Polizei beendet Kindergeburtstag bei Kinderfreunden

28.01.2013 | 12:56 |   (DiePresse.com)

Weil Mütter im Foyer des Indoor-Spielplatzes mit den Kindern Torte essen wollten, wurden sie von der Polizei aus den Räumlichkeiten verwiesen.

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Am Freitag rückte die Polizei in Wien-Ottakring zu einem Kindergeburtstagsfest für ein fünfjähriges Mädchen aus. Im Foyer des Indoor-Spielplatzes der "Wiener Kinderfreunde" im Albert Seversaal hatte eine Mutter eine Torte aufgestellt und für die Kinder - laut betroffener Mutter drei Mädchen und kleinere Geschwister - Papptassen aufgestellt. Da das aber laut interner Regelung der Kinderfreunde wegen Brandschutzvorschriften nicht erlaubt sei, kam es zu Diskussionen. Der Mitarbeiter des Spielplatzes hat schließlich die Polizei gerufen.

Eine der anwesenden Mütter schildert die Situation auf Facebook: Die Frauen hätten im Foyer eine Torte aufgestellt und auch auf Kerzen, Singen und Geschenke verzichtet, nachdem einer der Betreuer darauf aufmerksam gemacht hatte, dass hier nicht gefeiert werden dürfe. Am Nebentisch wurde dem Facebook-Eintrag zufolge Pizza gegessen. Der Mitarbeiter hätte erklärt, es gebe eine interne Regelung, dass man alles essen darf, außer Torte. Nach einem Telefonat mit seinem Vorgesetzten, kündigte der Mitarbeiter an, die Polizei zu rufen, was auch geschah. Die Kinder seien daraufhin in Tränen ausgebrochen. Die Polizei verwies die kleine Gruppe von dem Spielplatz, da die Kinderfreunde in ihren Räumlichkeiten bestimmen darf, wer Zutritt hat und wer nicht.

Kühlschrank-Angebot oder nicht

Die Wiener Kinderfreunde beschreiben die Situation anders. Es sei in einem dafür brandschutzrechtlich nicht vorgesehenen Raum ein Kindergeburtstagsfest abgehalten worden. Eine Stunde lang hätte das Kinderfreunde-Team versucht den Müttern unter Hinweis auf einen Aushang neben der Hausordnung klarzumachen, dass das nicht möglich sei. Es sei mehrmals angeboten worden, die Torte im Kühlschrank zu lagern, damit sie nicht schlecht wird. "Dann wurden die Kinder gerufen, die Torten angeschnitten und die Geschenke aufgelegt", sagt Roman Kostrouch, Pädagogischer Leiter des Indoorspielplatzes. Das Team hätte nochmals gebeten, das zu unterlassen. "Auf die Antwort 'dann rufen Sie halt die Polizei' rief das mittlerweile schon ziemlich verzweifelte Team dort an", sagt Kostrouch.

Die betroffene Mutter widerspricht der Version auf Facebook. Die Diskussion hätte maximal 20 Minuten gedauert und nicht eine Stunde, außerdem sei nie ein Kühlschrank zur Tortenlagerung angeboten worden. Es hätte lediglich das Angebot gegeben, den Saal zu verlassen oder die Torte wegzuschmeißen.

„Selbstverständlich tut es mir leid, dass dieser Vorfall so eskalieren musste, dass Kinder den Indoorspielplatz weinend statt lachend verlassen", kommentiert Christian Morawek, Geschäftsführer der Wiener Kinderfreunde den Vorfall in einer Aussendung. Die Mitarbeiter seien aber "verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass ein Geburtstagsfest im Bereich vor der Garderobe aus brandschutztechnischen Gründen nicht möglich ist.“ Er hätte sich auch telefonisch bei einer der Mütter entschuldigt.

(klepa)

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137 Kommentare
 
12 3 4

des Lebn

ist im Vergleich zu die 60zigern und die 70zigern,echt Oarsch wuarn.Do is ka Musik und Aufbruchstimmung mehr.Nur mehr die Anwälte die Staatsanwälte und irgenwelche Nudelaugen die ständig RESPEKT fordern.
Des Trio gheart ins Weltraum gschossen.

Papptassen

Papptassen

vurschrift is vurschrift!

