26.05.2012 00:32 | Meine Presse Merkliste 0

Muzicant-Nachfolger will Kultusgemeinde "öffnen"

22.02.2012 | 12:32 |   (DiePresse.com)

Oskar Deutsch will mit der Israelitischen Kultusgemeinde mehr auf die nicht-jüdische Gesellschaft zugehen. Einen Kurswechsel gegenüber der FPÖ werde es nicht geben.

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Der Nachfolger von Ariel Muzicant als Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde (IKG), Oskar Deutsch, will seine Gemeinde in Zukunft stärker auch für Nicht-Juden öffnen. "Wir wollen uns als Teil der österreichischen Gesellschaft präsentieren", sagte er am Mittwoch in einer Pressekonferenz, bei der das neue IKG-Präsidium vorgestellt wurde.

Was die Beziehung zur FPÖ betrifft, zeigte Deutsch keinen Kurswechsel. Man werde auch künftig auf antisemitische Äußerungen aufmerksam machen.

"Vibrierendes jüdisches Leben" zeigen

"Wir wollen die Türe öffnen", kündigte Deutsch eine Offensive in der Öffentlichkeitsarbeit der Kultusgemeinde für die Zukunft an. So wolle man künftig mehr auf die nicht-jüdische Gesellschaft zugehen. Dies werde auch über neue Medien, wie etwa facebook, geschehen. Grundsätzlich wolle man zeigen, dass es ein "vibrierendes jüdisches Leben" in Wien gebe. Deutsch verwies etwa auf die zahlreichen Schulen, Synagogen sowie das Kulturprogramm.

Zu seiner Wahl zum neuen Präsidenten und damit zum Nachfolger von Muzicant meinte Deutsch, dass dies ein "Vertrauensbeweis" für die jahrelange Arbeit, die er selbst als Vizepräsident geleistet habe, sei. "Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich diesen Vertrauensvorschuss in der Zukunft werde erfüllen können." Deutsch würdigte auch Muzicant für dessen jahrzehntelange Tätigkeit in der Gemeinde. Dieser habe etliche Aufgaben, wie etwa die Sanierung der Immobilien bis hin zu den jüdischen Friedhöfen, gelöst.

Zur Person
Deutsch wurde 1963 in Wien geboren. Er engagierte sich zunächst in mehreren jüdischen Organisationen und Vereinen. 1993 wurde er Kultusvorsteher der IKG und Vorsitzender der Fundraising-Kommission. Hauptberuflich arbeitet der zweifache Familienvater als Geschäftsführer der "Alvorada Kaffeehandelsges. m. b. H".

"Keine andere Meinung" zur FPÖ

Auf die Frage zur Beziehung zu den Freiheitlichen meinte Deutsch lediglich: "Ich habe keine andere Meinung, als die, bisher von Dr. Ariel Muzicant vertreten wurde." Man werde auch künftig auf Sager, wie etwa jenen von FPÖ-Obmann Heinz Christian Strache zu den "neuen Juden", hindeuten. Diese Linie bei den Freiheitlichen habe bereits mit Jörg Haider begonnen.

Auch die neu gewählten Vizepräsidenten der Kultusgemeinde stellten sich kurz vor. Judith Adler ist etwa die erste Frau im Präsidium der IKG. Chanan Babacsayv ist zudem das bisher jüngste Mitglied an der Gemeindespitze.

(APA)

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14 Kommentare
Gast: Gast863
22.02.2012 15:45
14 4

Solange dieses Themen nicht aufgegriffen wird

ist die IKG extremst unglaubwürdig (und für mich mit jüdischer Abstammung sicher keine Vertretung!) und nur eine Vorfeldorganisation der verlogenen SPÖ!

Die SPÖ und ihre Wähler und die Meinung zu Adolf H:

...Eine schockierende Umfrage eines (SPÖ-nahen) Instituts für Jugendkulturforschung unter in Wien lebenden arabischen und türkischen Jugendlichen wird hingegen sofort schubladisiert: 45 Prozent sind der Meinung, die Juden hätten zu viel Einfluss auf die Weltwirtschaft und 37,9 Prozent glauben, dass Hitler auch „sehr viel Gutes für die Menschen“ getan hätte. Das wird ignoriert, während Islam-Kritik mit Haft bestraft wird. Freilich: Die jungen Moslems wählen ja in ihrer großen Mehrheit „richtig“.....
http://www.andreas-unterberger.at/2010/11/die-freiheit-auf-der-anklagebank/

... 78Prozent der türkischstämmigen Community würden die Sozialdemokraten wählen, nur 16 Prozent die Grünen...
http://diepresse.com/home/politik/wienwahl/599213/AlRawi_Muslime-bei-Wahl-Zuenglein-an-der-Waage?from=suche.intern.portal
http://www.xlarge.at/?p=1743


Antworten Gast: Blankenstein Husar
23.02.2012 00:15
2 6

Erspar es dir, du peinlicher FAKE !

