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Taxifahrer Messer in den Hals gerammt

24.11.2008 | 12:58 |  (DiePresse.com)

Das brutale Trio flüchtete mit dem Taxi und der Geldbörse. Der 50-jährige Taxifahrer hatte "riesiges Glück", lebenswichtige Gefäße wurden nicht verletzt.

Ohne ein Wort zu sagen, hat einer von drei Passagieren Montag früh einem Wiener Taxler ein Messer in den Hals gerammt. Der 50-Jährige nannte dem Trio nach einer Fahrt von der Leopold- in die Donaustadt den Fahrpreis, daraufhin stach einer der ca. 18- bis 23-jährigen Männer mit einem Küchenmesser zu, sagte Oberstleutnant Robert Klug von der Kriminaldirektion 1. Der 50-Jährige hatte "riesiges Glück", keine lebenswichtigen Gefäße seien verletzt worden. Der Taxler konnte das Spital bereits wieder verlassen. Die jungen Männer flüchteten samt dem weißen Mercedes und dem Bargeld ihres Opfers.

Gegen 4.00 Uhr ließ der 50-Jährige die "völlig unauffälligen" Männer in der Lassallestraße einsteigen, so Klug. Die drei dirigierten den Fahrer daraufhin in eine Seitengasse der Wagramer Straße. "Dann hat er momentan einen Schlag gegen den Hals gespürt", sagte der Ermittler. Der 50-Jährige sei daraufhin sofort aus dem Wagen gesprungen, habe sich das Messer selbst aus dem Hals gezogen und beim Davonlaufen per Handy die Polizei verständigt.

Die Männer flüchteten mit dem Taxi stadteinwärts, der Wagen - ein Mercedes 190 D, Baujahr 1991 - wurde laut Klug wenig später bei der Seyringer Straße in Floridsdorf gefunden. Die Geldbörse, die der 50-Jährige im Auto liegen gelassen hatte, sei von dem Trio leergeräumt worden.

Das Messer, das der Taxler bei seiner Flucht weggeworfen hatte, wurde in der Nähe der Wagramer Straße gefunden. Von den Täter fehle jede Spur, erklärte Klug. Laut Personenbeschreibung waren die Männer alle zwischen 1,75 und 1,80 Meter groß, schlank und hatten schwarze, kurze Haare. Während der Taxifahrt trugen sie Jeans sowie dunkle Jacken. Der bewaffnete Täter hatte einen schmal ausrasierten Wangenbart. Das Trio sprach laut Polizei mit südländischem Akzent.


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