3 Mütter, 1 Ziel- Aufklärung!

Auf der Website der Kinderfreunde beantwortet das Seversaal Team einen offenen Brief einer betroffenen Mutter, indem hervorgeht, dass da wohl nicht alles richtig gelaufen ist. In einem Telefonat äußert der Geschäftsführer der KF sich den Vorfall durchaus, wie von den Müttern beschrieben, vorstellen zu können. Eine Entschuldigung durch die Medien könne er aber nicht aussprechen, ich brauche wohl niemandem erklären warum. Aber, so Morawek, würde dieser Vorfall intern aufgearbeitet werden. Beim Vorgehen der Presse ist auffallend, dass die Heute Redakteure die einzigen waren, die sich nicht nur bei beiden beteiligten Seiten, sondern auch bei der Polizei erkundigt haben. Wodurch offensichtlich der Mutter eher Glauben geschenkt wurde. Beim Lesen der 133 Kommentare wurde mir leider Bewusst, dass sich ein Teil der Presseleserschaft lediglich im Ausdruck, jedoch nicht im Inhalt vom Großteil der Heute Leser unterscheidet.

(K)EIN TAG WIE JEDER ANDERE

Das Seversaal Team wendet sich an die betroffenen Frauen! In diesem Antwortschreiben teilen die Kinderfreunde mit, dass es ihnen leid tue, und man vor allem Kindern zeigen solle Konflikte positiv zu lösen, auch wenn sich die Einschätzungen zum Vorfall beider Seiten nicht decke. (auf der Website der Kinderfreunde/Wien). Dieses Schreiben ändert leider nichts an dem geschädigten Ruf der Mutter, die, und ich betone es nochmal: nicht gegen Brandschutzbestimmungen oder gegen die Hausordnung verstoßen hat und dieses auch nicht im Sinn hatte, was dem Geschehen einen unwahrscheinlich bitteren Nachgeschmack anhaften lässt. Ich habe mir alle 125 Kommentare in diesem Forum durchgelesen und bin zu dem traurigen Schluss gekommen, dass sich der Großteil der Leserschaft der Presse wohl im Ausdruck, aber nicht im Inhalt, vom Großteil der "Heute"-Leser unterscheidet. Die Redakteure der Heute Zeitung waren im übrigen die einzigen die auch Kontakt zur Polizei aufgenommen haben, um sich den Vorfall aus der Sicht der Ordnungshüter darstellen zu lassen. All jenen die aus dem Grübeln noch immer nicht herauskommen bzw. die gesamte Mütterschaft degradieren, möchte ich noch folgendes mitteilen: In einem Telefonat mit Herrn Morawek von den Kinderfreunden betont dieser mir gegenüber, dass es wohl eine bessere Lösung seitens der Kinderfreunde für diesen Zwist hätte geben können. Warum er in der Öffentlichkeit nicht zu seiner Meinung stehen kann, brauche ich hier wohl niemanden zu erklären.

Pappnasen erlaubt, Papptassen verboten!

So lautet die sozialistische Moral von heute!

Der Verein hat das Hausrecht und seine Regeln sind zu befolgen

Heute sind es ein paar Mädchen und ihre Geschwister, die Mütter sicher auch, nächstes mal kommt eine Großfamilie und in zwei Jahren wird ein Schaf gegrillt.
Nicht zu vergessen die Kinderfreunde vermieten Räume für Feste.
Es werden oft Vorschriften gemacht, basierend auf Erfahrungen.

Re: Der Verein hat das Hausrecht und seine Regeln sind zu befolgen

Regeln müssen aber bekannt sein, damit man sie befolgen kann. Eine Regel die nirgendwo niedergeschrieben ist, kann man nicht befolgen.

Stellen Sie sich vor, sie mieten eine Räumlichkeit für eine Feier, laden all ihre Freunde ein und stellen ein Bierfass auf. Als Sie gerade loslegen wollen, kommt der Vermieter und sagt Ihnen, Sie dürfen kein Bier ausschenken, denn es gibt da eine interne Regel die Bierkonsum verbietet. Die steht zwar nirgends, wurde Ihnen nie mitgeteilt und unter dieser Bedingung hätten sie den Raum auch nicht gemietet, aber die müssen Sie jetzt unbedingt sofort befolgen oder heimgehen. Da möchte ich sehen, wie Sie dann noch ruhig bleiben und klein beigeben. Gegenüber erwachsenen Menschen wäre so ein Verhalten schon eine Affront, gegenüber einem 5jährigen Mädchen ist es einfach nur eine menschliche Katastrophe.

