Wien/cIm. Alexander Schiel, der Betreiber der beiden Sozialmärkte SMW in Hernals und Favoriten, setzt sich gegen den Vorwurf, in Wiener Sozialmärkten würden Missstände herrschen, zur Wehr. Eine Gruppe Wiener Studentinnen hatte in einer Forschungsarbeit wie berichtet Schikanen für Kunden oder den hohen Anteil abgelaufener Produkte kritisiert.
„Bei uns sind maximal fünf bis zehn Prozent der Produkte über dem Ablaufdatum, dabei handelt es sich um Waren mit langer Haltbarkeit“, sagt Schiel, der im April einen dritten Markt in der Donaustadt eröffnen will. Ist ein Produkt abgelaufen, werde es gekennzeichnet und zu einem symbolischen Preis verkauft oder verschenkt. Schiel verkauft, anders als die meisten anderen Sozialmärkte, nicht nur geschenkte Waren, sondern kauft auch in großem Stil bei Herstellern ein.
Vom Wiener Marktamt heißt es, die Sozialmärkte würden regelmäßig kontrolliert. Eine politisch motivierte Zurückhaltung gebe es nicht.
Sozialmarkt: Verkaufen nichts Verdorbenes
17.02.2012 | 17:37 | (Die Presse)
Alexander Schiel, Betreiber der beiden Sozialmärkte SMW in Hernals und Favoriten, wehrt sich gegen Vorwürfe in Wiener Sozialmärkten würden Missstände herrschen. Vom Marktamt heißt es, man kontrolliere die Märkte.
190 Kommentare
Nachdem ich jetzt noch einmal genauer nachgelesen habe...
...habe ich Probleme mit der Zuordnung der "Studie":Im Rahmen eines Forschungspraktikums schreiben vier Autorinnen eine gemeinsame Arbeit über genau 2 Sozialmärkte, in denen jede von ihnen einige Tage gearbeitet hat.
Ich weiß nicht, was da beforscht werden sollte/beforscht worden ist, ich denke aber, repräsentativ ist das nicht, was bei solchen Vorgaben herauskommen kann.
Außerdem frage ich mich, inwieweit diese Arbeit wissenschaftlichen Kriterien entspricht. Wenn sie beweisen sollte, dass auch in Sozialmärkten Benachteiligungen von Kunden vorkommen, ist das sicherlich gelungen.
Was mich außerdem wundert, ist zum einen die Tatsache, dass die Autorinnen überhaupt an die Öffentlichkeit gegangen sind - und nun zum anderen behaupten, falsch zitiert worden zu sein. (Nun, das passiert schon einmal - deshalb sollte man ja sehr vorsichtig sein mit dem, was man Zeitungen erzählt;-)))
Im Übrigen haben die Autorinnen anscheinend unhaltbare Zustände beschrieben, die - wenn ich richtig gelenen habe - im Artikel beiden untersuchten Märkten zugeschrieben werden - das dann im Nachhinein zurückzunehmen ist irgendwie auch nicht wissenschaftlich. Entweder hält die Geschichte (methodisch und sachlich), dann steht das in der Arbeit, oder sie hält nicht, dann ist die Arbeit möglicher Weise nicht wichtig und gut genug, um in einer Zeitung zitiert zu werden...
VinziMarkt bemüht sich um Menschlichkeit
Seit der Gründung des VinziMarktes im Jahr 2008 wurden zahllose Menschen, die sich mit ihrem Einkommen schwer über Wasser halten können, unterstützt. Täglich kommen ca. 300 Kunden ins Geschäft. Die Waren, die ihnen angeboten werden, sind ausnahmslos geschenkte Güter, die von unseren Mitarbeitern genau geprüft und nur dann weitergegeben werden, wenn sie in Ordnung sind. Die Ware, die abgelaufen und nach wie vor genießbar ist, wird eigens gekennzeichnet. Auch das Marktamt kontrolliert regelmäßig. Es gibt täglich frisches Brot vom Bäcker, das am selben Tag kostenlos ausgegeben wird. Es wird aber auch das am Vortag übergebliebene Brot angeboten. Die Aufbewahrung des Brotes bzw. die Weitergabe geschieht in Einkaufswägen, die mit Plastik ausgelegt sind.Die Preise sind durchschnittlich um 2/3 günstiger als in den Supermärkten. Der geringe Erlös deckt gerade einmal die Kosten für den Betrieb. Im Jahre 2010 musste die Vinzenzgemeinschaft sogar ein Defizit abdecken.
