Wiener Wohnen: Wie der Gemeindebau Melkkuh wurde

03.05.2013 | 16:32 |  Andreas Wetz (Die Presse)

Zwei verdächtige Handwerker nutzten vermutlich ein untaugliches Ausschreibungs- und Verrechnungssystem aus. Der Schaden dürfte in die Millionen Euro gehen.

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Am Freitag veröffentlichte die „Presse“ Details zu einem mutmaßlichen Handwerkerkartell, das die Stadt Wien wegen Nichterbringung vereinbarter Leistungen um mehrere Millionen Euro geschädigt haben könnte (Zum Bericht). Weitere Recherchen legen nun offen, dass die zwei Handwerkerpatrone W. und L., gegen die derzeit die Korruptionsstaatsanwaltschaft ermittelt, möglicherweise eine systemische Schwäche des bei Wiener Wohnen eingesetzten Ausschreibungs-, Kontroll- und Verrechnungssystems ausnutzten.

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In den vergangenen Jahren vergab die Verwaltung von 220.000 Gemeindewohnungen Rahmenverträge für Instandhaltung und Sanierung. Für mehrere Gewerke: Fliesenleger, Maler, Installateure, Bodenleger und mehr. Dabei wurden nie Aufträge für das gesamte Stadtgebiet vergeben, sondern interessierte Firmen konnten sich für kleinere Gebietseinheiten, sogenannte Baulose, bewerben. Für die Arbeiten hatten Sachverständige zuvor geschätzte Kosten in der Höhe von 395 Mio. Euro errechnet. Auf Basis dieser Richtwerte legten die Handwerker ihre Angebote.

Unrealistische Rabatte

Die Zuschläge für die einzelnen, immer noch millionenschweren Baulose, erging auf Basis eines einzigen Kriteriums: dem niedrigsten Preis. Das führte dazu, dass einzelne Firmen Rabatte von 30, 40, 50, manchmal sogar 70 Prozent der Ausschreibungssumme gaben. Wirtschaftlich unrealistisch, aber für den Auftraggeber verlockend.

Fair, und damit realistisch kalkulierende Mitbewerber wurden so aus den Verfahren gedrängt. Eine Gruppe von drei kleinen, aber engagierten Unternehmen geht derzeit beim Verwaltungsgerichtshof gegen das Preisdumping vor.
K. ist einer von ihnen. Er will mit seinem Namen nicht öffentlich auftreten, beantwortet die Frage, warum sich die Stadt überhaupt auf derart unrealistische Angebote einlasse, aber so: „Offenbar ist das von der Politik gewünscht.“

Ein bisher geheimes, von der „Presse“ am Freitag veröffentlichtes Gutachten der Wiener Wirtschaftskammer kam zum Schluss, dass gleich mehrere Bieter für Fliesenleger-, Bodenleger- und Malerarbeiten im Einflussbereich der beiden verdächtigten Handwerker stehen dürften. Zum Beispiel über Treuhänder. Das brächte den (nicht erlaubten) Vorteil, die „Angebote“ auf einander abstimmen zu können. Ob das tatsächlich geschah, ist noch nicht bewiesen. Tatsache ist jedoch, dass die Mehrheit der Baulose an Unternehmen ging, bei denen W. und L. Eigentümer, Kommanditisten, Geschäftsführer oder Prokuristen waren, oder noch sind. Eine Interviewanfrage blieb unbeantwortet.

Bis dahin haben die Ausschreibungssieger noch kein Geld verdient. Dieses fließt erst, wenn ein Werkmeister von Wiener Wohnen entscheidet, dass nun dieses Stiegenhaus, oder jene Wohnung zu sanieren ist. Die Firma kommt, arbeitet und schickt die Rechnung. Der Werkmeister zeichnet diese, und gibt sie via Stempel „geprüft“ zur Auszahlung frei.

In den der „Presse“ vorliegenden Fällen kann von Prüfung keine Rede sein. Linoleum-Böden etwa wurden anders verlegt, als im Leistungsverzeichnis gefordert. Diese waren dünner, wurden minderwertig verarbeitet, und oft nur auf den alten Belag geklebt. Das spart den Handwerkern Kosten.

Hinzu kam, dass die verrechneten Summen nicht den versprochenen Rabatten entsprachen. Oder anders formuliert: Die ausschreibende Stelle bei Wiener Wohnen hatte keine Ahnung davon, wie die abnehmenden Werkmeister die Aufträge abwickelten.
Manchmal gab es sogar Aufschläge für angeblich zusätzliche Arbeiten. „Immer für Dinge, die oberflächlich nicht sichtbar, oder nachträglich kaum nachweisbar sind“, sagt ein informierter Unternehmer. Zum Beispiel: Reinigungen, Absperrungen, Sanierungen des Mauerwerks oder alter Wasserschäden, die erst während der Arbeiten sichtbar wurden.

