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Autofreier Tag: Wiener Ring als Spielwiese


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So leer bekommt man die Wiener Ringstraße sonst nie zu Gesicht: Anlässlich des autofreien Tages mussten Autofahrer Platz machen für Picknicker, spielende Kinder und Radfahrer.

Von Bernhard Lichtenberger

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53 Kommentare
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Gast: Gast
25.09.2009 08:27
0 0

Rasen am Ring.

Wenn dass wer wörtlich genommen hätte.

Zapflhuber
24.09.2009 19:52
0 1

Es sollte Grenzen geben,

sonst wird denächst der Flughafen zur FuZo erklärt,
außerdem wird auf Bild 9 nicht Schach gespielt. (Das Brett steht verdreht!) Es werden nur Hölzer verschoben!

Antworten Gast: DSDU
29.09.2009 20:29
0 0

Re: Es sollte Grenzen geben,

Jaja, wenn man an einer Sache selbst nichts auszusetzen findet, dann eben wenigstens an einer Übertreibung davon.

1 0

Logik

Einerseits will man uns mit staatlichen "Abwrackprämien" dazu bringen, mehr Autos zu kaufen.
Anderseits versucht man, das Autofahren unmöglich zu machen.
Ah ja:
Autos zu kaufen, fördert die Autoindustrie.
Die für diese Autos vorgeschriebenen Garagen zu bauen, fördert die Bauindustrie.
Die Autos in den Garagen stehen zu lassen und mit der Bim zu fahren, fördert die Verkehrsbetriebe (und vielleicht ein Bissel die Umwelt)
Das Glück, nahe der Arbeitsstätte zu wohnen, und kein Auto zu brauchen, spart mir Geld und fördert meine persönliche Lebensqualität.

Antworten Gast: Asuruew
23.09.2009 22:53
0 0

Re: Logik

Das ist echt absurd: durch die Verschrottungsprämie bringt man Leute dazu, ein neues Auto zu kaufen - Leute, die eigentlich gar keines brauchen.

Diese Leute geben also Geld für die Autoindustrie aus. Aber was wäre denn ohne Prämie? Da würden sie das Geld eben nicht für ein Auto, sondern was Sinnvolleres ausgeben - was insgesamt der Wirtschaft gleich viel nutzt. Unsere feige Politik aber fördert eine altmodische Industrie, und behindert dadurch neue Industriezweige. Erbämlich.

irnik19
23.09.2009 16:44
1 0

Wer kann...

...an einem Dienstag einfach mal so den ganzen Tag am Ring rumhängen? Ich musste im Büro sitzen... Womit verdienen die ihr Geld - will auch!

Gast: Dueir
23.09.2009 15:15
0 0

Wichtige Aktion

Wie wichtig solche Aktionen sind sieht man an den Reaktionen: völlig hysterische Leute, die unfassbar zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Straßen nicht dem Autoverkehr gehören - weil für ein paar Stunden im Jahr ein paar hundert Meter Straße für was anderes vewendet werden.

Das Auto ist halt immer noch die heilige Kuh, und des Österreichers liebstes Kind. Aber die Zeiten ändern sich, liebe Leute: während esfür die Alten, in den 60ern und 70ern aufgewachsenen normal ist, dass sich alles dem Autoverkehr unterzuordnen hat (oft wortwörtlich: Fußgänger werden in den Unergrund geschickt), haben die jungen Leute von heute oft einen anderen Standpunkt. Eine Stadt ist keine Maschine, die "funktionieren" muss, sondern eine Stadt ist (auch) LEBENSraum - besonders jetzt im Zuge der Reurbanisierung, weil Leute nicht wie früher in die Speckgürtel ins Grüne rausziehen (und dadurch ein Verkehrschaos anrichten), sondern in den Zentren wohnen wollen, mit entsprechender Lebensqualität.

Wohin die Reise geht ist klar: der Autoverkehr wird immer mehr von seinen Privilegien abgeben müssen. Die Menschen werden sich immer mehr Lebensraum erobern. Die Stadt wird immer lebenswerter - und der Autoverkehr weniger.

Ophicus
23.09.2009 17:04
0 0

Re: Wichtige Aktion

Niemand regt sich darüber auf, dass Autos nicht überall fahren dürfen. Auf Gehsteigen haben sie nichts zu suchen, in Fußgängerzonen oder in Parks. Sind das Privilegien der Spaziergänger, gegen die wir ein Bewußtseinsbildendes Autorennen im Volksgarten abhalten sollten? Oder vielleicht die völlig logische und notwendige Trennung zwischen verschiedenen Verkehrsflächen? Bzw. zwischen Verkehrs- und Erholungsflächen.

