Prozess gegen mutmaßlichen Wiener Amokfahrer

Laut Anklage war der 21-Jährige am 29. September gezielt und mit überhöhter Geschwindigkeit auf einen Mann losgefahren. Die Anklage lautet auf versuchten Mord.

Wegen Mordversuchs muss sich am Donnerstag ein junger Mann am Wiener Landesgericht verantworten, der im vergangenen Herbst in Favoriten einen Passanten zu überfahren versucht haben soll. Laut Anklage war der 21-Jährige am 29. September gezielt und mit überhöhter Geschwindigkeit auf einen Mann losgefahren, der im Kreuzungsbereich Laxenburger Straße - Quellenstraße einen Schutzweg überquerte.

Der Passant - ein Obdachloser, der mit zwei anderen Unterstandslosen seiner Wege ging - konnte sich dem Staatsanwalt zufolge im letzten Moment mit einem Sprung zur Seite retten. Dessen Begleiter befanden sich noch auf einer Verkehrsinsel, als der Peugeot auf sie zukam. Für sie bestand daher keine Gefahr. Verteidiger Wolfgang Blaschitz weist den inkriminierten Tötungsvorsatz zurück. Der Bursch - ein Elektriker-Lehrling mit türkischen Wurzeln - sei mit dem Auto seines Vaters unterwegs gewesen und nicht absichtlich auf den Mann losgefahren.

(APA)

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