S-Bahn-Verspätungen: ÖBB appelliert an "Geduld"

29.07.2009 | 12:17 |   (DiePresse.com)

Die S-Bahn-Verspätungen in der gesamten Ostregion sorgen für heftigen Unmut unter den Fahrgästen der ÖBB. Aktuell wird an neun Stellen gebaut. Ab Dezember fahren auch Fernverkehrszüge über das S-Bahn-Netz.

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Die S-Bahn-Verspätungen in der gesamten Ostregion sorgen für heftigen Unmut unter den Fahrgästen der ÖBB. "Zehn bis 15 Minuten Verspätung sind Standard", beklagen sich Fahrgäste, die etwa von Wiener Neustadt täglich nach Wien pendeln.

Seit Montag sorgen zwei weitere Baustellen für Verspätungen: In Wien-Mitte finden Fundierungsarbeiten statt, gleichzeitig modernisieren die ÖBB dort die Bahnsteige. In Wien-Meidling finden Gleisbauarbeiten und Kabelverlegungen statt. Auf beiden Strecken fallen laut ÖBB-Informationen bis in den Herbst Züge und S-Bahnen aus. In der gesamten Ostregion wird aktuell an neun Stellen gebaut.

>>> Zur Übersichtskarte: Baustellen in der Ostregion

Im September sollte sich die Lage normalisieren, sagt ÖBB-Sprecher Herbert Ofner gegenüber DiePresse.com. Das Stellwerk Süßenbrunn - dessen nahezu Totalausfall im Moment laufend Verspätungen von fünf bis zehn Minuten verursacht - sollte im Dezember zumindest provisorisch wiederhergestellt sein. 

Ab Dezember: Fernverkehr nutzt S-Bahn-Netz

Ab Dezember könnte sich die Situation jedoch an einer anderen Stelle verschärfen. Denn der ausgebaute Bahnhof Wien-Meidling übernimmt für drei Jahre "provisorisch" die Funktionen des Südbahnhofs, der Anfang 2010 abgerissen wird. Fernverkehrszüge der Südbahn und jene, die bisher am Südbahnhof Ostseite geendet haben, enden ab 13. Dezember in Wien-Meidling. Alle Fernverkehrszüge, die nach Norden fahren, nutzen das Schnellbahnnetz und halten auch in den Stationen Wien-Mitte, Praterstern und Floridsdorf.

Diese Mehrbelastung sei aber "tragbar", sagt Ofner. "Unseren Streckensimulationen zufolge (mit denen die ÖBB die Flüssigkeit des Verkehrs errechnen, Anm. d. Red.) geht sich das aus."

ÖBB wirbt um "Verständnis und Geduld"

Ofner appelliert jedenfalls an das Verständnis und die Geduld der S-Bahn-Nutzer: "Die Investitionen ins Schienennetz sind notwendig. Und die Verbesserungen kommen letztendlich ja den Fahrgästen zugute." 2009 sei, was die Bautätigkeit betrifft, eines der intensivsten Jahre, die die ÖBB je hatten, sagt Ofner. Insgesamt wird das Streckennetz der S-Bahn um mehr als 40 Millionen Euro ausgebaut.

Um die Situation für die Fahrgäste etwas zu erleichern, informieren die ÖBB mittels Foldern, im Internet und per Durchsage. Vergangene Woche startete eine "Fahrgast-Info-Offensive". 25 ÖBB-Mitarbeiter sind zwischen Floridsdorf und Meidling unterwegs und verteilen dort rund 120.000 Info-Folder.  Alle Informationen finden man unter der eigens eingerichteten Webseite wien.oebb.at.

