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Parkpickerl in Wien: Frist für erste Ausweitung

24.01.2012 | 13:15 |   (DiePresse.com)

Die Bezirke müssen bis spätestens Ende Februar entscheiden, ob sie bei der ersten Ausdehnungstranche mitmachen werden. Bisher will nur der 15. Bezirk die großflächige Einführung von Parkgebühren.

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Geht es nach Wiens Verkehrsstadträtin Maria Vassilakou (G), soll die Ausweitung des Parkpickerls außerhalb des Gürtels mit Anfang September wirksam werden. Derzeit ist lediglich fix, dass der 15. Bezirk die großflächige Einführung von Parkgebühren will. In Simmering, Liesing, Floridsdorf und der Donaustadt wird das Pickerl vorerst nicht kommt. Eine Entscheidung der anderen Bezirke steht hingegen noch aus. Für sie wird jedoch die Zeit langsam knapp, um den geplanten Starttermin noch halten zu können.

Ursprünglich war den Außen-Gürtelbezirken eine Frist bis Ende Jänner gesetzt worden. Dies werde sich aber nicht ausgehen, weil vielerorts noch Infoveranstaltungen für die Bevölkerung anberaumt seien und Detailfragen noch geklärt werden müssten. "Die Entscheidungen müssten spätestens bis Ende Februar fallen", sagte der Parkpickerl-Koordinator und Leiter der MA 65 Leopold Bubak am Dienstag.

Sollte sich bis dahin in bestimmten Bezirken keine Entscheidung abzeichnen, "dann wird es sich für diese für die erste Erweiterungsrunde nicht mehr ausgehen", so Bubak. Es zeichne sich aber ab, "dass die meisten eine Ausweitung im Sinne der Bevölkerung machen werden". Die nächste Ausdehnungstranche wäre inklusive Evaluierung der ersten Erweiterungsschritte erst nach weiteren zwei Jahren denkbar.

Jene Bezirke, die sich für die Einführung von Parkgebühren aussprechen, müssen auch die Grenzziehungen festlegen. Laut Bubak sollen diese "topographisch und vom Straßenzug her leicht erkennbar für den Autofahrer" sein und in Übereinstimmung mit den jeweils angrenzenden Bezirken erfolgen. Überlappungsbereiche sind ebenfalls geplant. Damit können Wiener, die an einer Bezirksgrenze wohnen, auch in einem bestimmten Teil des danebenliegenden Bezirks parken. Außerdem sollen jene Anrainer, die knapp außerhalb der Parkpickerlzone leben und damit eventuell aufgrund von Verdrängungseffekten keinen Parkplatz mehr in ihrem Wohngebiet finden, ebenfalls einen Antrag aufs Pickerl stellen können.

Abgesehen davon arbeitet die Stadt gerade an einer technischen Neuerung in Sachen Parkgebühr. So soll das Parkpickerl bzw. die Parkkarte für Wirtschaftstreibende durch einen programmierten Parkchip ersetzt werden. Autofahrer könnten ihn etwa in der Trafik kaufen und müssten bei Verlängerungen nicht mehr aufs Amt gehen, sondern dies via elektronischem Antrag erledigen, so Bubak. Eine flächendeckende Einführung parallel zur Pickerlzonenausweitung sei aber zeitlich nicht möglich.

(APA)

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43 Kommentare
 
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Gast: milipete
28.02.2012 21:21
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Parkpickerl

Im Prinzip ist es egal wer, wo und wann seine lärmende, CO2, Ruß und Feinstaubschleuder
abstellt. Statt jedem abgestellten Auto ein Baum oder eine Grünfläche – da müssten wir nicht für einen zweit-Wohnsitz im Grünen schuften.

Die Autozulassungen steigen auch in Wien extrem an. Das merkt man.

Öffentlicher Raum in Wien ist ein kostbares Gut, das nicht dazu dienen kann durch tausende
Blechkarossen verstellt zu werden. Deshalb her mit dem Parkpickerl und Erhöhung der Mineralölsteuer
zugunsten Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Garagenplätze kosten ja auch etwas.

