Kontrollamt: Hebammenkritik an AKH falsch

18.01.2013 | 18:35 |   (Die Presse)

Die Geburtenabteilung sei State of the Art, das Personal habe aber Hygienevorschriften verletzt.

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Wien/Apa. Das Wiener Kontrollamt widerspricht der Kritik von 19 Hebammen, die im Sommer 2010 Missstände in der Geburtenabteilung des AKHs beklagt hatten. Das Prüforgan hat daraufhin die Versorgungssituation von Schwangeren sowie Neugeborenen geprüft und in einem am Freitag veröffentlichten Bericht Entwarnung gegeben: Die Abteilung sei auf State-of-the-Art-Stand. Und davon, dass Patientinnen mit hochinfektiösen Krankheiten nicht ausreichend von Gesunden abgeschirmt würden, könne ebensowenig die Rede sein, wie dass jeden zweiten Tag Totgeburten vorkommen würden.

Stattdessen kritisiert das Kontrollamt allerdings Verstöße gegen die geltenden Hygienevorschriften durch Mitarbeiter der Abteilung – vom Abstellen eines Fahrrads in sensiblen Garderobenbereichen bis zum Tragen von Uhren und Schmuck bei einem Kaiserschnitteingriff.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 19.01.2013)

 
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4 Kommentare
massai
27.01.2013 10:35
0

swing dir dein ding

ja ist mir schon klar daß die wiener bussi muschies ihre juwelen in den op mitnehmen, um zu präsentieren,denn auf den opernball nimmt sie keiner mit, und für die party dannach sind sie zuwenig offen.

sandman5
19.01.2013 00:47
3

...

Kontrolliert gehört der Personalnotstand im akh, wahlweise auch die wachsende Verwaltung im Verhältnis zur schrumpfenden Anzahl patientenbetreuender Personen. Sparen am rücken von Patienten und Personal.

Antworten aflen
20.01.2013 15:06
0

Re: ...

Personalnotstand schön und gut. Aber was hat das mit dem skandalösen Umgang mit den Hygienevorschriften zu tun?

Antworten Antworten sandman5
21.01.2013 08:54
0

Re: Re: ...

Es ist natürlich keine generelle Entschuldigung, jedoch gibt es klare Studien im Gesundheitswesen die den Zusammenhang von ausreichend Personal und Patientensicherheit (dazu gehört auch die Hygiene) belegen. Ist nebenbei auch eine Milchmädchenrechnung, habe ich 5 Personen zu betreuen habe ich mehr Zeit und weniger Chancen Keime zu verteilen als bei der Betreuung von 15. Das Tragen von Schmuck, wie es im Artikel erwähnt ist weißt auf eine Berufsgruppe hin, welche generell als "steril" bezeichnet wird im Krankenhaus, da für sie selbst grundlegende Hygieneregeln nicht zu gelten scheinen, sei es bei einem Verbandswechsel ohne Handschuhe oder sonstigen Tätigkeiten. Wer diese Berufsgruppe ist lasse ich Sie selbst erraten.

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