Wien: Sechsjähriger Bub stirbt bei Verkehrsunfall

26.04.2013 | 22:18 |   (DiePresse.com)

Der Bub war mit seiner Mutter und seinem Onkel in Wien-Liesing unterwegs, als er sich plötzlich aus der Gruppe löste und auf die Straße lief.

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Eine sechsjähriger Bub ist am Freitagnachmittag bei einem Verkehrsunfall in Wien-Liesing ums Leben gekommen. Das Kind war mit seiner Mutter und seinem Onkel in einer Fußgängergruppe unterwegs. Als sich der Bub plötzlich aus der Gruppe löste und die Straße überqueren wollte, wurde er von einem Auto niedergestoßen und überrollt. Bei der Einlieferung ins Krankenhaus ist er seinen Verletzungen erlegen.

Die Pkw-Lenkerin war mit ihrem Fahrzeug auf der Sterngasse unterwegs und wollte die Klingerstraße übersetzen als es zu dem Unglück kam. Sie hatte dabei grünes Licht. Einen Schutzweg gibt es auf der Kreuzung nicht.

(APA)

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12 Kommentare

Schrecklich

;-(

Ein Albtraum für alle Beteiligten

Da wird einem buchstäblich schlecht, weil es in Wahrheit jedem von uns auch immer passieren kann (ausgenommen natürlich dem superschlauen Poster "ceggerl", der offenbar nur mit Tempo Null unterwegs ist und vor solchen Schicksalsschlägen gefeit ist).

Traurig!

Für Eltern gibt es nichts schrecklicheres, als dem Kind ins Grab nach zu schauen.

So schrecklich...

Mutter, Onkel und Fahrerin werden sich damit ein Leben lang quälen. Herzliches Beileid allen Beteiligten.

Re: So schrecklich...

ich bin so froh - habe zwei jüngere Kinder - dass mir das bisher erspart geblieben ist. Ganz davor gefeit ist man nie, man kann nicht in jeder Sekunde gleich wachsam sein. Man lässt einmal die Hand des Kindes los, weil man sich schneuzen möchte und vielleicht läuft das Kind in genau diesem Augenblick los, weil es auf der anderen Straßenseite einen lieben Menschen gesehen hat. Das ist die absolute Höchststrafe im Leben. Mein Beileid für alle Betroffenen....

Kinder

Sind vom vertrauensgrundsatz ausgenommen.

Re: Kinder

leider muss man heute die meisten im Strassenverkehr vom Vertrauensgrundsatz ausschliessen....
Beileid an die Angehörigen!

Re: Kinder

Aber nicht wenn sie mit den Eltern od erwachsener Begleitung unterwegs sind.

Wenn sie eh grünes Licht hatte, warum dann der Hinweis, dass es keinen Schutzweg gab?

Selbst wenn es einen gab, ist das doch völlig unerheblich, da sie ja grün hatte.

Re: Wenn sie eh grünes Licht hatte, warum dann der Hinweis, dass es keinen Schutzweg gab?

Auch wenn Sie "grün" haben, dürfen Sie natürlich einen anderen Verkehrsteilnehmer nicht überfahren und müssen Ihre Geschwindigkeit den gegebenen Verhältnissen anpassen. Und das kann SELBSTVERSTÄNDLICH auch bedeuten, daß Sie bremsen müssen.

So wie die Meldung abgefaßt ist, kann man sich seriöserweise kein Urteil über das Vorgefallene bilden.

Sie haben noch nie eine Kreuzung gesehen, so es Rechtsabbieger gibt ?

Und wo deswegen ein Schutzweg für Fußgänger sehr hilfreich ist?
Sie kommen nicht viel herum...

Re: Wenn sie eh grünes Licht hatte, warum dann der Hinweis, dass es keinen Schutzweg gab?

Es ist einfach Presse Niveau wie viele andere Berichte auch.

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