Stadthallenbad: Neue Kosten

16.01.2013 | 18:12 |   (Die Presse)

Die Arbeit von sechs Sachverständigen wird mit 90.000 Euro veranschlagt. Die gerichtliche Beweissicherung hat fast ein Jahr gedauert

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Wien/Win. Fast ein Jahr hat die gerichtliche Beweissicherung im Stadthallenbad gedauert – und sie dürfte nun circa 90.000 Euro gekostet haben. „So wurde es vom Gericht veranschlagt. Abgerechnet wird zwar erst am Schluss, aber die Kosten dürften sich ungefähr auf das belaufen“, sagt Wolfgang Gatschnegg, Sprecher der Wien Holding, zu der das Bad gehört.

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Insgesamt sechs Sachverständige, unter ihnen der Wiener TU-Professor Johann Kollegger, haben die Untersuchungen in den Bereichen Dichtheit und Hygiene sowie Fliesenarbeiten durchgeführt. Verspätet kam auch noch die Tragfähigkeit und Statik der Becken hinzu. Letzteres wurde vom ehemaligen Generalplaner Georg Driendl im „Presse“-Interview am Mittwoch kritisiert. Die Trägfähigkeit der Becken hätte schon vor der Sanierung überprüft werden müssen.

Die Stadthalle dementiert und beruft sich auf den Generalplaner, der weitere Untersuchungen hätte anordnen müssen. Das Ergebnis der Beweissicherung wird noch im Jänner erwartet. Dann werden die Firmen aufgefordert, die Mängel zu beheben. Tun sie es nicht, werden Ersatzfirmen beauftragt und entstandene Kosten – ebenso jene für die Beweissicherung – eingeklagt.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 17.01.2013)

 
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32 Kommentare
 
12
ZARA 2.01
25.01.2013 11:32
0

Du meine Güte!

Was soll bitte durch die niedrigere Feuchtigkeit kaputt werden?
Die Hallenbäderluft muss im Betrieb ja entfeuchtet werden, weil ab 70 % Luftfeuchtigkeit schwitzen alle wie in der Sauna nach einem Vodka-Aufguss!
Die Aussagen wegen Schäden kommen sicher von den unfähigen Baufirmen, die sich bei ihren Pfuschleistungen abputzen wollen!
Bau=Pfusch vulgo ÖVP!

Schlitzohr
17.01.2013 14:21
1

So a unnötige Bahöö: wegen a poa undichte Fliesen

Des Stadthallenbad
ein trübes Lackerl
Ka Hund mocht duat sei Gackerl
Leer bleib`n die Sackerln (damit meine ich die ganze Herumeierei um die davongrunnan Steiagööda [WOHIN NUR?]ist ziemlich beschissen)
Rundherum a undicht-windschiefes Schwimmingpuul
Denkt sii da Miseren verantwortliche Stadtrat: I schau anfach net hin, i bleib sööboa weit abseitig cuul
Ka Mensch ka mi verantwortlich machen
Des wea jo zum totlachen
Heat er von irgendwoher a zurnige Stimm:
Parteibruada mir san net in Berlin
Mir san a bewundernswert-ehrliche Stadt
mir san in Wien
Da kriagt da Oxi an herzzerreißenden Lachkrampf:
Dounn woan die verschwundanan Milliönchen wui a sauba polierte Schimäre?
Und i bleib wia i bin
Fleckenlos rechtschaffen pflichtgetreu
mittendrin in Wien


Ha Tse-tung
17.01.2013 12:10
0

Die Lösung:

An den Stronach privatisieren!

Oberhuber
17.01.2013 11:00
5

Den Ablauf kennen wir

die Firmen gehen vorher noch Pleite, Lieferanten der Firmen gehen leer aus, Löhne zahlt eh der Insolvenzfonds. Die Kosten der Sanierung der Sanierung muss die Stadthalle tragen bzw. wir die Bürger.
Bravo ROT, GRÜN war nicht beteiliegt sagt das Schwammerl und sieht woanders hin.

Erinnert stark an den Pratervorplatz.

Giuseppe Verdi
17.01.2013 01:22
3

sprengen und neubau!

wohl billiger ?

Arabisch
16.01.2013 22:23
4

Ganz einfach: Mangelnde Kommunikation, zuviele Köche, Kompetenzunklarheiten und baubrancenfremder Auftraggeber


fabelwesen
16.01.2013 20:13
1

Verantwortung

Als dem Architekturbüro sehr nahestehende Person kann ich die Kommentare zu "Generalplaner Georg Driendl" nicht einfach so stehen lassen. Ich kenne dieses Büro seit Jahrzehnten und weiß damit dass die Handlungen bestimmt nicht "kurzfristig-profitorientiert" sind. Wer so etwas schreibt hat dieses Büro und seine Mitarbeiter noch nie gesehen, geschweige denn mit ihnen gearbeitet, denn dann wüsste er Gegenteiliges zu berichten. Ich kenne kaum ein Büro, das derart korrekt und fair zu seinen Mitarbeitern steht und extrem hohe Ansprüche an die eigene Arbeit stellt. Ich finde es sehr schade, dass ein so offensichtliches Politikum wie die Stadthalle auf derart persönliche Weise überhaupt diskutiert wird. Es ist traurig, dass jene die tatsächlich Verantwortung tragen einfach davonkommen, immer und immer wieder, dass in dieser Stadt niemand aufschreit, sondern geschehen lässt, denn ach es geht uns allen doch so gut, aber so ist es eben nicht und einer muss halt dann doch den Kopf hinhalten - es merkt eh keiner, zumindest in ein paar Wochen nicht mehr.

mcafee
16.01.2013 18:32
8

Die Rote Gerechtigkeit von Bonzen für Bonzen

Sicher rein zufällig enge freunde der SPÖ.Es läuft wie geschmiert.

freeman
16.01.2013 15:38
5

"Verantwortung" als Schlagwort

Was heißt hier "Verantwortung"?

