20.05.2013 17:57 Merkliste 0

Mariahilfer Straße: Vassilakou gegen reine Fußgängerzone

29.09.2011 | 12:35 |   (DiePresse.com)

Die Mariahilfer Straße soll doch nicht komplett autofrei werden. Mögliche Verkehrslösungen sollen im November präsentiert werden.

Artikel drucken Drucken Artikel versenden Senden Merken AAA Textgröße Artikel kommentieren Kommentieren

Die Mariahilfer Straße in Wien soll verkehrsberuhigt werden. Für Autos dürfte die Einkaufsstraße im sechsten Bezirk aber nicht gänzlich gesperrt werden. Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou stellte am Donnerstag im Gemeinderat klar, dass "eine Fußgängerzone im klassischen Sinne nicht die Lösung ist, die für mich die Allerbeste ist". Im November sollen denkbare Szenarios öffentlich vorgestellt werden.

Vassilakou strebt eine Lösung an, die auch Querungen für Autofahrer sowie die Durchfahrt für öffentlich Busse und Radfahrer beinhaltet. Sie halte auf keinen Fall etwas davon, die Verkehrslage, so wie sie derzeit auf der Mariahilfer Straße vorherrscht, beizubehalten, betonte die Grünpolitikerin. Eine Expertengruppe unter Führung von TU-Professor und Verkehrsplaner Hermann Knoflacher, Vertretern der betroffenen Bezirke Mariahilf und Neubau sowie der Wirtschaftskammer erarbeitet derzeit entsprechende Lösungsvorschläge.

Befragung der Bewohner?

Ob es eine Befragung der Bewohner in der Frage geben werde, sei eine Entscheidung der Bezirksvorsteher, so Vassilakou auf entsprechende Fragen von FPÖ und ÖVP. Dies gelte auch für die geplante Ausweitung des Parkpickerls sowie bei der angestrebten Ausweitung der Tempo-30-Zonen in Wohngebieten.

Die Verkehrspolitik sei ein "schwieriges Terrain für Instrumente der direkten Demokratie", gab Vassilakou zu bedenken. Es stelle sich nämlich die Frage, wer hier befragt werden sollte, beispielsweise etwa Anrainer oder doch Autofahrer, die entsprechende Straßenzüge regelmäßig benutzen. Es gelte stattdessen, die Bevölkerung von vornherein in den Planungsprozess einzubinden.

Neuigkeiten soll es darüber hinaus demnächst in der Frage geben, was mit der regelmäßig überfüllten Buslinie 13A passieren wird. Das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie über die Führung von Gelenkbussen - sie haben eine höhere Passagierkapazität - oder den Bau einer Straßenbahnlinie auf der Route soll Anfang November vorliegen, kündigte Vassilakou an.

(APA)

Testen Sie "Die Presse" 3 Wochen lang gratis: diepresse.com/testabo

Mehr aus dem Web

63 Kommentare
 
12

eigentlich ist es doch eh schon optimal!

jeder, der es mit dem auto eilig hat weicht der mariahilferstraße weiträumig aus, als füßgänger kann man bequem zwischen den meist stehenden austos die straße queren, die gehsteige sind ausreichend breit, nur ein komfortabler radweg fehtl...

Gast: LLK
01.10.2011 09:17
0 0

Wien besteht zu mehr als 90% aus völlig runtergekommenen..

Straßen. Kein Pflaster am Gegesteig. Hässliche Hängelaternen....Aber anstatt in dise vernachlässigten Straßen zu investieren soll die schicke Mariahilferstraße mal wieder umgestaltet werden.

Gast: Baur2
30.09.2011 21:13
1 0

Das kenne wir doch schon

Zuerst die gesamte Mariahilfer Straße wird Fußgängerzone; nun doch nicht.

Vor der Wahl € 100.- Jahreskarte, nun doch nicht.
Statt billiger wird alles teuerer. So eine Teuerungswelle hat sich die SPÖ alleine nie zugetraut!

2 0

wenn eine vassi zur vessie wird,

dann wird das grüne Liebkind direkte Demokratie plötzlich zu l'état c'est moi.
Kleiner halt

WIEN

DARF NICHT GRIECHENLAND WERDEN!

