alles sich erpressen
Doch einer war da nicht dabei
Da waren’s nur noch zwei

2 coole Asylein
Die wollten diskutieren.
Doch konnte sie sich nicht verstehen
Da war’s gar nur noch einer.

1 cooles Asylein
Das fühlte sich so ganz allein
Da es rief schnell die Grünen an
Und schon sind‘s wieder zehn

Re: Mal sehen wie es mit der Kunst der Meinungsfreiheit bei der Presse ausschaut:

Dieses Lied sollte der Herr Gulda junior am Klavier begleiten - viel mehr geht bei dem eh nicht.

Armer, mittelmäßig begabter Sohn eines Genies.

Re: Mal sehen wie es mit der Kunst der Meinungsfreiheit bei der Presse ausschaut:

Wenn du so durch das Leben stolperst wie dein Sprachrhythmusgefühl beschaffen ist, dann aber gute Nacht, Besenbinder!

War bestimmt der Str*che mit enem unregistrierten Wertkartenhandy!


58

Ja, das war schlau eingefädelt mit dem Anruf und das Waffen im Spiel wären.

Schade, dass es nicht mehr solcher zivilcouragierter Bürger gibt.

Re: Ja, das war schlau eingefädelt mit dem Anruf und das Waffen im Spiel wären.

zivilcourage oder widerliches Denunziantentum?

 
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