Deswegen liebe Stadtpolitiker – keine popul. Umfragen – sondern mutige Entscheidungen selbst treffen z.B. zugunsten mehr Lebensqualität auch für „Bronx“-Bezirke wie 10,12,16,15!

Gast: milipete
28.02.2012 21:20
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Parkpickerl

Im Prinzip ist es egal wer, wo und wann seine lärmende, CO2, Ruß und Feinstaubschleuder
abstellt. Statt jedem abgestellten Auto ein Baum oder eine Grünfläche – da müssten wir nicht für einen zweit-Wohnsitz im Grünen schuften.

Die Autozulassungen steigen auch in Wien extrem an. Das merkt man.

Öffentlicher Raum in Wien ist ein kostbares Gut, das nicht dazu dienen kann durch tausende
Blechkarossen verstellt zu werden. Deshalb her mit dem Parkpickerl und Erhöhung der Mineralölsteuer
zugunsten Ausbau des öffentlichen Verkehrs. Garagenplätze kosten ja auch etwas.

Deswegen liebe Stadtpolitiker – keine popul. Umfragen – sondern mutige Entscheidungen selbst treffen z.B. zugunsten mehr Lebensqualität auch für „Bronx“-Bezirke wie 10,12,16,15!

Gast: Autobesitzer
10.02.2012 00:08
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?? ?? Parkraumbewirtschaftung ?? ??

also ich bin absolut dagegen - ABER - wenn die glauben mehr parkplärze zu schaffen - DANN - BITTE - nur mit 1 Parkpickerl in GANZ WIEN und rund um die UHR PARKEN... nicht nur in in XY ZONEn...

ABER ICH DENKE ALLE AUTOFAHRER KÖNNTEN DAGEGEN PROTESTIEREN oder???

Gast: W1150
31.01.2012 13:57
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Fragen Sie uns doch, Herr Zatlokal !

Über den Kopf der eigenen Leute hinweg, beschließt Herr Zatlokal einfach mal das Parkpickerl für unseren Bezirk.
Fragen Sie uns endlich und bevormunden Sie uns nicht nur ständig, dann werden auch Sie erfahren, dass die Mehrheit der 1150-BewohnerInnen das Parkpickerl in unserem Bezirk NICHT WILL!

Gast: bergziege
26.01.2012 20:51
0 0

Wer braucht in Wien Parkgebühren in Pickerlform und was immer?

Kein einziger Autofahrer in Wien. Das steht fest. Also braucht sie die Stadt. Das ist verständlich. Aber nur so weit diese für die Errichtung und Instandhaltung der erforderlichen Infrastruktur notwendig sind. Alles andere darüber hinaus sind schlicht und einfach SCHIKANEN. Und genau mit diesen muss man sich in Wien immer mehr und intensiver auseinandersetzen.

Parkpickerl

Nix anderes als eine neue Geldquelle erschließen. Vassilaku (mit oder ohne h?) sollte sich viel wichtigeren Themen widmen. Die Rettung Griechenlands. Natürlich in Griechenland...

Gast: Bank12
26.01.2012 09:16
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nur mehr Reiche mit dem Auto

künftig werden daher in Wien nur mehr Reiche und Einpendler autofahren und Parken.

Gast: TOM22
25.01.2012 21:05
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Wiener gegen Citymaut

die Wiener haben sich gegen eine Citymaut ausgesprochen und Rot- Grün bringt jetzt eine Ausweitung der Citymaut! Das bringt uns HC in die nächste Stadtregierung!

Antworten Gast: lero zu
26.01.2012 09:24
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Re: Wiener gegen Citymaut

Citymaut ist GANZ WAS ANDERES, tommi.

Mal nach London reisen und staunen...

