Missbrauch: Was wusste die Stadt Wien?

19.10.2011 | 18:29 |  KÖKSAL BALTACI UND DUYGU ÖZKAN (Die Presse)

Das Erziehungsheim am Wilhelminenberg war kein Einzelfall. In vielen anderen städtischen und privaten Einrichtungen waren die Zustände ähnlich, sagt die ehemalige SPÖ-Nationalratsabgeordnete Irmtraut Karlsson.

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Wien. „Totale Institutionen“ mit 24-Stunden-Überwachung, aus denen keine Information nach außen dringt und in denen Gewalt und Demütigungsrituale zum Alltag gehören. So beschrieb die ehemalige Nationalratsabgeordnete Irmtraut Karlsson (SPÖ) in ihrem der „Presse“ vorliegenden Buch „Verwaltete Kinder“ aus dem Jahr 1974 die Heime der Stadt Wien. 14Anstalten bezeichnete sie sogar als „Kindergefängnisse“.

Zwei Jahre lang untersuchte sie als Beamtin der Stadt Wien insgesamt 34 städtische und private Heime. Mit ihren Protokollen sei sie aber beim zuständigen Jugendamt (MA11) auf taube Ohren gestoßen. Sie enthalten Formulierungen wie „Ausweis- und Geldlosigkeit der Insassen bedingen das Gefühl des Ausgeliefertseins“ und „14 von 34Heimen entsprechen dem Konzept der totalen Institution mit allen im Bericht besprochenen Folgen“.

Veröffentlicht wurde die Studie schließlich in einer anonymisierten Fassung. Die Heime durften auf Anordnung der Stadt nicht beim Namen genannt werden, sondern wurden durch Nummerncodes ersetzt. In der Studie wird beispielsweise beschrieben, wie in einem Heim für schwer erziehbare Mädchen die Kinder ihre Post öffnen und laut vorlesen mussten. In einem anderen Mädchenheim arbeiteten sie nachmittags als Näherinnen und erhielten dafür einen maximalen Monatslohn von 100 Schilling (7,30Euro). Versichert waren die Mädchen nicht. In einem Knabenheim hingegen fiel auf, dass die Burschen mit zerschlissener, notdürftig geflickter Kleidung ausgestattet wurden. Offenbar wurden die Kleider nicht ausgetauscht, weil sonst der Verwalter der Kleiderkammer (nicht näher definierte) Schwierigkeiten bereitet hätte.

Zudem, heißt es, durften in zehn – von 24 – Heimen die Zöglinge nicht frei über ihr Taschengeld verfügen (bei Hauptschülern waren das etwa 30Schilling – rund zweiEuro – im Monat).

 

Wenig Kontakt mit Eltern

„Wir sind ein Endstationenheim“. Diesen Satz hätten Heimleiter öfter gesagt, heißt es in der Studie. Das Heim wurde oft als nicht mehr denn eine Anstalt gesehen, in der die Kinder nichts anstellen und vor allem nicht kriminell werden konnten. Insgesamt sechs Heime waren durch Mauern oder Zäune von der Außenwelt abgeschottet, bei zehn waren die Fenster versperrt. Eine Heimleiterin rechtfertigte den seltenen Kontakt mit der Außenwelt damit, dass die Kinder bei Elternbesuchen ganz aufgekratzt und anschließend „schwieriger zu behandeln“ seien. Eine weitere Heimleiterin sorgte mit einer Hundepfeife für Ruhe, wiederum eine andere gab während des Essens die Reihenfolge der Bissen vor: Knödel, Kraut, Wurst.

 

„Wie in einem Gefängnis“

Konsequenzen für die Heimleitung gab es keine. „Körperliche und seelische Gewalt hatte in diesen Heimen System“, sagt Karlsson am Mittwoch im Gespräch mit der „Presse“. „Die Verantwortlichen wussten von den Vorgängen – ich verstehe nicht, warum sie das jetzt leugnen.“ Es sei alles bekannt gewesen, nur habe sich niemand darum gekümmert.