Die meisten Mitarbeiter sind Ehrenamtliche und sind teilweise aufgrund ihrer eigenen Lebensumstände selber hilfsbedürftig .Wir geben ihnen dadurch die Chance einer sinnvollen Tätigkeit. Das Zusammentreffen von hilfsbedürftigen Kunden und ebenso in schwierigen Lebensverhältnissen lebenden Mitarbeitern bringt es mit sich, dass es gelegentlich auch zu bedauerlichen Missverständnissen bzw. unentschuldbaren Äußerungen kommt.
Es ist und bleibt unser größtes Bemühen, die Bedürfnisse und Wünsche jener Menschen an die 1. Stelle zu setzen, die in ihrer bedrängten Lebenssituation auf Hilfe angewiesen sind. Durch die Tatsache, dass sie ihren Einkauf auch bezahlen, wird ihnen vermittelt, dass sie Kunden und nicht Almosenempfänger sind. Dass unser Bemühen verstanden und angenommen wird beweisen 5900 Kundenkarten allein im Wiener VinziMarkt.
Angela Proksch
Marktleiterin
Wolfgang Pucher
Gründer des VinziMarktes
Ich persönlich habe nichts anderes erwartet. Gut, dass es solche Einrichtungen gibt, aber schade, dass es sie geben muss.
gestern, 17.2. auf 3sat
17.Feb. im TV 3sat, 20.15 h 'Die Hartz-Maschine' eine sehr gute Doku über soziale Unterstützung in D und NLRe: gestern, 17.2. auf 3sat
Großartige Doku, aber halt auf 3sat. Wird sich sicher nicht ins ORF-Programm verirren!Re: Re: gestern, 17.2. auf 3sat
Da braucht man halt "nur" vom "Onkel Charlie" und dergleichen WEGschalten...Was gibt's den?
Gast, ist der Fisch frisch, nö der ist alt und stinkt schon ein bißchen kann ich net empfehlen - und der Salat - Naja, der ist vom Mittwoch, die Blätter sind schon ein bißchen lätschert - Bier - ich hab nur ein warmes, gestern ist man der Strom abdreht worden.Was kannst mir empfehlen, naja, Weißbrot und Rotwein dazu - dann bring mir das....
Wo findet man die Studie
Kann mir irgendjemand sagen, wo man die Studie lesen kann? Herr Schiel hat gesagt, dass er sie schon gelesen hat. Vielleicht könnten die StudentInnen einen Link posten, wo es die Studie gibt!über die studie - 2
Konkret handelt es sich um die Sozialmärkte SMW und Vinzimarkt. Die Misstände, abgelaufene Waren die ungenießbar waren, der Umgang mit Kunden, das Verhältnis der Mitarbeiter und Kunden, dies alles haben wir im Vinzimarkt beobachtet.Die Kunden wurden aufgrund ihrer Herkunft beschimpft, als Menschen zweiter Klasse behandelt, quasi entweder kauft ihr die verdorbene Ware oder ihr geht’s. Wenn Kunden sich aufgeregt haben, wie sie zumuten können das zu kaufen, wurden sie einfach angeschrien. Schlangen standen vor der Tür und warteten, bis sie reingelassen wurden, weil der Markt so überfüllt war. Die Tür wurde von einem Mitarbeiter zugehalten, damit ja niemand rein kann, usw. Kann man sich das jetzt besser vorstellen?
Weil viele sagen, wie man in den Wald ruft, so kommt es auch zurück; stimmt nicht in diesem Fall! Es handelt sich hier um eine Gruppe von Prekären. Die Kundschaft ist prekär (arm), die Mitarbeiter (Langzeitarbeitslose, Sozialstundenabsitzer, körperlich Beeinträchtigte, Pensionisten) genauso.
Das ganze System ist zu hinterfragen. Es geht darum, wer die Macht in der Hand hält, so kann der/diejenige(r) entscheiden, ob Ware verkauft wird oder ob die Person rausgeschmissen wird.