Vor lauter Gefühlsduselei keine Zeit um Polizeifotos von U-Bahn-Raub zu veröffentlichen


Du meine Güte!

Die bekommen die Gelegenheit: "gegen Frauen und Kinder"

Und schon machts tatütata.
Bleibt das Würschtelstandl leer.

falscher Name KinderFEINDE

Mama kauft Torte für den Geburtstag der Kleinen und will sparsam bei den Finderfreunden feiern. Geht nicht, Anmeldung vergessen.
Ausweg wäre teurer Einladung in der Konditorei oder McD.
Aber Konfliktmanagement kann dieser rote Ableger auch nicht.
Geburtstag nachfeiern, welcher Erwachsene will das? Ein Kind schon gar nicht.

Re: falscher Name KinderFEINDE

seit bestehen der kinderfreunde kann ich mich nicht erinnern,dass so ein schmonzes den weg in die medien gefunden hätte.

österr. würden wohl vor eintreffen der polizei den weg freiwillig räumen.


Danke Frau Stadträtin Frauenberger für ihre 600 000 Eure teure Wien Charta

Diese Beispiel zeigt wie wichtig ihre Aktion war.
Nämlich für die "Fisch" wie der Volksmund zu sagen pflegt!

Und die Stadt ist mehr vermüllt und in der U Bahn wird mehr "gefressen", als je zuvor!

Asylaktivisten versus Mütter

Hätten die Mütter ihre Feier in einer Kirche abgehalten, wäre ihnen nichts passiert!

Österreich du hast es weit gebracht.

finde es richtig,kinder aufs'leben vorzubereiten

torten brennen leichter als pizza+burek,
eine leere 250ml schampoo-flasche leichter als eine volle 200-er;
vuaschrift is vuaschrift und denken vabotn!

Hilflose, engstirnige Mutter....

Ich an ihrer Stelle wäre mit den Kindern in den Stephansdom gefahren, hätte mich dort auf den Boden gesetzt und gesagt: Hier sind wir und hier bleiben wir.

Wir essen Torte, wo wir wollen, machen, was wir wollen, wie lange und wie wir wollen. Das Hausrecht interessiert uns nicht und wenn ihnen was nicht an uns passt: das liegt an unserer Kultur.

Dann wäre das genau so ehrlich gewesen, wie der angebliche (nie stattgefundene) Hungerstreik unserer Votivkirchenfreunde und das nie stattgefundene Frieren derselben- wo wir doch jetzt wissen, dass sie auf der Hauptuni ein- und ausgehen, wann sie wollen, wie lange sie wollen, wie oft sie wollen usw...

fakten

nach der drohung mit der polizei geraten die kinder in panik, ein mädchen versteckt sich aus angst unterm tisch, die aufgebrachten mütter fragen den pädagogen ob es das ist was wer wollte woraufhin er angeblich geantwortet hat: das wundert mich jetzt auch, aber ich frage mich was da in der erziehung falsch gelaufen ist, dass die kinder solche angst haben vor der polizei, danach hat er die arme verschränkt sich umgedreht und gesagt er diskutiert nicht mehr, nachdem ich den orf artikel gelesen habe und auch feststellen musste dass die ursprüngliche behauptung die mutter hätte geschimpft wieder gelöscht wurde weil diese aussage im nachhinein relativiert wurde (!) glaube ich dass diese organisation gerne lügt und dass etwas an den vorwürfen (diesen und anderen "kinder müssen Klos in deren kindergärten" putzen und der verweis eines kindes im rollstuhl aus genau diesem saal) was dran sein muss.

Re: fakten

Sind Sie sicher, dass der Kerl ein Pädagoge ist? Da hat ja jeder Hydrant mehr soziale Kompetenz.

