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Wiener U-Bahn: Weitere 20 "V-Wagen" bestellt

25.09.2009 | 13:11 |   (DiePresse.com)

Erstmals werden ältere "Silberpfeile" von neuen "V-Wagen" abgelöst. Die Wiener Linien haben 20 neue U-Bahn-Garnituren bestellt. Das Gesamtvolumen des Auftrags beträgt 191 Millionen Euro.

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Bisher sind 27 "V-Wagen" in Wien im Einsatz. Und der Fuhrpark der neuen U-Bahn-Garnituren wächst um weitere 20 Züge. Die Wiener Linien haben am Freitag die V-Wagen mit einem Gesamtvolumen von 191 Millionen Euro bei einem Konsortium unter Führung von Siemens Österreich bestellt. Davon entfallen auf Siemens inklusive dem Anteil von Elin EBG Traction 153 Millionen und auf den Konsortialpartner Bombardier 38 Millionen Euro.

Die nun bestellten V-Wagen werden erstmals zur Ablöse der ältesten im Betrieb stehenden "Silberpfeile" verwendet. Ihre Auslieferung ist ab 2012 bis 2017 geplant. Bei dem aktuellen Auftrag handelt es sich um die Einlösung der dritten Option der Stadt, die aus einem 1998 geschlossenen Rahmenvertrag über den Kauf von insgesamt 60 neuen Garnituren handelt.

1,3 Millionen Fahrgäste

"Die Stadt Wien und ihre Unternehmen sind gerade jetzt in einer wirtschaftlich schwierigen Phase der verlässliche Motor der öffentlichen Nachfrage. Mit den 20 neuen U-Bahn-Zügen bieten wir den täglich 1,3 Millionen Fahrgästen im Wiener U-Bahn-Netz künftig noch mehr Komfort, engagieren uns nachhaltig für den Klimaschutz und sichern hochqualitative Arbeitsplätze und Know-how am Wirtschaftsstandort Wien", betonte Finanz- und Wirtschaftsstadträtin Renate Brauner.

Für Siemens sind die Aufträge von "essenzieller Bedeutung", wie Vorstandschefin Brigitte Ederer versicherte: "Wir stärken damit den Produktionsstandort Wien und unsere Position im weltweiten Siemens-Verbund." Mit 1. Oktober werden die Werke in Graz-Eggenberg und Wien-Simmering in die Siemens AG Österreich integriert. Wobei das Wiener Werk zum sogenannten World Headquarter für Metrofahrzeuge und Reisezüge aufsteigt, wie Ederer erläuterte.

(APA/Red.)

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11 Kommentare
Sep Piper
26.09.2009 22:42
0 0

Ein Fortschritt

Hoffe die Garnituren halten was sie versprechen.

Kenne noch die alten U6 Garnituren, die wie umgebaute Straßenbahnen ausgesehen haben. Musste früher oft damit fahren und nicht selten gab es technische Probleme.

Gast: UKW
26.09.2009 00:10
1 0

Die Leute vom Siemens-Konzern in Deutschland wussten schon was sie taten...

...als Sie die ehemalige Wiener-Finanzstadträtin Gitti Ederer zur Österreich Chefin machten. Blendende Geschäfte mit der Roten Stadtregierung sind garantiert. Niemand fragt so genau nach dem Preis und der Steuerzahler darf die (überhöhten) Rechnungen blechen.
Danke liebe Sozis.

Antworten Gast: Sonunmal
26.09.2009 12:09
0 0

Re: Die Leute vom Siemens-Konzern in Deutschland wussten schon was sie taten...

Als die ersten V-Wägen gekauft wurden, lag deren Preis um 40 % niedriger als bei den 25 Jahre davor bestellten »Silberpfeilen«. Eher damals als heute wird da jemand kräftig über den Tisch gezogen worden sein.

In den 70ern hatte die Öffentliche Hand noch mehr zu verteilen (weniger Einwanderung in die Sozialkassen). Da ist halt mehr in solche Anschaffungsprojekte versickert (Neues AKH).

Antworten Gast: 1998-2017 + vierte Option
26.09.2009 09:39
1 0

Re: Die Leute vom Siemens-Konzern in Deutschland wussten schon was sie taten...

Die Grundauslastung ist langfristig (25 Jahre) gesichert, denn irgendwann muss auch der letzte dauerbeheizte Silberpfeil vom Gleis genommen werden.

20 V-Wagen 191 Millionen

... macht knapp 10 Millionen je Wagen.
Wieviel davon sind "Nebenkosten"?

Antworten Gast: Michael
25.09.2009 14:30
0 1

Re: 20 V-Wagen 191 Millionen

Was sind für dich Nebenkosten? Die für die depperten Kameras und die unnötigen Klimaanlagen?

Re: unnötige Klimaanlagen?

Sie sitzen im Sommer lieber in den vorgeheizten Silberpfeilen?

Antworten Antworten Gast: Zug fährt NICHT ab
25.09.2009 15:26
0 1

Re: Re: 20 V-Wagen 191 Millionen

und noch teurer und unnötiger würden sie werden wenn man sie die ganze Nacht jetzt durchfahren ließe.

Antworten Antworten Antworten Gast: Öffifahrer
26.09.2009 09:30
1 0

und noch teurer und unnötiger würden sie werden wenn man sie die ganze Nacht jetzt durchfahren ließe.

Der Satz hat's in sich!
Argument 1:
Die Wagen werden in der Anschaffung teurer, wenn sie länger in Betrieb gehalten werden.
Argument 2:
Sie werden unnötiger, wenn sie länger in Betrieb gehalten werden.

Wen wundert es bei solchen Argumenten, wenn der rote Wiener Filz und seine Parteigänger nicht wirtschaften können und lieber in die eigene Tasche kassieren?

Antworten Antworten Antworten Gast: Martin S
25.09.2009 19:33
0 0

Re: Re: Re: 20 V-Wagen 191 Millionen

FALSCH! Die Kosten würden sich viel früher armotisieren, wenn länger gefahren werden würde---

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Zug fährt NICHT ab
25.09.2009 21:10
0 0

Re: Re: Re: Re: 20 V-Wagen 191 Millionen

Richtig,- FALSCH!
Mehr Kilometer in kürzerer Zeit, dadurch früheres erreichen des Endes der Lebensdauer. Ergo dessen, höhere
Wartungs und Betriebskosten.

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