Strache fordert U-Ausschuss

Wiener Wohnen vertrat bisher den Standpunkt, diese Art der Auftragsvergaben aus organisatorischen Gründen beibehalten zu müssen. Wohnbaustadtrat Michael Ludwig (siehe Interview) zeigt nun Gesprächsbereischaft.
Mit der Veröffentlichung der Details des Falles versucht nun auch die Opposition Kapital daraus zu schlagen. Landesparteiobmann Heinz-Christian Strache forderte am Freitag die Einrichtung eines Untersuchungsausschusses im Gemeinderat.

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87 Kommentare
 
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LAWI?

Hättest genug Freunde bei Wiener Wohnen, dann gwinnst das auch

Warum gewinnt LAWI alle Verfahren beim VKS?

Hat sich schon jemand überlegt, warum die unzähligen Einsprüche beim VKS gegen die Zuschläge bei Wiener Wohnen für die Firma LAWI und seine "nahestehenden" Firmen kategorisch abgewiesen werden?

Spielt der Vorsitzende und die Wiener Wohnen zusammen?

Der Fisch fängt vom Kopf zu stinken an

Wen wundert noch etwas? Wie die Großen so die Kleinen...

Noch Fragen?

Michael Ludwig ist der Schwager von Werner Faymann.

Warum auch immer die Medien das verschweigen. Vermutlich droht totaler Inseraten-Entzug für den Fall, dass die Wahrheit verkündet wird.

Re: Noch Fragen?

der würde sich sehr bedanken;-)

Herr Ludwig wird auch wenn es uninformierte poster noch so oft (absichtlich?) behaupten kein Verwandter von FraunFaymann-Ludwig.

Wenn ich die Medienberichte richtig verfolge ist stadtrat Ludwig konsequent, aber leise und erfolgreich seit 2 Jahren dabei im Betrieb Wiener Wohnen effizient aufzuräumen.

Re: Noch Fragen?

ja, auch wenn man längst weiss das Martina Ludwig des Kanzlers Frau und in einem grossen Medium tätig ist und Ludwig bereits als Nachfolger (von wen weiss man noch nicht) gehandelt wird, stellt sich doch auch die Frage wer solch völlig unfähige Leute künftig wählt !?!

Re: Noch Fragen?

Michael Ludwig beerbt nächstes Jahr Michael Häupl, noch Fragen?

Re: Re: Noch Fragen?

... na und ... ?

... bei der nächsten Wahl ist er wieder weg ... !

16

Grundsätzlich

Warum soll die öffentliche Hand Hausherr spielen?Das Mietrechtsgesetz und die Wohnbehilfen sind taugliche Mittel zur Stützung sozial schwacher Bevölkerungsschichten und vollkommen ausreichend. "Gemeindebauten" dienen nur der Verzerrung marktwirtschaftlicher Notwendigkeiten und werden infolge Korruption und Freunderlwirtschaft ausserdem fehlbelegt. Siehe Pilz,

Re: Grundsätzlich

Zudem werden durch sie die Angebot und Nachfrage in der gesamten Baubranche verzerrt.
Durch die öffentlichen Aufträge werden Wohnräume geschaffen, die eine Stadt wie Wien gar nicht braucht.
Zu Zeiten der Monarchie war eine derart große Hauptstadt erforderlich - aber heute?
Das kleine Österreich?
In Wien geht sehr viel alte, erhaltenswerte Bausubstanz zu Gunsten Gigantomegamanie-Bauprojekte verloren.
Wien verliert Charme gewinnt kurzzeitig Aufträge und in ein paar Jahren kollabiert die Fehlplanung und die Baufirmen gehen pleite. Die Baublase wird genauso platzen wie die Bankenblase und die Internetblase.
"Nachhaltig" ist anders...

Re: Grundsätzlich

Grundsätzlich richtig (Fall Pilz), aber psychologisch eine gefährliche Falle, die einen Menschen um den Aufstieg bringen kann.

Wenn jemand Angst haben muss, dass er seine Wohnung verliert und raus muss, wenn er mehr verdient, da er eben etwas gut kann - und sei es nur gut lügen wie ein Grünpolitiker, der damit genug Wählerstimmen einsammeln kann und einen hoch dotierten Arbeitsplatz als Abgeordneter bekommt - wird diese Anstrengung vermeiden.