Re: WIEN

??

Gast: gerechtiker
30.09.2011 01:20
1 0

13A

der 13A fahrt so oft, dass sie sich schon stauen.
ich beobachte oft 2-3 hintereinanderfahrende busse auf der 13A linie.

und ich schaue mir gerne an, wie der Bim-13A die kurven Kolischitzkyg-Schönburgstrasse, Kleine Neugasse-Margaretenstrasse oderFlorianigasse-Kochgasse derblast.

ausserdem gab es Anrainer bei der Kochgasse, die sogar weniger gas der Lärmbelästigung wegen beim Bus forderten.

und die lauschige Piaristengasse mit der Bim...
nur mehr lächerlich, diese Überlegungen.

Antworten Gast: BraS
30.09.2011 11:58
0 0

Re: 13A

hätten sie sich ein wenig informiert, wüssten sie, dass die angedachte Straßenbahn nicht exakt der heutigen Buslinie folgen soll, sondern selbstverständlich weitgehend der Trasse des vor 50 Jahren fahrenden 13er entspräche.

Die Trassierungsparameter der Tramway haben sich seither nicht verändert.

Antworten Antworten Gast: fu hu
30.09.2011 20:47
0 0

Re: Re: 13A

die straßenbahn wurde ja eingestellt weil sie sich nicht bewährt hat.

die vizebürgermeisterin

wird in roter tradition immer mehr zu einer meisterin der ankündigung.
man kündigt an, es wird geplant, man wird die bevölkerung einbinden, es wird demnächst diskutiert und übersieht, dass es die leute satt haben vertröstet, vor tatsachen gestellt oder genarrt zu werden.
in wien geschieht weiterhin nur was häupl und seine haberer zulassen. wenn den grünen ein sieg gegönnt wird, dann ist es einer des pyrrhus.

die vizebürgermeisterin

scheint sich immer mehr in roter tradition zu einer meisterin der ankündigung zu entwickeln.
es kommt, es wird, man verhandelt, man zieht in betracht und kapiert nicht, dass es den leuten auf den geist geht, vertröstet, abgewimmelt und verarscht zu werden.
in wien geschieht weiterhin nur was häupl und seine haberer zulassen und wenn er den grünen einen sieg gönnt, ist es einer der des pyrrhus.

die vizebürgermeisterin

scheint sich immer mehr in roter tradition zu einer meisterin der ankündigung zu entwickeln.
es kommt, es wird, man verhandelt, man zieht in betracht und kapiert nicht, dass es den leuten auf den geist geht, vertröstet, abgewimmelt und verarscht zu werden.
in wien geschieht weiterhin nur was häupl und seine haberer zulassen und wenn er den grünen einen sieg gönnt, ist es einer der des pyrrhus.

Buslinie 13A

Eine Taktverdichtung kommt jedenfall spreisgünstiger als eine neue Tramlinie. Darüber sollte mal nachgedacht werden.

Antworten Gast: 13A-Fahrerin
02.10.2011 10:50
0 0

Re:

Sie haben die Linie scheinbar noch nicht oft benutzt? Recht viel kürzer Intervalle wird's nicht mehr geben, und die Behinderungen durch Verkehr und Co, die für Verzögerungen sorgen, sind damit auch nicht zu beheben.

Gast: oTTo Bauer
29.09.2011 22:41
2 0

Mariahilfer Straße: Vassilakou gegen reine Fußgängerzone???

Man muss aber auch wissen WARUM - der Blitz Peter hat einen Freund, der hat wiederum ein Lokal und der wählt "normal" die Grünen, aber in Zukunft NUR, wenn................JA, so läuft das in Österreich, LEIDER.........aber NICHT MEHR lange!

Gast: HernalserH
29.09.2011 21:20
4 0

Mehrheitslösung

Liebe Vassi, es geht "nicht um die Lösung ..., die für mich die Allerbeste ist" sondern es geht um die WienerInnen! Wien soll demokratisch bleiben!

4 1

Planlos

Autos weg aber immer noch Fahrräder? Auf der Mariahilfer Straße ist Fahrrad Fahren jetzt schon ein Himmelfahrtskommando - nicht wegen den Autos, sondern weil permanent Fußgänger auf den Radweg latschen. Wenn die Autos nicht mehr fahren, wird das komplett unmöglich.

