Many Colours

Regenbogenparade 2017

Rund 185.000 Menschen zogen laut Veranstaltern um den Ring, um gegen Diskriminierung von sexuellen Minderheit zu demonstrieren. Für Kanzler Kern "eine diebische Freude".

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Es ist bereits Tradition, dass im Juni der Ring "andersrum" umrundet wird. Bereits zum 22. Mal findet die Wiener Regenbogenparade statt:

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Angeführt von zwei Straßenbahngarnituren in Regenbogenfarben und einer Gruppe hupender Motorradfahrer bewegt sich die Demonstration seit dem frühen Samstagnachmittag über die Wiener Prachtstraße. Gleich dahinter durchschritten die Veranstalter in Begleitung von Aktivisten und Politikern den bunten Startbogen. Ihnen folgten Zehntausende zu Fuß, auf Sattelschleppern, Kleintransportern und anderen Gefährten.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Hermes Phettberg, früher bei dieser Gelegenheit im Fiaker, war diesmal im PKW unterwegs, dafür gab es später noch einen von Menschen gezogenen Römischen Streitwagen.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Mit all ihren typischen Luftballons, exzentrischen Kostümen und der lauten Musik soll die Parade allerdings nicht nur eine Feier, sondern auch eine politische Demonstration für die Gleichberechtigung sexueller Minderheiten sein.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Um 17:00 Uhr stoppte der gesamte Zug für eine Schweigeminute im Gedenken an jene, die an der Immunschwächekrankheit AIDS verstorben sind oder aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität Opfer eines Gewaltverbrechens wurden.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Tausende Menschen versammelten sich dann am Wiener Rathausplatz zur Abschlusskundgebung. Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), der zum zweiten Mal als Regierungschef auftrat, betonte den Fortschritt in der gesellschaftlichen Integration: "Das macht mir eine diebische Freude, dass ihr in der Mitte der Gesellschaft steht und das repräsentiert, was Österreich ausmacht: Buntheit, Vielfalt und Offenheit."

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Die grüne Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek erinnerte sich in ihrem Redebeitrag an die erste Regenbogenparade 1996 und machte nicht ohne Stolz auf rechtliche Fortschritte seitdem aufmerksam.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Auch Neos-Chef Matthias Strolz zeigte sich mit den Anliegen der LGBTIQ-Gemeinschaft nach gleichberechtigter Liebe solidarisch.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Christian Högl von der Homosexuelleninitiative HOSI Wien ist zufrieden mit den diesjährigen Events. Die Veranstalter schätzen die Anzahl der Teilnehmer bei der heurigen Parade auf 185.000 - ein Rekordwert. Die Polizei hat keine Zahlen veröffentlicht.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Högl beobachtet seit den Anschlägen auf einen Schwulenclub in Orlando im Jahr 2016 eine zunehmende Politisierung. Einerseits sei heutzutage in der Mehrheitsgesellschaft Solidarität mit Homosexuellen spürbar, andererseits sei noch viel zu tun: "Dadurch, dass rechtlich fast alles erreicht ist, beginnt unsere Arbeit erst", denn die rechtliche Gleichstellung sei die Basis für gesellschaftliche Veränderungen.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

In Österreich wird die Parade seit 2003 von der Homosexuelleninitiative (HOSI) Wien veranstaltet. Für 2019 hat die Organisation den Zuschlag für die Austragung der EuroPride erhalten.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Die EuroPride findet jedes Jahr in einer anderen europäischen Stadt statt. Nach Madrid heuer und Stockholm und Göteborg 2018, stehen für die Wiener Ausgabe gleich zwei Jubiläen an. Einerseits jähren sich die Unruhen von 1969 zum 50. Mal, andererseits feiert die HOSI Wien ihren 40. Geburtstag.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Weitere Eindrücke von der Regenbogenparade

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Weitere Eindrücke von der Regenbogenparade

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Weitere Eindrücke von der Regenbogenparade

(c) APA/AFP/ALEX HALADA (ALEX HALADA)

Kreative Plakatgestaltung in Anspielung auf "Fake News" mit "Fag News" ("Schwuchtel Nachrichten").

