Wiener U6 erneut nach Kabeldiebstahl unterbrochen

20.01.2012 | 10:57 |   (DiePresse.com)

Diesmal wurden Kupferkabel zwischen Spittelau und Jägerstraße entwendet. Die Wiener Linien setzen 10.000 Euro für Hinweise auf Täter aus.

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Zweiter Kabeldiebstahl bei der U-Bahn-Linie U6 in Wien innerhalb von 48 Stunden. In der Nacht auf Freitag schlugen erneut Kupferdiebe zu. Unbekannte Täter haben Kabel zwischen den Stationen Spittelau und Jägerstraße entwendet. Wegen der dringend notwendigen Reparaturarbeiten musste der Betrieb der U6 um 11 Uhr unterbrochen werden. Die Verbindung zwischen Spittelau und Jägerstraße musste stundenlang eingestellt werden.

Am Mittwoch hatten Diebe im Bereich der Tscherttegasse 60 Meter Kupferkabel zur Steuerung von Signalen aus der Trasse geschnitten. Nun wurde die U6 erneut Opfer organisierten Kabeldiebstahls. Seit 11 Uhr fuhr die U-Bahn nur zwischen Siebenhirten und Spittelau sowie zwischen Floridsdorf und Jägerstraße. Ab der Station Währinger Straße wurde die U6 bis Spittelau eingleisig geführt.

10.000 Euro Belohnung

Die Wiener Linien haben den Fahrgästen geraten, auf die Bus-Linie 35A umzusteigen, die zwischen Nußdorfer Straße und Jägerstraße verstärkt verkehrten. Für die gesamte U6 mussten die Fahrgäste mit Verzögerungen rechnen, so das Verkehrsunternehmen.

Die Wiener Linien setzten eine Belohnung von 10.000 Euro für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, aus. Außerdem wird zusätzliches Sicherheitspersonal Patrouillengänge auf dem gesamten Wiener U-Bahnnetz durchführen.

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86 Kommentare
 
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Gast: gast:1
21.01.2012 09:13
0

Signalsteuer-Leitungen aus Kupfer?

na dann bitte durch Glasfaser ersetzen und fertig.

Oder muss man dafür erst ein "befreundetes Unternehmen" finden, wo man dann wohlformulierte Abrechnungen der Sorte "wos wor mei Leistung?" ausstellen kann?

Gast: iona
20.01.2012 19:06
1

naja. "freier warenverkehr"

hat die EU ja befohlen.

Re: naja. "freier warenverkehr"

naja, früher war es üblich für Waren auch zu bezahlen.

Antworten Antworten Gast: iona
23.01.2012 00:17
0

Re: Re: naja. "freier warenverkehr"

in osteuropa nicht unbedingt.

Gast: Valery
20.01.2012 18:53
5

Ein Mal ist Pech, zwei Mal ist großes Pech, aber ab den Dritten Mal ist es pure Dummheit der Verantworlichen!

Zwischen Währinger Straße und Jägerstraße fährt die U6 auf Brücken oder im Tunnel. Das muss doch beides leicht überwachbar sein.
Sind die Verantworlichen wirklich nicht in der Lage solche Stellen im Auge zu behalten? So ein Diebstahl ist doch nicht in zwei Minuten getan, das braucht Stunden! Und der Abtransport ist auch nicht so leicht.
Ich fasse es nicht!

Gast: Vigo
20.01.2012 17:21
6

Lustig ist das ...

M.E.M. um was wollen wir wetten?
Dank der RotGrün-Würschtl in Wien klauns uns bald die halbe U-Bahn unterm A. weg!

Gast: Aufklärungsbedarf
20.01.2012 17:16
6

Aber sicher

dafür gibts ja jetzt 20 Flockerln.Weil die Aufklärungsquote so super ist.Und die Verbrechen bilden sich ja nur diese bösen Rechten ein.

http://www.vienna.at/kriminalstatistik-wien-weniger-verbrechen-mehr-aufklaerung/3147338

Gast: Helmut Altmünster
20.01.2012 17:04
8

Warum nicht schon den Einfachtäter?

Würde man schon Einfachtäter härter und konsequenter bestrafen,würden sich viele gut überlegen ob sie Mehrfachtäter werden!

Auch die Haftbedingungen tragen dazu bei!

Viele Kriminelle finden die Haft gar nicht mehr als Strafe weil es ihnen an nichts mehr fehlt!

Man kann sich so richtig daran gewöhnen ans nichtstun,mit TV und Internet,einem gut beheizten Zimmer,einem warmem und weichen Bett,und oben drauf noch eine first class Verpflegung!

Viele verarmte und Obdachlose die noch nie Kriminell waren können davon nur träumen!

Aber es gibt auch schon genug,die werden nur Kriminell das auch sie diese Vorzüge genießen können!

Antworten Gast: Neugier 12
20.01.2012 17:42
1

Re: Warum nicht schon den Einfachtäter?

Woher wissen Sie derart genau bescheid, Helmut?
Waren Sie schon des öfteren im Knast?

Vielleicht kann man die Diebe mit einer Anstellung bei den Stadtwerken ködern...


Antworten Gast: bergziege
20.01.2012 18:49
0

Re: Vielleicht kann man die Diebe mit einer Anstellung bei den Stadtwerken ködern...

Glauben Sie, dass diese Herrschaften geregelte Arbeit schätzen könnten?