Die Marktleitung erzählte uns, dass Sie eine „Vermummte“ rausgeschmissen hat, weil die Frau sie auf Arabisch bequatscht hat! Das sind nur einige Auszüge, über die Zustände im Vinzimarkt…
S. g. Frau Evgi Eses
Könnten Sie vielleicht mitteilen, wer der/die wissenschaftliche BetreuerIn dieses Forschungsprojektes ist?Re: über die studie - 2
können Sie nicht die Studie irgendwie ins Netz stellen? Damit man sich ein Bild machen kann und Sie sich lange Ausführungen darüber sparen können, was Sie wann und wie beobachtet haben.Re: über die studie - 2
..."Es geht darum, wer die Macht in der Hand hält, so kann der/diejenige(r) entscheiden, ob Ware verkauft wird oder ob die Person rausgeschmissen wird."...Das ist in jedem Geschäft so - Sie können jederzeit hinausgewiesen werden, wenn Sie sich nicht entsprechend verhalten. Sie haben kein Recht darauf, sich unangemessen zu verhalten und trotzdem Waren erhalten zu können.
Diskriminierung müßten Sie schon nachweisen - es kann ja sein, dass jemand sich mies verhält, obwohl er zu einer Gruppe gehört, die oft diskriminiert wird :-)
Re: über die studie - 2
Möglicher Weise war es so, wie Sie es beschrieben haben - Diskriminierung setzt aber schon systematisches Verhalten voraus...Ich bin auch schon beschimpft worden, nicht bedient, an der Kassa beiseite geschoben, habe altes Brot und verfaultes Obst bekommen... Nein, das ist nicht im Vinzimarkt passiert und nicht im Sozialmarkt, weil ich da gar nicht einkaufen darf. Es ist mir in Supermärkten passiert, in türkischen Bäckereien, in Kebapbuden, an Marktstandeln. Da ich es mir aussuchen kann, kaufe ich dort halt einfach nicht mehr ein... Manche der handelnden Personen hatten übrigens dieselbe Muttersprache wie ich, andere eine andere. Systematische Diskriminierung würde ich es nicht nennen, aber gut fühlt sich das nicht an, wenn zuerst alle anwesenden Mänenr bedient werden...
Im übrigen ist im Sozialmarkt nicht zu erwarten, dass alle Waren ganz frisch sind:
http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialmarkt_%28Einzelhandel%29
Das System sei zu hinterfragen...
Richtig, aber ganz anders, den da geht's dann um die Kapitalisierung der Armut, und das ist das Grundübel an den Sozialmärkten, für die Sie aber nichts können!Die Karitas Deutschland ist de größte Arbeitgeber in Deutschland und die Situation in Österreich dürfte nicht viel besser sein, so gesehen ist bei der Armutsbekämpfung jener der sich stark macht auch gleichzeitig der größte Gewinner, zu berücksichtigen sind hier vor allem politische Querverbindungen, ein Teufelsrad aus dem es gilt herauszukommen.
Einzige Möglichkeit, Sozialhilfe von etwa 1000.- Euro, das würde dem Staat keinen Cent mehr bringen, den damit Entfallen Arbeitsplätze für die Betreuung und Bearbeitung von Antragsstellungen, keine oder kaum mehr Mietbeihilfe, diverse Gebührenbefreiung, etc...
Arbeitslos würde die Caritas dennoch nicht werden, fälle die schlicht mit der Gesellschaft nicht zurande kommen gibt es genügend, ebenso wie im Bereich Altenbetreuung, etc.., die Folge wäre höchsten ein Schrumpfen!
