Wien: Juwelier zum dritten Mal in einem Jahr überfallen

13.02.2013 | 10:43 |   (DiePresse.com)

Zwei bewaffnete Männer überfielen das Geschäft in der Leopoldstadt. Sie konnten mit der Beute flüchten.

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Bereits zum dritten Mal innerhalb eines Jahres wurde am Mittwochvormittag ein Juwelier in Wien-Leopoldstadt Opfer eines Raubüberfalles. Zwei zwischen 20 und 40 Jahre alte Männer hatten den 75-jährigen Schmuckgeschäftsbesitzer mit einer Pistole und einem Messer bedroht und Schmuck aus dem Geschäft entwendet. Der Juwelier blieb unverletzt, sagte eine Pressesprecherin der Polizei.

Kurz nach 10 Uhr kamen die beiden bewaffneten und maskierten Männer in das Schmuckgeschäft in der Ennsgasse 22 in Wien-Leopoldstadt. Einer der Räuber trug eine Sturmmaske und bedrohte den Juwelier mit einer Pistole. Mit den Worten "Geld, Geld", forderte ihn der Täter auf, seine Kasse zu leeren. Währenddessen war sein Komplize um das Verkaufspult gegangen, hielt dem Verkäufer ein Messer an und begann, die Vitrine auszuräumen. Den Schmuck verstaute er in einem dunklen Rucksack. Danach flüchteten die Männer auf Fahrrädern in Richtung Innenstadt. Der Juwelier, der sich zu dem Zeitpunkt alleine im Geschäft aufgehalten hatte, hatte sich beim Überfall ruhig verhalten. "Es ist zum Glück niemand verletzt worden", sagte Sprecherin Adina Mircioane.

Überfallserie

Die beiden Räuber wurden als zwischen 20 und 40 Jahren beschrieben. Beide waren dunkel gekleidet und maskiert: Der Mann mit der Pistole trug eine Sturmhaube und soll etwa 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß sein, sein Komplize mit dem Messer soll von schlanker Statur und etwa 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß sein. Er hatte einen Schal über sein Gesicht gewickelt.

Der Juwelier Zach wurde bereits im vergangenen Jahr im Februar überfallen. Auch damals wurde er von zwei Männern mit einer Pistole bedroht. Die Täter zwangen ihn, sich auf den Fußboden zu legen und leerten danach die Schmuckvitrinen. Mit einem weiteren Komplizen, der das gestohlene Fluchtfahrzeug lenkte, ergriffen die Männer die Flucht.

Knapp ein Monat später wurde der Juwelier erneut von drei Männern mit einer Pistole bedroht und ausgeraubt. Im August des vergangenen Jahres konnten schließlich sechs Verdächtige festgenommen werden, denen auch diese beiden Überfälle zugeschrieben werden.

(APA)

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13 Kommentare

Wo ist bitte die Polizei?

Aja richtig, Deeskalation ist ja oberstes Gebot.
Sonst wäre zum Schluss noch einer der Räuber (sorry, ich meine natürlich ein Mensch) verletzt worden.

0 16

Hat eh keinen Armen getroffen. Who cares.


Re: Hat eh keinen Armen getroffen. Who cares.

Solltest DU mal mit Waffengewalt ausgeraubt werden wünsche ich dir ähnliche Kommentare!

11 0

Der...

Selbstbedienungsladen A scheint weiter geöffnet zu sein und erfreut sich reichlicher Nachfrage bei den Straftatenmigranten. Offenbar wird auch 2013 ein bereicherndes Jahr mit viel Unterhaltungspotenzial.

Re: Der...

"selbstbedienungsladen" ist gut ;-). hofer/aldi für alle! vielleicht haben sich ja die linken zecken für ihre nächste demo bedient. armes österreich.

16 0

Menschenrechte

Warum hilft eigentlich niemand den Österreichern in ihrem Recht auf ein sicheres Leben.
Sämtliche Organsiationen, NGOs, VA etc. setzen sich sehr für die Rechte gewisser Gruppen ein. Nur für die Österreicher setzt sich niemand ein . . . .

Re: Menschenrechte

Ist der Juwelier ein Österreicher? Wo steht das? Ich kenn das Geschäft in der schönen Leopoldsstadt.

2 0

Re: Re: Menschenrechte

aso wann waren sie denn das letzte
mal in NEU-ISLAMABAD ?

Wie schön muss so ein Leben sein, in dem ...

... alles klar und einfach ist: die Rechten, die Linken, die Ausländer, die Wahrheit, die Dicken, die NGOs, ... usw.

Tatsächlich sind Gruppen nie so homogen, wie manch Einfachgstrickte es gerne annehmen...

Re: Wie schön muss so ein Leben sein, in dem ...

du solltest an deinem nick-name arbeiten, der ist leider kervehrt.

mhhh.

schrank in tassen? lass uns an deiner logik teilhaben!

Re: Wie schön muss so ein Leben sein, in dem ...

Warum glauben Sie den Leuten nicht, daß sie so simpel denken wie sie schreiben?

9 0

Re: Menschenrechte

An arbeitenden und Steuern zahlenden Bürgern verdient keine NGO etwas. Im milliardenschweren Asylunwesen zum Beispiel hingegen schon. Daher besteht kein Interesse am normalen Bürger.

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