Haben die Grünen überhaupt irgend eine Ahnung vom Verkehr?

Gast: schlehwein
29.09.2011 19:58
5 1

Offenbar geht es nur darum,

irgendetwas daherzureden, wenn der Tag lang ist.

Gast: barra
29.09.2011 18:24
7 1

am besten wäre, sie macht gar nichts.


diese ganzen absurden ideen beweisen ja immer wieder, daß sie außer ihren eigenen wünschen keine ahnung von irgendwas hat, und schon gar nicht, wie so eine großstadt funktioniert.

Antworten Gast: hubert aus goisern
30.09.2011 11:13
0 0

Re: am besten wäre, sie macht gar nichts.

und sie meinen nicht, dass dann vielleicht die oppositionsparteien sich wegen nichtstun in der regierung aufregen würden? oder vielleicht gar SIE?

Antworten Antworten Gast: barra
30.09.2011 21:22
2 0

Re: Re: am besten wäre, sie macht gar nichts.

die mariahilferstraße ist eine der beliebtesten einkaufsstraßen,
damit ist doch klar daß es dort weniger handlungsbedarf gibt als überall sonst.

gerade eine grünpartei sollte doch die automatisch und unvermeidlich damit einhergehenden nachteile für die einwohner der angrenzenden viertel nicht noch aufkonzentrieren und massiv verstärken bis zur unerträglichkeit, sondern eine verdünnung und verteilung der massen auf ganz wien und förderung mehrerer attraktiver zentren anstreben.
es gibt genug einkaufsstraßen in wien die verbesserungen wesentlich nötiger hätten und wobei insgesamt viel mehr menschen und bezirke von den aufgewendeten mitteln profitieren würden.

also bevor jemand geld rausschmeißt für eine insgesamte verschlechterung ist es besser er spart das geld und macht nix.

dringenden handlungsbedarf gibt es für die schaffung von genügend parkplätzen, gleichwertige aufwertung aller bezirkszentren und schaffung gleichwertiger infrastruktur, mehr öffentliche parkanlagen und identifizierung von rücksichtslosen radfahrern. da passiert aber leider gar nichts.

Habe ich da nicht ...

... vor einigen weniges Wochen etwas ganz anderes gelesen? Das war aber eine plötzliche Kehrtwendung!

Liebe Formulierung: Die Verkehrspolitik sei ein "schwieriges Terrain für Instrumente der direkten Demokratie" - sollte wohl heissen: meiner Meinung nach sind die Leute dafür zu dumm - oder?

Re: Habe ich da nicht ...

Eure Dummheit stört, irgendwo hat auch die Toleranz der pseudointellektuellen GrünInnen mit dem primitven Pöbel Grenzen, langfristig und anchhaltig.

Gast: Cynikus
29.09.2011 17:53
9 1

Antidemokratische Gesinnung

Die wahnwitzige Aussage, simple Verkehrsbefragungen seien ein "heikles Terrain" für die direkte Demokratie, offenbaren ein schockierendes demokratiepolitisches Defizit. Es tut eben nicht gut, zu lange neben S.M. Häupl am Würschtlstand zu verharren.

Die Jahreskarte um 100 Euro war absehbar ein Wahlgag, aber dass sich jetzt nicht einmal mehr eine 365-Euro-Jahreskarte ausgehen soll ist beschämend und erniedrigend für das angeblich plebiszitär überforderte aber unüberhörbar undankbar murrende Wahlvolk.

geweöhnungssache

scheinbar will man uns das autofahren abgewöhnen indem man es so umständlich wie möglich macht...

Antworten Gast: hubert aus goisern
30.09.2011 11:15
0 0

Re: geweöhnungssache

und das ist auch gut so. man soll sich klar werden, dass das auto nur EINE möglichkeit ist, sich in wien fortzubewegen. nicht DIE EINZIGE.
man kann bei schönwetter ja gern zu fuß in die arbeit gehen oder mit dem rad fahren. zu stoßzeiten ist das rad sicher schneller als das auto.

 
12