An ihren Besuch im Schloss Wilhelminenberg könne sie sich noch genau erinnern. „Die Räumlichkeiten mit all ihren Absperrungen hatten etwas Beengendes, wie in einem Gefängnis“, so Karlsson. Der Wilhelminenberg sei aber kein Einzelfall gewesen. So habe sie in anderen Heimen mehrfach beobachtet, wie Kinder Demütigungen ausgesetzt waren. Beispielsweise hätten sie beim Essen kein Wort sagen dürfen und sofort aufspringen müssen, wenn eine Erzieherin den Raum betrat. In einer Anstalt habe es als Pranger-Strafe mitten im Schlafraum eigene Betten für Bettnässer gegeben.

„Die privaten Heime waren teilweise noch schlimmer als die städtischen“, betont Karlsson. Einmal sei sie sogar Zeugin eines sexuellen Übergriffs geworden. „Im Heim Altenberg in Niederösterreich saß der Anstaltsleiter in einer finsteren Kammer und hatte gerade ein kleines Mädchen auf seinem Schoss, als ich den Raum betrat“, erinnert sich Karlsson. „Sobald er mich bemerkte, schubste er es runter und scheuchte es weg, das Mädchen lief verstört davon.“ Nachdem sie die Stadt davon unterrichtet habe, seien diesem Heim keine Kinder mehr zugewiesen worden – geschlossen wurde es aber erst 1980.

 

Vorwürfe schon länger bekannt

Im Zusammenhang mit den Misshandlungsvorwürfen im Kinderheim am Wilhelminenberg kristallisiert sich immer mehr heraus, dass die Vorwürfe auch in ihrer Dimension den Behörden schon seit geraumer Zeit bekannt sind. Die Gemeinde Wien hat der Staatsanwaltschaft Wien bereits am 17.August 2010 zur strafrechtlichen Prüfung ein Konvolut mit 72Fällen weitergeleitet, wobei darin auch Schicksale von früheren Zöglingen in anderen Einrichtungen der Gemeinde Wien dokumentiert sind.

Die Anklagebehörde hat die Schilderungen der seinerzeit misshandelten Kinder überprüft und dürfte den Großteil mittlerweile wegen Verjährung eingestellt haben. So etwa jenen Fall, in dem eine Frau, die ab 1955 am Wilhelminenberg untergebracht war, auf Dutzenden handgeschriebenen Seiten beschreibt, wie sie etwa mit nassen Fetzen geschlagen und einem Stock verprügelt wurde.

Von dieser Frau stammt auch die Schilderung, sie habe mit eigenen Augen wahrgenommen, wie eine Lehrerin in einem Klassenzimmer ein Mädchen verprügelte, das an den Folgen der Züchtigung gestorben sein soll. Bei der Staatsanwaltschaft Wien aber war und ist kein Verfahren wegen Mordverdachts anhängig. „Es gibt kein Opfer“, stellte Behördensprecher Thomas Vecsey klar.

Auch der „Kurier“ berichtete am Mittwoch in einer Aussendung von einer „Wende“ und von einem „Todesfall, der keiner war“. Und weiter: „Das totgeglaubte Heimkind lebt.“ Dazu der Sprecher der Staatsanwaltschaft: „Ob das so ist, entzieht sich unserer Kenntnis.“

 

Stadt geht in die Offensive

Jene Kommission, die die Missbrauchsvorfälle im Schloss Wilhelminenberg aufarbeiten soll, werde übrigens Ende der Woche stehen, sagte der zuständige Stadtrat Christian Oxonitsch (SPÖ). Das begründete er mit der „neuen Dimension“ der Vorwürfe. Die Stadt will sich damit auch gegen die Vorwürfe wehren, sie trage durch Vertuschung Mitschuld an den Jahrzehnte zurückliegenden Fällen.

Unterdessen setzt sich die ÖVP für die Einberufung einer Sondersitzung des Landtags ein. „Wir verlangen die vollständige Klärung der politischen Verantwortung dieses Skandals. Dafür ist uns der einberufene Sondergemeinderatsausschuss allein zu wenig“, so die Landesparteiobfrau der ÖVP Wien, Gabriele Tamandl.

