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Psychiater: Gewalt in Wiener Heimen bis in die 1990er

22.02.2012 | 10:53 |   (DiePresse.com)

Betroffene erzählten von "fast systematischem Sadismus", berichtet Ernst Berger. Der Psychiater hat 100 Gespräche mit Opfern ausgewertet.

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In den Wiener Heimen war Gewalt gegen Kinder bis in die 1990er Jahre üblich. Das berichtet der Kinderpsychiater Ernst Berger im Ö1-Morgenjournal am Mittwoch. Er hat Gespräche mit zahlreichen Betroffenen geführt. Diese hätten von einem "fast systematischen Sadismus" erzählt, so Berger.

Der Psychiater hat 100 Gespräche ausgewertet. Laut Berger war darin häufig von entwürdigenden Situationen die Rede. Von sexueller Gewalt waren 40 der 100 Gesprächspartner betroffen, zum Teil durch Erzieher, aber auch durch Nonnen, die Wiener Heime führten.

Nur ein Drittel in stabiler Partnerschaft

Nur ein Drittel seiner Gesprächspartner habe es später zu einer stabilen Partnerschaft gebracht, schilderte Berger. Zwölf Prozent hätten später keine Partnerschaften, 55 Prozent instabile Partnerschaften gehabt. 27 Prozent sind laut dem Kinderpsychiater kriminell geworden.

Laut Berger hat sich die Situation Ende der 1990er Jahre verbessert, nachdem die Großheime geschlossen worden waren. Sie wurden im Zuge einer Reihe von Reformen aufgelöst. Betroffene, die in diesen Einrichtungen Missbrauch erleiden mussten, werden inzwischen auch von der Stadt entschädigt. Eine entsprechende Initiative wurde 2010 ins Leben gerufen.

(APA)

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51 Kommentare
 
1 2
Gast: UKW
22.02.2012 21:08
0 0

Jahrelang hat ein Genosse den anderen gedeckt - Freundschaft heißt schließlich bedingungslose Zusammenhalt

Und woraus besteht jetzt die Konsequenz für die ehrenwerte rote Gesellschaft? Sie nehmen das Geld der Steuerzahler und verteilen großzügige Entschädigungen. Na bumm, das wird den Schuldigen aber eine Lehre sein ...

Antworten Gast: Blankenstein Husar
23.02.2012 00:23
0 2

bla bla bla

... dein brauner Müll in Endlosschleife ...

pH1.5
22.02.2012 18:49
3 0

Gewalt in Wiener Heimen,

dafür wird sich Häupl sicher entschuldigenden - wie dies auch die Bischöfe taten

Gast: Tomb
22.02.2012 18:22
5 0

Morgen ist Alles wieder gut

Morgen gibts sicher wieder einen großen Presseartikel über Mißbrauch in der Kirche mit den üblichen Verdächtigungen wie Schönborn hat Alles vertuscht uä.,
außerdem gibts noch ein paar Annoncen von den Wiener Wasserwerken und alles ist wieder gut.

1 0

Und was ist in den 90ern passiert, dass das aufgehört hat?

Hat es überhaupt aufgehört?
Oder sind die Opfer einfach nur noch nicht volljährig?

Bitte dringend um unangemeldete Kontrollen!

ichmeine
22.02.2012 17:52
1 0

Vielleicht bringt der Kongress vom 2.3. bis 4.3. eine Besserung

http://www.shg-os.com/Fotos/Kongress%20Kinderrechte.pdf

Wien, 2.3.2012 bis 4.3.2012,
KONGRESS KINDERRECHTE - KINDERSCHUTZ

Eintritt frei

Festssaal SIGMUND FREUD PRIVAT-UNIVERSITÄT
2. Stock,
1030 Wien, Schnirchgasse 9a,

Ilka
22.02.2012 17:33
6 0

Die Verantwortung dafür in Wien

liegt eindeutig bei der SPÖ! Genau genommen sollten die aus ihren Parteitöpfen die Opfer materiell entschädigen.

Hoffentlich (!) werden die Jahrzente des Grauens der vielen Opfer offiziell geklärt und dafür Verantwortliche vor Gericht gestellt und entsprechend verurteilt!

Antworten Gast: nicholasblarney
22.02.2012 17:57
2 0

Re: Die Verantwortung dafür in Wien

Aber geh'n S', das gilt doch nur, wenn sich's um die Kirche handelt...

Gast: geh anders
22.02.2012 16:58
0 0

kinderheim

also, zum thema diepresse.at und statistik eines arztes im fall kinderheime in wien möchte ich sagen, wies reinkommt kommts raus bzw. oft besser. nur, dass manche der opfer in beziehungen oder in der arbeit nicht besonders erfolgreich sind bedeutet eine enorme "beschneidung" der lebenserwartung durch das opfersein. ich meine, es sollte österreich den betroffenen mehr geld als 740 euro sozialhilfe zukommen lassen monatlich. irgendeine freude brauchen jene. urlaube, .... ausbildung, ... daher 1400 euro monatlich für betroffene.

