06.09.2010 10:47 | Meine Presse Merkliste0

Wien: Scharfe Hunde in Zukunft unerwünscht

09.03.2010 | 13:39 |   (DiePresse.com)

Mit 1. Juli muss man für Kampfhunde einen Führschein machen. Gleichzeitig wird das Scharfmachen von Hunden verboten. Derart ausgebildete Hunde sind wie eine Waffe, sagt die zuständige Stadträtin Sima.

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Ab 1. Juli müssen in Wien alle Besitzer sogenannter Kampfhunde einen Hundeführschein absolvieren. Das entsprechende Gesetz bringt jedoch noch weitere Verschärfungen. So wird in der Bundeshauptstadt künftig auch die Schutzhundeausbildung - also das Scharfmachen eines Vierbeiners - verboten sein. "In den Händen Privater ist ein derart ausgebildeter Hund ähnlich einer Waffe, was zu gefährlichen Situationen führen kann", begründete Umweltstadträtin Ulli Sima (SPÖ) die Maßnahme am Dienstag.

Mit Inkrafttreten des neuen Gesetzes gebe es die Schutzhundeausbildung dann nur mehr bei der Polizei und dem Bundesheer, so Sima in einer Aussendung. Unterstützung kommt dabei von der Tierärztekammer. Laut Walter Holzhacker, Präsident der Kammer, ist eine Schutzhundeausbildung momentan in so gut wie jeder Hundeausbildungsstätte möglich. Diese habe bei privaten Tierhaltern aber nichts zu suchen, sagte er. Ein derartiges Verbot sei eine österreichische Novität und als solche äußerst begrüßenswert.

Polizei kann Hunde sofort abnehmen

Das Gesetz zur Einführung des Hundeführscheins stand am Dienstag auf der Tagesordnung des Umweltausschusses. Die ÖVP lehnte den Entwurf, der am 26. März im Landtag abgesegnet werden soll, ab. Das Konzept der SPÖ weise nicht nur grobe Mängel auf, zudem sei das Begutachtungsverfahren umgangen worden. Es könne nicht sein, dass der Opposition ein derart unausgegorenes Gesetz nach dem Motto "Friss oder stirb" hingeschmissen werde, obwohl der zugehörige Verordnungstext noch nicht einmal vorliege, kritisierte VP-Umweltsprecher Roman Stiftner via Aussendung.

Der Hundeführscheinpflicht tritt am 1. Juli in Kraft. Die Prüfung ist innerhalb der erste drei Monaten ab Haltungsbeginn abgelegt werden. Wiener, die bereits jetzt einen Kampfhund halten, haben ab Juli ein Jahr lang Zeit. Werden Tierbesitzer ohne Führschein erwischt, setzt es Verwaltungsstrafen. Darüber hinaus kann in Gefahrensituationen der Hund auf Veranlassung der Polizei sofort und dauerhaft abgenommen werden.

(APA)

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46 Kommentare
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Gast: annima
24.03.2010 12:23
0 0

Hunde sind die besseren Menschen...

Man kann gar wohl fragen: Was wäre der Mensch ohne die Tiere? Aber nicht umgekehrt: Was wären die Tiere ohne den Menschen?
(v. Christian Friedrich Hebbel)

Die kalte Schnauze eines Hundes ist erfreulich warm gegen die Kaltschnäuzigkeit mancher Mitmenschen.
(v. Ernst R. Hauschka)

Natürlich kann man ohne Hund leben – es lohnt sich nur nicht.
(v. Heinz Rühmann 1902-1994)

Behandle ein Tier so, dass Du im nächsten Leben ohne Probleme mit vertauschten Rollen klar kommst.

Der Kopf ist rund, damit das Denken die Richtung ändern kann.