(beba)

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32 Kommentare
 
12
Gast: neo
31.07.2009 12:20
0

Neoliberalismus

Die ÖBB werden kaputtgespart. Zugausfälle wegen 'Personalmangel' sind keine Seltenheit mehr. Durch die Zerstückelung in Schieneninfrastruktur, Güter- und Personenverkehr kommt es zu extremen logistischen Problemen. Und wenn die ÖBB finanziell und imagemäßig völlig am Boden liegen ist die Bahn frei für deren Filetierung: Die hochprofitablen Slots (Westbahn, Wien-Flughafen,...) gehen an private Betreiber (Haselsteiner,...). Der Rest wird vom Steuerzahler erhalten oder einfach aufgelassen. Ganz nach dem neoliberalen Grundprinzip: Gewinne privatisieren und Verluste verstaatlichen. Aber solange die Ösis sich die Mähr einreden lassen, es handle sich dabei um 'rote Misswirtschaft', kann dieser schwarz-blaue Zerschlagungsplan zügig voranschreiten -- sogar unter einem sozialdemokratischen (?) Kanzler.

Blitzschlag beim Management!

Da wurden mit dem neuen Fahrplan ab Dezember 2008 vor allem in den Spitzenzeiten viele Züge gestrichen und nun redet man von Kapazitätsgrenze?

Dann führt den alten Fahrplan wieder ein und das Problem löst sich von selber - hat vorher auch recht gut funktioniert.

Die Ausrede mit dem Blitzschlag kann ich nicht mehr hören.

Wozu bekommt diese ÖBB jährlich 4-5 Mrd Euro staatlichen Zuschuss, wenn nicht einmal der Nahverkehr um Wien halbwegs organisiert werden kann?

Seit es wieder ein rote Ministerin gibt, gibt es auch keine Kritik an der miesen Politik mehr.

Dann reaktiviert endlich einige Frührentner der ÖBB, um das Schlamassel in den Griff zu bekommen. Unglaublich: Mehr als 2 Drittel der Belegschaft ist in Pensi und dafür funktioniert nichts mehr ordentlich!

Gast: robusto
30.07.2009 18:43
0

Kundenvera....

Und die Verlierer sind wieder einmal die Pendler. Strecke Wien Süd --> Deutschkreutz (also weit weg von Süssenbrunn): Abgangsverspätungen von bis zu 20 Minuten. Keinen schert's; keine Ankündigungen.
Im Durschnitt dauert mein täglicher Weg 30 Minuten länger.
Ich konnte aber beobachten, dass es durchaus auch schnelle Leute bei der ÖBB gibt: Innenreinigung eines Eurocity - Zuges in 5 Minuten ist eine reife Leistung. Wahrscheinlcih schauen die Fahrgäste ohnehin nicht so genau hin, ob sie sich in den Dreck setzen....

Gast: Troll
30.07.2009 11:48
0

Ob die ÖBB die Züge nun blau oder gelb streicht

hat doch nix mit Pünktlichkeit zu tun, oder?

Gast: Logiker
30.07.2009 10:11
0

Da fahrt die Eisenbahn drüber...................

Wenn die ÖBB alle Züge "streichen" würden, gäbe es überhaupt keine Verspätungen mehr. Und kein Bundesbahndefizit.
Schade, dass die ÖBB nicht logisch konsequent vorgehen.
Im Ernst: Fällt den ÖBB wirklich nichts G'scheiteres ein, ihre Pünktlichkeit zu erhöhen??? Ist denen noch zu helfen???

Die oebb............

sollten es mit einem zug am tag versuchen - vielleicht ist der dann puenktlich - und dann langsam steigern..............

Gast: Kritiker
29.07.2009 21:39
0

Die OEBB sind ein Idiotenbetrieb

Fakt ist, dass die OEBB in den letzten Jahren massiv schlechter geworden sind. Das hat mit den Baustellen wenig bis gar nichts zu tun.

Beispiel sind Garnituren ohne funktionierendes WC, falsche und hirnrissige Durchsagen undundund. Das sind Sachen, die gibt es schon jahrelang und nichts wird getan.