Re: über die studie - 2
ich erlebte in nem Sozialmarkt in NÖ wie primär Türken/innen den SOMA stürmten, alles aus den Regalen rissen, Kartonweise das Jughurt zur Kassa schleppten, Becher gingen kaputt, die lies man am Boden liegen, in der Vitrine sah es aus wie in einen Schlachtfeld, der Boden war eine Rutschpartie.Was machte SOMA um mehreren Kunden ein Joghurt zu ermöglichen? Sie sperrten die Vitrinen ab, lies nur eine offen, machte eine Gangordnung (ähnlich wie am Schalter zB am Flughafen) und stellte drei Damen ab die eben bedienten und nur in begrenzter Stückzahl Joghurt ausgaben. Die Absperrung wurden niedergetrampelt, verschoben, an Vitrinenabdeckungen gezerrt bis man einen Schrei los lies und die Kunden warnte, das man den Soma schließe und alle Kunden rausschmeiße, denn so geht das nicht weiter. So kann man kein Geschäft führen. Es half nichts, es gab "Krieg" gegen das Personal!!! Mich wundert es nicht, wenn dann einmal ein/e Verkäufer/in lapidar meint "die Vermummten, die Araber oder die Türken", wenn man das erlebt hat kann man nicht immer von den lieben Zuwanderern sprechen.
So führt man sich weder in Diryabakir, Sousse, Alexandria oder sonst wo auf, also bitte auch nicht in Österreich!
Ich habe mich entschlossen in Zukunft ab 11h statt um 10h bei Soma einzukaufen, nun, da sind die Regale leer, um 10h kann ich als behinderte Person nicht einkaufen, es ist die Hölle! Es würde weder meiner Behinderung noch meiner Gesundheit guttun, für das Pesnal habe ich auch Verständnis!!!
LG
Ihre Geschichte mag ja wahr sein,...
...aber glauben Sie nicht, dass das unter Österreichern nicht auch vorkommen kann?? Und wollen Sie damit alle Zuwanderer verurteilen?Re: Ihre Geschichte mag ja wahr sein,...
sicherlich wird dieses Verhalten auch bei Österreichern vorkommen, aber diese dürfen zur Rede gestellt und kritisiert werden, ohne dass gleich der Vorwurf der "Ausländerfeindlichkeit" im Raum schwebt.und nirgends hat der Vorposter ALLE Zuwanderer verurteilt.
Die Mehrheit der Zuwanderer wie auch der Österreicher ist glücklicherweise noch nicht auf SOMAs angewiesen.
Agitationsstudie
Ich vermute hinter der ganzen Geschichte eine politisch motivierte Agitationsstudie, und den Versuch einer direkten und persönlichen Beschmutzung von Herrn Schiel. Fühlt sich da jemand in Wien von Herrn Schiel bedroht?Bezeichnend ist, dass die eigentliche Studie immer noch unveröffentlich ist, aber wildeste Anschuldigungen gegen die Sozialmärkte ausgestreut werden - frei nach dem Motto "irgendwas wird scho henga bleibn".
Und natürlich, wie sollte es auch anders sein, ein paar Einstreuungen richtung "alle sind ja so Ausländerfeindlich" müssen natürlich auch noch drinnen sein.
Lassen sie sich nicht unterkriegen Herr Schiel, wehren Sie sich gegen diese Attacke!
Re: Agitationsstudie
nein die studie ist nicht eine politisch motivierte studie. ganz im gegenteil: es sollte mit dem geld armer menschen keine politiken betrieben werden!wo ihrer meinung nach sollte die studie vorliegen, hier?
Betroffen ist der Vinzimarkt! Herr Schiels Sozialmarkt ist davon nicht betroffen. Wir wollten darauf aufmerksam machen. Es geht nicht nur um Ausländerfeundlichkeit, es ist auch ein Thema. Es geht darum, wie Menschen dort behandelt werden, ihr geld abgezockt und schikaniert werden. Und das von einer Gemeinschaft, die sich als "katholisch" gibt. Von armen nehmen und einer anderen Gruppe von armen geben, ist das die lösung? wenn schon so, verdienen diese menschen überhaupt keine beachtung? obdachlose dürfen z.B. auch nur unter bestimmten bedingungen einkaufen ?!
Re: Re: Agitationsstudie
"Und das von einer Gemeinschaft, die sich als "katholisch" gibt"ein paar Fragen:
dieser o.e. "Seitenhieb" hinterlässt einen seltsamen, inobjektiven Beigeschmack- ging es AUCH darum?