Gast: teitelmann
22.02.2012 16:06
4 0

SP-Spitze soll zurücktreten

Die gesamte SP-Spitze hat das Jahre lang vertuscht und soll jetzt sofor zurücktreten!

makaberich
22.02.2012 16:03
5 0

Analog den Problemen in der Kirche ...

... verlangen die Gutmenschen jetzt die Auflösung der SPÖ (oder zumindest den Austritt aus dieser Partei?).
Nein?
Ach ja, waren ja gute - weil sozialistische - Quälereien.

Staatsbürgerschaft zurückgeben

Werden jetzt die Kirchenhasser, die wegen ein paar Einzelfällen in kirchlichen Einrichtungen aus der Kirche ausgetreten sind, jetzt ihre Staatsbürgerschaft zurückgeben?

Antworten rocinante
22.02.2012 16:01
1 2

Re: Staatsbürgerschaft zurückgeben

Selten dämliche Aussage. So richtig reif.

Antworten Antworten Gast: nicholasblarney
22.02.2012 18:00
1 0

Re: Re: Staatsbürgerschaft zurückgeben

Was ist an dieser "Aussage" (die im übrigen eine Frage und keine Aussage war) dämlich?

Antworten Antworten Antworten Selbige
22.02.2012 23:00
0 1

Re: Re: Re: Staatsbürgerschaft zurückgeben

weil die Kirche das nicht wahrhaben will, dass Missbrauch schlimm genug ist für die Opfer. - Und "Kirchenhasser" geschimpft zu werden, wenn man austritt ist ja auch nicht gerade nobel!
Der Herr Chefinsp. Dreyfus tut ja gerade so, wie wenn das nicht der Rede wert sei, dass da was passiert ist. - Und, wenn man den Artikel genau liest, weiß man, dass da auch katholische Ordensschwestern darunter waren, deshalb könnte es durchaus sein, dass sie nicht aus den Staat austreten, sondern erst recht wieder aus der Kirche.

Antworten Antworten Antworten Selbige
22.02.2012 22:49
0 0

Re: Re: Re: Staatsbürgerschaft zurückgeben

Weil die Missbräuche heruntergespielt werden. Die Kirche negiert leider das Mensch-sein in seiner ganzen Breite. Und da gehört das "Lieben" und "Geliebt-werden" in seelischer und leibhaftiger Hinsicht dazu. Und, wenn dem Menschen beides abgeht, dann muss er das auf i-eine Art und Weise kompensieren. Nicht immer ist das geistliche Leben dafür ausreichend oder befriedigend genug.

Staatsbürgerschaft zurückgeben!

Werden jetzt die Kirchenhasser, die wegen ein paar Einzelfällen in kirchlichen Einrichtungen aus der Kirche ausgetreten sind, jetzt ihre Staatsbürgerschaft zurückgeben?

Merlin
22.02.2012 13:47
1 0

wie üblich

Alle haben es gewusst, jetzt war es keiner - die alte Unschuldsleier ...

4 0

Die Genossen in Wien, die damals schon in Wien aktiv waren,

sollten jetzt einfach abdanken!

Antworten Fintofanto
22.02.2012 14:23
3 0

Re: Die Genossen in Wien, die damals schon in Wien aktiv waren,


Wieso abdanken? Sind doch die besten Aushängeschilder für die viel gepriesene "Soziale Wärme" der Roten...

0 0

Re: Re: Die Genossen in Wien, die damals schon in Wien aktiv waren,

hahaha, na gut, so gesehen!

Gast: geh anders
22.02.2012 13:27
0 0

und

seins net bequem und tun sie sich prügeln

Gast: geh anders
22.02.2012 13:26
0 1

geh

möst ist doch net kriminell. aber ich bins, und brutal bin i, s. zawadil und gulda. wie recht die haben! schauns nur! ich denke an den polster und an die ... beine! ich bin nur minder.

Gast: geh anders
22.02.2012 13:26
0 1

geh

möst ist doch net kriminell. aber ich bins, und brutal bin i, s. zawadil und gulda. wie recht die haben! schauns nur! ich denke an den polster und an die ... beine!

Gast: geh anders
22.02.2012 13:21
0 1

bitte

stellen sie mich nicht so hin. auch, wenn ich keine ahnung habe. das ist meine meinung. nicht alle sind kriminell von haus aus. KEINER ist das. kommt auf INPUT an.

Antworten Gast: uburoi
22.02.2012 15:04
0 0

Re: ... kommt auf INPUT an?

nö!
nur auf output.

 
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