("Die Presse", Print-Ausgabe, 20.10.2011)

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506 Kommentare
 
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Gast: Isa
21.05.2012 02:03
0

die Parteien...

sind mir vollkommen egal - letztlich waren die älteren Fälle unter ÖVP und die neueren Fälle unter SPÖ Regierung - so what?
Prinzipiell ist zumindest mal der Anfang gemacht, doch in unserer schnelllebigen Zeit sollte auch schnell gehandelt werden und wenigstens jetzt so etwas nicht vorkommen! Das ist doch das Ziel!
Es sollte überhaupt mehr recherchiert werden, was alles vertuscht wird so im sozialen Bereich - von Professionisten! Ganz gleich in welcher Ecke - doch das funktioniert nicht. Da müssen schon mal ein paar Todesfälle her oder extrem grausige Sachen passieren, dass man (vielleicht) hinsieht - und die Medien bekommen genug Infos, aber was nicht im "Trend" ist, wird auch da mal ganz gerne ignoriert...
Mittlerweile bin ich soweit, dass ich jedem das wünsche, was er einem von uns (Bürgern) antut, nicht mehr, nicht weniger, und ich hoffe, dass es erhört wird.
Learning bei having, ist mein neues Motto! Vielleicht ändert sich ja dann etwas!

hoffentlich macht man sich jetzt

die mühe, und zeichnet die wege der damals verantwortlichen nach.
ich bin mir ziemliche sicher, dass sich dabei fälle auftun, die noch nicht verjährt sind.

denn solche menschen besitzen ja kein unrechtsbewußtsein. sie hören mit ihren abscheulichen handlungen ja auch nicht von heute auf morgen auf...

Gast: nur ein
21.10.2011 11:06
3

Gast

Und was ist passiert in all den anderen Heimen in Österreich , nichts anderes nur Gewalt von scheiß Nazia***en welche reintegriert wurden,
Die Verbrecher hätten alle nach dem 2. Weltkrieg hingerichtet werden sollen.
ein fas menschenleeres Land ist gescheiter als ein Sch*** Land. SPÖ hat mit ÖVP und VdU (jetzt FPÖ/BZÖ) diesen Umstand mitverbockt. Alle nícht wählbar, außer man relativiert diese A****taten,
d.h. man wird Mittäter, wie so viele hier im Land.
Alles Verbrecherpack welches jahrzehnte davon profitiert hat (Finanziell und Strukturell), auf Kosten von den Ärmsten unseren Kindern.
Wer auf gsunde Watschn steht, der derf zu mia kumma, hob da noch a poar Ärmel frei

Antworten Gast: isogjetzwos
21.10.2011 12:11
2

Re: Gast

Was haben deine Eltern und Großeltern in jener Zeit gemacht? Recherchiere einmal dein eigenes Umfeld und es ist leicht im Nachhinein alles besser zu wissen, wenn man die Zeit gar nicht selbst erlebt hat.

Schade,

... dass hier im Forum nicht über die Familiengerichte und die Jugendämter gepostet werden darf.

Gast: so etwas
21.10.2011 10:24
0

so etwas

die opfer machen sich an den opfern verdient, denn unter den blinden straftaetern ist der einaeugige koenig...

sind ziemlich still unsere linken.

ich warte noch immer auf die demo und aktionen vor dem rothaus.
sind die linken staatskünstler alle eingeschlafen oder dürfens nicht?
auch braucht die stadt wien ziemlich lange.
seid 1974 weiß es die stadt wien.

Nicht kopflos handeln!

In komplizierten juridischen Fragen die „vox populi“ zu bemühen ist wohl eher contraproduktiv: Mir „Kopf ab!“, „Schwanz ab!“ usw. Geschrei ist das menschliche Zusammenleben nicht zu regeln. In den großen Themen des Lebens ist nüchternes, intelligentes Handeln gefragt.
Wie sagte schon Otto v. B.
„Vox populi – vox Rindvieh!“