Viel besser wäre es langsam Mietwohnungen in Eigentum der Mieter überzuführen, dann müssen die diese selbst zu Vollkosten erhalten und sie müssen sich weiter anstrengen um die Erhaltungskosten und die Raten an die Bank zahlen zu können.

Diese Anstrengung fördert eben das BIP-Wachstum und damit kommen dann endlich wie früher immer mehr zu den eigenen 4 Wänden.

Damit werden Menschen auch unabhängiger und je unabhängiger Menschen werden, desto schwieriger wird es bei der Korruption, da sich Unabhängige rasch abwenden können, wenn sie Korruption vermuten.

Natürlich kann diese Unabhängigkeit ein Schuss in den Ofen sein, wo dann Rot-Grün statt FPK extrem korrupt und dazu noch unfähig regieren.

Tendeziell muss man aber dafür sorgen, dass die Menschen möglichst unabhängig werden und sich selbst erhalten können und dazu brauchen sie in einem kapitalistischen System nun mal auch Kapital und Eigentum, sonst sind diese auf Dauer abhängige Sklaven, die wieder korrupte Rote und Grüne wählen, die sie in Abhängigkeit von Sozialhilfe halten.

Re: Re: Grundsätzlich

Man wird also unabhängig, indem man Kredite aufnimmt & bedienen muss?
Unglaublicher Unsinn!
Oder absichtliche Desinformation/-interpretation?

Re: Re: Grundsätzlich


Ihr Kommentar stützt sich vorbildlich auf logische Argumente. Daher wird er bei den Verantwortlichen auch sicher kein Gehör finden.

Zusätzlich: Würde seitens "Wiener Wohnen" Wohnungseigentum für Mieter begründet werden, so würde das bedeuten, dass die Eigentümer das Recht auf Einsichtnahme in die Bilanzierung hätten, und natürlich auch die entsprechenden Zahlungsbelege einfordern könnten. Allein schon deshalb, wird von "Wiener Wohnen" niemals eine Aktivität in die von Ihnen zurecht geforderte Richtung gesetzt werden.

Devise von "Wiener Wohnen": Wir stellen uns auf gar keinen Fall irgend einer Überprüfung! Die Gründe dafür können wir alle leicht erraten...

je größer die Institution, desto mächtiger und unverantwortlicher sind die Verwalter.

Und desto mehr zahlen die Opfer drauf - die Kunden, die anständigen MitARBEITER und die anständigen Lieferanten.

Dieser Bericht schaffts in die Massenmedien nicht, dort ists wichtig Dörfler und die FPÖ wegen angeblichen 500 000 wieder anzupatzen. Hier gehts um Millionen und um die Sozen, muss ja keinen interessieren!


Erinnerung

Erinnert mich an die Sanierung bei meinem Wohnhaus in Simmering, da haben doch tatsächlich die Maler ( die null Ahnung haben, Verwandter hat Malerbetrieb von mir), doch wirklich das Stiegengeländer und die Mauer im unteren Bereiches der Gänge mit der selben Farbe gestrichen. Dann sind sie her gegangen und haben Türen und den oberen Teilen der Gänge mit Wandfarbe gestrichen. Statt die Türen zu lackieren. Doch das beste waren die Leute die die Fassade neu machten, die durften zum Schluss als Gärtner sich betätigen. So viel dazu.

Re: Erinnerung

Und es gab einmal den Fall, wo ein Baugerüst zwei Jahre aufgebaut blieb, ohne, dass je gearbeitet wurde. Natürlich war das Entgelt für das Gerüst zu entrichten...

Was soll herauskommen?

Ein Monopolist über 220.000 (!!!) Mietwohnungen braucht sich um konkurrenzfähige Preise nicht zu scheren. Entsprechend wird abgesahnt. Und alle Beteiligten schneiden mit.
Eine Zerschlagung des Vereins und Privatisierung, wobei die bei der BUWOG gemachten Fehler sich nicht wiederholen dürften. Am besten unter der Fuchtel eines Gemeinderats-Ausschusses.

Re: Was soll herauskommen?

Sie böser Unmensch sie! Das ist doch total unsozial!

Wo kommen wir hin, wenn sich Mieter ihre Gemeindewohnung kaufen können z. B. wenn sie 30 Jahre lang Miete bezahlt haben? Dann gehört denen die Wohung und sie können selbst entscheiden wer saniert und Genossen und ihre Freunde schneiden nicht mit.

Merke: Sozialismus ist dazu da um wenigen Genossen eine Einnahequelle auf Kosten der Restbevölkerung zu erschließen, für die sie nichts oder fast nichts tun müssen!

