Wien: Währinger Straße ab Freitgabend gesperrt

27.06.2013 | 15:26 |   (DiePresse.com)

Die Währinger Straße wird stadtauswärts zwischen Schottentor und Sensengasse gesperrt. Ab 6. Juli fahren auch Straßenbahnen nicht mehr.

Drucken Versenden AAA
Schriftgröße
Kommentieren

WIEN/duö. Ab Freitag, (28. Juni) um 19 Uhr, wird die Währinger Straße stadtauswärts zwischen Schottentor und Sensengasse für den Autoverkehr gesperrt - und das bis zum 2. September. Stadteinwärts wird die Straße weiterhin offen bleiben. Ab nächsten Samstag, 6. Juli, werden auf dieser Strecke auch die fünf Straßenbahnlinien (37, 38, 40, 41 und 42) nicht mehr fahren (bis 18. August). Grund dafür sind die umfassenden Bauarbeiten auf der Währinger Straße: die Straßenbahngleise werden erneuert. Insgesamt werden über 2800 Meter Schienen und 3210 Quadratmeter Betonplatten ausgetauscht.

Für die Autofahrer bedeutet die Sperre, dass ein Rechtsabbiegen von der Hörlgasse in die Währinger Straße nicht möglich ist; sie können auf die parallele Liechtensteinstraße ausweichen. Da aber auch der Schienenersatzverkehr hier durchfährt, ist es ratsam, dieses „Nadelöhr" - wenn möglich - zu vermeiden, heißt es vonseiten der Wiener Linien. Auch der Öamtc erwartet auf der Liechtensteinstraße und Maria-Theresien-Straße „ausgedehnte Staus".

Der Schienenersatzverkehr gilt ab der Station Währinger Straße/Volksoper und führt über die Spitalsgasse, Schwarzspanierstraße bis zum Schottentor und über die Berggasse weiter in Richtung Nußdorfer Straße/Alserbachstraße.

Eine Neuerung kommt auch auf die Straßenbahnlinien 37 und 42 zu: sie werden während der Bauarbeiten zu einer Linie zusammengelegt. Das heißt, die Straßenbahn fährt die Strecke der Nummer 42 und wird dann ab Antonigasse bis zur Hohen Warte als 37er geführt. Unterdessen wird die Linie 38 zum Zimmermannplatz umgeleitet und dort mit den Linien 43 und 44 verbunden. Die Linie 40 fährt zwischen Lichtenwerderplatz und Gersthof, die 41 wird ab dem Gürtel bis zur Augasse geführt.

vergrößern

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

43 Kommentare
 
12

Auf lange sicht...

werden wir nicht drumherum kommen den INDIVIDUALverkehr innerhalb des gürtels einzuschränken. Besonders im Sommer sind der Lärm und va die schlechte Luft unerträglich.

Ich finde es auch wirklich absurd wie hier manche leute argumentieren. JA es wird immer menschen geben die nur mit dem auto zur arbeit kommen (va. nach wien) und ebenso muss man aber akzeptieren dass es eben menschen gibt die kein auto besitzen und zb eine verbesserung ihrer situation als radfahrer fordern.

Sofort das argument auszupacken womit denn in zukunft der billa beliefert werde oder wer denn dann die pakete bringt ist wirklich entbehrlich. Mir persönlich geht es in erster linie um den INDIVIDUALverkehr. Es muss nicht jeder der innerhalb des gürtels wohnt seine 1,5 t gefährte durch die engen gassen bewegen.
Eine errichtung zb zeitgemäßer und kostenadäquater parkanlagen um den gürtel herum wäre ein anfang. Man parkt dort sein auto und steigt anschliessend in den öffentlichen verkehr um, welcher durch den fehlenden verkehr von privatpersonen effizienter ist und va höhere taktungen aufweist. zum thema kosten könnte man ein gesondertes ticket einführen welches sich auf innerhalb des gürtels beschränkt und somit weit weniger kostet als ein zb. standard jahresticket.

Man muss es nur wollen. Insbesondere hier ist den anrainern ein vorrecht einzuräumen. diese sollen entscheiden. sollte die mehrheit lieber selber mit ihrem auto fahren wollen, ereldigt sich die debatte sowieso....

Bimschienen verlegen, Radweg dazu und eine schöne Fussgängerzone!

Autos können doch viel schneller auf der Autobahn fahren und mit Bauartgeschwindigkeiten über 50 Stundenkillermeter fühlen sich die Kraxna dorten auch viel wohler.
Meints nicht?
Die Stadt gehört Dir! Nicht dem stinkenden Autos!