Gast: Luftikuss
25.01.2012 18:24
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Zur Information

Ad Luftgüte: Seit Anfang Jänner 2012 ist die Luftgüte überwiegend auf Stufe 2 und zwar unabhängig ob Ferien, Wochenende oder Arbeitstag - seitdem ist auch HerrIn Ellensohn/tochter wieder ruhig. Übrigens die schlechteste Luftqualität war am 1. Jänner 2012 mit '6' (Feinstaub von den Silvesterraketen !)
Ad Parkpickerl: Haben die Befürworter bereits einmal nachgedacht, dass es sich ausschließlich um einen Verdrängungswettbewerb handelt. In letzter Konsequenz gilt dann in ganz Wien das Parkpickerl - man findet zwar dann (vielleicht) vor der Haustür einen Parkplatz, kann jedoch in jedem anderen Bezirk blechen oder das Auto nicht mehr verwenden.

Überall wo sich die Politik einmischt werden die persönlichen Rechte des Einzelnen beschnitten - also zuerst denken und dann erst Hurra schreien !

Wie wärs mit Gratisgaragen/Parkplätzen bei den Stadteinfahrten, wie wärs mit U-Bahn Verlängerung zB. nach Auhof, wie wärs mit U-Bahn nach Hernals/Döbling (könnte dann Fr. Vassilakou sogar auf den Dienstwagen verzichten ?)
U4-Parkgarage max. 20% ausgelastet - also gleich freigeben, Jahreskarte gilt als Parkticket, usw. usw.


abzocke

und sonst gar nichts, es entsteht kein einziger parkplatz mehr. einzig die anzahl der einpendler mit auto wird sich verringern, aber das nützt nur wenigen gebieten um die u-bahn etc. wen nützt es dann? dem stadtbudget das dann mit vollen händen wieder vergeudet wird. und natürlich den garagenbetreibern die viele neue bewilligungen von der stadt benötigen und viele umwidmungen und so weiter und so dreht sich die geldmaschine wieder weiter und weiter und der bürger zahlt und zahlt. und einige reden von besserer luft und wählen grün und glauben an das gute....

Gast: rückenkehrer
25.01.2012 08:15
2 1

Rot-Grün par excellence

genau aus diesen gründen, hab ich wien vor 3 jahren den Rücken gekehrt und bin ins südliche NÖ gezogen. Ich kann euch nur sagen, die Lebensqualität ist top, und über solche meldungen kann man jetzt in ruhe schmunzeln ;-)

Es war abzusehen, dass mit Rot-grün ein Dreck nach dem anderen umgesetzt wird.

Die Kommunistensozis waren noch nie FÜR die Bevölkerung, sondern immer nur FÜR die eigenen Taschen! Da braucht man nur ein paar Jährchen zurück und ein ein paar Kilometer weiter Richtung Osten schauen!

Antworten Gast: Stadtbewohner
25.01.2012 10:07
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Re: Rot-Grün par excellence

aber pendeln sie geäffligst nicht mit dem Auot nach wien und verstellen meinen Parkplatz und verpesten meien Luft -- bleibens im südlichen NÖ!

Stadtbewohner wehren sich!
Parkpickerl jetzt!

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hauptsache, solche typInnen wie sie bleiben auch in wien

und verpesten nicht mit ihrer anwesenheit die weitaus schönere umgebung wiens (wofür sie vermutlich ja nichts bezahlen wollen).

Antworten Antworten Gast: verarmte mittelschicht
25.01.2012 13:22
1 0

Re: Re: Rot-Grün par excellence

wer genau garantiert ihnen den parkplatz den sie sich da erhoffen? und wer gibt ihnen die garantie für bessere luft? kein mensch! diese ganze abzockerei in sachen strassenverkehr bringt den bürgern garnichts. es soll nur das schuldenloch der stadtregierung stoppfen. zumal die grünen, die ja immer damit werben für den kleinen mann zu sein, auch noch den ganzen gutverdienern mit ihren suv's in die tasche spielen. Jemand der sich ein auto ab 30.000 euro aufwärts leisten kann, zahlt diese ganzen gebühren aus portokassa. Die anderen die sich das nicht leisten können müssen sich halt mit den öffis rumschlagen oder einfach zu fuss quer durch die stadt laufen.