Oder sind "Sie" es wieder, "Herr" Unterberger?

Gast: Kein Adabei
22.02.2012 14:47
4 6

Als Mitläufer fungiert dann die rote Schickeria,

die, um dabeizusein, zusätzlich zum SPÖ+BSA- und/oder Freimaurer-Mitgliedsbeitrag auch noch bei der IKG zahlt. Der IGK-Zahlungsbeleg wird dadurch bald zum Gutmenschen-Nachweis. Geschäftstüchtig, diese Idee. Damit finanziert Deutsch seine Marketingoffensive, um die politische Interessendurchsetzungskapazität der IGK auf Kosten der Mehrheit in Österreich zu maximieren. Das wird uns noch viele teure Subventionen kosten.

Wer für die Marketingoffensive wohl als Werbefirma ausgewählt wird?
Eine uns aus den Schmiergeldaffairen bekannte?
Oder eine Neugründung mit uns mittlerweile bekannten Protagonisten?

7 9

Ich versteh nicht, dass einer der Deutsch heißt,

mit der FPÖ Probleme haben kann.

Antworten Hillsmith
26.02.2012 00:54
0 0

Re: Ich versteh nicht, dass einer der Deutsch heißt,

Ach, sind die gar nicht mehr für die Österreicher ? Also, da kennt man sich auch bald nicht mehr aus...

Antworten Gast: mer chant
22.02.2012 22:23
2 3

Re: Ich versteh nicht, dass einer der Deutsch heißt,

Bubi, du verstehst vieles nicht.
Jedes posting ist der beredte beweis.

Gast: Do not open
22.02.2012 13:38
3 12

Er soll sie zu lassen

Es ist sowieso niemand neugierig darauf.

Gast: rotgipfler
22.02.2012 12:59
23 7

Er ünernimmt leider auch alte Feindbilder

also auch kein Brückenbauer, sondern ein Spalter.
Wenn er gewählt wird, gibt es anstatt Verständigung und Toleranz, die man für sich selbst natürlich einfordert, gegenüber der FPÖ und ihren Wählern, die bald ein Drittel der Bevölkerung ausmachen werden, weiterhin Ausgrenzung und Gesprächsverweigerung. Mit dieser Taktik haben schon Vranitzky und Häupl den Blauen Stimmengewinne garantiert...

6 14

Re: Er ünernimmt leider auch alte Feindbilder

ja genau, er sollte dem 3. nationalratsprasidenten blumen schicken, eventuell sich fur die rulpser der blauen entschuldigen und fleissig mit den verschwörungstheoretikern und antizionisten hoer im standard posten......

so ein schmarren, diese täter-opferumkehr mit den "Spaltern"

Antworten Antworten Ilka
22.02.2012 14:50
6 4

Re: Re: Er ünernimmt leider auch alte Feindbilder

Von welchen Opfern bzw Tätern sprechen Sie eigentlich?

Von wegen "antizionisten" - muss man Zionismus gut heißen?

http://de.wikipedia.org/wiki/Zionismus

Antworten Antworten Gast: montrose
22.02.2012 14:21
15 5

Re: Re: Er ünernimmt leider auch alte Feindbilder

offensichtlich wird die Nazikeule hier kräftig und undifferenziert geschwungen - ersetzt halt bei Manchem das Denken!
Sind die FPÖ Wähler jetzt schon Täter? Das Niveau sinkt ja hier immer tiefer!

4 12

Was ? Nazi und Denken ? Das nist doch zuviel für die braunen Recken !


Uaah!

Jetzt hab ich mich gschreckt: dachte kurz, das is der Lothar Höbelt.

Antworten starshaper
22.02.2012 14:27
1 0

Re: Uaah!

LOL