Wiener Mischung

heißt eine Kaffeesorte, scheint bei vielen Posterinnen und Postern sehr beliebt zu sein. Da wird gegen die bösen bösen Roten, die böse böse Kirche, die schlimmen schlimmen Schwarzen gewettert, dass es nur so pascht. Und die Missbrauchopfer, um die es in allererster Linie geht bleiben wo? Derartige "Diskussionen" bringen denn Opfern gar nichts. Nicht einmal die verdiente Aufmerksamkeit. Ich war in staatlichen und kirchlichen Erziehungsanstalten, ich habe verglichen, und - der Vergleich macht mich trotzdem nicht sicher. Denn es gibt nicht zu vergleichen. Hier wie dort waren es in jeder Hinsicht zutiefst Abartige die sich an uns vergriffen haben. Sexuell, psychisch und physisch. Und trotzdem, in einer Weise ist die Frage sehr wichtig - wer von Oben nach Unten hat gedeckt, gemauert, versucht die Opfer zu Tätern zu machen. Das allgemeine Vertuschen hatte (hat?) System, ob bei staatlichen und/oder kirchlichen Einrichtungen. Die Kirche ist in die Offensive gegangen, wobei für mich als Opfer egal ist, "weshalb". Von Seiten des Bundes merke ich absolut keine Offensive, da wird eine Bundeskommission verweigert dass einem die Grausbirnen aufsteigen. Parlamentarische Untersuchungen? Nein! Das sollen die Länder machen, das soll die Kirche machen. Und- wer ist für Einrichtungen zuständig die "Zwitter" waren, also kirchlich und weltlich? Wer als Opfer in diesem Kompetenzendschungel nicht erstickt, der hat irgendwie-schon gewonnen. heimkind@chello.at

Antworten Gast: so etwas
21.10.2011 10:04
0

Re: Wiener Mischung

naja die psychologen kennen das schon seit jahren (je nach typologie der uebergriffe wird es ihnen bekannt)
naja die politiker leiten die hilfsorganisationen die kennen das seit jahren und haben aktuelle institutionen nach diesem vorbild gestalten und wenden selbige politik an zb bei randgruppen und ohne jedes schamgefuehl
naja die die es nicht machen gehen zu den 3-5% der psychologen die eine erweiterte einstellung haben ausser an ihrer opferschaft selbst verdienen zu wollen
einzelpersonen sind hier jeweils nicht klagsfaehig, da der staat darauf aufgebaut ist opfer zu entsorgen das geht bis zur globalisierung wo sie in der welt umher geschickt werden
... es ist daher so, dass sich kaum alle melden und schon gar nicht, dass das nur in einer anstalt passierte... es gibt viele kleinopfer und kleinmittaeter die sich mitunter auch entgegenkommend selbst entsorgen, es wird zeit fuer eine entsorgungsaktion gegen die unterdruecker... in der "krise"...

Re: Wiener Mischung

ROTE wiener mischung.

das ist ganz alleine ein skandal der roten.
seid 1974 habens die roten gewusst und nix ist passiert.
keine övp, keine kirche, nur rot.
die roten sollen sich stellen und alles aufklären und zwar ne bisserl schnell.

Re: Re: Wiener Mischung

yxzzz Wenn es Sie beruhigt, ich wurde in einem rabenschwarzen Erziehungsheim ebenso missbraucht. Kirchliches Anstalt, danach Landesjugendheim. Was Ihre rasche Forderung nach lückenloser Aufklärung in jede-in diesem Fall in "rote Richtung" anlangt, daschließe ich mich gerne an. Auch "wir" Missbrauchopfer wollen irgendwann mal zur Ruhe kommen.

kontrolliert die privaten träger!

sonst wird das nix!!!!

Re: kontrolliert die privaten träger!

und die städtischen nicht?
haben die sozi nicht genug unheil angerichtet?

Danke Frau Karlsson für Ihre Parteitreue auf Kosten der Heimkinder!

WEr zieht Sie heute wegen Unterlassung von Hilfeleistung zur Verantwortung?

häupl

jetzt kannst berühmt werden ...

Antworten Gast: isogjetzwos
21.10.2011 13:50
2

Re: häupl

Das ist ja schon mit: "Ich lass' mir mein Wien nicht schlecht reden..."

