Tödliche Messerstecherei: 34-Jähriger freigesprochen

Die Laienrichter billigten dem angeklagten Kosovaren zu, in Notwehr gehandelt zu haben, als er 2016 einen Polen in einer Bar getötet hatte.

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Symbolbild – (c) Die Presse (Clemens Fabry)

Mit einem unerwarteten Freispruch ist nach fünfstündiger Beratung der Geschworenen der Prozess um eine tödliche Messerstecherei in Wien-Favoriten zu Ende gegangen. Die Laienrichter billigten dem angeklagten 34-Jährigen Kosovaren zu, in Notwehr gehandelt zu haben, als er am 8. Dezember 2016 einen gleichaltrigen Polen in einer Bar getötet und dessen 37-jährigen Freund schwer verletzt hatte.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig, da die Staatsanwältin keine Erklärung abgab. Der Angeklagte wurde enthaftet und konnte als freier Mann das Straflandesgericht verlassen.

(APA)

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