Re: Re: Agitationsstudie
Danke für die Klarstellung und die Kommentare. So lässt sich manches besser nachvollziehen.Ein kleiner Einwand:
Warum ist "Ausländerfeindlichkeit" ein solches Thema, wenn es im Grunde um Konflikte zwischen Armen, zwischen sozial Benachteiligten (Mitarbeiter wie Kunden) geht und auf beiden Seiten Einheimische wie Migranten zu finden sind?
Um welche Feindlichkeit würde es sich handeln, wenn sich zB ein "migrantischer" Kunde gegenüber einem "einheimischen" Verkäufer unverschämt verhielte oder umgekehrt?
Ich habe den Eindruck, es handelt sich vor allem um massive soziale Probleme und verunsicherte, prekarisierte und gestresste Existenzen, die alle dieselben Probleme teilen.
Re: Agitationsstudie
Vielen Dank für die netten Worte.Ich muss aber ehrlich gestehen dass mir diese Zustände beim Vinzimarkt schon länger bekannt sind.
Es wäre ja auch an der Zeit gewesen diese Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen.
Dass aber auch mein Markt in den gleichen Topf wie jener vom Vinzimarkt geworfen wird ist katastrophal.
Auch wenn in der Studie sämtliche, im Artikel aufgezeigte Missstände beim Vinzimarkt stimmen, kommt es so rüber dass dies auch in meinen Märkten so ist.
Wenn sich die Redakteurin die Studie genauer durchgelesen hätte wären ihr diese Unterschiede bei beiden Märkten aufgefallen.
Aber wie schon geschrieben, von meiner Seite kommt noch was.
Lg
Und jetzt sind wieder alle überrascht über die NGO Mafia?
Warum?Die letzten 20 Jahre im Elfenbeinturm verbracht?
Zum Artikel: Ungenießbare Waren und Schikanen im Sozialmarkt
über die studie 1
Liebe Leute,wäre nett wenn ihr den Ton ein bisschen runterstellt und Person(en) die ihr nicht kennt einfach so beschuldigst.
Ich kann nicht verstehen, wieso Sozialmärkte so in Schutz genommen werden und eine Arbeit so einfach in den Mist kommt! Kritisieren sollte man ja, aber bitte nicht auf so eine Art und Weise.
Wir hatten keinen Auftraggeber. Es handelt sich hier um ein Forschungspraktikum über "Stadt und Prekarität" wo Sozialmärkte als soziale Einrichtungen untersucht wurden. Über zwei Semester hat sich die Studie belaufen. Von den 6 Sozialmärkten in Wien, wurden zwei näher untersucht, die sich konzeptuell unterscheiden.
Ich muss festhalten, dass Sozialmärkte ziemlich unterschiedlich organisiert sind. Sozialmärkte gehören im Prinzip dem SOMA-Dachverband an, so werden sie als "Sozialmarkt" gezählt. Neben den Kooperationen die mittels dem SOMA-Dachverband organisiert wurden, und so die Waren unter den Märkten verteilt werden (je nach Größe des Sozialmarktes), haben Sozialmärkte ihre eigenen Kooperationen. Somit versuchen sie ihre Kosten aufzukommen (Miete, Betriebskosten, Transportkosten).
Dadurch dass alle Sozialmärkte ihre individuelle Struktur aufweisen, kann man nicht behaupten dass alle Sozialmärkte gleich sind. Das sagen wir auch nicht!
Im Beitrag werden alle Sozialmärkte zusammengewürfelt, wobei wir von 6 Sozialmärkten nur zwei unter die Lupe genommen haben. Die Zeit reichte uns nicht aus, um die anderen Sozialmärkte auch näher anzusehen...
Re: über die studie 1
Habe mir gerade die Studie durchgelesen. Alle negativen Punkte in dem gestrigen Artikel betreffen den Vinzimarkt.Es war vielleicht ein guter Ansatz von euch aber leider wird in dem Beitrag kein Unterschied zwischen meinem Markt und dem Vinzimarkt gemacht.
Auch die heutige Entgegnung war eher flau und ist in keinen einzigen Punkt auf die Unwahrheiten, meinen Markt betreffend, Ei gegangen.
Ihr seid's da gar nicht so schuld.
Es ist einfach falsch wiedergegeben worden.
Aber von meiner Seite ist es nicht erledigt .... Da kommt noch was ;-)
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