Wähler kann man aus dem Ausland holen und sich auch mit Inseraten auf Kosten der Stromkunden, Gaskunden, Wasserkunden u. s. w. kaufen. So finden sich genug Dumme die die SPÖ wählen, wobei sie dabei eigentlich nicht dumm aus ihrer Sicht handeln, da sie ja einen falschen Eindruck via Zudeckungsjournalismus haben oder einen Vorteil haben und eben als Ausländer eine Gemeidewohnung bekommen für die die Stadt Miete und Nebenkosten samt Heizung und Strom zahlt.

Es muss weiter so bleiben: Willst du eine Wohnung haben, musst du Kopftuch tragen!

Niemals soll es mehr passieren, dass Menschen durch Leistung zu hochwertigem Wohnraum kommen können, so wie es fleissigen Arbeitern bis etwa Mitte der 1970er-Jahre viel zu häufig gelungen ist. Die wählen dann nicht mehr SPÖ, sondern FPÖ, diese Arbeiter diese bösen Mehrleister, die die SPÖ und linke Journalisten so gerne als Modernisierungsverlierer titulieren.

Die Menschen müssen weiter verarmen! Nur so hat die SPÖ eine Zukunft und die Genossen viel Geld ohne viel Fleiß.

Re: Re: Was soll herauskommen?

Einfach sagenhaft ironisch! Das hab sogar ich gemerkt.

Gordischer Knoten:


Die sozialistischen evtl. korrupten Netzwerke wurden seit Jahrzehnten derart komplex installiert und weiter entwickelt, dass es kaum möglich ist, sie zu entwirren, und die nötigen strafrechtlichen Konsequenzen zu ziehen.

Zum Durchschlagen des gordischen Knotens müsste imho eine internationale Ermittlungsbehörde heran gezogen werden. Wer kann schon mit Sicherheit davon ausgehen, dass nicht auch politische Interessenvertretungen, Vorfeldorganisationen und/oder Bonzen anderer Parteien in die Netzwerke verwickelt sind, bzw. davon profitiert haben?

In der Causa Kampusch wurde (mit mäßigem und zweifelhaftem Erfolg) eine transatlantische Ermittlungsbehörde bemüht. Der tägliche Schaden, der uns allen durch einen eventuellen Missbrauch unserer Steuern und Abgaben entsteht, würde es rechtfertigen, SOFORT um internationale wirtschaftspolizeiliche Erhebungen anzusuchen. Man kann ruhig davon ausgehen, dass sich die Schadenssumme bis dato in mehrfacher Milliardenhöhe bewegen könnte.

Geschieht dies nicht, bedeutet dies nichts anderes, als dass sämtliche politischen Parteien Österreichs sehr daran interessiert sind, den evtl. schwerst kriminellen gordischen Knoten unter keinen Umständen lösen zu lassen, weil zu viele der Bonzen in die Causa involviert sind und waren.

Re: Gordischer Knoten:

Das "evtl." in der ersten Zeile gehört aber heraus!

Re: Gordischer Knoten:

"....dass sämtliche politischen Parteien Österreichs sehr daran interessiert sind...."
na sicher
die den Roten nachfolgen, egal ob schwarz, blau, grün, orange, usw können ab Machtübernahme sofort ein perfekt entwickeltes und organisiertes Aussackelsystem übernehmen........;))

Bundesländerwettbewrb

W, NÖ, T, morgen auch Salzburg
Nur K hat es geschafft wirklich was neues inkl. Personen auf die Beine zu stellen.
Der Rest dämmert mit Schulden, Filz, Parteimitgliedschaften, Imkompetenz weiter vor sich hin.
In 2 Jahren wird uns die EU gehörig den Marsch blasen (dann auch offiziel), was sie bisher nur angedeudet hat. Unser Budget is out of control. Basierend auf völliger Intransparenz und Korruption (siehe den größten Absturz eines Landes im TPI).
Rechnet man die unbekannnten Löcher, ausgelagerte Schulden dazu liegen wir über 100% und haben noch immer kein positives Budget. Die Staatsverschuldung vergleichbarer Staaten CH, F, S , DK liegt um ca. 100 Mrd EUR unter AT, geht denen schlechter?

WW ist nur einer der unzähligen Sümpfe der Nachkriegsordnung.

Den "politischen Wunsch"

betreffend dieses Systems darf man wohl getrost mit Kick back-Zahlungen übersetzen?

zwei Verdächtige Handwerker!

wenn die schon verdächtig waren, warum hat man sie engagiert. Verdächtige Personen sollten doch gar nicht zugelassen werden.
Der verdächtige Autor benötigt eine Deutschkurs.

 
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