Wilheminenberg: Hinweise auf Prostitution

16.01.2013 | 18:12 |   (Die Presse)

Die Kommission geht vermehrt möglichen Verbindungen ins Rotlichtmilieu nach. Ein Ergebnis gebe es aber noch nicht, da nach wie vor Zeugenaussagen verwertet würden, sagt Richterin Barbara Helige.

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Wien/Kb. Der Verdacht des organisierten sexuellen Missbrauchs von Kindern im ehemaligen Kinderheim auf dem Wilhelminenberg in Wien dürfte sich erhärten. In diese Richtung sei zuletzt vermehrt recherchiert worden, ein Ergebnis gebe es aber noch nicht, da nach wie vor Zeugenaussagen verwertet würden, sagt Richterin Barbara Helige, Leiterin der Wilhelminenberg-Kommission. Bereits im November berichtete sie, dass im Schloss Wilhelminenberg „Kinderprostitution nicht auszuschließen“ sei.

Sollte sich herausstellen, dass Kinder in großem Stil zur Prostitution gezwungen und auch an Zuhälter „verkauft“ wurden, wäre das für das ehemalige Heimkind Ingrid E. keine Überraschung. „Ich erinnere mich an mehrere Personen mit Taschenlampen, die sich Nacht für Nacht dem Trakt mit den jüngsten Mädchen näherten, aber nie kam die Polizei“, so die heute 58-Jährige. „Wir hörten auch keine Schreie, kein Winseln. Am nächsten Morgen waren einige Mädchen komplett verstört und weinten oft stundenlang.“

Manche Mädchen seien auch verschwunden. „Unter anderem meine beste Freundin, die eines Nachts ins Bett ging und am nächsten Morgen nicht mehr da war.“

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.01.2013)

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31 Kommentare
 
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Mit diesen verhält es sich wie mit den

kirchlichen Pädophilen Opfern ,Almosen als Entschädigung und sonst ist in den Medien der erwünschte Ruhezustand eingetreten.
Wer Inserate zahlt schafft eben an.

Wir hörten auch keine Schreie, kein Winseln.

da es am wilhelminenberg üblich war die kinder mit medikamenten ruhig zu stellen, erklärt sich auch die ruhe im haus und das nicht hören von schreien und winseln. man hat die kleinen mädchen vor diesen nächten sicherlich medikamentös "versorgt". wobei es nicht nacht für nacht zu diesen vorfällen gekommen ist. ich sah diese taschenlampen in ca. 14 tägigem abstand.

Re: Wir hörten auch keine Schreie, kein Winseln.

Ich war dort knapp zwei Monate. Taschenlampen nur gesehen wenn Kontollgänge gemacht wurden.

diese kommission zeigt all das übel auf !

nämlich zuallererst sich selbst: gottgleich definieren sie selbst, welche aussagen wahr, welche unwahr sind. exrichter, die von sich selbst sagten "sie wussten von nichts" wollen jetzt urteilen ! es ist alles nur ein vertuschungsgrab - viele äusserten sich einzig dort - ihre aussagen werden nie veröffentlicht - von der kommission geheimgehalten - somit ist dem verbrecherschutz genüge getan !

eines Nachts ins Bett ging und am nächsten Morgen nicht mehr da war.“

es sind mehrere mädchen am wilhelminenberg "verschwunden". wenn es überhaupt eine erklärung dafür gab so wurde erzählt: entwichen, in ein anderes heim überstellt, krank geworden-KH. wer von uns mädchen hätte sich fragen getraut? obwohl heute schwer vorstellbar gab es für "unerlaubtes mundaufmachen" strafen - schläge, einsperren in kellerlöcher, prügel usw. die zustände waren unvorstellbar, wenn ich es nicht selbst erlebt hätte würde ich es vielleicht auch nicht glauben.

Warum geht da kein Geschädigter zu einem US-Anwalt ...



... und klagt die Stadt Wien von dort aus auf Wiedergutmachung in astronomischer Höhe? Auch wenn diese Rechtsgeier eine enorme "Gewinnbeteiligung" verlangen.

Das machte wirklich Sinn - die seelischen Schmerzen der Opfer wird das nicht lindern, aber es wäre wenigstens eine entsprechende materielle Genugtuung.

Unter mind. 150.000,00 p. Geschädigtem geht da doch gar nichts.

Ausgelieferte, abhängige Kinder zu quälen ist wirklich das Letzte überhaupt.


Re: Warum geht da kein Geschädigter zu einem US-Anwalt ...

das antragformular an den WR für gerechte entschädigung steht im FB auf meiner seite zum download für jeden bereit https://www.facebook.com/photo.php?fbid=4131795535655&set=oa.400432076694206&type=1&theater

Wo ist der Herr Pilz und seine Grünen

Kein Wort von den Grünen zu den Kinderheimen seit sie sich verkauft haben an den Häupl in Wien eine schande die ganze Politik in Österreich.