Zahlt der "Verantwortliche" den Schaden aus eigener Tasche, oder übernimmt er einfach "die Verantwortung", und will dafür am Ende noch gelobt werden?

Wenn "Verantwortung" ein nichtssagendes und nichts bedeutendes Schlagwort ist, ist mir ein "Schuldiger" lieber.

Antworten achill
25.01.2013 09:24
0

Re: "Verantwortung" als Schlagwort

Verantwortung" heisst DOPPELT kassieren - daher wichtig.

Dagobert der Gute
16.01.2013 12:26
4

In Deutschland

In Deutschland ist es ja schon soweit, dass in vielen Bädern, zu gewissen Zeiten, Männer und Frauen im Bikini keinen Zutritt mehr haben.

Gilt das auch für das neue Stadthallenbad?

Antworten Giuseppe Verdi
17.01.2013 01:24
3

Männer und Frauen im Bikini keinen Zutritt mehr haben

kann ich mir vorstellen?
männer im bikini LOL

oder alle nackert!
auch was feines.

Antworten Antworten Dagobert der Gute
17.01.2013 09:09
1

Re: Männer und Frauen im Bikini keinen Zutritt mehr haben

Ich wußte, es gibt einen Troll, der sich an der Formulierung stößt.

Herzlichen Glückwunsch zum ersten Platz

ServusMiteinend
16.01.2013 11:33
8

Skylink, Südbahnhof und nun das Stadtbad ...

... was haben diese 3 Baustellen gemeinsam?

Antworten enzo
16.01.2013 12:55
4

Re: Skylink, Südbahnhof und nun das Stadtbad ...

Der Südbahnhof ist noch nicht fertig.
Bei allen von ihnen genannten Baustellen gilt:
""" Es gibt keine/n Schuldigen ,weil bezahlen wird wie immer der Steuerzahler """""
Aber indem in der Planung schon ein Aussichtsturm (€2,50 Liftgebühr) enthalten war,ist zu erkennen wie die politischen Seite den geistigen Zustand der Bevölkerung einschätzt.
"""Ein Blick aufs Milliardengrab für 2,50€"""

enzo
16.01.2013 10:29
2

Der Generalplaner Georg Driendl:

Sollte doch die Hinweispflicht kennen welche er hat.
Wenn er diese unterlässt hat er die volle Verantwortung zu tragen.
Wenn die Ansprüche an einen Generalplaner im Dunstkreis der Stadt Wien so gering sind ,könnte die nächste Planung ja auch ein Hausmeister übernehmen.

Antworten stoneisland2
16.01.2013 11:54
4

Re: Der Generalplaner Georg Driendl:

Als ehemaligen Mitarbeiter vom Architekten Driendl weiß ich leider aus eigener Erfahrung wie kurzfristig-profitorientiert seine Handlungen sind und das Ergebnis hier überrascht mich überhautp nicht. Es ist eine Schande was der Typ seit Jahrzenten treibt.

Antworten Antworten Schlitzohr
17.01.2013 07:12
0

Re: Re: Der Generalplaner Georg Driendl:

Driendl, klingt irgendwie nach Tränen...

Antworten Antworten enzo
16.01.2013 12:46
4

Re: Re: Der Generalplaner Georg Driendl:

Ja solche Rollen gibt es mehrere ich kenne da aus der Praxis einen privaten techn. gerichtlich beeideten Haus und Hof Gutachter welcher zum Stammgutachter der Stadt Wien zählt.
Der sich bei manchen Projekten derart saniert hat wo,die Gutachterkosten den Streitwert bei weitem übersteigen.

Anatol1900
15.01.2013 23:47
14

Verantwortung

Driendl: "Es geht nicht um die Frage eines Schuldigen. Es geht nur um die Frage der Verantwortung."

Es geht um die Frage des Schuldigen, der dafür zur Verantwortung gezogen werden muss! Bei grober Fahrlässigkeit auch mit seinem Privatvermögen und Pfändung bis aufs Existenzminimum!

Antworten enzo
16.01.2013 10:31
8

Re: Verantwortung

Auftragsvergaben im Bereich der Stadt Wien sind wie Inzucht im Hasenstall.

zutrag
15.01.2013 23:28
20

das wasser im stadthallenbad

ist wie das steuergeld bei den sozialisten, es versickert.

Karl Lueger
15.01.2013 19:54
36

Auf Sozen vertraut - auf Sand gebaut.


Groo
15.01.2013 12:31
25

... es ist Zeit auch diesen Dilettantismus mit Privathaftungen der Entscheidungsträger zu Kompensieren


maxima
14.01.2013 18:09
41

... und der Häupl will ein Olympiade abhalten ???

... das Stadthallenbad ist dann wieder leck, neue Sportstätten werden à la Skylink enden, Großmannsucht gepaart mit Präpotenz, aber der Steuerzahler wirds schon löhnen.

Antworten Schlitzohr
17.01.2013 13:34
0

Re: ... und der Häupl will ein Olympiade abhalten ???

Und sei weit aufgrissenes Göödbörsl wird er freiwillig ois klanan Unkostenbeitrag hinhoiden

 
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