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Wien: Simmering will Strachegasse umbenennen

09.09.2010 | 13:29 |   (DiePresse.com)

Um einen Bezug zu FPÖ-Chef Heinz-Christian Strache auszuschließen, soll die Strachegasse künftig "Hugo-Strache-Gasse" heißen. Das fordern Grüne und SPÖ in Simmering.

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Der Bezirk Wien-Simmering will eine seiner Straßen umbenennen: die Strachegasse. Sie wurde nach dem Gastechniker Hugo Strache (1865 bis 1927) benannt. Um klarzustellen, dass sie nichts mit dem derzeitigem FPÖ-Obmann zu tun hat, soll sie künftig "Hugo-Strache-Gasse" heißen.

Ein entsprechender Antrag der Grünen in der Bezirksvertretung wurde von der SPÖ unterstützt. Das berichteten die Simmeringer Grünen am Donnerstag. "Um für jetzt und alle Zeit jede Identifizierung mit dem FPÖ-Politiker Heinz-Christian Strache zu vermeiden, ist es nötig, die entsprechende Vornamen-Ergänzung durchzuführen", heißt es in dem Antrag.

FPÖ-Generalsekretär Herbert Kickl reagierte mit Häme: "Vielleicht wollen die Herrschaften den Stadtplan jetzt noch nach den Namen aller unserer Kandidaten durchforsten." Rot und Grün, so mutmaßte er, sitze jedenfalls die Angst vor Strache im Nacken.

Rathaus: "Grundsätzlich keine Umbenennungen"

Im Rathaus dürfte das Begehren aus Simmering nur geringe Chancen auf Umsetzung haben. Man wisse noch nichts von dem Antrag, sagte eine Sprecherin des zuständigen Stadtrats Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ). "Grundsätzlich machen wir aber keine Umbenennungen." Denn solche würden einen großen administrativen Aufwand für die Bewohner bedeuten, da Dokumente, Meldezettel oder Firmenschilder geändert werden müssten.

Möglich wäre laut Rathaus eine Zusatztafel, die erklärt, nach welcher Personen die Verkehrsfläche benannt ist. Dass die Gasse in Simmering den Namen des FPÖ-Chefs trägt, wäre ohnehin nicht einmal theoretisch möglich. Denn eine Straßenbenennung ist in Wien eine posthume Angelegenheit, sie wird frühestens ein Jahr nach dem Ableben der betreffenden Person durchgeführt.

Die Strachegasse erhielt ihren Namen 1940. Hugo Strache starb 1927 im Alter von 62 Jahren. Er hatte sich für die Schaffung einer Versuchsanstalt für Brennstoffe, Feuerungsanlagen und Gasbeleuchtung eingesetzt sowie technische Geräte erfunden, etwa zur Heizwertbestimmung.

 

(APA)

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101 Kommentare
 
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Re: Re: Gibts nicht auch eine Marx Strasse?

Stalin war es aktiv - aber die Idologie kommt von ihm.

Der geistige Ziehvater ...

... war er zweifellos.

Antworten Antworten Antworten Gast: Oje
09.09.2010 16:03
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Re: Der geistige Ziehvater ...

Absoluter Blödsinn. Marx hat die kapitalistische Grundordnung der westlichen Wirtschaftssysteme analysiert und einen aus seiner Sicht VOLKSWIRTSCHAFTLICH-ÖKONOMISCHEN Optimalfall definiert. Mit der politischen Ideologie und seinen Auswüchsen bei Stalin und Konsorten hat das gleich Null zu tun.

Re: Re: Der geistige Ziehvater ...

Historiker sehen das anders:
„Als Stalinismus bezeichnet man die von Stalin geschaffene theoretische und praktische Ausprägung des Marxismus-Leninismus“.

Schlecht aufgepasst auf der Parteiakademie, Oje ?

Antworten Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Oje
10.09.2010 09:04
1 1

Re: Re: Re: Der geistige Ziehvater ...

Schon wieder Halbwissen! Marx hat seine Lehre nie als Marxismus bezeichnet und somit auch nichts mit dem durch Stalin geschaffenen Marxismus-Leninismus zu tun. Das Eine ist Theorie , das Andere
ist Stalins Praxis. Hat in der Politik nur selten etwas miteinander zu tun...

Re: Re: Re: Re: Der geistige Ziehvater ...

Oje, das wird ein Boomerang: "Wir haben es von Anfang an für überflüssig gehalten, unsre Ansicht zu verheimlichen ...Wir sind rücksichtslos, wir verlangen keine Rücksicht von euch. Wenn die Reihe an uns kömmt, wir werden den Terrorismus nicht beschönigen. Karl Marx, 1849 ".
Lernen, lernen, lernen - Oje, das stammt auch von einem Marx-Schüler.....

Antworten Antworten Antworten Antworten Gast: Genau
09.09.2010 16:30
0 0

Re: Re: Der geistige Ziehvater ...

Ein friedlicher Oekonom mit Nikolausbart, der zeitlebens im stillen Kaemmerlein gewerkt hat und mit revolutionaerer Agitation niemals nicht zu tun hatte. Alles nur ueble Nachrede!

Gast: glaub_nix
09.09.2010 14:56
4 0

Dank GrünRotem Hirnriss wird der Wiener um zigtausende geschädigt!