Unfassbar

Unfassbar wie grausam mit den Kindern umgegangen wurde.
Unfassbar ist auch die nicht-reaktion der zuständigen Behörden.
Unfassbar dass man sich auch heutzutage seitens des Magistrags mit "Arbeitskreisen" begnügt.
Warum verjähren solche Delikte eigentlich?
Wäre es nicht möglich das es bei bestimmten Delikten, vor allem wenn es sich bei den Opfern um Minderjähreige handelt, KEINE VERJÄHRUNG gibt?

zensur

es ist einfach unglaublich diese zensur zum kotzen wirklich.

"am nächsten Morgen nicht mehr da war."

Mord verjährt nicht!
Sollte da nicht die Staatsanwaltschaft mit der Arbeit beginnen?

Re: "am nächsten Morgen nicht mehr da war."

Welcher Mord? Wenn Sie was wissen, sollten Sie sich schnellstens an die Staatsanwaltschaft wenden.

Re: Re: "am nächsten Morgen nicht mehr da war."

Seit wann hat sich der „liebe Gott“ einen Taufnamen zugelegt?
Wenn schon, dann würde „MEIN GOTT“ (auf Sie persönlich angewendet) authentischer sein.

Re: Re: Re: "am nächsten Morgen nicht mehr da war."

Ja, ich bin Ihr Gott, wenn Sie auf Rollenspiele stehen...

Re: Re: Re: Re: "am nächsten Morgen nicht mehr da war."

Habe mich unvollständig ausgedrückt. Eigentlich hätt es natürlich "MEIN GOTT JOSEF" heißen müssen. Wir verstehen uns?

Re: Re: Re: Re: Re: "am nächsten Morgen nicht mehr da war."

Solange niemand zu mir "MEIN FÜHRER JOSEF" sagt, ist alles bestens.

Re: Re: Re: "am nächsten Morgen nicht mehr da war."


Der nimmt offensichtlich seine Medikamente nicht und sympathisiert in den Foren auffällig mit derartigen Tätern.

Re: Re: Re: Re: "am nächsten Morgen nicht mehr da war."

Schließen Sie bitte nicht von sich selbst dass alle Poster hier Medikamentös behandelt werden.

Re: Re: "am nächsten Morgen nicht mehr da war."

nach derartigen Aussagen besteht doch zumindest der Verdacht, dass da etws passiert sein könnte. Ich habe ja nicht gesagt, dass etwas passiert IST
Die Saatsanwaltschaft hat halt ganz andere Möglichkeiten zur Untersuchung möglicher Straftaten, als die vom Rathaus eingesetzte Helige-Kommission - oder?

Charakterfundamentalistisch-heimatliche Zwielicht Mentalität

Sie ist nicht nur die österr. „Mutter Teresa“ für viele illegal ins Land eingesickerte Asylanten, sie ist auch ein besonderes „Ruhmesblatt“ wegschauend-verdrängter Wilhelminenbergschuldhaftigkeit. Damit will ich jetzt nicht behaupten, sie war bei den Untaten involviert, nur, die ganz offensichtliche Verdrängungsmethodik erklärt ihre Vergesslichkeit in keiner Weise. Daher: WARUM kämpft sie für die Opfer nicht mit offenem Visier? WARUM redet sie andauernd um den heißen Brei herum? Bei solchen Schandtaten darf es keine Verjährung geben. Müsste auch der Frau Bock seit langem klar sein.

Re: Charakterfundamentalistisch-heimatliche Zwielicht Mentalität

Immer wieder schreiben Sie über frau Bock. Sie müssen ja schwerst in sie verliebt sein.

Re: Re: Charakterfundamentalistisch-heimatliche Zwielicht Mentalität


Von wegen verliebt?
Sie dürfen sicher sein, diese Schrumpel-Trauben hängen für mich viel zu hoch

Re: Re: Charakterfundamentalistisch-heimatliche Zwielicht Mentalität

Und Sie JosefGott, scheinen wenn man all Ihre Kommentare liest, die Kinderheimsache ziemlich zu verharmlosen und herab zu spielen. Frage : sind Sie vl. einer der ehemaligen Erzieher oder Kunden von dort ?

Re: Re: Re: Charakterfundamentalistisch-heimatliche Zwielicht Mentalität

Ich war dort untergebracht, für ein paar monate.
Meine Frau war länger dort, und hat schon überlegt ob sie sich nicht auch bei der Opferkommision meldet um etwas Geld zu bekommen.
Von den Vorfällen dort hat keiner von uns was mitbekommen.

Re: Re: Re: Charakterfundamentalistisch-heimatliche Zwielicht Mentalität

sicher einer aus den magistrat unter dem motto nix wissen nix sagen.

Re: Charakterfundamentalistisch-heimatliche Zwielicht Mentalität

meinen sie, ute bock ist mutter theresa?

bock wird höchstens von den grünen heilig gesprochen ^^.

 
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