Re: Re: Vielleicht kann man die Diebe mit einer Anstellung bei den Stadtwerken ködern...

Ich dachte da eher an eine Führungsposition. Auch bei den ÖBB ist da durch den Abgang von Niko Pelinka was freigeworden, was sicher nicht unter "geregelte Arbeit" fällt, sondern nur unter "gut bezahlte Versorgung".

Antworten Antworten Antworten Gast: Neugier 12
21.01.2012 13:47
0

Re: Re: Re: Vielleicht kann man die Diebe mit einer Anstellung bei den Stadtwerken ködern...

Und in welcher Branche ist der selbstlose Patriot Blitzky tätig? Welchen Nutzen hat die heimische Gesellschaft von seiner Arbeit? Wofür kriegt er Geld bezahlt?

Antworten Antworten Antworten Gast: bergziege
20.01.2012 23:34
0

Re: Re: Re: Vielleicht kann man die Diebe mit einer Anstellung bei den Stadtwerken ködern...

Ja, das wäre eine Möglichkeit.

Gast: DerWeise
20.01.2012 14:57
8

"Umverteilung"

Tja, wenn ein Herr Pelinka 5.000 Euro als Büroleiter bekommen hätte, dann kann man doch auch den 'armen' Kupferdieben ein wenig Geld gönnen... Danke SPÖ für deine Güte.
P.s.: Hat man nicht beim letzten Diebstahl bereits Kontrollen angekündigt? Haben ja viel gebracht...

Gast: Han
20.01.2012 14:48
13

Was in diesem Land

nicht niet-und nagelfest ist wird in den letzten 10 bis 20 Jahren gestohlen. Der Zustand alles unversperrt zu lassen ist dank des Kriminaltourismus und der kriminellen Energie gewisser Kreise vorbei.

Die Frage ist zu stellen aus welchen Gründen die Einbruchsdiebstähle zunehmen wird an die verantwortlichen Politiker zu stellen sein.

Auch dafür gibt es eine einfache Erklärung für gewisse Kreise, die Täter sind alle furchtbar arm und würden daher nichts dafür können!?

Gast: Die Spange
20.01.2012 14:36
0

Wiener U6 erneut nach Kabeldiebstahl unterbrochen....

.....hat man schon einmal an die Möglichkeit eines Stadtmarders gedacht, die haben scharfe Zähne???
Ps: in Idaho hat ein Marder 2 km Gleis gefressen!

Antworten Gast: bergziege
20.01.2012 18:32
0

Re: Wiener U6 erneut nach Kabeldiebstahl unterbrochen....

Das dürften aber menschliche Marder sein, denen die Wiener Linien zeigen sollten, wo es lang geht.

Re: Wiener U6 erneut nach Kabeldiebstahl unterbrochen....

Besser wäre es vielleicht bei den Schrotthändlern in Györ nachzufragen. Dort gibt´s wahrscheinlich gerade günstige U-Bahn-Kabel... ;-)

Antworten Gast: Beisserchen
20.01.2012 15:43
2

Re: Wiener U6 erneut nach Kabeldiebstahl unterbrochen....

Ja, bei uns in IDAHO frisst er halt Kupferkabel, mit dem ihn unsere linken Polittölpel füttern.

Gast: Blankensteiner Husar
20.01.2012 14:34
2

Da haben sich die Beamten der Wiener Linien wieder ausgezeichnet!

Klar, war ja
a.) Nacht
b.) Betriebsschluss
c.) kalter Wind
d.) Regen

Da darf kein Beamter raus, weil es gegen die wohlerworbenen Rechte wäre!

Antworten Gast: Warum Kritik an Wiener Linien?
20.01.2012 14:45
7

Reines Ablenkungsgeschwurbel

a bissl Beamtenbashing statt Ursachenforschung.
Muss man ihrer Meinung nach also die Infrastruktur wie Fort Knox bewachen - und wenn ja, warum denn plötzlich?

Grenze öffnen ohne Reichtumsverteilung

Die Grenzen zu öffnen, die Einrichtung des Schengenraums, alles wunderbare Initiativen. Aber jetzt wird langsam sichtbar, was passiert, wenn ein Staatenbund seine Grenzen öffnet ohne dafür zu sorgen, dass überall das gleiche Sozialsystem existiert. Unter der Prämisse dass es sich um eine der berühmten Ostbanden handelt, die auch die ersten City-Bikes um 1,- ausgeführt haben, ist nachvollziehbar, dass sich das für die lohnt. Das wäre ähnlich lohnenswert wie für uns in die Schweiz zu fahren und dort Silberkabel abzumontieren (angenommen die würden dort solche verwenden). Also, entweder gleiches Recht für alle oder Grenzen zu. Die erste Variante hat Zukunft die zweite im 3. Jahrtausend n. Chr. keine mehr.

Antworten Gast: bergziege
20.01.2012 18:36
0

Re: Grenze öffnen ohne Reichtumsverteilung

Das wissen Sie und viele Realisten. Die Oststaaten sind zur EU und somit Schengen gekommen, weil man so das dort verdiente Geld besser aus dem Land bekommt. Einige wenige nützen die Vorteile, die Mehrheit kämpft mit den Nachteilen.

Antworten Gast: Erde an Mond
20.01.2012 14:41
3

Volle Zustimmung


Gast: öffibenutzer
20.01.2012 14:02
8

U 6...

Wer sagte doch "Ich lass mir diese Stadt nicht
Schlechtreden"?....

 
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