Als Frechheit obendrauf gibt es klarerweise jedes Jahr saftige Anstiege der Preise.

Das kann nicht gutgehen und ist eine Schweinerei. Noch dazu, wo der Staat jede Menge Geld zuschiesst. Der Bahn laufen jede Menge Kunden davon, und die neuen Bauten sind ein Hohn, solange das Service und der Preis pro Ticket zum Schmeissen sind.

Schoene 'Inschnoere' der OEBB

Es ist ein wieder vorhersehbarer Jammer, wie im Dagobert Duck Komikheft. Unsere Experten der OEBB mussten wieder Ihre Kuenste unter Beweis stellen. Die FHS und UNI bildet 'Logistik' Experten heran, die soviel wissen, und den Verkehr lahmlegen.
Ein weiteres Bild der Inkompetenz der OEBB. Planen nicht verplanen. Wenn die Kompetenzfachleute auch genannt 'Inschenoer' nur mit weniger Calculus, Fraktionen, Algebra belastet waehren, und dafuer gelernt haetten, LOGISCH zu denken, dann waehre alles anders gekommen. Dann haetten nicht Verspaetungen Millionen von Euro gekostet. Warum sind bei der OEBB immer die groessten Trottel am Hebel, und das seit eh und je. Das sind politische Stellen, die durch Freunderlwirtschaft besetzt werden. Als vor Jahren ein Kommerzialrat mit den Worten 'Glauben Sie vielleicht dass es in Oesterreich nur Holzknechte gibt' - in die Hoehe ging - aufgebracht, die Antwort darauf lautete, nicht alle, aber fast alle, fiel der inzwischen verstorbene Kommerzialrat resignierend in seinen Sessel, mit den Worten : 'Sie haben ja recht'. Und ich behaupte, dass diese Holzhacker bei der OEBB sagen und walten wie es Ihnen gefaellt. Und dafuer mit hunderten Millionen ohne Kenntnisse jonglieren, straffrei davonkommen zeugt von der generellen Unfaehigkeit, Fahrlaessigkeit und Inkompetenz, sowie Nepotismus der Verantwortlichen, inklusive der Behoerden.

Antworten Gast: Jonny
29.07.2009 22:42
0

Re: Schoene 'Inschnoere' der OEBB

Ich muß ihnen recht geben, die Planungen und Aktivitäten der ÖBB sind zumindest seltsam, jedoch seit der letzten Fahrplanänderung habe ich den Eindruck, dass das nicht mehr ein Zeichen von Inkompetenz ist. Dazu ist das Ergebnis viel zu perfekt chaotisch, viel zu planmässig wurden gute Verbindungen zerstört. In anderen Bereichen würde das man als Sabotage bezeichnen und die entsprechenden Leute von den Schalthebeln entfernen.

Logistik Experten der OEBB und Bauwesen

Es ist ein wieder vorhersehbarer Jammer, wie im Dagobert Duck Komikheft. Unsere Experten der OEBB mussten wieder Ihre Kuenste unter Beweis stellen. Die FHS und UNI bildet 'Logistik' Experten heran, die soviel wissen, und den Verkehr lahmlegen.
Ein weiteres Bild der Inkompetenz der OEBB. Planen nicht verplanen. Wenn die Kompetenzfachleute auch genannt 'Inschenoer' nur mit weniger Calculus, Fraktionen, Algebra belastet waehren, und dafuer gelernt haetten, LOGISCH zu denken, dann waehre alles anders gekommen. Dann haetten nicht Verspaetungen Millionen von Euro gekostet. Warum sind bei der OEBB immer die groessten Trottel am Hebel, und das seit eh und je. Das sind politische Stellen, die durch Freunderlwirtschaft besetzt werden. Als vor Jahren ein Kommerzialrat mit den Worten 'Glauben Sie vielleicht dass es in Oesterreich nur Holzknechte gibt' - in die Hoehe ging - aufgebracht, die Antwort darauf lautete, nicht alle, aber fast alle, fiel der inzwischen verstorbene Kommerzialrat resignierend in seinen Sessel, mit den Worten : 'Sie haben ja recht'. Und ich behaupte, dass diese Holzhacker bei der OEBB sagen und walten wie es Ihnen gefaellt. Und dafuer mit hunderten Millionen ohne Kenntnisse jonglieren, straffrei davonkommen zeugt von der generellen Unfaehigkeit, Fahrlaessigkeit und Inkompetenz, sowie Nepotismus der Verantwortlichen, inklusive der Behoerden.

