Wiener Stadthallenbad: Teileröffnung im Herbst möglich

26.06.2013 | 12:55 |   (DiePresse.com)

Laut Wien-Holding-Chef könnten Lehr- und Trainingsbecken bald öffnen. Die Becken hielten dicht. Stadtrat Oxonitsch wagt keine derartige Prognose.

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Die zumindest teilweise Eröffnung des Wiener Stadthallenbads, das seit einer missglückten Sanierung geschlossen ist, scheint näher zu rücken: Wien-Holding-Geschäftsführer Peter Hanke glaubt, dass das Trainings- und das Lehrbecken bereits im Herbst wieder benutzt werden könnten, zitierte ihn am Mittwoch der ORF Wien. Der für Bäder zuständige Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ) war vorsichtiger: Man könne "seriöserweise" keinen Zeitpunkt nennen, wann eine Inbetriebnahme erfolgen soll, sagte er in der Fragestunde des Gemeinderats.

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Was Oxonitsch jedenfalls den Mandataren über das Stadthallenbad berichten konnte: Die Beweissicherung sei weitestgehend abgeschlossen - vor allem was zentrale Punkte wie Beckendichtheit und Tragfähigkeit betrifft. An der Behebung der Mängel werde nun gearbeitet. Der Knackpunkt sei aber die Befüllung: "Dann sieht man letztendlich auch, ob das Becken dicht ist."

Insgesamt müssten mehr als sieben Kilometer Schweißnähte Millimeter für Millimeter kontrolliert werden. Beim Trainings- und beim Lehrbecken sei dies schon geschehen. Diese sind seit fünf Wochen befüllt - und dicht. Im Hauptbecken ist noch kein Wasser, hier würden noch die Schweißnähte überprüft werden, hieß es.

Baustopp wegen Mängel

Die vom Architekten Roland Rainer Anfang der 1970er-Jahre errichtete Sport- und Freizeiteinrichtung hätte nach der Sanierung eigentlich bereits im Februar 2012 wieder öffnen sollen. Allerdings musste aufgrund erheblicher Baumängel - wie etwa undichte Becken - ein Baustopp verhängt werden. Nun wird an der Behebung der Mängel gearbeitet.

Zudem wird es auch einen neuen Betreiber des Bades geben. Das ist künftig nicht mehr die Stadthalle, sondern eine eigene, neu gegründete Kapitalgesellschaft. Diese wird ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Wien-Holding sein. Einer der Gründe für die neue Struktur: Damit solle die Fertigstellung "zügig und effizient" vorangetrieben werden, so der Stadtrat im Gemeinderat.

(APA)

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15 Kommentare

Das Badener Strandbad wurde 1926 in ca. 80 Tagen erbaut


die furcht des stadtrates vor der inkontinenz

galt bisher "dichthalten genossen", so heisst`s nun auch "wasserhalten".

Wiener Stadthallenbad: Teileröffnung im Herbst möglich???....

...und gibts in dieser Causa auch schon Teilgeständnisse, Teilanklagen und Teilverurteilungen???...oder fröhnen die Verantwortlichen mit der Marie einem merzedialen luxurialen Leben???...
mfg
Wien ist anders

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"Dann sieht man letztendlich auch, ob das Becken dicht ist."

Ein wahrhaft kluger Mensch,der Herr Oxonitsch !
Wer hätte das gedacht.

5 0

Das nächste Geldgrab

wird das Parlament sein.

500 Mio. mindestens, aufblasbar auf 2 Millarden.

i glaub olles wos in da zeitung steht...

super leistung - nach fast drei jahren.

rotbonzen, die rechnung kommt.
im herbst.

Die Becken hielten dicht..

eine meisterleistung der ingenieurskunst, kundig koordiniert von den roten weltmeistern.. lediglich gebremst von oxonitsch, dem alten schwerenöter.

4 0

Re: Die Becken hielten dicht..

Ich habs schon mehrfach gepostet.

Eine Maurerpartie vom Land hätte für die Kosten, die die Experten verursacht haben, das Hallenbad 2 mal neu hingestellt.

Es kann nichts gutes von Leuten kommen, die glauben sich am Bau auszukennen und in ihrem Leben noch kein Pfanderl Gips angerührt haben.

Teileröffnung im Herbst möglich ...

...die Umkleidekabinen und die Kantine sind dann wahrscheinlich bereit.
Der Rest braucht noch a bisserl. :-)

4 0

Wien-Holding

welch nettes Wort für und gar eine unscheinbare Gesellschaft, in der man allerdings so etliche Saue rei finden wird, würde man auch seitens der StA suchen (wollen) !


Das sind aber Erfolgsgeschichten.


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Zudem wird es auch einen neuen Betreiber des Bades geben. Das ist künftig nicht mehr die Stadthalle, sondern eine eigene, neu gegründete Kapitalgesellschaft. Diese wird ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Wien-Holding sein.

ein weiteres Versteck-Dich-Spiel auf Kosten der Zahler, namens Bürger ?!

Wie lange würde es wohl bei einem Partei/Machtwechsel in Wien allein dauern, bis man dieses Geflecht entflechten und aufdecken würd können, und vor allem, was würde es kosten bevor längst nötige Massnahmen zur Eindämmung greifen würden ?!


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Re: Zudem wird es auch einen neuen Betreiber des Bades geben. Das ist künftig nicht mehr die Stadthalle, sondern eine eigene, neu gegründete Kapitalgesellschaft. Diese wird ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der Wien-Holding sein.

war das nicht auch beim Dianabad sehr ähnlich, wurde aber wegen der weniger Bedeutsamkeit wohl medial wie auch vom Volk gar nicht wahrgenommen ???

Als Bürger wünscht man sich mehr Aufdeckung solch dubioser Autragsvergaben; am besten wären diese aber kurz vor den Wahlen, weil wirksam ;-)

Offen für Trockenübungen.


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Re: Offen für Trockenübungen.

wohl eher um weitere Millionen an Steuer- und Abgabengeldern der Bevölkerung abverlangen zu können, indem man dort weiterhin befreundete Firmen beschäftigt, welche natürlich die Preise und so auch die QUalität niedrig halten sollen, damit wie in GR weiterhin Money garantiert fliessen kann.

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