Fakten

wer nicht sachlich bleiben kann und nur fremdenfeindlich wird, soll es bitte unterlassen! Eine Arbeitskollegin hat behauptet sie war ebenfalls am Freitag dort anwesend und schilderte das so: die mutter hat zwei kleine torten auf einen tisch im gang hingestellt, die tische und stühle dort sind für den verzehr von mitgebrachten speißen gedacht, es waren wirklich nur drei kleine mädchen die sich hingesetzt haben, die mütter sind gestanden, weil alle tische und stühle besetzt waren, am nebentisch hat eine familie zustellpizza verspeist...(fluchtweg blockiert?) - der mitarbeiter macht die mutter darauf aufmerksam dass sie hier nicht feiern können - es gibt eigene räume dafür, sie sagt "ich weiß ich habe letztes jahr selber diesen raum gemietet und wir feiern hier nicht, die kinder sollen nur anstatt einem weckerl eine torte essen" (die fotos der mütter auf fb und auf heute zeigen eine torte ohne kerzen! - brandschutzordnung?) sie fangen an zu streiten, ihr wird gesagt, dass torte symbolwirkung für eine feier ist und dass es eine interne regel gibt, alles außer torte (das hat eine anwesende betroffene mutter meiner arbeitskollegin erzählt - diese hat übrigens veruscht mehrere spielplatzgäste auf das geschehen aufmerksam zu machen), die mutter schneidet die torte trotzdem auf daraufhin wird ihr gedroht, wenn sie das jetzt tue, rufen sie die polizei, die mutter sagt, dann rufen sie halt die polizei- fortsetzung folgt

Fakten?

Mir wird schwummrig, wenn ich denke, wie viele Menschen aufgrund von Zeugenaussagen verurteilt werden. Selbst bei so einer Lappalie scheint es keinerlei Klarheit über die Fakten zu geben:

War das nun ein Raum wo alle aßen aber bei den Betroffenen das Essen als "Feiern" definiert wurde und damit verboten? Das erschiene dann sachlich sehr unnötig.

Oder wurde ein Durchgangsbereich (Fluchtweg) mit dem Tortenessen blockiert? Oder ein dazu überhaupt nicht vorgesehener Bereich okkupiert?

Jedenfalls hätte ich vermutet, dass die Kinde ihre Torte nach einer halben Stunde (so lang dauerte es angeblich bis die Polizei eintraf) gegessen hätten.

Re: Fakten?

ich denke, es geht auch nicht um Fluchtwege. ein Verein(?) betreibt einen Indoorspielplatz und will nicht, dass dort Torten gegessen werden. das ist sein Recht, ob das jetzt nett ist oder nicht. Daraufhin verweist er diejenigen, die das nicht akzeptieren, der Räumlichkeiten. Da er keinen Konrtahierungszwang hat und das Geld ohnehin zuruckgab, steht ihm auch das zu, ob es diesenMütter passt oder nicht.
Gibt es dort in der Nähe einen Supermarkt? ich hätte dort ein Tupperware gekauft, ein Messer geborgt. Wûrfeln geschnitten und es den Kindern so verabreicht. Die Kinder hätten ihre Torte, die Mûtter eine Ruhe und der Veranstalterer wûrde es sicher nicht mehr wiedererkennen.

Re: Re: Fakten?

Natürlich ist der Verein im Recht, denn als Betreiber kann er jederzeit bestimmen wer dort was darf.
Genauso berechtigt ist es allerdings diesen Fall in die Medien zu bringen. Denn das Verhalten des Vereins war einfach nur unsensibles Herumgetrampel. Einem 5jährigen Mädchen den Geburtstag zu ruinieren, nur weil angeblich keine Torte (aber jedes andere Lebensmittel) dort gegessen werden darf, hat nichts mit "kinderfreund"lich zu tun. Zumal das Argument bezüglich Brandschutzordnung lächerlich ist, da auf Kerzen eh verzichtet wurde und sich eine kerzenlose Torte durch nichts von anderen Lebensmitteln unterscheidet.
Zumal es ja laut Artikel nur eine "interne Regelung" also keine offiziell ausgehängte ist. Da kommt die Mutter mit Torte dorthin, es sind vermutlich auch viele Freunde der Tochter eingeladen gewesen und dann soll sie sich schleichen. Die Tochter hat sicher Rotz und Wasser geheult und was macht man mit den eingeladenen Freunden? Sagen, dass die wieder heimgehen sollen? Ihr Supermarktbsp. ist auch etwas fern der Realität. Den einem Verein der sich dermaßen kaltherzig und kompromisslos gegenüber Kleinkindern zeigt, hätte ich sicher an Stelle der Mutter nicht noch das Geld dagelassen.

