Juwelier-Überfall in Wien: Täter flüchten mit dem Fahrrad

13.02.2013 | 17:23 |   (DiePresse.com)

Bereits zum dritten Mal in einem Jahr wurde ein Juwelier in Leopoldstadt am Mittwoch überfallen. Der 70-Jährige Geschäftsbesitzer blieb unverletzt.

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Zwei Bewaffnete haben am Mittwochvormittag einen Juwelier in Wien-Leopoldstadt überfallen. Die zwischen 20 und 40 Jahre alten Männer bedrohten den 70-jährigen Geschäftsbesitzer mit einer Pistole und einem Messer und entwendeten Schmuck. Der Juwelier blieb unverletzt, sagte eine Pressesprecherin der Polizei. Er ist zum dritten Mal innerhalb eines Jahres das Opfer von Räubern geworden.

Kurz nach 10 Uhr kamen die beiden bewaffneten und maskierten Männer in das Schmuckgeschäft in der Ennsgasse in Wien-Leopoldstadt. Mit einem Regenschirm blockierten sie die Eingangstür. Einer der Räuber bedrohte den Juwelier mit einer Pistole. Mit den Worten "Geld, Geld", forderte ihn der Täter auf, seine Kasse zu leeren. Währenddessen umrundete sein Komplize das Verkaufspult, hielt dem Verkäufer ein Messer an und begann, die Vitrine auszuräumen. Den Schmuck verstaute er in einem dunklen Rucksack. Danach flüchteten die Männer auf Fahrrädern in Richtung Innenstadt. Der Juwelier, der zu dem Zeitpunkt alleine im Geschäft war, verhielt sich bei dem Überfall ruhig.

Drei Überfälle in einem Jahr

Die beiden Räuber waren dunkel gekleidet und maskiert: Der Mann mit der Pistole trug eine Sturmhaube und soll etwa 1,75 Meter bis 1,80 Meter groß sein, sein Komplize mit dem Messer soll von schlanker Statur und etwa 1,80 Meter bis 1,90 Meter groß sein. Er hatte einen Schal über sein Gesicht gewickelt.

Der Juwelier Zach wurde bereits im vergangenen Jahr im Februar überfallen. Auch damals wurde er von zwei Männern mit einer Pistole bedroht. Die Täter zwangen ihn, sich auf den Fußboden zu legen und leerten danach die Schmuckvitrinen. Mit einem weiteren Komplizen, der das gestohlene Fluchtfahrzeug lenkte, ergriffen die Männer damals die Flucht.

Knapp ein Monat später wurde der Juwelier erneut von drei Räubern mit einer Pistole bedroht und ausgeraubt. Im August des vergangenen Jahres konnten schließlich sechs Verdächtige nach einem Coup in der Brigittenauer Wallensteinstraße festgenommen werden, denen auch diese beiden Überfälle zugeschrieben werden.

(APA)

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8 Kommentare

"Geld Geld"

Der vom Steuerzahler finanzierte Deutsch- und Integrationskurs scheint sich auszuzahlen. Schon die einfachsten Wörter werden beherrscht!

Re: "Geld Geld"

gäld,biittä,daaankä,aaales guutä
sprachniveau a1 nach balkan-massstäben.

Re: "Geld Geld"

gäld,biittä,daaankä,aaales guutä
sprachniveau a1 nach balkan-massstäben.

Der Juwelier scheint ja schon routiniert im Überfallenwerden zu sein

Mit einem stillen Alarmknopf sollte das Problem doch zu lösen sein.
Eine gut sichtbare Videokamera wäre eine Überlegung Wert. Damit müssten sich die Täter schon vor dem Geschäft maskieren-was sehr auffällig ist und damit ein zusätzliches Risiko darstellt.

Nach dem Täterprofiling ....

... könne es sich möglicherweise um GRÜNE ohne Migrationshintergrund handeln.
Flucht mit einem Fahrrad statt rotem BMW ist doch ein mehr als deutliches Indiz - oder?

Mein Dank an Herrn Häupl und Frau Vassilakuh!

Endlich hat die Verkehrspolitik unseres rot-grünen Spitzenduos Früchte getragen.
Unser verehrter Herr Bürgermeister hat voriges Jahr der Kriminalität auf Wiens Straßen den Kampf angesagt. Es wurde die Parkkralle für Kurzparksünder eingeführt. Und siehe da, die Auswirkungen dieser Maßnahme sind schon spürbar.
Zumindestens haben zwei Wiener Jungunternehmer bei ihrem Fuhrpark gezeigt, dass man auch, wenn man in einem Risikogewerbe tätig ist, an einer sauberen Umwelt mitwirken kann.
Die Zukunft wird zeigen, ob dieser Trend sich weiter so positiv entwickelt.
Ich möchte mich an dieser Stelle für die Beharrlichkeit der Beiden bedanken, die sie an den Tag legen, um uns Zweifler in Sachen Umweltpolitik auf den Rechten Weg zu führen
und mich für die Kritik, die ich in so manchem Posting an der Politik der Beiden geführt habe, entschuldigen. Es zeigt sich dass die Kritiker ihrer Politik nur destruktive Neider sind, zu denen ich auch gezählt habe.
:->

Re: Mein Dank an Herrn Häupl und Frau Vassilakuh!

hätten die GrünInnen nicht die Fahrradkennzeichen abgelehnt, dann wären die Radler wahrscheinlich schon in U-Haft ...

Vasilinkuh ist Mittäter!

Der geräumte Radweg fordert sein erstes Opfer!

Spaß beiseite, will man sich schützen, hier die Infos:

Wie bekomme ich ein Waffenbesitzdokument (WBK, WP)?
http://www.iwoe.at/inc/nav.php?cat1=TOP&cat2=Service

[...]Die Waffenbesitzkarte (WBK) berechtigt zum Erwerb und Besitz aller Schußwaffen der Kategorie B, und ist jedem verläßlichen EWR-Bürger über 21 Jahren auszustellen, der dies rechtfertigen kann (z.B.: Selbstverteidigung oder Sportschießen).[...]

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