Wiener U6 erneut nach Kabeldiebstahl unterbrochen

Diesmal wurden Kupferkabel zwischen Spittelau und Jägerstraße entwendet. Die Wiener Linien setzen 10.000 Euro für Hinweise auf Täter aus.

Symbolbild Wiener U6
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Symbolbild Wiener U6
(c) Apa (SCHNEIDER Harald)

Zweiter Kabeldiebstahl bei der U-Bahn-Linie U6 in Wien innerhalb von 48 Stunden. In der Nacht auf Freitag schlugen erneut Kupferdiebe zu. Unbekannte Täter haben Kabel zwischen den Stationen Spittelau und Jägerstraße entwendet. Wegen der dringend notwendigen Reparaturarbeiten musste der Betrieb der U6 um 11 Uhr unterbrochen werden. Die Verbindung zwischen Spittelau und Jägerstraße musste stundenlang eingestellt werden.

Am Mittwoch hatten Diebe im Bereich der Tscherttegasse 60 Meter Kupferkabel zur Steuerung von Signalen aus der Trasse geschnitten. Nun wurde die U6 erneut Opfer organisierten Kabeldiebstahls. Seit 11 Uhr fuhr die U-Bahn nur zwischen Siebenhirten und Spittelau sowie zwischen Floridsdorf und Jägerstraße. Ab der Station Währinger Straße wurde die U6 bis Spittelau eingleisig geführt.

10.000 Euro Belohnung

Die Wiener Linien haben den Fahrgästen geraten, auf die Bus-Linie 35A umzusteigen, die zwischen Nußdorfer Straße und Jägerstraße verstärkt verkehrten. Für die gesamte U6 mussten die Fahrgäste mit Verzögerungen rechnen, so das Verkehrsunternehmen.

Die Wiener Linien setzten eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, aus. Außerdem wird zusätzliches Sicherheitspersonal Patrouillengänge auf dem gesamten Wiener U-Bahnnetz durchführen.

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