Gast: denker
10.03.2010 17:54
0 0

RE Ablenkungsmanöver

stimme voll zu!
Denn wenn irgend welche/r Politiker/in auch nur einen Hauch von Ahnung hätte, würde man nicht auf die Schnapsidee kommen, Hundesport zu verbieten!
Die Hundebisse rekrutieren sich NICHT aus Haltern mit ausgebildeten Sporthunden, genausowenig, wie sich Einbruchbanden ihre Mitglieder aus dem Sportschützenverein rekrutieren - aber vielleicht ist das der nächste Eulenspiegelstreich von inkompetenten Politikern, dass sie uns als nächste Maßnahme zur Eindämmung der Kriminalität weismachen, dass die Abschaffung sämtlicher Tontauben- und Sportschützenvereine nun die endlich wirklich zielführende Lösung gegen Einbrüche ist, weils dem Staat nichts kostet und viele Bürger sowieso an Volksverblödung leiden!

Gast: unwichtig
10.03.2010 15:10
0 0

-

Hoch lebe das (bald) Hunde-freie Österreich!

Gast: Dietrich Königer
10.03.2010 14:36
0 0

Ablenkungsmanöver erfüllt

Gezielte parteiliche Massenhysterie - Handlanger waren und sind div. Medien - bezahlt oder Bonushascherei??
Das Ablenkmanöver über die tatsächlichen Schwierigkeiten in Wien hat toll geklappt,Dank der beschränkten Bevölkerungsgruppen.
Da wie man ersehen kann, die politischen Führungskräfte weder Fachwissen noch Tatsachen gelten lassen wollen,ergänzt sich das in guter Harmonie zu einer durchaus ungebildeten und dekadenten Gesellschaft. Es lebe weiterhin das Proletariat,man hat nun das Bauernopfer vollbracht.

Logiker
10.03.2010 10:46
0 1

ALLLE KÖTER RAUS

aus Wien. Das wäre eine Ansage.

Antworten Gast: flocke
22.03.2010 19:38
0 0

Re: ALLLE KÖTER RAUS

Sie können einem nur leid tun. Es ist für Sie zu hoffen, dass Sie nie unter eine Lawine kommen oder sonst wie verschüttet werden. In diesem Fall wären Sie evtl. froh, wenn ein Hund in Ihrer Nähe wäre. Sie sind ein bedauernswertes Geschöpf. Ein Hund war und ist der beste Freund des Menschen und diesem in vieler Hinsicht vorzuziehen.

Antworten Gast: markus
10.03.2010 15:52
0 0

Re: ALLLE KÖTER RAUS

logiker raus aus wien das wäre eine ansage

Antworten Antworten Gast: gast
10.03.2010 18:04
0 0

Lieber Köter raus als Menschen raus.

Hunde sind nämlich weniger wert als Menschen.

Sie sind niedrigere Kreaturen.

Du siehst das vielleicht anders.

Antworten Antworten Antworten Gast: mensch
15.03.2010 15:45
0 0

Re: Lieber Köter raus als Menschen raus.

@ gast
@ Logiker

das Hunde niedrigere Kreaturen oder weniger wert sind als Menschen trifft auf Kreaturen wie EUCH mit 100%iger Sicherheit NICHT zu! Ich schäme mich mit Kreaturen wie euch in einem Land zu leben - oder auch nur derselben Spezies anzugehören!

Gast: Nina P.
10.03.2010 10:18
1 0

Der Satz:Schutzhundeausbildung - also das Scharfmachen eines Vierbeiners

Hallo,

der oder die Verfasser des Artikels sollten sich mal schlau machen oder einen Hundeplatz besuchen denn der Satz :Schutzhundeausbildung - also das Scharfmachen eines Vierbeiners
ist absuluter Schwachsinn.Solche Sätze können auch nur von Leuten kommen die keine Ahnung davon haben
Man sollte mal eine Statistik aufstellen welche Hunde am häufigsten negativ auffallen.
"Normale" Hunde oder ein ausgebildeter Hund.

Ich denke ein Hund der eine Schutzhundprüfung abgelegt hat hat normaler weise ein sehr gutes Grundgehorsam.Und vor jeder Prüfung wird eine Wesensprobe absolviert und wenn der Hund dort negativ auffällt darf dieser gar nicht starten.

Ausserdem besteht eine Schutzhundprüfung noch aus der Fährte und der Unterordnung!
Und im Schutzdienst sehen unsere Sporthunde den Ärmel normalerweise nur als Beuteziel an .
Steht der Schutzdienst Helfer ohne diesen Ärmel auf dem Platz wird er von den Hunden normalerweise gar nicht wahr genommen!!!!
Nur mal so zur kurzen Info!!!!!

