Wien: 2012 gab es so viele Radfahrer wie noch nie

17.01.2013 | 14:05 |   (DiePresse.com)

Neun Zählstellen vermerkten 4,185.106 Personen Radfahrer im letzten Jahr. Ein Plus von 10,3 Prozent. Der Ring-Radweg ist die beliebteste Radstrecke.

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Radfahren wird in Wien immer beliebter. Das geht aus einer Statistik der Mobilitätsagentur, früher Radagentur genannt, hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurde. Insgesamt waren im Vorjahr exakt 4.185.106 Pedalritter in der Bundeshauptstadt unterwegs - so viele wie noch nie, hieß es in einer Presseaussendung. Das entspricht einer Steigerung von 10,3 Prozent im Vergleich zu 2011. Die beliebteste Radstrecke war jene am Ring. Die Daten wurden an neun Zählstellen der Stadt Wien erhoben.

Die Ergebnisse im Detail: 2012 wurden auf der Ringstraße bei der Oper 1.335.162 Radler gezählt. Das entspricht einem Zuwachs von 20 Prozent. Durchschnittlichen radelten dort pro Werktag 3956 Personen. Zu den beliebtesten Strecken gehörten 2012 auch die Lassallestraße mit 775.008 Nutzern. Am Neubaugürtel wurden 534.794, in der Argentinierstraße 516.437 Radfahrer registriert.

Mit dem Rad in die Arbeit

Laut Mobilitätsagentur nutzen viele Menschen das Fahrrad für den Weg in die Arbeit, zum Einkauf oder zu Abendveranstaltungen, denn: An Werktagen waren insgesamt mehr Radfahrer unterwegs als am Wochenende. Eruiert wurde auch, an welchem Tag im Vorjahr besonders viele in die Pedale traten: Dies geschah am 8. Mai. An diesem Dienstag wurden bei einer Tagestemperatur von 24 Grad 8322 Radler auf der Ringstraße gezählt.

Erwartungsgemäß zufrieden mit den Ergebnissen ist Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (Grüne): "Diese erfreuliche Bilanz zeigt, dass Radfahren in Wien immer beliebter wird. Ziel der Stadt ist es, den Radverkehrsanteil bis zum Jahr 2015 auf zehn Prozent zu steigern." Radverkehrs-Beauftragter Martin Blum sieht in den Steigerungen den Auftrag, die Situation für Radler in Wien noch zu verbessern. Heuer soll etwa der Radweg zwischen Universität und Franz-Josephs-Kai fertiggestellt werden.

(APA)

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9 Kommentare

Radfahren

Warum wird das Radfahren so in den Himmel gehoben?Die natürlichste Fortbewegungsart ist, zu Fuß zu gehen.

Re: Radfahren

Radfahren ist die effektivste Methode der Fortbewegung überhaupt.

Re: Radfahren

Hm, da bin ich ganz bei Ihnen. Aber: mit dem Fahrrad bin ich in 35 Minuten von meiner Wohnung (in Penzing) in der Arbeit (in Leopoldstadt). Zu Fuß würde ich knapp 2 Stunden benötigen. Ich gehe ja gerne zu Fuß, aber es hat Grenzen... ;-)

4,2MIO Radln auf 1,8MIO Einwohner :-)

Eruiert wurde auch, an welchem Tag im Vorjahr besonders viele in die Pedale traten: Dies geschah am 8. Mai. An diesem Dienstag wurden bei einer Tagestemperatur von 24 Grad 8322 Radler auf der Ringstraße gezählt.

WIEN WIRD BEIJING!

So viele Radfahrer wie noch nie

Nur unsere Witze-BM fährt Audi A8 mit Chauffeur.

Traut Sie sich nicht in die Öffentlichen, passt Ihr dickes Popscherl nicht auf einen Fahrradsattel?

Fragen über Fragen.

Re: So viele Radfahrer wie noch nie

Aussagen werden nicht wahrer dadurch, dass sie immer wieder gebracht werden: http://www.facebook.com/vassilakou/posts/241026662649718

Meines Wissens hat Vassilakou einen erdgas-betriebenen VW Touran als Dienstwagen.

lokalaugenschein heute, wien 23

der radweg fein säuberlich vom schnee befreit und dabei die querenden fußwege zugepflügt.
auf diesen dutzende fußgeher die über diese wächten klettern. am radweg war in dieser viertelstunde kein radler zu erblicken.
das zeigt was in wien wirklich wichtig ist, ein weg wird gepflügt den keiner braucht und die gebraucht werden, werden zugeschüttet.
vasi la kuh befiehlt.

Mit dem Rad in die Arbeit

Drum "riechen" meine Kollegen bereits bei Arbeitsbeginn, wie Künettenschaufler im Hochsommer nach einem Kebap und 2 Flaschen Bier.

Nie führe ich mit dem Fahrrad ins Büro!

Re: Mit dem Rad in die Arbeit

Weil du Waschlappen es wohl gar nicht schaffen würdest...

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