Re: Bimschienen verlegen, Radweg dazu und eine schöne Fussgängerzone!

Autos sind notwendig. wer das nicht kapiert möge ein Einsiedlerleben führen.

Re: Re: Bimschienen verlegen, Radweg dazu und eine schöne Fussgängerzone!

Notwendig? - ja
aber nicht auf meinem Radlweg!

" nicht auf MEINEM Radlweg"

Bemerkenswert, dass sie offenbar über den ersten Radweg Wiens verfügen, der im Privateigentum steht :-)

Re: Re: Re: Bimschienen verlegen, Radweg dazu und eine schöne Fussgängerzone!

dann mögest du bitte deinen Radweg mittels radsteuer finanzieren und Straßen ab sofort nicht mehr nutzen - denn das sind dann meine Straßen...

Kapieren

Wann kapieren Leute wie Sie, dass die Autofahrer den größten Teil der Infrastruktur mit Ihren Steuern und Abgaben bezahlen? Oder glauben Sie, dass die Fahrkartenpreise für die Öffis auch nur annähernd kostendeckend sind? Wäre dem so, kostete ein Ticket ein mehrfaches.

Re: Kapieren

jaaaa, natürlich!
Was zahlen Sie bitte, wenn die Kommunen, die Länder und die ASFINAG Rekordschulden haben, weidl Sie soviel zahlen?
Der Straßenverkehr killt das Klima auch noch.
Solange der Sprit nicht 5 Euro der Liter kostet, zahlt Ihr zu wenig!

Re: Re: Kapieren

wenn der Sprit 5 Euro pro Liter kostet, dann ist das nicht Autofahren können eines der kleinsten Probleme... oder bekommt der billa seine waren mit dem Fiaker? der Bauer arbeitet ja auch mit Pferdekutschen, gell? aber von Wirtschaft verstehen grüne bekanntlich ja nix, es sei dir daher verziehen...

Re: Re: Kapieren

Sie sind sicher Grünwähler, das erklärt alles. Weitere Kommentare nicht notwendig und unerwünscht.

Re: Re: Kapieren

1. Die Kommunen, Länder und die ASFINAG haben deswegen so viele Schulden, weil sie mit Geld nicht umgehen können.
2. Das Klima lässt sich nicht killen. Wenn wir aber schon dabei sind, den größten Teil des CO2-Ausstosses verursacht der sog. Hausbrand, also die privaten Haushalte, gleich, ob die Leute ein Auto fahren oder nicht.
Das Klima hat sich schon immer verändert und wird sich weiterhin ändern, ob es die Menschen gibt oder nicht.

Re: Kapieren

Den Beitrag den die Autofahrer für die Infrastruktur durch die diversen Kfz Gebühren leisten deckt bei weitem nicht die Kosten für den Strassenbau und deren Erhaltung. Ganz zu schweigen von den Folgekosten durch Unfälle, Lärm, Umweltkosten, Entwertung von Eigentum usw. Alleine die neue Auffahrt A23/Gürtel hat 106 Millionen Euro gekostet!

http://diepresse.com/home/panorama/oesterreich/562302/A23-Guertel_Der-gordische-Verkehrsknoten

Re: Re: Kapieren

Noch etwas, es wohnt nicht jeder in Wien (der Großteil der Österreicher tut das nicht). Am Land muss man viele Strecken ganz einfach mit dem Auto zurücklegen. Ob Ihnen das passt oder nicht.
So, und jetzt belästigen Sie mich bitte nicht mehr mit Ihren mehr als unnötigen Kommentaren, wenn Sie vom Leben keine Ahnung haben.

Re: Re: Kapieren

Wenn Sie schon so gescheit sind, wo sind Ihre Zahlen? Die Autofahrer zahlen Mrd. an Steuern und Abgaben im Jahr. Wenn man bedenkt was alleine der Semmering-Basistunnel (Bahnstrecke) kostet. Ganz so umweltfreundlich ist die Bahn nämlich auch nicht, vom Lärm ganz zu schweigen. Ausserdem passieren die meisten Unfälle im Haushalt.
Aber Leute wie Sie können einfach immer nur gegen etwas sein ohne nachzudenken. Es ist ja alles so einfach. Abgesehen davon, ohne den Autoverkehr würde die Wirtschaft zusammenbrechen, auch wenn Sie das nie verstehen werden, denn dafür brauchts ein Hirn und das haben Leute wie Sie einfach nicht, denn jemand wie Sie kann nur nachplappern was andere vorgeben.