Natürlich könnte man den Ring auch komplett zur Fußgängerzone umwandeln, aber wohin dann mit dem Verkehr? Immerhin ist der Ring eine Hauptverkehrsader, die sich nicht so einfach ersetzen lässt (wie sich ja am "autofreien" Tag mal wieder gezeigt hat). Und ersatzlos streichen kann man den Stadtverkehr eben auch nicht. Denn auch die Transportmöglichkeiten sind ein Teil der Lebensqualität. Und die Alternativen zu Autos sind eben für viele Menschen keine Alternativen.

Und das sage ich als jemand, der etwa einmal pro Jahr Auto fährt...

Antworten Antworten Gast: BraS
23.09.2009 18:08
0 0

wohin dann mit dem Verkehr?

diese Frage hat man auch gestellt, bevor die Kärntner Straße zur Fußgängerzone wurde.
man hat sie auch gestellt, bevor der Innenring gesperrt wurde.
Dieselbe Frage, bevor die Busspuren in Burggasse und Neustiftgasse eingerichtet wurden, die Boltzmanngasse gesperrt wurde, die Fanzone eingerichtet wurde usw.

die Antwort ist recht einfach - der Verkehr verschwindet. Verkehr ist immer ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage.

Antworten Antworten Antworten Gast: Sui
23.09.2009 22:49
0 0

Re: wohin dann mit dem Verkehr?

Glaub ich auch. Die Leute nehmen das Verkehrsmittel, das für sie das Angenehmste ist. Wenn man die Infrastruktur ändert, ändert sich der Verkehr.

Ich glaub, das ist der Kardinalfehler der Wiener Verkehrspolitik: Infrastruktur zu machen für den Verkehr, den man HAT. In Wiklichkeit aber muss man nicht die Infrastruktur bauen für den Verkehr den man hat, sondern für den Verkehr den man HABEN WILL!

Gast: keingruenwaehlerabertrotzdem
23.09.2009 12:36
0 1

das ist ja frustrierend

wenn man sich die postings durchliest - aggressiv, destruktiv u ein spiegel dessen, dass es keine hoffnung gibt, dass sich in dieser stadt jemals etwas verbessert im umgang miteinander.

0 0

...represents to Idiocy of Today

sicher , ärgerlich , und unnörig wie ein Kropf , aber die paar NGO -Schreier haben halt mehr Gehör im Rathaus als die Tausenden Bürohackler - die hackeln ja .
Tja , wenn man aber Wahl für Wahl die selbe Bagage wählt , dann kann man nur schlussfolgern , nicht zu helfen.
Selbst in normalen Zeiten kann ich mir nichts frustrierenderes vorstellen als autofahren in W , und vielen gehts offensichtlich ebenso denn die meisten lassen den Frust am jeweils nächsten aus - Resultat : eine schon seltene Ansammlung von Egoisten.
Ich bin in all den Jahren NIE mit dem Auto in W gefahren , immer nur durch und /oder raus. Gut , manche müssen es halt und manche ( pendler ) haben keine andere Wahl , und manche fahren halt einkaufen damit . Aber : in Wien ist jede Gruppe gegen jede andere , und alle hassen einander. Schon vor Jahren an Hrn Hufnagl geschrieben , RIP , und er gab mir Recht.
The Idiocy of Today ...genauso wie diese Typen da rechts von der box auf willhaben.at dargestellt werden. Ist zwar ein anderes Thema , aber isso.

Gast: MS Deutschland
23.09.2009 11:22
3 0

Picknick ja, aber nur ohne Linke und dafür mit Stil!

Es fehlt den Linken einfach rundum an Stil. Das war kein Picknick im britischen Sinn, sondern eine reine Provokation von provokanten Proleten, denen endlich mal der Kamm gestutzt werden sollte.

Auf die Art wird nicht nur der untere autofreie Karlsplatz zum Slum, sondern der ganze Ring. Wer in Wien wirklich schön im alten britischen Stil picknicken will, der möge sich in den Türkenschanzpark begeben - dort passt so etwas hin und noch dazu sind nicht so viele Kültürbereicherer wie auf der Prolodonauinsel und ausserdem ist der Park wunderschön, ja praktisch kaiserlich, angelegt.

