Wiener Beamter soll Parkpickerln gefälscht haben

12.02.2013 | 14:46 |   (DiePresse.com)

Der Mitarbeiter des Bezirksamts Leopoldstadt soll gefälschte Parkpickerln verkauft und sich damit 80.000 Euro verdient haben. Er wurde entlassen.

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Ein Wiener Beamter hat offenbar zahlreiche Parkpickerl gefälscht und unter der Hand verkauft. Rudolf Gerlich, Sprecher der Magistratsdirektion, bestätigte am Dienstag einen entsprechenden Zeitungsbericht. Man sei dem betroffenen Mitarbeiter des Bezirksamts Leopoldstadt im Zuge von Kontrollen auf die Schliche gekommen und habe sofort Anzeige erstattet. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln. Der Beamte sei außerdem sofort fristlos entlassen worden, sagte Gerlich.

Juristisch gesprochen bestehe ein "dringender Tatverdacht", so der Sprecher. Aus Sicht des Magistrats sei die Sache aber eindeutig. Man habe den Vorfall intern zum Anlass genommen, gewisse Abläufe nachzujustieren, um ähnliche Fälle in Zukunft zu vermeiden.

Wie hoch der Schaden ist, konnte Gerlich mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen nicht beziffern. Laut "Kronen Zeitung" soll sich der Beamte 80.000 Euro Körberlgeld verdient haben, da er angeblich rund 400 gefälschte Pickerl zu je 200 Euro verkauft hat.

(APA)

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26 Kommentare
 
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hmm

motiv vlt. spielschulden ? hallo kl. glücksspiel ?
nachdem der vorfall lt. kurier schon im frühjahr 2012 bekannt wurde, gehe ich davon aus, dass auch das motiv verschwiegen wird...

wo genau liegt hier jetzt der schaden?

also im vergleich zu den nicht gefälschten parkpickerln.

Re: wo genau liegt hier jetzt der schaden?

zumindest hätte er lt. neuen steuerleitfaden diese einkünfte versteuern müssen ;)

Re: Re: wo genau liegt hier jetzt der schaden?


das ist wahr. aber vielleicht macht er das eh über ein schwarzgeldkonto in der schweiz.

jedenfalls hat er menschen in not geholfen und das muß man auch berücksichtigen.


Ich will KEIN Klugscheisser sein.................

...jedoch, es gibt keine Parkpickerln!

Das Pickerl
Die Pickerl

Aber das hat mit jetzt schon weh getan***ggg***


Parkpickerlfälschungszulage

Hoffentlich wurde die entsprechende Zulage ausbezahlt. Ein Wiener Beamter bewegt sich für sein Basisgehalt nämlich nicht.

Herrliche Meldung vom ORF-Wien, 18.00 Uhr:

Der Mann wurde fristlos entlassen, es gilt für ihn die Unschuldsvermutung.

Tja, so werden Nachrichten gemacht, gesprochen von einem Ansager, der dir das Ohr vollsäuselt, dass es nur ssssummt....

Beamte, in Wien wird es sicher viele Beamte mit österr. Pass aus entfernten Landen geben.

In diesen Landen gibt es hervorragende Druckereien, die druclen alles, vom EURO bis zum Parkpickerl.

Die Exekutive sucht ja auch händeringend nach Beamten mit Migrationshintergrund!

Vielleicht sollte das BMI Rekrutierungsbüros in Albanien eröffnen, das werden dann aber Vorzeige-Polizisten werden!


Re: Beamte, in Wien wird es sicher viele Beamte mit österr. Pass aus entfernten Landen geben.

Und Ich bin auch ab Juni einer der Beamten von entfernten Ländern in der Marokkanerkaserne. Wo ist das Problem?

Wenn ein "Ausländer" nicht arbeitet, lebt auf Ihr Steuergeld. Wenn es etwas macht, kommt so ein schwachsinniger Kommentar.

Sie leben noch vor 1945, Zeit zum Aufwachen!

PS: Ob es Ihnen gefällt oder nicht, die LPD Wien hat mich schon ausgewählt!

Re: Re: Beamte, in Wien wird es sicher viele Beamte mit österr. Pass aus entfernten Landen geben.

Gratulation! Nicht umsonst sagt man: Wer nichts kann geht zur Bahn, Post oder Polizei.

Re: Re: Re: Beamte, in Wien wird es sicher viele Beamte mit österr. Pass aus entfernten Landen geben.

Es waren vielleicht Zeiten, abgesehen davon habe ich 2 Studien hinter mir (Bachelor und Master), kann wahrscheinlich viel mehr als Sie.