Gast: gast
29.07.2009 13:20
0

öbb-

unpünktlichkeit hat einen name.

seit jahren nur noch ein sauhaufen.

Tolle Simulationen

"Diese Mehrbelastung sei aber "tragbar", sagt Ofner. "Unseren Streckensimulationen zufolge (mit denen die ÖBB die Flüssigkeit des Verkehrs errechnen, Anm. d. Red.) geht sich das aus.""

Vielleicht hätte man die Simulation nocheinmal überdenken sollen, oder die schon mal mit der derzeitigen Situation testen sollen!

Andererseits bin ich natürlich schon dafür, dass in die Bahnhöfe und Bahnsteige investiert wird: Die Zeit, die ich nämlich jede Woche mit warten auf verspätete Züge verbringe wäre doch viel viel schöner, wenn alles neu ist! Außerdem kommt ja sicher wieder im Herbst so eine kleiner Preiserhöhung, da freut man sich noch mehr auf den täglichen Kampf um Sitzplätze oder gar um das "noch in den Zug reinkommen"

Sch****öne Öbb, wirklich

Antworten Gast: Aufdecker
29.07.2009 17:59
0

Re: Tolle Simulationen

Alles neu?? Und wie lange denken Sie, bleibt das alles neu, wenn man sich anschaut, was die Menschen für Schmutz hinterlassen. In manchen Ländern gäbe es das nicht. Und die Reinigung wird leider schon seit Jahren von privaten Firmen durchgeführt, wo hauptsächlich zugewanderte Personen einen Job bekommen. Gehen Sie bitte zum Südbahnhof und schauen Sie zu wie die arbeiten. Es wird einfach mit dem ohnehin schon dreckigen Fetzen, ohne Ausübung von Druck auf das zu reinigende Material, alles noch schmutziger gemacht. Aber wehe eine Managerflotte fährt mit dem Zug, da wird der rote Teppich ausgerollt und alles muss richtig geputzt werden, weil es ja sonst nie passiert.
Ich würde sofort diesen Job machen, aber leider ist das eine Mafia - als Österreicher hast du keine Chance. Man bräuchte mehr und besseres Reinigunspersonal, und auch Aufsichtspersonal, wie es in anderen Ländern auch üblich ist.
Und ein weiterer Aspekt, den ich einbringen will, ist, die sinkende Qualität beim Bahnhofsbau - billige Materialien begünstigen schnelle Abnutzung und Verschmutzung. Bei der Wartung zB wird ohnehin immer mehr gespart ... bis irgendwann ein großes Unglück passiert und sich alle denken, wie konnte das passieren ...
An die Manager der ÖBB: Erst denken, dann handeln!

Gast: alicequeen
29.07.2009 13:00
1

Skandal

10 Minuten Verspätung sind das minimum, oft ist es viel mehr (Strecke S50). Dann gibt es teilweise gar keine Durchsagen mehr.
Bei den ohnehin schlechten Intervallen so eine Verspätung ist unfassbar. Wie kommen die Leute dazu, früher in die Arbeit zu fahren nur weil man die Verspätung der ÖBB einrechnen muss?