Weil eine solche Juxaktion kostet durch Umbau und Namensänderung in allen Medien und auf Bauten, etc.
Weil kommt einmal ein Parteiobmann, der heißt
"Karl Renner" dann wird es noch teurer.
Bei solchen Umbennungen durch die RotGrünInnen , in Wien ist schon ein Vermögen an Steuern verschwendet worden und das geht so weiter!
Diese Narrenpartei wollten auch unser Donaukraftwerk verbieten, was aber Dank 75% Wählerabstimmung doch gebaut werden konnte.

Wäre ich in der Pilzgasse, Wien 21, ansässig

... würde ich freillich weit dringender eine Umbenennung dieser Gasse fordern, um klarzustellen, daß sie nicht nach Peter Pilz benannt ist.

Gast: gast1984
09.09.2010 14:48
2 0

Olles fürn Hugo...


Gast: Austrianer
09.09.2010 14:47
3 0

Ich fordere

die Umbenennung der Partei "Grünen".

Was kann die Grüne Farbe dafür dass diese Partei absolut jenseits von Gut und Böse ist.

Nurmehr lächerlich.

Antworten Gast: calafati
09.09.2010 15:00
1 0

Re: Ich fordere

Diesen Namen "Grüne" haben sie der ehemals bestandenen Partei gleichen Names gestohlen und heute sind sie andern deren Namen neidig!

7 0

man erkennt

das die GrünInnen samt der Roten keinerlei andere Sorgen bzw Programme besitzen, um derartige Sinnlosigkeiten überhaupt nur anzudenken !
Nicht nur aufgrund Wählerstromanalysen weiss man aber das beide Parteien hier unerwünscht sind, weshalb man nun derart nutzlose Begehren einbringt.
Ein Grund mehr diese nicht (mehr falls dies je jemand tat) zu wählen; danke an die beteiligten dafür !

Keine anderen Sorgen?

Alles für den Hugo, wie man so schön sagt!

Gast: gino14
09.09.2010 14:13
1 7

wahnsinn

was tummeln sich hier bei den presse-kommentaren eigentlich für leute?! kaum ein beitrag ohne irgendwelcher äußerungen aus dem sehr rechten eck.
ist bei der krone was hin, kann man dort nix posten? wäre für manche geistigen ergüsse ganz gut...

Antworten Gast: gast
09.09.2010 16:51
1 1

Re: wahnsinn

danke dass das mal wer feststellt, ich denke mir schon seit längerem genau das gleiche

anscheinend ist die fpö drauf angewiesen ein paar rechte studenten und sonstige nichtsnutze anzustellen, die in den foren gegen bezahlung stimmung machen? anders kann ich mir diesen schwachsinn nicht erklären.

3 0

Re: wahnsinn

Da gehört aber schon viel Mut dazu, wenn man so eine dumme Aktion noch verteidigt oder ist es schlicht nur Dummheit.

Antworten Gast: Alien (Dauerzensuriert)
09.09.2010 15:51
4 0

Re: wahnsinn

Und noch wahnsinniger als die Grüninnen sind jene Leute, die jegliche Kritik an Grün oder Rot, sei sie noch so angebracht, sofort in das sehr rechte Eck rücken und die alle nicht linken automatisch als Leser der Kronenzeitung zuordnen, um diese persönlich zu herabzuwürdigen.

Rechts ist ja ...

... recht getan.
Linke Meinungen sind eben eine linke Gschicht. Vielleicht nur linkisch. Aber halt Links.
Meine Meinung bezeichnen Sie als Rechts? Danke!

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Dualität

ja, immer schön brav in rechts und links trennen, die kommentare, da kann nix passieren...

probiers einmal mit vernünftig und unvernünftig; oh, pardon, da hat sich bei mir ein Denkfehler eingeschlichen: dazu müsste man ja auch vernünftig sein....

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dümmer geht'S nimmer

jeder , der einigermassen sich in Wien auskennt, weiß, dass Strassen niemals nach noch lebenden Personen benannt werden dürfen.

Das ist so eine Art von den Linken ..

... Personen aus Fotos herausretuschieren, die Geschichtsbücher mit Lücken zu füllen, da passt das ganz gut dazu.

Antworten Gast: wienerin777
09.09.2010 15:08
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Re: Das ist so eine Art von den Linken ..

...und welche lücken genau?

(davon abgesehen, ich bezweifle stark dass die grünen soviel macht besitzen um geschichtsbücher zu ändern...)

Ausgerechnet der 10. motzt auf

Simmering ist ja ohnedies ein Musterbeispiel für gelungene Integrationspolitik und für hohe Lebensqualität durch die Einflugschneise der Piste 11. Am besten sollte die Strasse in Häuplstrasse umgetauft werden, um den roten Menschenverachtern ein Denkmal für ihr Komplettversagen zu setzen!

Antworten Gast: zumGlück.keinWiener
09.09.2010 14:02
5 1

Re: Ausgerechnet der 10. motzt auf

Simmering ist der 11.. aber egal die stinkenden Dreckstadt sieht eh überall gleich aus

Die wahren Sorgen der grünen ...

... Dauerforderer eben. Nix Neues aus dem ZK.

Ich wäre für ein Gesetz, das als Basis für die Medienpräsenz der Parteien die Stimmprozente jeder NR-Wahl heranzieht, dann würden diese Dauerforderer endlich Prioritäten bei Ihren Forderungen setzen müssen, statt pausenlos auf Kosten anderer Leute Nerven zu polemisieren.

Aber klar, das wirds nicht spielen.

 
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