Wien: 183.000 Schwarzfahrer im Vorjahr erwischt

Die Wiener Linien verzeichnen in ihrer Statistik für das vergangene Jahr einen leichten Rückgang. Etwa 2,7 Prozent der Passagiere wurden ohne Fahrschein erwischt.

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Symbolbild. – (c) Wiener Linien (Thomas Jantzen)

Die Zahlungsmoral der Wiener Öffi-Fahrer steigt: 2012 zählten die Wiener Linien nämlich weniger Schwarzfahrer als noch im Jahr zuvor - und das trotz häufigerer Kontrollen.

Rund 183.000 Fahrgäste wurden ohne Ticket erwischt. Das sind 2,69 Prozent der insgesamt 6,82 Millionen kontrollierten Passagiere, wie die Verkehrsbetriebe am Montag via Aussendung mitteilten. 2011 hatten die Kontrolleure 6,3 Millionen Menschen um Vorweisen des Fahrscheins gebeten. 2,94 Prozent hatten keinen bei sich gehabt.

Die Wiener Linien führen das Minus bei den Schwarzfahrern einerseits auf die Vergünstigung der Jahreskarte auf 365 Euro, andererseits auf die Erhöhung der Strafgebühren zurück. Wird man nun ohne Ticket erwischt, ist man 100 - statt früher 70 - Euro los.

Täglich 19.000 Kontrollen

Im Netz der Wiener Linien sind täglich rund 200 Mitarbeiter unterwegs und führen dabei ca. 19.000 Fahrscheinkontrollen durch. Fahrgäste ohne gültiges Ticket können die Gebühr von 100 Euro entweder in bar bezahlen oder binnen drei Tagen mittels Erlagschein überweisen. Danach erhöht sich der Betrag auf 138,20 Euro.

(APA)

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