Re: Re: Re: Re: Beamte, in Wien wird es sicher viele Beamte mit österr. Pass aus entfernten Landen geben.

Oh, was für eine Ehre. Endlich lerne ich mal einen "Vorzeigemigranten" kennen. Schön!

Re: Beamte, in Wien wird es sicher viele Beamte mit österr. Pass aus entfernten Landen geben.

Der österreichische Minderwertigkeitskomplex - die Ausländer sind Schuld. Fritz, sei froh über eine gesunde Zuwanderung! Da lernst auch du ein wenig Kultur:) Glaube mir! Österreich ist kleiner als du denkst! So oder so.

Re: Re: Beamte, in Wien wird es sicher viele Beamte mit österr. Pass aus entfernten Landen geben.

..so oder so...

Das wird wahrscheinlich einmal grundsätzlich geklärt werden müssen, so oder so.

Aber nicht weinen wenn es nicht "so" endet.

Seien Sie mit Ihren Wünschen vorsichtig, sie könnten sich realisiern!


Re: Re: Beamte, in Wien wird es sicher viele Beamte mit österr. Pass aus entfernten Landen geben.

...ich bin froh über eine "gesunde" Zuwanderung aus dem ostanatolischen Becken, da kann Österreich nur gewinnen.

Bei mir um´s Eck fehlt ohnehin ein Kebabstandl......


Welcher Verbrecher das Geld für die Parkraubritterei kassiert,

ist aber auch schon egal.

prima Idee gehabt

und alle haben (hatten) gewonnen

Bleibt zu hoffen,...

...dass er den Schaden auf Heller und Pfennig begleichen muss.

Re: Bleibt zu hoffen,...

Die Mindestsicherung ist nicht pfändbar

Re: Re: Bleibt zu hoffen,...

Wieso Mindestsicherung? Zuerst bekommt der werter Herr einmal Arbeitslosengeld für ein halbes Jahr (bei seinem Beamtengehalt um die 1200 Euro), danach gibt's Notstandshilfe (in etwa 70% des Letztbezuges). Also weit über der Mindestsicherung. Und Notstandshilfe bekommt man theoretisch bis ans Lebensende bzw. Pensionsantritt. Einziger Vorteil der Mindestsicherung ist, dass man sie 14 Mal im Jahr bekommt im Gegensatz zur Notstandshilfe. Aber vielleicht kann ich Sie insofern trösten, indem ich Ihnen sage, dass obig erwähnter Beamter zumindest die ersten sechs Wochen keine Ausgleichszahlung in irgendeiner Form erhält, da er fristlos gekündigt wurde.

Re: Re: Re: Bleibt zu hoffen,...

... ein Beamter bekommt kein Arbeitslosengeld, da nicht Arbeitslos-Versichert ...
... bleibt nur Mindestsicherung, da auch vermutlich die Pensionsansprüche weg sind ...

... kein Mitleid Herr Grössenwahn ... !

Re: Re: Re: Re: Bleibt zu hoffen,...

Der Beamte hat zwar keinen Anspruch aus der Arbeitslosenversicherung, aber
ihm gebührt die Überbrückungshilfe nach dem Überbrückungshilfengesetz
(ÜHG), welche praktisch den Geldleistungen des AlVG entspricht (Höhe,
Bezugsdauer).

Überbrückungshilfe = Arbeitslosengeld
erweiterte Überbrückungshilfe = Notstandshilfe
besondere Überbrückungshilfe = Übergangsgeld

Freilich wird die Überbrückungshilfe nicht von der Solidargemeinschaft der
Arbeitslosenversicherten finanziert, sondern vom Bund getragen.

soweit ich weiß

gibts die Mindestsicherung nur 12x/Jahr

Re: Re: Re: Bleibt zu hoffen,...

Stimmt schon aber das Arbeitslosengeld und die Notstandshilfe sind pfändbar, und somit bekommst mit der Mindestsicherung netto mehr raus.

Re: Re: Re: Re: Bleibt zu hoffen,...

Na ja, dafür haben Sie aber bei der Mindestsicherung diverse Einschränkungen, wie z. B., dass Sie zuerst Ihr Privatvermögen aufbrauchen müssen, einen PKW nur besitzen dürfen, wenn Sie vorweisen können, dass sie ihm für die Arbeitssuche benötigen etc. usw.

PS: Wie wir unlängst der Presse entnehmen konnten werden diese Parameter kaum bis gar nicht überprüft.

kein Verlass auf den Juraczka


 
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