Hauptsache die Ticketpreise werden fleissig erhöht. So versüßt man niemandem den Umstieg vom Auto auf die Öffis

Gast: Sokrates
29.07.2009 09:56
0

Blickwinkel

Ein Teil des Gejammeres ist sicherlich absolut berechtigt. ABER aus meinem Erfahrungsschatz:
- Italien Rom - Venedig. Anschlußzug in Bologna defekt => Ausweichen auf langsamen überfüllten Zug, Reservierung damit weg.
- Deutschland: Wien - Köln. In Frankfurt Tfz. (Triebfahrzeug) untauglich, Ausweichen auf völlig überfüllten anderen Zug (2x passiert!!)
- Holland: Köln - Amsterdam. Grenzübergabe: ICE wird eingezogen, Ausweichen (vom ICE) auf Eilzug - langsam, kein Platz für Gepäck, keine Reservierung, keine Klimaanlage (Sauna).
- STRASSENVERKEHR:
A1 Richtung Wien Unfall - 2 Stunden Verspätung
B17 Guntramsdorf - Wiener Neudorf zur Zeit des A2-Ausbaus 2002 (vgl. Ausbau Wiener Bahnhöfe) der tägliche(!) Stau (15 - 30 Minuten längere Fahrzeit) - wo waren DA so Rufe wie "Ich steig auf die Bahn um! Blöde ASFINAG!"?
Der Gipfel: Fahrzeit Guntramsdorf - Wr Neudorf über B17 1:15 Stunden Fahrzeit w/Unfall...
usw. usf.

ABER:
- zB. Wien West - Steyr: IC542 w/vorausfahrendem ICE regelmäßig +5' bis +10'. Anschluß in St. Valentin wartet meist (außer EINMAL bei untauglichem Tfz in St. Pölten). Verspätung in Steyr üblicherweise : +0(!) bis +3', da der Fahrplan locker ist.

Alles ist relativ, auch der Blickwinkel.
Und: Fahren Sie mal im dichten Früh-Straßenverkehr täglich minutengenau den gleichen PKW-Fahrplan! (vorschriftsmäßig natürlich)

Antworten Gast: Jaja
29.07.2009 17:19
0

Re: Blickwinkel

Tja, ich kann Ihren Blickwinkel absolut nicht teilen. Z.B.: Dänemark: Kopenhagen - Arhus 4 Stunden Fahrt, sowohl hin und zurück minutengenau (!) pünktlich. Von 2 Fahrten 2 mal! Ukraine: Dnjepropetrovsk - Kiev: etwa 400 Kilometer denke ich, minutengenau (!) pünktlich. Von 8 Fahrten 8 mal.
Österreich: Fahrt Wien - München: 15 Minuten Verspätzung. 80 Kilometer nach Wien: 5- 10 Minuten Verspätung sogut wi jeden Tag in jede Richtung (bin Pendler). Oft schon nach 20 Kilometer 5-10 Minuten. Zugausfälle bzw. Triebwagenausfall sogut wie jede Woche einmal. Klimaanlagen funktionieren derzeit, meiner Meinung nach, zu 50% nicht. Z.B. gestern haben von 5 Waggons nur 2 eine funktionierende Klimaanlage gehabt. zwischen Juni und September sind nicht selten ganze Waggons reserviert, aber auf die Idee einen dazuzuhängen kommt man nicht. Die Pendler können ja stehen! Aber dafür wurden die Preise wieder um 6% angehoben. Abgesehen davon können Sie die Pünktlichkeit im Straßenverkehr nur bedingt mit der ÖBB vergleichen. Es heißt ja nicht umsonst: "fährt wie auf Schienen".Bei der ÖBB dürften das aber eher unwegsame Schotterstraßen sein. Außerdem nehme ich an, dass Sie kein Pendler sind, sondern nur Gelegenheitsfahrer, da Sie vom täglichen Stau auf der B17 sprechen. Setzen Sie sich bitte einmal täglich in den Zug, DANN(!) können Sie mitreden!