Mit diesen linken Proleten, die glauben alle müssen sich ihre Provokation bieten lassen, will doch kein anständiger Mensch gerne picknicken. Es geht doch nur um reine Provokation, denn gleich um die Ecke am Heldenplatz hätten sie niemanden gestört.

Und noch etwas, wenn man ein Picknick in England macht, muss man seinen Dreck auch wegräumen. Aber selbst diese Selbstverständlichkeit ist den linken Prolo"picknickern" nicht klar. Die linken Proleten sind bereits derart überheblich, dass sie glauben die Anständigen seien verpflichtet den Dreck, den der Abschaum hinterlässt wegzuräumen bzw. das Reinigen zu bezahlen.

Antworten Gast: Ru
23.09.2009 15:00
0 0

Re: Picknick ja, aber nur ohne Linke und dafür mit Stil!

Erst informieren, dann schimpfen: die Leute, die das "Rasen am Ring" veranstaltet haben, haben dafür gesorgt, dass der Drck weggeräumt wird. Die Stadt Wien hatte angekündigt, alle nötigen Reinigungsarbeiten vom Veranstalter zu kassieren.


Antworten Antworten Gast: MS Deutschland
23.09.2009 17:10
0 0

Re: Re: Picknick ja, aber nur ohne Linke und dafür mit Stil!

Tuns ned plauschen. Der Veranstalter zahlt keine Miete in der besten Lage Wiens und darf unlauter Gastwirten Konkurrenz machen, die für ihre Schanigärten zahlen müssen, Befähigungsnachweise erbringen müssen u. s. w. - oder denken sie an die EM-Meile, wo die Mieten so hoch waren, dass die Budenbetreiber nacher Konkurs anmelden mussten. Für faule Linke, sperrt man aber einfach den Ring. Das kann es nicht sein.

Und ganz nebenbei subventioniert die Stadt Wien das Event auch noch mit Geld für die Veranstaler und somit zahlt erst der Steuerzahler die Reinigungskosten.

Aber nach den Wahlen ist ohnedies Schluss damit, dass uns Wienern weiter die Linken auf meine Steuerzahlerkosten auf der Nase herumtanzen können.

Häupls Pensionierungsfest wird doch hoffentlich im Radhauskeller stattfinden!

Einfacher für Linke verständlich ausgeddrückt: "Linken Gfraster sollen endlich was hackeln und ihre Events in den ihnen von der Leistung her zustehenden Gegenden abhalten."

parapente
23.09.2009 11:02
0 0

Na so was Schönes!

Ein Festl für faule Studenten und andere Hackenstade.
Ach ja, drei Pensionisten habe ich auch gesehen. Alle anderen mussten ja leider arbeiten - und wurden arg dadurch behindert.

Gast: Astrowolf
23.09.2009 10:46
3 0

Die übliche Erpressung der privilegierten Randgruppen, welche nur FORDERN können!

Ebenso wie man mit einem Kochtopf auch Nägel in die Wand einschlagen, oder mit einem Laptop Tennis spielen kann, kann man auch auf einer Straße picknicken - das alles geht.

Nur erregen die beiden erstgenannten Handlungen nicht genügend Aufsehen. Doch mitten auf dem Ring zu liegen hat dabei schon einen höheren Provokationswert.

Ich stelle mir dabei stets die Frage, warum diese Späthippies nicht in die Wälder ziehen, wo es doch so herrlich grün und gesund ist?

Als ich z.B. einige Jahre lang in den Wäldern tausende Bäume von Clematis und Baumwürgern freigeschnitten habe, sind mir keinerlei "Umweltaktivisten" aufgefallen. (Obwohl es MASSENHAFT Schwerarbeit gegeben hätte!)

Daraus ziehe ich folgende Schlussfolgerung: Den Grünen geht es eben so wenig um die Natur, wie den Sozialisten um die kleinen Leute.

ES GEHT IHNEN UM EIN ARBEITSFREIES PARASITENLEBEN!

Und dazu ist jede Provokation gut genug - auch wenn sie noch so dumm ist.

Die privilegierten Randgruppen können immer nur nehmen - da sie ständig NUR AN SICH SELBST DENKEN; also EGOMANEN SIND!

Zumal Radfahrer KEINERLEI Steuern zahlen, müssen die „bösen“ Autofahrer FÜR DEREN SÄMTLICHE UNKOSTEN AUFKOMMEN, und bekommen als kleines „Dankeschön“ ein Fahrverbot mit lästigen Umleitungen auf¿s Aug gedrückt!