(c) APA/AFP/ALEX HALADA (ALEX HALADA)

Es ist bereits Tradition, dass im Juni der Ring "andersrum" umrundet wird. Bereits zum 22. Mal findet die Wiener Regenbogenparade statt:

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Angeführt von zwei Straßenbahngarnituren in Regenbogenfarben und einer Gruppe hupender Motorradfahrer bewegt sich die Demonstration seit dem frühen Samstagnachmittag über die Wiener Prachtstraße. Gleich dahinter durchschritten die Veranstalter in Begleitung von Aktivisten und Politikern den bunten Startbogen. Ihnen folgten Zehntausende zu Fuß, auf Sattelschleppern, Kleintransportern und anderen Gefährten.

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Hermes Phettberg, früher bei dieser Gelegenheit im Fiaker, war diesmal im PKW unterwegs, dafür gab es später noch einen von Menschen gezogenen Römischen Streitwagen.

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Mit all ihren typischen Luftballons, exzentrischen Kostümen und der lauten Musik soll die Parade allerdings nicht nur eine Feier, sondern auch eine politische Demonstration für die Gleichberechtigung sexueller Minderheiten sein.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Um 17:00 Uhr stoppte der gesamte Zug für eine Schweigeminute im Gedenken an jene, die an der Immunschwächekrankheit AIDS verstorben sind oder aufgrund ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität Opfer eines Gewaltverbrechens wurden.

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Tausende Menschen versammelten sich dann am Wiener Rathausplatz zur Abschlusskundgebung. Bundeskanzler Christian Kern (SPÖ), der zum zweiten Mal als Regierungschef auftrat, betonte den Fortschritt in der gesellschaftlichen Integration: "Das macht mir eine diebische Freude, dass ihr in der Mitte der Gesellschaft steht und das repräsentiert, was Österreich ausmacht: Buntheit, Vielfalt und Offenheit."

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Die grüne Spitzenkandidatin Ulrike Lunacek erinnerte sich in ihrem Redebeitrag an die erste Regenbogenparade 1996 und machte nicht ohne Stolz auf rechtliche Fortschritte seitdem aufmerksam.

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Auch Neos-Chef Matthias Strolz zeigte sich mit den Anliegen der LGBTIQ-Gemeinschaft nach gleichberechtigter Liebe solidarisch.

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Christian Högl von der Homosexuelleninitiative HOSI Wien ist zufrieden mit den diesjährigen Events. Die Veranstalter schätzen die Anzahl der Teilnehmer bei der heurigen Parade auf 185.000 - ein Rekordwert. Die Polizei hat keine Zahlen veröffentlicht.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Högl beobachtet seit den Anschlägen auf einen Schwulenclub in Orlando im Jahr 2016 eine zunehmende Politisierung. Einerseits sei heutzutage in der Mehrheitsgesellschaft Solidarität mit Homosexuellen spürbar, andererseits sei noch viel zu tun: "Dadurch, dass rechtlich fast alles erreicht ist, beginnt unsere Arbeit erst", denn die rechtliche Gleichstellung sei die Basis für gesellschaftliche Veränderungen.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

In Österreich wird die Parade seit 2003 von der Homosexuelleninitiative (HOSI) Wien veranstaltet. Für 2019 hat die Organisation den Zuschlag für die Austragung der EuroPride erhalten.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Die EuroPride findet jedes Jahr in einer anderen europäischen Stadt statt. Nach Madrid heuer und Stockholm und Göteborg 2018, stehen für die Wiener Ausgabe gleich zwei Jubiläen an. Einerseits jähren sich die Unruhen von 1969 zum 50. Mal, andererseits feiert die HOSI Wien ihren 40. Geburtstag.

(c) APA/HERBERT NEUBAUER (HERBERT NEUBAUER)

Weitere Eindrücke von der Regenbogenparade

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Weitere Eindrücke von der Regenbogenparade

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Weitere Eindrücke von der Regenbogenparade

(c) APA/AFP/ALEX HALADA (ALEX HALADA)

Kreative Plakatgestaltung in Anspielung auf "Fake News" mit "Fag News" ("Schwuchtel Nachrichten").

(c) APA/AFP/ALEX HALADA (ALEX HALADA)