Antworten Gast: Leider Bahnfahrer!!!
29.07.2009 14:47
0

Re: Blickwinkel

Bei allem Respekt: Es interessiert mich nicht, was in anderen Ländern los ist.

Ich konzentriere mich auf die ÖBB, die jede Menge Geld einstreift und wo die letzten 20 Jahre nicht ein einziges Mal etwas Sinnvolles dabei herausgekommen ist.

Egal ob es jetzt Bahnhöfe, Züge, Streckenausbauten gewesen sind. JEDES MAL war das ganze begleitet von Verspätungen, Zugausfällen, überfüllten Zügen - und das monatelang, ja sogar jahrelang. Bei den neuen Wieselgarnituren geht oft nichtmal das WC, von der Klimaanlage ganz zu schweigen.

Würde die selbe Summe, was für die vertrottelte ÖBB verpulvert wird, für den Straßenbau ausgegeben, wäre der Verkehr leicht zu bewältigen, von Parkraum ganz zu schweigen.

So schaut¿s aus!

Antworten Gast: Pendler
29.07.2009 14:11
0

Re: Blickwinkel

WEnn man Ihren Beitrag liest, dann glaubt man, bei den OEBB gäbe es eben ab und zu ein Paar Minuten Verspätung, die aber dann ohnehin wieder aufgeholt würden. Im Ausland dagegen würden regelmäßig die Züge zusammenbrechen usw.
Ich kann Ihnen aus meinem eigenen Pendlerschicksal zwischen Feldkirchen/Kärnten und Spittal/Drau berichten, dass ich durchschnittlich 1x die Woche den Anschluss nach Spittal versäume. Meist, weil die Lok in Feldkirchen nicht wenden kann (Auskunft des Schaffners). Kurz vor den Ferien habe ich dann umgekehrt in einer Woche jedesmal in Villach den Anschluss nach Feldkirchen verpasst.
Was sagen Sie jetzt!!!!!

Gast: Leider Bahnfahrer!!!
29.07.2009 07:12
1

Die ÖBB sind ein Witz:

Wer den Bahnhof Wien Mitte kennt, dem kommt das Weinen. Die Aufgänge sind viel zu schmal, auf der einen Seite gibt es nur zwei Rolltreppen, nichteinmal Stiegen.

Früher hat es da eine Treppe von ca. sechs Metern Breite gegeben!!!!

Wo ist hier die Verbesserung bei einem NEUBAU?!?!?!

Noch was: Jeden Tag gibt es auf der Strecke Wien - Retz mindestens zehn Minuten Verspätung pro Fahrt. Auf die Woche gerechnet verliert JEDER Bahnfahrer auf dieser Strecke zwei, drei Stunden.

Dafür aber gibt es oft einen Waggon weniger. Also darf man bei den Verspätungen noch stehen. Die WC¿s sind oft versperrt, auch das sei bemerkt.

Ein Frechheit sind die Wieselgarnituren. Die Sitzge sind viel zu schmal und eng. Gepäck kann eigentlich nicht mehr vernünftig verstaut werden.

Merke: Die ganzen "Innovationen" der letzten 10 Jahre sind für die Katz. Dafür werden die Preise jedes Jahr angehoben.

Ganz ehrlich:
Ich bin dafür, daß man diesen Trottelbetrieb zusperrt und dafür die Straße ausbaut.

Antworten Gast: Aufdecker
29.07.2009 18:10
0

Re: Die ÖBB sind ein Witz:

Wien - Retz: Da gibt es bestimmt nicht bei JEDER Fahrt min. 10 Minuten Verspätung, da ich diese Strecke 1000e Male gefahren bin. Das ist einfach eine Übertreibung. Aber ihre Aufregung ist verständlich, da genug Züge verspätet sind, gerade in den letzten Monaten.
ABER die Straße ist auch nicht besser in diesem Bereich. Sehen Sie sich den Abschnitt Stockerau - Hollabrunn an, da kommt einem doch das Fürchten. Und es wird auch noch mautpflichtig.
Fazit: Die Zuständigen sitzen oft weit von den Dingen entfernt, haben wenig Ahnung von Verkehrsplanung, somit darf man sich nicht wundern, wenn es zu solchen Problemen kommt.
Die Gier geht weiter!

