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Wien: Dritter Carsharing-Anbieter ist gestartet, Westbahnhof als Stützpunkt

Symbolbild / Bild: Stanislav Jenis 

Deutsche Bahn startet in Wien das Carsharing-Angebot "Flinkster". Für das Unternehmen sollen in 18 Bezirken öffentliche Parkplätze reserviert werden. Derzeit können Autos nur am Westbahnhof ausgeliehen werden.

 (DiePresse.com)

Die Deutsche Bahn steigt in Wien in das Carsharing-Geschäft ein, die ersten Fahrzeuge stehen bereits am Westbahnhof: "Bis Herbst wollen wir unsere Flotte auf 50 Fahrzeuge aufstocken", erklärte eine Sprecherin der Deutschen Bahn laut Kurier. Angeboten werden Autos wie der VW Golf, Opel Astra und die Mercedes A-Klasse.

Für das private Unternehmen sollen in 18 Wiener Bezirken öffentliche Parkplätze reserviert werden. Dafür hat das Verkehrsressort von Stadträtin Maria Vassilakou (Grüne) bereits einen Rahmenvertrag abgeschlossen. Nur: Die letzte Entscheidung trifft der jeweilige Bezirk. Und hier hat es in der Vergangenheit oft Vorbehalte zahlreicher Bezirke gegeben, einem privaten Carsharing-Anbieter öffentliche Parkplätzen zur Verfügung zu stellen.

(Red.)

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17 Kommentare

Ich bin nicht ganz sicher

was diese Autos abdecken sollen.

Für Fahrten in den inneren Teilen von Wien, kommt man mit den Öffis gut aus.

Für weitere und längere Fahrten fehlt doch die ständige leichte Verfügbarkeit und wenn man diese Autos nur halbwegs dem genützten eigenen Fahrzeug gegenüberstellt, kommt es sehr teuer.

Als zusätzliche Ergänzung oder je nach Lebensstil, als Autoersatz für Einkäufe in Wien, aber sicher geeignet.

Re: Ich bin nicht ganz sicher

Ich kann Ihnen erklären, wozu es in meinem Bekanntenkreis genutzt wird:

Wenn man am Abend etwas trinken möchte, läßt man das eigene Auto zu Hause, nimmt sich ein Car2Go, muss sich nicht um die Kurzparkzone kümmern und zurück nimmt man sich ein Taxi.

Ist doch praktisch?

Parkplatzreservierung

Frechheit !!!

Re: Parkplatzreservierung

Öffentliche Platzreservierungen gibt es auch für andere - Ärzte - Zufahrten - Behinderte - Buse - Botschaften - Anrainer - Ladezonen.
Das ist, je nach Bedarf, ja üblich

Nett gemeint, aber keine E- Autos ! Warum ?

Ich nehme mal an, dass jene, die sich in Wien ein Auto leihen, keine 400 km im Kreis fahren, sondern Einkaufshäuser oder Sehenswürdigkeiten ansteuern. Und das könnte man auch mit einem E- Mobil, egal ob Fahrrad, Moped oder Auto. Was ist bloß mit den Grünen los ?

Richtungsweisende Entwicklung

Jede Transportform, die zu einer Verringerung des Parkplatzbedarfes führt (Öffentlicher Verkehr, Taxi, Carsharing) sollte von Gebühren and Abgaben entlastet sowie gefördert werden.

Re: Richtungsweisende Entwicklung

JEDE Parkplatzsegmentierung führt zu einer Verringerung des GesamtparkplatzANGEBOTES.

Warum sollte Carsharing zu einer Verringerung des ParkplatzBEDARFS führen???

Weil eine Handvoll Menschen wegen Carsharing auf ein eigens Auto verzichtet?

Re: Re: Richtungsweisende Entwicklung

Es sind ja auch nicht viel mehr als eine Hand voll Carsharingautos...

Re: Re: Re: Richtungsweisende Entwicklung

Die Anzahl hat genau Null mit den individuellen Bedürfnissen zu tun.

Ich kenne niemanden, der auf sein Auto verzichten würde, wenn es statt 100 Tausend gäbe.

Ich habe von niemandem in meinem Car-Shareing- nutzenden Bekanntenkreis gehört, dass die Verfügbarkeit zu gering ist.

Allerdings, wie oberhalb geschrieben, sehen das alle nur als praktisches one-way Add-On zum eigenen Auto, wenn man nicht mit dem Proletenschlauch zum Saufen fahren will.

der Österreicher...

...und sein Spatzi-Ersatz ;-))
Böse Böse moderne Zeit. Da könnt ja jeder kommen und moderne Mobilitätskonzepte anbieten wollen.

Dass die Allgemeinheit den unnötigen Luxus (zumindest in Wien) privaten, motorisierten Verkehrs großzügig mit Steuergeldern hoch finanziert ist natürlich selbstverständlich. Aber wehe es wird ein Euro in öffentlichen Verkehr, Radwege oder Carsharing investiert.

Nun ja, Hirn gibt's halt leider nicht an der Tankstelle ;-))

kaum angekündigt

Echauffieren sich bereits die ersten wegen der Parkplätze. Das verfassungsmaessige Recht auf einen Parkplatz für den eigenen Kuebel ist in Gefahr. Wo kommen wir den hin, wenn ein Auto auch noch gefahren wird anstatt 23 Std. am Tag herumzustehen. Carsharing ist eine Verlockung des Teufels.

Wacht endlich auf und freut euch darüber, dass das Angebot attraktiver wird!
Ich bin zumindest nicht bereit €400,- im Monat für einen eigenen herumstehenden Egopotenzierer zu bezahlen.

Re: kaum angekündigt

keine angst, sie werden auch nicht gezwungen, sich ein auto zu halten, wenn sie das nicht wollen.

es wäre aber doch hochinteressant, zu welchen konditionen diese öffentlichen flächen vermietet werden.

schließlich fehlen diese parkplätze dann ja den zahlenden parkschein und -pickerlkäufern! besonders in den innenbezirken problematisch, wo trotz parkpickerl kaum ausreichend plätze vorhanden sind.

kann sich jetzt jeder taxler und autoverleiher zu gleichen konditionen einen privatparkplatz bestellen oder muß man dafür bestimmte freunde in der stadtregierung haben???

Re: Re: kaum angekündigt

Taxistandplaetze? Und die paar Parkplaetze sind imho verschmerzbar.

Wie bitte?

Eine Firma bekommt öffentliche Parkplätze zur Verfügung gestellt, sobald sich ihr Konzept mit der rotgrünen Ideologie in Einklang bringen lässt? Wie kann das gesetzlich legitim sein?

Für das private Unternehmen sollen in 18 Wiener Bezirken öffentliche Parkplätze reserviert werden.

bitte darf ich mir als privatperson auch einen öffentlichen parkplatz reservieren lassen?

Re: Für das private Unternehmen sollen in 18 Wiener Bezirken öffentliche Parkplätze reserviert werden.

Ja können Sie unter Umständen -
Einfahrt - Arzt - Behinderte - Botschaft -
Ladezone - Baustelle -

fuer bewohner der betroffenen bezirke sind diese ..

parkplatzreservierungen die reine freude. mich wuerds nicht wundern , wenn diese fahrzeuge vermehrt opfer von vandalenakten werden, aber danke liebe vasilakuh.

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