MFG Nina Post

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beißende Hunde

Mit Verlaub gesagt : In Wien sind nicht die beißenden Hunde sondern, die Scheißenden das Problem !

Gast: nur so ne frage
10.03.2010 09:23
0 0

darf man?

Darf man einen Hund töten, wenn er versucht dich zu töten?

Oder wird man dann wegen Mord angeklagt?
Aber ist es nicht auch Mord, wenn dich der Hund tötet?
Eine interessante Frage; bin gespannt, welche Antworten ich bekomme.

Antworten Gast: 1.antwort
10.03.2010 14:41
0 0

Re: darf man?

Wegen Mordes werden Sie sicher nicht angeklagt, weil ein Hund sozusagen ein "Ding" ist und wegen Mord kann man nur angeklagt werden, wenn man ein lebenswürdiges Lebewesen umbringt, wo man einen Hund nicht dazuzählen kann.
Und das Leben eines Menschen zählt wohl sehr viel mehr als das eines Kötters.

Gast: vienna09
10.03.2010 08:20
0 2

Wurde...

...2007 von einem Hund ohne Leine angesprungen und leicht verletzt....Anzeige - Verhandlung etc...
Habe schlußendlich mit Unterstützung eines Anwalts sowohl Schmerzensgeld durchgesetzt, als auch, dass der Hund eingeschläfert wurde.
Der vormals coole Hundebesitzer plötzlich mit Tränen in den Augen. Würde das jedenfalls wieder so durchfechten.

Gast: xxx
10.03.2010 04:49
0 0

ui schon wieder ein kampfhund

österreich du bist einzigartig.

ich gelobe, dass ich meinen hundeführerscheintauglichen kampfhund niemals nicht als waffe einsetzen werde, auch dann niemals nicht, wenn mir keiner zuschaut oder ich ihn schon wieder vergessen habe, anzumelden.

die harmlose rentnerin darf nun mit ihrem alten registrierten stafford die schulbank drücken, die gackerln neben den herumliegenden papierln aufheben und den unterdrückten groll mit kreuzerl für hc oder rosi dämpfen.

so macht man sich wähler.....

Gast: ökono-mist
10.03.2010 04:11
3 0

Conclusio:


Wer in Hinkunft unbehelligt von Paramilitärs leben will, darf in Wien weder Hund noch Kind haben - und sollte sich seinen Ausweis vorsorglich ans Halsband hängen...

(Dem Kontakt zu gefährlichen Nazi-Blockwarten kann er ja zur Not noch durch den Bau eines Einfamilienhauses am Heldenplatz ausweichen...)

Gast: gast
09.03.2010 22:57
3 0

Verpflichtende Schulung ..

für alle Hunde utopisch!!
Vom Chiuahua über Jagd- Hüte- Windhunde, Schlittenhunde .. alle mit einer "Schulung" beglücken zu wollen, ist Unsinn, da verschiedene Rassen für verschiedene Verwendungszwecke gezüchtet wurden.
Das schreckt keine Möchtegern Machos ab sondern zwingt Omi, dass sie mit 75 Jahren einen Hundführerschein für ihren 6 Jahre alten Zwergspitz machen müßte - gehts noch skuriller???

Gast: gast
09.03.2010 22:37
3 0

RE Hundesport

Ah .. Hundesport gibt es! Suchhunde zum Beispiel, die bei Katastrophen Menschenleben retten, werden auf Hundesportplätzen ausgebildet - vielleicht etwas mehr wert als Fitschigogerln ...

Gast: MussAuchWasDazuSagen
09.03.2010 22:34
0 0

Anundfürsich

finde ich die nun erneuerte Diskussion nicht schlecht. Meiner Meinung nach gehört allerdings für *jeden* Hund eine verpflichtende Schulung besucht. Das hilft dem Hund, verstehen zu lernen, was seine Besitzer von ihm wollen (Sitz, Platz,...) und gleichzeitig werden sich vielleicht einige Menschen klar darüber, das ein Hund kein willenloses, dummes Schoßtier ist.
Jeder nicht/schlecht erzogene Hund kann eine Gefahr sein. Dass das nicht die Schuld des Tieres sondern des Besitzers ist, wissen wir doch eh alle, oder?