Re: Kapieren


Wann wird die Mehrheit der Autofahrer endlich kapieren...

dass es eben nicht sehr effizient ist, in der Innenstadt mit dem Auto zu fahren. Abgesehen davon, dass in den meisten Fahrzeugen mit 5 Sitzplätzen EINE Person sitzt.

Von der Vorstellung, dass öffentlicher Raum für Parkfläche zur Verfügung gestellt werden MUSS ganz zu schweigen...

14 10

"Insgesamt werden über 2800 Meter Schienen ausgetauscht"

Wann begreift man endlich auch in dieser Stadt, dass es nicht sehr effizient ist, "Eisenbahnen" mit Schienen und Oberleitung durch enge Straßen zu schleusen. Der Bus ist bereits erfunden!!! Der könnte die bereits vorhandene Straßeninfrastruktur verwenden. Einfach so!

Vom Radwegewahnsinn ganz zu schweigen! Aber macht ja nichts. Immerhin werden die aufwendig gebauten Radwege wetterbedingt 3-4 Monate im Jahr auch tatsächlich von ein paar Bobos genutzt. Zumindest teilweise. Dafür lohnt es sich doch wirklich, dem Ganzjahres- und Massenverkehrsmittel Auto immer mehr Verkehrsfläche wegzunehmen.

4 3

Re: "Insgesamt werden über 2800 Meter Schienen ausgetauscht"

1. Eine Strassenbahnen hat eine dreifache Nutzungsdauer gegenüber einem Bus.
2. Eine Strassenbahn kann bis zu dreimal so viel Personen transportieren.
3. Busse sind zwar flexibler aber das akute Wählen eines anderen Weges ist für die Benutzer nicht "zielführend".
4. Die Währingerstrasse ist zu den Stosszeiten immer verstopft, Busse würden da auch nicht helfen! Und die meisten Stausteher (i.d.R. eine Person pro Auto) sind offenbar beratungsresistent und verpesten und vermiesen das Stadtleben!

Re: Re: "Insgesamt werden über 2800 Meter Schienen ausgetauscht"

ad 4.: Sie haben den Leuten aber nicht vorzuschreiben welches Verkehrsmittel sie benutzen. Wenn ich mit dem Auto fahren will, mach ich das (ich wohne zum Glück nicht in Wien), da brauch ich ja nicht Leute wie Sie um Erlaubnis fragen. Wenn Sie Ruhelage haben wollen, ziehen Sie in den Wald.

keine Bim?

Und wer macht dann die I-Phone-Dauerquatscher platt?

0 0

Re: "Insgesamt werden über 2800 Meter Schienen ausgetauscht"

Irrtum - es gibt auch andere Kriterien

27 10

was hier nicht erwähnt wird...

ist die mit den Arbeiten einhergehende Parkplatzvernichtung zu Gunsten eines Radweges...

Danke rot / grün!

1 3

Re: was hier nicht erwähnt wird...

Verbannt doch gleich alle Nichtautofahrer aus den Städten. Aber dann müssten die Autofahrer doch in ihren Wägen bleiben....

Re: was hier nicht erwähnt wird...

sicher, Währing hat sich geweigert, das Parkpickerl zu akkzeptieren und jetzt muss es bestraft werden - Siegeswille von Frau V. So schnell gibt die nicht auf und leider hat sue noch 2,5 Jahre, ihren Willen durchzudrücken.

Re: Re: was hier nicht erwähnt wird...

Will man die Grünen in Wien nicht, sollte man halt weder Rot noch Grün wählen.

6 0

Re: Re: was hier nicht erwähnt wird...

die Baustelle is im Alsergrund nicht Währing.

 
12

Wetter

  • Aktuelle Werte von
    08:00
    Wien
    22°
    Steiermark
    20°
    Oberösterreich
    20°
    Tirol
    20°
    Salzburg
    20°
    Burgenland
    22°
    Kärnten
    20°
    Vorarlberg
    20°
    Niederösterreich
    20°

Jetzt Panorama-Newsletter abonnieren

Der tägliche Überblick mit den wichtigsten Meldungen zu den Themen Chronik, Wien und Umwelt. Kostenlos.

Newsletter bestellen

Code schwer lesbar? » Neu laden

AnmeldenAnmelden