Wien: Doch keine Nachtsperren von Polizei-Inspektionen

31.01.2013 | 11:59 |   (DiePresse.com)

Die Entscheidung sei nach Kosten-Nutzen-Prüfung gewesen. Man sei erst am Beginn der Überlegungen gestanden. Die Gewerkschaft ist erfreut.

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Die Wiener Polizei wird schwach frequentierten Posten in der Nacht doch nicht schließen. Eine Prüfung der Sachlage habe ergaben, dass "der Aufwand größer wäre als der Nutzen", sagte Manfred Rheintaler, Leiter des Pressestelle der Bundespolizeidirektion am Donnerstag.

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Die Nachtschließung der kolportierten 20 Posten sei auch nicht konkret geplant gewesen: "Wir standen erst am Beginn der Überlegungen." Die verwaisten Stellen hätten etwa mit einer Notfalltaste via Gegensprechanlage mit dem Polizei-Notruf verbunden werden müssen. Die Gewerkschaft feierte die Entscheidung in einer Aussendung als "gemeinsamen Erfolg der Personalvertretung, des Bürgermeisters sowie vielen Bezirksvorstehern".

Weiter geprüft wird von der Polizei die Verwaltungszusammenlegung einiger Kommissariate. "Wir müssen uns das noch genau anschauen", so Rheintaler.

(APA)

 
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7 Kommentare
turtle007
01.02.2013 12:02
0

internes

Es ist schon seit Jahrzehnten so,dass wegen Personalmangel Posten in der Nacht nur mit Mindestbesetzung oder auch nur einem SWB besetzt sind. Außendienst gibt es natürlich in diesem Fall keinen.
Bevor die Bezeichnung auf Inspektion eingeführt wurde, galt für solche Posten der Spruch: Kein Wachzimmer sondern Schlafzimmer

knutvontribus
31.01.2013 19:32
0

na sowas

die besetzungen der hochdenkerburg in der herrengasse und am schottenring konnten und können von ihren feldherrenhügeln machen was sie wollen - der krieg ist schon lange verloren - der feind - und das ist das schlimmste, sitzt innen drin. es ist nur komisch dass sich man das gefühl hat, dass sich alles verschlechtert, und das seit jahren, da konnten eigenartigerweise die anstrengungen der gesamten verantwortlichen die die polizei und gendarmerie im laufe der letzten jahre "gestylt" haben, eigenartigerweise nichts zum besseren verändern. komisch - mfg. knutvontribus

Matthew K Haybeck
31.01.2013 15:44
0

Waren es die Kosten für die Alarm-Klingel

oder doch eher die Kosten für notwendige Aufrüstung der ganzen alten Wachzimmer mit Kastenfenstern mit Alarmanlagen und einbruchssicheren Spinden für Waffen, Autoschlüssel, etc.?


Politicus1
31.01.2013 13:43
3

schade!

Mir ist ein Polizist im Streifendienst draußen viel lieber, als einer in der Wachstube drinnen.
Wer rennt denn heute noch nachts wegen einer Anzeige zum Wachzimmer, wenn man mit dem Handy 133 wählen kann?

Klara Eckler
31.01.2013 13:10
1

Sicherheitet darf keine Frage des Preises sein

manch Dinge sollte nicht ausschließlich betriebswirtschaftlich betrachtet werden. Die menschliche Sicherheit ist kein Gut das gegen mehr Geld am Sparbuch abgewogen werden darf!

manhattan
31.01.2013 13:00
1

Sehr professionell!

Die Kosten-Nutzen-Rechnung hätte man nicht anstellen können, bevor man laustark an die Öffentlichkeit geht?
Gibt es vielleicht einen Nachtwanderzuschlag, wenn die PolizistInnen nicht im Zimmer Dienst tun, sondern bei jedem Wetter draußen herumgehen?
Die Glocken zur Zentrale können ja nicht soo teuer sein.
;))

me25
31.01.2013 12:40
2

erfolg des bürgermeisters

bruhahaha. selten soooo gelacht.

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