Der jetzt kommende Führerschein ist schon durch die Exkludierung von Schäferhunden etwas ad absurdum geführt worden. Schließlich haben die - bevor "Kampfhunde" modern waren - die meisten Verletzungen verursacht.
Mit ein bisschen Glück schreckt die Maßnahme wenigstens ein paar der Möchtegern-Machos davon ab, sich mit einem Hund zu schmücken...

Antworten Gast: das wort
10.03.2010 09:19
0 1

Re: Anundfürsich

Wir brauchen keine Hunde!

Gast: denker
09.03.2010 21:41
1 0

Diese Beispiele

Und diese "coolen Typen" glauben sie, haben ihre Pittbulls zu welchem Zweck???
Diese Klientel ist mit ihren Hunden sicher nie im Hundesport aktiv!
Die Frage ist schon: Wieso gab es vor Jahrzehnten diese Probleme nicht? Hunde gab es schon immer, gestörte und "coole" Zweibeiner eher weniger. Es gab allerdings noch mehr "gesunden Menschenverstand" und keine Medienhetze gegen Hunde. Und deshalb empfanden Menschen einen freilaufenden Hund, der mit anderen Hunden spielte oder freudig "sein Balli" apportierte nicht als generelle Bedrohung.

Gast: Meinungsfreier
09.03.2010 20:23
1 4

Donauinsel 2008

Ich liege gemütlich in der Sonne, als ein Pittbull in vollem Galopp auf mich zuläuft. Durch einen Sprung ins Wasser lässt das "spielende" Tier von mir ab.
Nächste Szene: Meine Frau und ich spielen, ebenfalls auf der Donauinsel, Federball. Ein Rottweiler will mitspielen und meine Frau wirft ihm angstvoll den Federball, auf den er es abgesehen hatte hin (ohne Beißkorb, ohne Leine (nicht meine Frau)).
Nächste Szene: Zwei supercoole Kerle mit Pittbull sitzen in der Wiese bei der steinernen Bucht. Ein Spaziergänger wird vom Hund angegriffen, stürzt zu Boden und wird zum Glück nicht schwer verletzt. Zufällig fuhr eine Polizeistreife durch Kaisermühlen, die ich anhielt und zu den coolen Typen führte.

Ich habe auf der Donauinsel nun stehts ein Messer dabei und rufe sofort die Polizei an, wenn ich einen Hund ohne Leine sehe. Und wenn mir ein unangeleinter Hund zu nahe kommt, schade um ihn.

Antworten Gast: erl
10.03.2010 09:17
0 1

Re: Donauinsel 2008

Man kann sich sowieso nur schützen, wenn man diese Viecher erlegt!

Antworten Gast: gast
09.03.2010 22:47
0 3

Re: Donauinsel 2008

"Ich habe auf der Donauinsel nun stehts ein Messer dabei und rufe sofort die Polizei an, wenn ich einen Hund ohne Leine sehe."

Richtige Reaktion!

Meine vollste Unterstützung!

"Und wenn mir ein unangeleinter Hund zu nahe kommt, schade um ihn. "

Nein.

Nicht schade.

Antworten Gast: Gerhard
09.03.2010 22:31
2 0

Re: Donauinsel 2008

"Vielleicht" ja schade um Dich, wenn du dich jetzt mit einem Messer auf jeden unangeleinten Hund stürzt.
Hoffentlich hast du ein großes Messer dabei und kannst auch damit umgehen, denn was Du hier von Dir gibst, ist eine Drohung, mein Zweitbester!

Antworten Antworten Gast: danni
24.03.2010 12:14
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Re: Re: Donauinsel 2008

dem möchte ich mich voll anschließen!!

Es ist schon traurig welche grenzenlose Dummheit sich hier in Form von Hundehassern zeigt.
Schade um die Menschheit, den diese ist es der Ihr schadet.
Ihr Seid aber zweifelsohne zu dumm dieses nur ansatzweise zu verstehen.

kopfschüttelnde Grüße...

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