Lauter Floskeln die...

hier heute noch getroschen werden. Denn den Kinderschändern tut es nichts wenn sie 3 Monate bedingt bekommen und den Rest auf Bewährung. z.B. 12Monate! Abschrecken würden ab 5 Jahre unbedingte Haft für alle Sextäter egal ob Ehibitionist oder Kinderschänder Ring Beteiligter oder Vater als Vergewaltiger. Alle die sich nicht an die Menschen und Grundrechte von Kindern halten! Icst die Politik schon so von Kinderschändern unterwandert dass man nichts mehr durchsetzt? Was ist los in unserer Justiz?
INFORMATION & AUFKLÄRUNG
www.gegensexuellegewalt.at

Re: Lauter Floskeln die...

Strafen sind zwar wichtig, aber lösen nicht alle Probleme.

Viel wichtiger wäre, sich mit den Ursachen zu befassen.

Warum werden Menschen pädophil? Was läuft hier schon in der Kindheit falsch?

Während der Staat bestraft, fördert er zB durch Motivation zur Fremdbetreuung von Kindern die nächste Generation von psychisch geschädigten Menschen.

Hier liegt eindeutig Doppelzüngigkeit vor.

Gast: Gast25
20.10.2011 21:46
2

Frau Fasselabend

Welch super Erkenntnis Frau Fasselabend ÖVP! Hat nicht Ihr Verein und das “super ausgebildete Personal den grausamen Tod von Thomas Klinger (12) nicht mitzuverantworten gehabt? Er war in Ihrem Verein “DIEMÖWE” 2002 in Therapie, wegen sexueller Gewalt und niemand hat hier in Erfahrung gebracht, dass er von seinem Peiniger nach der Therapie vom Verein abgeholt wurde? Niemand von Ihren Experten hat herausbekommen wer sein Peiniger ist in einer Therapie?

Und Sie fordern was ich auch fordere gute Ausbildung für Pädagogen und Sozialarbeiter und allen die Mit Kindern arbeiten!

Welche Ausdbildung haben eingentlich Sie? Ich erfuhr Hauptschullehrerin?
INFORMATION & AUFKLÄRUNG
www.gegensexuellegewalt.at

Gast: k.u.k Feldmarschall
20.10.2011 21:46
0

Ist noch niemanden aufgefallen, dass die Schweinereien aliquot zur Wählerschaft der ÖVP zurückgegangen sind?

Waren es in den 70igern noch ÖVP-Mitregierungen in Wien, so ist seit der segensreichen Nur-Sozi-Regierung endlich aus mit den Kinderschändereien in Wien und in der Kirche auch.

Das muss einem doch auffallen. Der Zusammenhang leigt so klar am Tisch.

Re: Ist noch niemanden aufgefallen, dass die Schweinereien aliquot zur Wählerschaft der ÖVP zurückgegangen sind?

ich dachte immer, wien ist eine rote stadt.
roter bgm. usw.......
nun soll wien schwarz sein?

Gast: so etwas
20.10.2011 20:16
1

so etwas

nicht boes sein, aber ich seh keinen unterschied zu heute, also wieso der skandal? ok die beamten und der staat haben sich mehr gesetze geschrieben, aber die orte sind halt jetzt anderswo, wo das passiert...

Gast: Big Mac
20.10.2011 19:52
9

Frage zu jugendlichen Streunern

Wir gehen manchmal in der Mittagspause zum Mac Donald essen und treffen jedesmal einige
Jugendliche, eher noch Kinder (11 bis ca.13 Jahre alt) die unter Drogen sind und verschämt betteln. Sind diese Treffpunkte nicht bekannt? Wer kümmert sich um diese Kinder? Wie kann man ihnen helfen (außer mit ein paar Euro für einen Imbiß)? Wir haben bei der MA11 telefonisch nachgefragt und erhielten die (für uns wenig zufriedenstellende) Auskunft, diese Kinder wüßten schon wohin sie gehören, hätten eine Unterkunft und man könne sie ja zum Jugendamt schicken.

Re: Frage zu jugendlichen Streunern

vor ca 1 Jahr war im Profil ein Artikel über Hunderte obdachlose Jugendliche in Wien.

Siehe auch die ehemalige Karlsplatz-Szene, wo sich auch Kinder für Drogen prostituiert haben.

Dürfte (fast?) niemanden kümmern.

Antworten Antworten Gast: Johann S
20.10.2011 20:53
0

Re: Re: Frage zu jugendlichen Streunern

Das Phänomen jeder Grossstadt.
Leider.

 
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