Antworten Antworten Gast: Leider Bahnfahrer!!!
30.07.2009 07:19
0

Re: Re: Die ÖBB sind ein Witz:

Ich bleibe dabei, daß es auf der Strecke Wien - Retz schon monatelang JEDEN Tag zu massiven Verspätungen kommt. Es fällt nur mehr nicht so auf, weil es eh schon zur Gewohnheit wird....

Die Frage ist, ob sie auch zurzeit Bahnfahrer sind.

Das mit der Straße von Hollabrunn nach Stockerau ist sowieso ein Kasperltheater, zu verantworten hat das der ehem. Infrastrukturminister Faymann. Was hier passiert ist, geht auf keine Kuhhaut. Noch hirnrissiger sind die Lärmschutzwände von Stockerau nach Wien, die mitten in der Au gebaut worden sind. Da braucht sie kein Mensch, Millionen sind da verpulvert worden.

Re: Die ÖBB sind ein Witz:

Er spricht mir aus der Seele!!!

Aber das können wir ja unseren grünen Genossen nicht antun!! Apropos: Hoffentlich verwendet der Van der Bellen auch die Öbb, wenn er übers Wochenende zu seinem Bauernhof ins Burgenland fährt, mit 2 Hunden und Gepäck würde er das ja auch jedem anderen zumuten!

Geduld auf die nächste Preiserhöhung?

In Tokio wird eine Verspätung von 15Sekunden gemeldet, ja Sekunden, da haben sogar die Schweizer gestaunt. In Österreich werden dafür die Preise erhöht und zur Unterhaltung wird Dorlis Fanpost verteilt. Hauptsache die Baubonzen haben ihre Aufträge, noch dazu wo der Skylink auf Eis liegt, da kommen die Geschenkpakete (Konjunkturpakete) gerade recht.

Gast: Achilles13
28.07.2009 16:28
5

Unqualifiziertes Personal

Ich, aus Richtung Mistelbach kommend, bin seit Monaten und wohl noch für Monate massivst von Zugausfällen und Verspätungen betroffen.
Als besonders ärgerlich finde aber, dass der Fahrgast "blöd im Regen stehen gelassen wird." Da steht man im Bahnhof, wird von einem Geleise auf das nächste geschickt und wieder zurück (wie vergangene Woche passiert), dann kommt ein Zug, zig-Leute steigen ein und wieder aus, da "das Triebwagenfahrzeug defekt ist". Große Aufregung, Beschwerden beim Personal (auf dem Nachbarbahnsteig steht eine eingezogene Garnitur), plötzlich heißt es wieder Einsteigen in die defekt gemeldete Garnitur, diese fährt dann tatsächlich ab, um 3 Stationen später endgültig liegen zu bleiben (10 Minuten gestanden im BH Wien Nord, keine Durchsage o.ä.)
Dieser unnötige Haufen ist nur pünktlich, wenn es um den Einzug des Dauerauftrags geht.
Einfach NICHT GENÜGEND, EINE FRECHHEIT SONDERGLEICHEN !!!

Gast: Home
28.07.2009 16:26
0

Kenne jemanden

Die haben genau das bewusst in Kauf genommen und vor kurzem mit 55 J. zu pendeln begonnen. 35 km südl. von Wien. Der Grund war: Weg von Wien und weg von den Tschu.....

Re: Kenne jemanden

Danke für Ihren Versuch, auch hier wieder eine Ausländer-Raus-Debatte zu starten.

Ironie beiseite: Danke allen, die dieses absolut unpassende Post ignorieren!

 
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