Antworten Antworten Antworten Gast: Mark IV
25.01.2012 16:58
0 0

Re: Re: Re: Rot-Grün par excellence

Seit Pickerl im 9. habe ich eigentlich immer einen Parkplatz direkt beim Wohnhaus.
Super - und wesentlich billiger als Garage.

der fünfzehnte bezirk will gar nix,

der rote oberbonze vom bezirk will das parkpickerl. bis zur wahl, genosse.

Antworten Gast: UKW
24.01.2012 20:23
2 1

Re: der fünfzehnte bezirk will gar nix,

Völlig richtig. Nicht nur der Oberbonze vom Bezirk, sondern auch die Ober-OberBonzen im Rathaus haben ihre Freude daran, wenn immer mehr Bezirkskaiser weich werden, damit die Abzocke zur Vollendung geführt werden kann.

Gast: Immer schön bei der Wahrheit bleiben
24.01.2012 17:39
5 1

Quatsch nur der 15te

die Frau Votava aus Meidling ist auch schon ganz wild drauf. Die kennt und benutzt alle Tricks.

http://meidling.fpoe-wien.at/index.php?id=2073&newsID=15179&cHash=da56864a5080523395dc38ec17b80ed0

Re: Quatsch nur der 15te

Die Meidlinger Bezirksvorsteherin Votava ist sowieso eine Krätzn, deren selbstherrliche Aktionen demokratiepolitisch bedenklich sind: U.a. die Einführung der Busspur auf der Ecke Breitenfurter Straße/ Kirchfeldgasse in Hetzendorf vor knapp 3 Jahren, die angeblich durch eine Anrainerbefragung gewünscht wurde. Allerdings wurden die betreffenden Anrainer nie befragt.

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wien ist DER mitesser österreichs.


Gast: Bürger Lars
24.01.2012 16:55
4 0

Ein Zeichen vom Demokratie

Ein Zeichen vom Demokratie wäre mal das Volk darüber entscheiden zu lassen (nicht nur pseudomässig vor einer Wahl zu befragen).

Bin gespannt wie lange sich die Leute noch das gefallen lassen.


Gast: pk2
24.01.2012 16:33
6 0

wäre doch nett,

wenn Hr. Bubak seinen kryptischen Satz
...eine Ausweitung im Sinne der Bevölkerung ...erklären könnte.
Für unsere Sozialisten und Grünenb gilt wohl, was Frau Thatcher einmal gesagt hat: Irgendwann hat man das Geld der anderen ausgegeben.

Antworten Gast: Der Steuerzahler
24.01.2012 16:53
0 0

Re: wäre doch nett,

Dass Parkpickerl nicht im Sinne von Pendlern ist, sollte auch Ihnen klar sein.

Gast: Gastlux
24.01.2012 15:59
8 0

Na klar..

Zuerst jahrelang Parkplatzklau betreiben (Fahrradständer, Eisenpfeiler, Betonblumenbeete, Betonecken, weisse Streifenflächen überall, vieeel zu lange Bimbereiche- so lange Bims gibt in Wien gar nicht, etc. etc.). Unmengen von meinem Geld verschleudert und dann nocheinmal extra abkassieren.

Ein Schildbürgerstreich nach dem anderen- und jetzt auch noch Kurzparkzonen.

Ich verstehe jeden, der Wien den Rücken kehrt.
Diese Stadt ist offenbar nichts für Leistungsträger.


Re: Na klar..

Heisst ja: Parkraumbewirtschaftung.

Und wer den Profit macht, wissen wir auch. Da sind die Sozialisten gar nicht mehr sozialistisch, wenn es um die eigene Kohle geht.

 
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