2010 gibt es zum Glück die Chance, sich für diese "Gefälligkeit" zu revanchieren! (Straches eifrigste Wahlhelfer sitzen scheinbar in der SPÖ.)

Antworten Gast: sssss
23.09.2009 15:06
0 1

Re: Die übliche Erpressung der privilegierten Randgruppen, welche nur FORDERN können!

So ein Blödsinn!

Das "der Autofahrer muss alles zahlen"-Mantra wird durch ständige Wiederholung nicht wahrer. Es ist genau umgekehrt: der Autoverkehr und Straßenbau wird von jedem Österreicher mit tausenden Euro jährlich querfinanziert, über Lohnsteuern, Mehrwertsteuer usw., ob er will oder nicht.

Der Autoverkehr verursacht in unseren Städte Lärm und schlechte Luft, besetzt riesige Flächen scheinbar selbstverständlich, und wäre unbestreitbar ohne weiteres um einen guten Teil reduzierbar. Das sollte mal aufgezeigt werden. Aber ich vergaß: die heilige Straße ist ja persönliches Eigentum der Autofahrer.

0 0

Re: Die übliche Erpressung der privilegierten Randgruppen, welche nur FORDERN können!

recte.
es sind die üblichen verdächtigen die man ansonsten den ganzen tag über bei sonnenschein in den einschlägigen "cafes" am naschmarkt und karlsplatz im liegestuhl sitzen .die die ins Büro gehen / fahren müssen sind hierzustadt defintiv der depperte .

Gast: gast
23.09.2009 08:58
1 0

die grünen

Den muss man halt einen Tag schenken. Diesen Menschen mit Ego-Problem die am rasen sitzen und sich selbst feiern.

Antworten Gast: kein grüner
23.09.2009 09:51
0 1

Re: die grünen

warst du dort. dein posting klingt nämlich nach ego-problemen.

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Omnipräsent waren die Radfahrer. Die Veranstalter forderten mehr Platz für die Drahtesel in der Stadt.

wie waere es mit einem KENNZEICHEN?!
ja ja ja. die guten sollen auch ein taferl bekommen damit man sie richtig anzeigen kann jedes mal wenn sie wie wie anarchos unterwegs sind!!! ob rot, ob gehsteig, ob zu eng zwischen den autos, ob tempo 30, ob eine ganze auto-kolonne angehalten wird, und und und... die deppen scheinen in einer anderen welt zu leben als der rest der menschheit!!! OB der depp ein helm traegt oder nicht ist mit wurscht aber ICH soll bremsen weil die meisten anscheinend keine bremsen haben, ich soll langsam fahren weil der rowdy richtig in der mitte der strasse trotz heavy verkehr fahren will, und nun wehe es passiert dem arsch etwas... uiii... ICH (?) soll aussteigen und dem vieh helfen?! hahaha also sicher nicht!!! ich fahre ruhig weiter und die koennen anzeigen so viel si wollen!!!

Antworten Gast: wsfs
23.09.2009 15:07
0 0

Re: Omnipräsent waren die Radfahrer. Die Veranstalter forderten mehr Platz für die Drahtesel in der Stadt.

Fährst du jemals im Alltag mit dem Rad? Ach, nicht? Welch Überraschung. Schuld sind ja bekanntlich immer "die Anderen".

0 0

Das Überschwemmungsgebiet

der Donau bietet für die nächsten provokativen Picknicks der Grünen ausreichend Platz!
Sonst besteht die Möglichkeit von Gegendemonstrationen der verärgerten, Autofahrer, die nicht zu ihrem Vergnügen unterwegs sind!

Gast: observer
23.09.2009 07:55
1 0

An Sonntagen - meinetwegen

Am Parkring ist der Verkehr - luftverpesstent ab 14 Uhr still gestanden! Die 2er Linie war komplett zu. Wozu? damit sich ein paar Menschen mit viel Freizeit "protestierend" auf der Fahrbahn im Strecksessel legen können!?! Vertrottelung hin oder her, Demonstrationsrecht hin oder her - es gibt doch so etwas wie Störung des öffentlichen Lebens!

Gast: Berufsfahrer
23.09.2009 07:40
0 0

Schwachsinn pur!!!

Wer arbeitet und auf das Auto angwiesen ist wird von meist Nichtstuenden verhöhnt.

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