Der Verein hat formal richtig gehandelt, menschlich jedoch katastrophal. Damit handelt auch die Mutter richtig, indem sie das öffentlich macht.

Wie viel Förderung bekommt dieser Verein

3 Kinder und eine Torte sind bereits eine anmeldepflichtige Feier, wollen doch nur Geld kassieren oder

Re: Re: Re: Fakten?

Es steht der Mutter selbstverständlich zu die Medien zu informieren. Das die Presse
das aufgreift, ist erstaunlich, aber dagegen ist nichts zu sagen.
Grundsätzlich sind Meinungen zu diesem Vorfall konträr, auch das ist gut so. ich finde es in Ordnung, dass der Verin sagt, so will ich es und Schluss und sich nicht von " schlechter Optik und ach die Armen Kinder in Geiselhaft" nehmen läßt. wenn der Verein findet, es schadet seinem Geschäft ( ist sicher so, wenn das Beispiel Schule macht), dann ist das eine zu respektierende Ansicht.
Der Medienschaden wird sich in dieser schnelllebigen Zeit in Grenzen halten. auch als "Kinderfreund" muss ich entscheiden können, in welcher Form was angeboten wird.
Persönlich finde ich das Verhalten der Mûtter - so hier bin ich, mir hat keiner was zu sagen - befremdlich.

Re: Re: Re: Re: Fakten?

Das Verhalten der Mutter finde ich deswegen nachvollziehbar, da sie nicht wissen konnte, dass es für Torten eine Sonderregelung gibt, da es ja nur eine "interne Regelung" war, die nirgendwo schriftlich auflag. Wenn ich mit einem Lebensmittel zu einem Platz gehe von dem ich weiß, dass dort Essen und Trinken explizit erlaubt ist, so erwarte ich auch, dass ich dort dieses Lebensmittel verzehren darf, zumal ich dafür auch noch Eintrittsgeld bezahlt habe. Wenn der Verein gewisse Lebensmittel davon ausnehmen will, so soll er das gefälligst deutlich schriftlich kennzeichnen (Verbotsschilder o.ä.) nicht aber dann einfach daherkommen und mit ungeschriebenen internen Spezialregeln argumentieren.
Das ist schon eine Sauerei. Als Erwachsener steht man dann halt auf, verlangt das Geld zurück und meidet diesen Saftladen in Zukunft. Mit Kindern und eingeladenen Freunden ist das halt nicht so einfach.
Dass man nicht einmal dann eine Ausnahme macht, sondern stur darauf beharrt und damit bewusst den Geburtstag einer 5jährigen ruiniert, ist eine Sauerei und der Name "Kinderfreunde" angesichts dieses Verhaltens nur blanker Hohn.

Wie gesagt: Hätte die Mutter vorher von diesem Verbot wissen können, so wäre ich Ihrer Meinung. Dies war jedoch nicht der Fall. Somit hat sich dieser Verein menschlich absolut danebenbenommen, auch wenn er formal im Recht war.

Re: Re: Re: Re: Re: Fakten?

Das ist Ermessenssache des Mitarbeiters. Wenn der jetzt sagt, gehen wir davon aus, dass Anfang alles höflich war: leider keine Torten, dann kann man eben nichts machen. Natürlich wird man versuchen zu reden, aber wenn der Mitarbeiter nein sagt, wäre es auch an der Mutter dem eigenen Kind gegenüber eine nicht eskalierende Lösung zu suchen und nicht mit dem Kopf durch die Wand und wir haben ist Recht. Man kann die Aktion der Kinderfreunde als unnötig empfinden, aber letztlich lag es in der Hand der Mutter und daher war im Zweifel sie es die durch ein leicht überstiegenes " ich habe aber immer Recht Gefühl" den Geburtstag vermutlich beeinträchtigt hat.

Re: Re: Re: Re: Re: Re: Fakten?

So ein Blödsinn. Entschuldigung, aber Pizza essen erlaubt- Torte essen verboten. Und wer die Beine beim Sitzen übereinanderschlägt wird auch ermahnt, dagegen gibt es auch eine interne Regelung.

Wenn mir einer verbietet meine Käsesemmel zu essen, während der neben mir unbehelligt seine Wurstsemmel verspeist, kann mir der "Ermahner aus Brandschutzgründen" auch geölt den Buckel runter rutschen.

 
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